also optionen verkaufen für eine optionsprämie in der hoffnung, dass der käufer dieser nicht einlöst, ist eine bescheidene strategie.
weil man nicht nur das risiko der zeit hat (terminkontrakt), sondern auch noch ggf. geld nachschießen, wenn man sich verspekuliert und tatsächlich die aktie zu kaufen, wenn der put-optionskäufer diese einlöst.
für privatanleger ist option-writing totaler quatsch.
es reicht für sehr gute renditen ein geringer dreistelliger einsatz für bloße long-kontrakte, indem man nur als käufer von put- oder call-optionen handelt.
mein heutiger strike 325 call für den 1 nov. hat bsw. derzeit eine performance von über 4000% - bei einem einsatz von ~ 500 usd...
wer puts einfach gekauft hat vor dem tesla-selloff, hatte bis vor wenigen monaten auch eine performanc von mind 5000% ...
ich habe langsam die vermutung dass die meisten leute überhaupt zu wenig ahnung von der börse haben und mit vielen tausendern direkt aktien kaufen, obwohl eigentlich vom cash- und risiko-management man die börse eher von der options-seite kennen lernen sollte.
weil besagte simple optionen mit vergleichbar sehr wenig cash enorme renditen bringen können, wenn das timing stimmt (bsw. quartalszahlen - noch besser jahres-longrun)...
wenn die meisten leute das kapieren würden, dann wäre lektion a) genug cash über erfolgreiches options-handeln sammeln (mind. halbe mille) und b) erst DANN gute dividendenaktien identifizieren für steten zins-cashflow.
anders herum, mit 10k in aktien rein und hoffen - ist vom risiko eine sehr naive strategie...
mfg
papertrader und fakedepot kopierer