Telekom schaltet Call-by-Call-Anbieter Viatel ab


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Telekom schaltet Call-by-Call-Anbieter Viatel ab

 
15.06.01 16:06
BONN (dpa-AFX) - Die Deutsche Telekom schaltet erneut einen
Anbieter von Call-by-Call-Telefonaten wegen hoher Schulden ab: Wie der Bonner Konzern am Freitag mitteilte, soll der Anbieter Viatel (Einwahl 01079) am kommenden Dienstag um acht Uhr vom Netz genommen werden. Die Frankfurter Viatel Communications GmbH habe "trotz intensiver Verhandlungen kein tragfähiges Zahlungskonzept für die aufgelaufenen Verbindlichkeiten vorlegen" können, erklärte der Ex-Monopolist. Wie hoch die Viatel-Schulden sind, teilte die Telekom zunächst offiziell nicht mit. In Firmenkreisen war die Rede von rund 30 Mio. Mark.

In den vergangenen Wochen hatte die Telekom bereits mehrere Konkurrenten wegen unbezahlter Rechnungen abgeschaltet, darunter die Marburger TelDaFax und die Münchner Callino./pin/FP/so
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Jugendliche wollen nicht ohne Handy leben

 
15.06.01 19:27
Jugendliche schalten das Handy kaum noch aus, weil es zu einem zentralen Bestandteil ihres Lebens geworden ist. Das ist die Kernaussage der ersten "Handy-Umfrage unter Teenies" des mobilen Internetportals Jamba! AG in Berlin. Über zwei Drittel der Teenager brauchen ihr Handy für die soziale Bindung unter Gleichaltrigen. Die wichtigste Anwendung ist nicht das Telefonieren, sondern das "Simsen", also der Versand von SMS-Kurznachrichten, hat Jamba! ermittelt. 71 Prozent der Jugendlichen halten per Handy Kontakt zu ihrem Freundeskreis. Ein gutes Drittel geht davon aus, dass sie ohne Mobiltelefon weniger interessant sind für ihre Freunde. Das Handy gegen die Eltern eintauschen würden allerdings nur 14 bzw.16 Prozent der Mädchen und Jungen; ihnen ist der drahtlose Freundesucher wichtiger als Vater und Mutter, hat die Jamba!-Umfrage ergeben. Die Aussage "Ohne Handy könnte ich mir mein Leben nicht mehr vorstellen" bekräftigen dafür insgesamt 40 Prozent der befragten Jugendlichen.

Mehr als drei Viertel der Jugendlichen, verwenden ihr Handy sowohl zum Telefonieren als auch zum Nachrichtenaustausch per SMS (Short Message Services). Beim Klick in das mobile Internet per WAP (Wireless Application Protocol) sind die Jugendlichen noch etwas zurückhaltender: Ein knappes Viertel nutzt mehr oder minder häufig die WAP-Funktion des Mobiltelefons unterwegs, immerhin 42 Prozent der Jugendlichen wollen in Zukunft online gehen. SMS setzen die Heranwachsenden in beinahe allen Lebensbereichen ein, hat Jamba! bundesweit ermittelt. Mehr als die Hälfte haben eigenen Angaben zufolge schon einmal einen Flirt per SMS begonnen. 44 Prozent haben schon mindestens einen handfesten Liebesbrief in das durch SMS vorgegebene Format von maximal 160 Zeichen gepackt. 43 Prozent haben sich fest vorgenommen, künftig per Handy auf die Suche nach einer Beziehung zu gehen. Mehr als ein Drittel ist überzeugt, dass eine Liebeserklärung per SMS viel leichter ist als im direkten Gespräch.  
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