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Oder eine gute Zusammenfassung:
youtu.be/keWEE9FwS9o
Alleine schon die gezeigte Simulation ist der Hammer. Sie wird verwendet um die neuronalen Netze mit besonderen Situationen zu trainieren die in der realen Welt nur höchst selten vorkommen.
LIDAR arbeitet auch nur im visuellen Bereich und bietet inzwischen keine nennenswerten Vorteile mehr. Früher konnte man mit LIDAR Rechenleistung sparen, hatte aber das Problem der Integration der Informationen mit denen von den Kameras.
Radar könnte man sinnvoll einsetzen z.B. im Nebel, aber das Problem ist dass die Informationen noch nicht zuverlässig genug sind. Das hat auch zu dem leidigen Phantom-Bremsen der Teslas geführt.
Jetzt arbeitet Tesla an einem System welches sich nur auf die Kameras verlässt. Eben genau so wie der Mensch. Nur sind es acht Kameras und nicht nur zwei. Und die Bildinformation aller acht Kameras wird jetzt zu einem einzigen räumlichen Bild inklusive des zeitlichen Ablaufes zusammen gefasst. Also einem vierdimensionalen Vektorraum. Dadurch gibt es auch nicht mir die Sprünge und Informationslücken wenn ein Objekt von dem Sichtbereich einer Kamera in den einer anderen übergeht.
Das Problem mit den verdeckten Objekten geht Tesla genau mit dieser Technologie an. Wenn man ein Bild des Raumes hat mit den zeitlichen Bewegungen aller Objekte darin, kann man die Bewegungsbahn eines Objektes vorhersagen auch wenn es verdeckt wird. Z. B. auch durch einen Gicht-Nebel oder ein anderes Fahrzeug. Eben genau so wie es ein menschlicher Fahrer auch macht.
Das Fazit ist eben, dass Computer inzwischen Bilder genauso gut auswerten können wie Menschen und in vielen Bereichen sogar überlegen sind. Vor allem sind sie schneller und nie abgelenkt.
Damit das Wirklichkeit wird betreibt Tesla nicht nur Super-Computer sondern entwickelt selbst neue Super-Computer. DoJo soll alleine soll für neuronale Netze leistungsfähiger werden als die bisher fünf schnellsten Super-Computer der Welt. Zudem entwickelt Tesla die Hardware für das Auto selber und hat dadurch die leistungsfähigsten Rechner im Auto bei gleichzeitig moderatem Stromverbrauch.
Dazu kommt ein Team aus ausgezeichneten Ingenieuren und alleine tausend Mitarbeiter die sich nur um das Labeling der gewonnenen Daten kümmern. Außer Tesla hat niemand eine Flotte von einer Million Fahrzeuge die Daten liefern.
Mein Fazit: Tesla hat einen riesigen Vorsprung vor der Konkurrenz und wird das Problem des autonomen Fahrens als erster lösen. Die Frage ist nur wann es so weit ist und nicht ob es so kommt.
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