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Telekom-Rechnungen überhöht
E in öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger hat bei der Deutschen Telekom um 20 Prozent überhöhte Rechnungen festgestellt. Der Experte für die Telekommunikations-Kundenschutzverordnung fand heraus, dass die Rechnungsfehler der Telekom gegenüber dem Kundenbetreuer Communitel repräsentativ für den Durchschnitt der privaten und geschäftlichen Telekom-Kunden sei, wie die „Welt am Sonntag“ vorab berichtete.
Nach Angaben der Zeitung heißt es in dem Gutachten, die Fehler entstünden als „Datenmüll“ bereits bei der Datenerfassung in den Verbindungsrechnern. Nach dem jetzigen Stand der Untersuchung sei ein Großteil der geprüften Datensätze der Deutschen Telekom „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit tatsächlich falsch“, so das Blatt.
„Kunden dürfen auf Rechnung vertrauen“
Die Telekom hat den Vorwurf zurückgewiesen. Die Telekom-Kunden könnten auf die Korrektheit der Rechnungen vertrauen, sagte Telekom-Sprecher Ulrich Lissek der Nachrichtenagentur dpa am Samstag. Pro Jahr würden „deutlich weniger als ein Prozent“ der Telefon-Kunden ihre Rechnungen monieren.
Lissek sagte, das Papier sei ein „Auftragsgutachten“ und daher ein untauglicher Versuch, auf die Gesamtrechnungen der Telekom zu schließen. Lissek erinnerte daran, dass Communitel-Geschäftsführer Bernd Stötzel der Telekom noch etwa rund zehn Millionen Euro schulde.
Hintergrund: Communitel wirft der Telekom schon seit langem überhöhte Rechnungen vor. Der Bonner Konzern hatte die Anschuldigungen stets zurückgewiesen.
27.07.02, 11:55 Uhr
Telekom-Rechnungen überhöht
E in öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger hat bei der Deutschen Telekom um 20 Prozent überhöhte Rechnungen festgestellt. Der Experte für die Telekommunikations-Kundenschutzverordnung fand heraus, dass die Rechnungsfehler der Telekom gegenüber dem Kundenbetreuer Communitel repräsentativ für den Durchschnitt der privaten und geschäftlichen Telekom-Kunden sei, wie die „Welt am Sonntag“ vorab berichtete.
Nach Angaben der Zeitung heißt es in dem Gutachten, die Fehler entstünden als „Datenmüll“ bereits bei der Datenerfassung in den Verbindungsrechnern. Nach dem jetzigen Stand der Untersuchung sei ein Großteil der geprüften Datensätze der Deutschen Telekom „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit tatsächlich falsch“, so das Blatt.
„Kunden dürfen auf Rechnung vertrauen“
Die Telekom hat den Vorwurf zurückgewiesen. Die Telekom-Kunden könnten auf die Korrektheit der Rechnungen vertrauen, sagte Telekom-Sprecher Ulrich Lissek der Nachrichtenagentur dpa am Samstag. Pro Jahr würden „deutlich weniger als ein Prozent“ der Telefon-Kunden ihre Rechnungen monieren.
Lissek sagte, das Papier sei ein „Auftragsgutachten“ und daher ein untauglicher Versuch, auf die Gesamtrechnungen der Telekom zu schließen. Lissek erinnerte daran, dass Communitel-Geschäftsführer Bernd Stötzel der Telekom noch etwa rund zehn Millionen Euro schulde.
Hintergrund: Communitel wirft der Telekom schon seit langem überhöhte Rechnungen vor. Der Bonner Konzern hatte die Anschuldigungen stets zurückgewiesen.
27.07.02, 11:55 Uhr