Nachdem die Fusion VoiceStream und Powertel steht, bleibt nach den Kapitalmaßnahmen eine Frage offen: Wie steht es um die 200-250 Mio. Aktien, die nach Short-Positionen und eingegangenen Lock-Up-Absprachen ehemaliger VoiceStream-Anteilseigner von abgabebereiten US-Investoren auf den Markt kommen?
Dieser kurzfristige Verkaufsdruck führt in den letzten Tagen zu größeren Kursabschlägen bei der Aktie der Dt. Telekom. Wie in der letzten technischen Analyse schon erwähnt, geht es einerseits darum, ob das alte Tief bei ca. 23,5€ nachhaltig durchbrochen wird oder ob sich ein doppelter Boden als Trendwende-Formation ausbildet. Dasselbe gilt auch für die Entwicklung der Spreads DAX/Telekom.

Der divergente Verlauf ließ die Chance steigen, daß sich ebenfalls ein Doppeltief ausbildet. Außerdem fällt der sich ausbildende Fächer (rot) auf, der jetzt erst bei Übersteigen der äußeren Abwärtstrendlinie ebenfalls auf eine Wende schließen läßt.
Der erste Chart zeigt auf Tagesbasis die Situation. Zu vermerken ist, daß die geforderten Doppeltiefs bisher nicht ausgebildet wurden. Aktuell liegt der Kurs der Aktie leicht über dem letzten Verlaufstief. Interessant ist das hier nicht eingezeichnete Umsatzverhalten. Während in Woche 22 ausgesprochen hohe Umsätze (in einer Art Sell-Off Situation am Mittwoch, Erholung am Donnerstag und Freitag) zu vermerken waren, geht der Abgabedruck in den letzten Tagen vergleichsweise zurück.
Dies läßt hoffen, daß die alten Tiefs doch nicht signifikant durchbrochen werden.
Bild 2 zeigt die kurfistig technische Verfassung. Die zuletzt angedeutete Elliott-Wave-Struktur gilt immer noch. Damit befindet sich die Aktie der Telekom in Welle E. Der Verlauf dieser Welle ist i.d.R. nur schwer zu erahnen, da er eine unregelmäßge Struktur aufweist. Nur soviel ist zu sagen: Die zwischenzeitliche Erholung von 25 bis 27€ um den 23. Mai verlief sehr dynamisch, was i.d.R. in Welle 4 oder hier in Welle d stattfindet. Damit geht es jetzt um die Struktur der Welle e, die bisher 3-teilig ist. Ein 4ter und 5ter Teil, wie eingezeichnet, würde das Bild idealtypisch komplettieren.
Dies muß aber nicht passieren. Wichtigstes Kriterium ist, daß sich die Abwärtsbewegung nicht mehr bei steigenden Umsätzen dynamisiert und der Bruch signifikant wird.
Sollte es nach einer Erholung in den Bereich um 24,5€ erneut zu einem Rücksetzer ca. 22,5€ kommen und dies in deutlich divergenter (nicht dynamischer) Form ablaufen, wäre das Muster komplett.
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Dieser kurzfristige Verkaufsdruck führt in den letzten Tagen zu größeren Kursabschlägen bei der Aktie der Dt. Telekom. Wie in der letzten technischen Analyse schon erwähnt, geht es einerseits darum, ob das alte Tief bei ca. 23,5€ nachhaltig durchbrochen wird oder ob sich ein doppelter Boden als Trendwende-Formation ausbildet. Dasselbe gilt auch für die Entwicklung der Spreads DAX/Telekom.

Der divergente Verlauf ließ die Chance steigen, daß sich ebenfalls ein Doppeltief ausbildet. Außerdem fällt der sich ausbildende Fächer (rot) auf, der jetzt erst bei Übersteigen der äußeren Abwärtstrendlinie ebenfalls auf eine Wende schließen läßt.
Der erste Chart zeigt auf Tagesbasis die Situation. Zu vermerken ist, daß die geforderten Doppeltiefs bisher nicht ausgebildet wurden. Aktuell liegt der Kurs der Aktie leicht über dem letzten Verlaufstief. Interessant ist das hier nicht eingezeichnete Umsatzverhalten. Während in Woche 22 ausgesprochen hohe Umsätze (in einer Art Sell-Off Situation am Mittwoch, Erholung am Donnerstag und Freitag) zu vermerken waren, geht der Abgabedruck in den letzten Tagen vergleichsweise zurück.
Dies läßt hoffen, daß die alten Tiefs doch nicht signifikant durchbrochen werden.
Bild 2 zeigt die kurfistig technische Verfassung. Die zuletzt angedeutete Elliott-Wave-Struktur gilt immer noch. Damit befindet sich die Aktie der Telekom in Welle E. Der Verlauf dieser Welle ist i.d.R. nur schwer zu erahnen, da er eine unregelmäßge Struktur aufweist. Nur soviel ist zu sagen: Die zwischenzeitliche Erholung von 25 bis 27€ um den 23. Mai verlief sehr dynamisch, was i.d.R. in Welle 4 oder hier in Welle d stattfindet. Damit geht es jetzt um die Struktur der Welle e, die bisher 3-teilig ist. Ein 4ter und 5ter Teil, wie eingezeichnet, würde das Bild idealtypisch komplettieren.
Dies muß aber nicht passieren. Wichtigstes Kriterium ist, daß sich die Abwärtsbewegung nicht mehr bei steigenden Umsätzen dynamisiert und der Bruch signifikant wird.
Sollte es nach einer Erholung in den Bereich um 24,5€ erneut zu einem Rücksetzer ca. 22,5€ kommen und dies in deutlich divergenter (nicht dynamischer) Form ablaufen, wäre das Muster komplett.
Einfacher ist: über 25,5€ prozyklisch kaufen. Gleichzeitig sollte der Spread Telekom/DAX das Februar-Low wieder überwunden haben. Dann ist eine Ausweitung der Baisse nach unten sehr unwahrscheinlich. Antizyklisch steigt aktuell die Gefahr weiter fallender Kurse leicht an.
Fazit: Die Lage hat sich also verschlechtert, deutliche Verkaufsignale mit steigenden Umsätzen und mehr Abwärtsdynamik fehlen aber. Zyklisch und aus Elliott-Wellen-Sicht sollte es trotzdem bald zu einer Trendwende kommen. Am einfachsten erscheint es jetzt, prozyklisch über 25,5€ einzusteigen.
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