Presse: Deutsche Telekom hat noch weiteren Abschreibungsbedarf
Die Deutsche Telekom AG hat nach Ansicht des ehemaligen DeTe-Immobilien-Chefs Frerich Görts nach der Korrektur der Buchwerte ihrer Immobilien im Februar noch weiteren Wertberichtigungsbedarf. "Zu den zwei Milliarden Euro, um die bereits abgewertet worden ist, kommen noch einmal zwei bis drei Milliarden Euro", schätzt Görts gegenüber dem Magazin 'Die Telebörse' (Donnerstagausgabe) ein. Görts vermutet Absicht hinter der Fehlbewertung der Telekom-Immobilien: "Von Zufall kann wohl keine Rede sein. Methodische Fehler schließt die Telekom kategorisch aus. Ich vermute, dass die Telekom vor dem damaligen Börsengang herausgeputzt werden sollte, um den Aktionären ein besseres Bild vorzugaukeln", sagte er der Zeitschrift.
Der frühere DeTe-Immobilien-Chef hatte durch zahlreiche Gutachten und Schriftstücke belegt, dass bei der Telekom vermutlich falsch bilanziert wurde. Er stellte sich gegen den damaligen Telekom-Finanzvorstand Joachim Kröske und informierte im September 1998 schriftlich Ron Sommer und den damaligen Aufsichtsratschef Helmut Sihler. Wenig später konfiszierte die Konzernrevision die Beweise - Görts wurde fristlos entlassen.
Die Deutsche Telekom AG hat nach Ansicht des ehemaligen DeTe-Immobilien-Chefs Frerich Görts nach der Korrektur der Buchwerte ihrer Immobilien im Februar noch weiteren Wertberichtigungsbedarf. "Zu den zwei Milliarden Euro, um die bereits abgewertet worden ist, kommen noch einmal zwei bis drei Milliarden Euro", schätzt Görts gegenüber dem Magazin 'Die Telebörse' (Donnerstagausgabe) ein. Görts vermutet Absicht hinter der Fehlbewertung der Telekom-Immobilien: "Von Zufall kann wohl keine Rede sein. Methodische Fehler schließt die Telekom kategorisch aus. Ich vermute, dass die Telekom vor dem damaligen Börsengang herausgeputzt werden sollte, um den Aktionären ein besseres Bild vorzugaukeln", sagte er der Zeitschrift.
Der frühere DeTe-Immobilien-Chef hatte durch zahlreiche Gutachten und Schriftstücke belegt, dass bei der Telekom vermutlich falsch bilanziert wurde. Er stellte sich gegen den damaligen Telekom-Finanzvorstand Joachim Kröske und informierte im September 1998 schriftlich Ron Sommer und den damaligen Aufsichtsratschef Helmut Sihler. Wenig später konfiszierte die Konzernrevision die Beweise - Görts wurde fristlos entlassen.