Die Frage war nach dem Bezug zum Städtchen Cobalt.
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Statt um Kobalt würde ich mir an Teslas Stelle um was anderes Sorgen machen, nämlich Solid-State Li-Ion Batterien. Das könnte Tesla und seine exklusive Ausrichtung auf Panasonic, sowie die GF1 schnell in große Schwierigkeiten bringen:
Are Batteries Tesla's Achilles' Heel?
https://seekingalpha.com/article/...23-batteries-teslas-achilles-heel
"Summary
- Dyson's electric car will be powered by solid state batteries.
- Toyota and others are pursuing the same goal of solid state technology.
- If successful, current liquid chemical Lithium-Ion technology would be obsolete practically overnight"
"Diese Artikel, die Tesla gerne als einen kleinen Haufen dummer Jung hinstellen, sind nicht sonderlich hilfreich. Als ob Tesla und Panasonic nicht ganz genau beobachten würden was auf dem Batteriemarkt geschieht."
Ich habe den Artikel nicht so verstanden. Sondern dass ganz andere Technologien in der Pipeline stecken. Und zwar nicht "Labor", sondern kurz vor serienreif. Toyota ist ja schließlich nicht irgendwer (Dyson natürlich schon). Und dass Tesla/Panasonic mit den Milliarden-Investionen in GF1 ziemlich blöd aussähen, wenn andere Technologien produktionsreif würden.
"Als ob Tesla als größter Batteriekunde der Welt, nicht führende Wissenschaftler unter Vertrag hätte und mit eigenen Forschungslabors ganz genau beobachtet und testet was auf der Welt so geschieht."
Das ist einer deiner Standardsprüche, die ich nie verstehen werde. Ich denke, die weitaus größten Batteriekunden der Welt sind chinesische Hersteller, und die Forschung ist in China, Japan, Südkorea angesiedelt. Leider nicht in DE. Aber ganz bestimmt auch nicht in USA bei Tesla.
"Bisher liest man immer nur von Theorien und könnte. Ein praxistaugliches Großserienprodukt ist ganz etwas anderes. Stand heute hat Tesla die beste Technologie auf dem Markt und es gibt keine konkreten Anzeichen, dass sich daran etwas ändern würde.
Natürlich ist das bessere immer der Feind des guten."
Klar ist das so eine Sache mit Batterietechnologien. Da liest man alle paar Wochen was von neuen Durchbrüchen in Labors, die sich dann aber in Luft auflösen. Das Solid-State-Zeugs klingt für meine Ohren aber sehr viel konkreter.
"Aber die Probleme mit wegbrechenden Wie"derverkaufspreisen haben jetzt erst mal die Dieselhersteller. Und wenn E-Autos den in Aussicht gestellten Sprung tatsächlich schaffen würden, dann würde der Zusammenbruch des fossilen Absatzmarktes dramatisch werden.
In naher Zukunft sicher keine Bedrohung für Tesla, eher auch eine Chance."
Siehe z. B. wegen Umsätzen:
VW legt besten Oktober seiner Geschichte hin
"Ein starkes Geschäft in China, ein Plus von fast 74 Prozent in Brasilien - Volkswagen hat im vergangenen Monat einen Rekord erzielt. In Deutschland aber gehen die Absatzzahlen zurück."
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...te-hin-a-1177144.html
Oder wg. Norwegen:
Wo Volkswagen Tesla schon heute hinter sich lässt
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/...ter-zeigt-a-1177253.html
"Und eins ist für mich ganz klar. Wer glaubt er könne in 20 Jahren noch fossile Verbrenner mit Gewinn verkaufen, der hat den Schuss nicht gehört. Unabhängig davon, ob Feststoffzellen das Rennen machen oder nicht."
Meinetwegen. Aber das behauptet ja auch niemand so dezidiert außer dir und Otternase. Deine Dinos richten sich einfach auf alle Technologien, Verbrenner, EVs (BEVs, Hybride, BZs) ein. Ich glaube nicht, dass die doof sind.
Was neue Batterietechnik angeht, würde ich das sicher nicht als Hauptrisiko ansehen.
Angenommen irgendwer bringt 2022 oder so eine überlegene neue Technik in Großserie heraus. Dann hat die nicht jeder sofort, sondern das dauert irgendwas zwischen 1 und 5 Jahren, bis sich das marktweit durchsetzt, selbst wenn die neue Technik besser ist. Jetzt ist 2017 und Panasonic / Tesla stellen irgendwelche Fertigungslinien mit einem Haufen Maschinen hin. Bis sich dann wirklich etwas neues am Markt durchsetzt, sind die Maschinen mit Lebensdauern von 5-10 Jahren weitgehend abgeschrieben. Ich traue Panasonic auch zu, was Zelltechnik angeht relativ weit vorne mit am Ball zu bleiben.
Sollte jetzt Toyota oder wer auch immer eine überlegene Technik am Start haben, die kein anderer Konkurrent nutzen kann, dann ist das halt erstmal nur ein Konkurrent, der in einem Bereich die Nase vorne hat. Das ist dann ärgerlich, drück auf die Marge, ist aber kein KO-Kriterium. Sieht man auch schön an BYD. Die nehmen halt LiFe-Zellen, die dann für 80 kwh vielleich 300 kg mehr wiegen und das Gesamtgewicht um 15% erhöhen. Deswegen sind die aber nicht plötzlich Ausschuss. Ich gehe davon aus, wenn Tesla in der heutigen Form 2022 noch besteht, bringt sie das wahrscheinlich auch nicht mehr um. :-)
"Was neue Batterietechnik angeht, würde ich das sicher nicht als Hauptrisiko ansehen. ..."
OK. Einverstanden. Das klingt plausibel.
Ich sehe das natürlich auch nicht als Hauptrisiko. Für mich ist das Hauptrisiko Elon Musk, der alle - Mitarbeiter, Kunden und bestimmt auch bald seine Fans - überfordert.
Was Tesla da wahrscheinlich im Wesentlichen macht ist, nach Vorverarbeitung / Segmentierung der Videodaten in einzelne Teilberreiche, das ganze per neuronalem Netz matchen zu lassen, um den Segmenten Bedeutung zuzuweisen. Das wäre das sogenannte Labeling, Also einfach einen oder mehrere Begriffe an die Sachen dranzuschreiben, die das Netz meint erkann zu haben. Gelegentlich (zufällig?), wenn so ein Ding gelabelt wurde, schicken sie das ans Mutterschiff, damit verifiziert werden kann, dass es auch sowas ist. Ob nur zur Kontrolle oder noch zum anlernen, kann ich nicht beurteilen. Das ist so ungefähr das, was ich aus dem Forenpost entnehme.
Ich gehe eigentlich davon aus, das Tesla mehr als das hat, wenn da seit ein paar Jahren etliche Leute dran arbeiten. Das wäre ziemlich dünn und wahrscheinlich auch von einer Handvoll Leute mit OpenCV zu machen (eine freie Computervision-Library) Vielleicht ist euch ja mal aufgefallen, das man bei Google-Captchas seit mehreren Jahren immer öfter Bilder vorgesetzt bekommt. Straßenschilder, Tiere, Häuserfronten usw. Da wird quasi dem Internetnutzer die verbleibende manuelle Arbeit aufgedrückt, die entsprechenden Bilder zu labeln, weil so ein menschlicher visueller Cortex immer noch das beste verfügbare neuronale Netz zum Erkennen von Dingen ist. Das was an Labeling-Fähigkeiten aus dem Forenpost rauszulesen ist, entspricht etwas dem, was ich aus dem Studium noch kenne. Das ist mehr als 10 Jahre her, ging damals aber (auf unseren Rechner) noch nicht wirklich mit Echtzeitvideo.
Das meiste davon ist übrigens auch kein großes Geheimnis. Unten ist ein Beispiel, wo jemand einen neuen kantenbasierten Algorithmus vorstellt, der solches Labeling mit dem Großteil des Bildes macht. In dem Fall ist das besondere wohl, dass sie die Objekte nicht fix zuordnen lassen, sondern die Kategorien sich überlappen können. Denke ich zumindest nach erstem Überfliegen. Im Zweifelsfall detektiert das also einen Straßenschildhund, den man nicht besser nicht überfahren sollte, weil er mit 63%iger Wahrscheinlichkeit hart ist und das Auto kaputt geht. :-D
Da siehst du auch in der Beschreibung, dass sie das als Paper einreichen und auf Konferenzen vorstellen. Die Algorithmen selbst sind fast immer Gemeingut. Die Datenbasis, die Erfahrung, das verfügbare Geld, die Teamgröße, Infrastruktur und so weiter würde ich da als ausschlaggebender einschätzen. Es ist auch schwierig sowas geheimzuhalten, da man eigentlich nur einen vom anderen Team abwerben muss und der das Know-How wie der neue Ansatz arbeitet einfach mitbringt.
CASENet: Deep Category-Aware Semantic Edge Detection
Accepted to IEEE Conf. on Computer Vision & Pattern Recognition (CVPR) 2017
Dem harten Dienstfahrzeug-Alltag ist Tesla wohl nicht gewachsen.
Fazit Tesla: Für Dienstfahrten nicht geeignet, daher vor Regierungswechsel abgegeben
Die Anschaffung des Teslas wurde initiiert durch den Vorgänger von Ministerin Christina Schulze Föcking.
Das Fazit der damaligen Ministeriumsleitung: Der Tesla ist für einen Einsatz als Ministerdienstwagen nicht geeignet.
Wörtlich hieß es in einem Vermerk zum Pilotvorhaben: "Tagestouren in einem großen Flächenland mit erforderlichen Reichweiten von 500 Kilometern sind mit dem Tesla nicht realisierbar, die realistische Reichweite liegt bei unter 300 Kilometern. Auch die im Aufbau befindliche Lade-Infrastruktur ist in Nordrhein-Westfalen noch nicht ausreichend entwickelt, so dass bei Außenterminen eine Ladestation zur Verfügung steht und die in der Regel 90-minütigen Außentermine zur Aufladung der Batterien nutzen zu können. In punkto Bequemlichkeit und Arbeitsfähigkeit lassen die Sitze auf der Rückbank auch für die Fahrzeuggattung einer Limousine zu wünschen übrig. Hier bedarf es Verbesserungen, um die Arbeitsfähigkeit während der Dienstfahrten für Bürotätigkeiten zu gewährleisten."
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