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Tabuthema BDSM...


Beiträge: 102
Zugriffe: 4.855 / Heute: 1
Tony Ford:

@Juto...

 
02.10.13 11:45
An den 100 Punkten bin ich nah dran und dies eben u.a. mithilfe solcher Erkenntnisse.
Daher kann ich es nur Jedem empfehlen, wer seine sexuelle Beziehung "tunen" will, der kann dies eben über ein solches Bewusstsein tun, Dinge ausprobieren und vor allem tiefgründige Gespräche führen.

Häufig scheitert es in Beziehungen daran, dass Partner sich nicht trauen, mit ihrem Partner über solche Dinge vor allem über Dominanz und Unterwerfung zu sprechen, weil sie sich für ihre Neigungen schämen.
Dies führt dann in vielen Beziehungen sicherlich dazu, dass ein Paar eigentlich zueinander sehr gut passende Neigungen hätte, diese aber nicht gelebt werden, weil sich Niemand traut den ersten Schritt zu gehen.
Hierbei spielt eben die Tabuisierung sowie Verteufelung von Dingen wie BDSM eine große Rolle.

Tja und rückblickend in die Vergangenheit hatte sich vor einigen Jahrzehnten bestimmt so mancher Mann nicht getraut, seine Frau nach Oralverkehr oder Analverkehr zu fragen, weils als unanständig galt. Heute scheut sich davor kaum noch ein Mann darum und es ist gesellschaftsfähig geworden.

Ebenso wird es auch mit BDSM passieren in einigen Jahrzehnten, zu gunsten vieler Paare, welche glücklicher zusammen leben und so manchen Konflikt und Rosenkrieg dadurch vermeiden können.
Antworten
Tony Ford:

interessante Erfahrungsberichte...

 
02.10.13 17:24
Interessant insofern, als dass hier Frauen berichten, welche durch Zufall und diverse Umstände zum DS-Spielchen kamen, vorher sowas komplett abgelehnt hatten und nach den gemachten Erfahrungen feststellten, welch eine große Wirkung es auf sie hat und welch ein großer Mehrwert dahinter steht.

Interessant ist auch zu lesen, dass jene Erniedrigungen, usw. nicht negativ, sondern positiv empfunden werden und hier eine klare Trennung zwischen Sex und Alltag besteht.

bfriends.brigitte.de/foren/erotik/...te-dominante-neigung.html

Dies zeigt letztendlich auch, dass in der Sexualität sehr viel mehr Potenzial besteht und viele Menschen dieses Potenzial nicht ausnutzen bzw. ausleben, weils wiegesagt eben nach wie vor als unanständig gilt.
Erschwerend kommt hinzu, dass solche Dinge von Außen betrachtet befremdlich wirken, da man ja kein Teil des Spieles ist bzw. man nicht jene sexuelle emotionale Verbindung dazu hat, so dass man logischerweise solche Dinge in einem anderen Kontext, nämlich Zwang und Gewalt wahrnimmt.

Antworten
Tony Ford:

mal was abseits vom Thema...

 
04.10.13 11:37
www.valle-bote.com/n.php?n=2449
Antworten
amber:

@ tony ford

2
20.10.13 22:19
Hallo Tony Ford,
Erstmal find ich deine Idee klasse aus diesem (tabu)Thema eine Diskussion anzufangen.
Nun, du schreibst am Anfang, du seist kein Anhänger von bdsm.
Ich finde das hat nix mit anhängen zu tun, sondern es ist mitunter ein Wesenszug des Charakters.

Vielleicht oft versteckt, da man bei Mitmenschen anecken mag oder abgestempelt wird.
Beispiel: lederrock im Büro oder roter Lippenstift. Kleinigkeiten die aber durchaus darauf hinweisen.

Was denkst du?
Antworten
Walkürchen2:

amber, roter Lippenstift?

2
20.10.13 22:31
Beim Mann oder einer Frau? Was soll das über den Träger aussagen, außer dass diese Person entweder nach der Mode geht, den Mund betonen, oder frischer, bzw. jünger wirken möchte (hab gehört dass das bei Männern oft funktioniert).  
Antworten
Tony Ford:

@amber...

 
20.10.13 22:37
sagen wir mal so, ich bin nicht mit dem Klammersack gepudert und auch Niemand, der beim Sex mit ein paar Stellungen auf Dauer zufrieden ist.

Eine gewisse Neugier und Offenheit für alle neuen Dinge zieht sich auch durchs Liebesleben, doch bedeutet es nicht, wenn man diverse Dinge z.B. aus dem Bereich BDSM ausprobiert hat, dass man dies dann regelmäßig haben möchte.

Wiederum ist es nicht abträglich, diverse Dinge und Vorgänge vor allem im Kopfe nachvollziehen und sich gedanklich hineinversetzen zu können.

Wenn man natürlich Dinge wie BDSM als befremdlich betrachtet und es von vornherein ablehnt, so wird man niemals diese Erkenntnis machen und schränkt seinen Horizont ein.

Wenn man sich jedoch mit dem Thema mal intensiver beschäftigt, so erkennt man eben, dass BDSM von Außen betrachtet befremdlich und abartig wirkt, man dazu neigt, dass BDSM schmerzhaft brutal abwertend wirkt, nach Innen betrachtet wenn man sich Erfahrungsberichte durchliest aber oftmals das Gegenteil der Fall ist, dort trotz Peitschenhiebe eben die Beteiligten ein wohliges Gefühl von Zuneigung und emotionaler Bindung empfinden.

Es würde mich daher eben nicht wundern, wenn sich BDSM als eine Praxis immer weiter verbreitet und Vorurteile immer weiter verschwinden.
Man muss ja bedenken, dass noch vor Jahrzehnten es undenkbar gewesen wäre, Analsex, Oralsex oder Sex in der Öffentlichkeit vollziehen zu können.
Heute ist es jedoch nix Ungewöhnliches mehr.






Antworten
Walkürchen2:

..

 
20.10.13 22:53
"Man muss ja bedenken, dass noch vor Jahrzehnten es undenkbar gewesen wäre, Analsex, Oralsex oder Sex in der Öffentlichkeit vollziehen zu können."

Analsex in der Disco oder wo? ;)
Antworten
supermax:

#1 Hab mir schon immer

 
20.10.13 23:03
gedacht, dass du abartig veranlagt bist. Und dann noch das Verstecken...."bin selbst kein Anhänger usw." Für wi böd hältst du deine Mitmenschen?
Die für die Multikultur sind, wissen nicht was sie ihren Enkeln antun.
Antworten
Carrefour:

Also wer bei BDSM rein an Praktiken

8
20.10.13 23:17
oder die pure Lust an Dominanz und Unterwürfigkeit denkt, hat das Thema nur unter dem oberflächlichen Aspekt des Konsumierens verstanden.

Im Grunde geht es um völlige Hingabe in Liebe und tiefstes Vertrauen zwischen zwei Menschen.
Es geht um das männliche und das weibliche Prinzip und darum, durch die Erfüllung des jeweils Anderen selbst Erfüllung zu finden.  

Das zwanghafte Ausleben diverser Praktiken zeigt eigentlich nur, dass man ständig versucht, durch Konsumieren, die Leere auszufüllen.

;-)
Antworten
Zornröschen:

Zitat:

6
21.10.13 09:08
"Im Grunde geht es um völlige Hingabe in Liebe und tiefstes Vertrauen zwischen zwei Menschen.
... und darum, durch die Erfüllung des jeweils Anderen selbst Erfüllung zu finden."

Das ist sehr schön und treffend gesagt Carrefour..
denn wer bei BDSM nur daran denkt, Peitsche, Schmerzen, Demütigungen wären die Eckpfeiler dieser Beziehungen, ist absolut auf dem Holzweg.

Fallen lassen und der andere weiß..er wird auf jeden Fall aufgefangen..an die Hand nehmen und gemeinsam Grenzen testen, ohne den anderen zu überfordern..
..subtile Führung ohne Brechstange..den jeweils anderen als Geschenk sehen..das macht diese Beziehungen aus..



Antworten
Tony Ford:

#84 #85 ...

 
21.10.13 10:41
sehr treffend formuliert.

Nur die Masse der Menschen denkt in Vorurteilen, Schubladen sowie falschen Schlussfolgerungen, weil die Masse sich nicht die Mühe macht und nach Wissen und Erfahrung strebt, sich im Gegenteil, Halbwissen durch Medien und Propaganda "aufwandslos" aneignet, ja quasi dem Vorbeter nach dem Munde redet und das eigene Gehirn dabei abschaltet.

#83 ist ein typisches Beispiel solcher Denkweise, denn für gewöhnlich ist es so, dass wenn Jemand ein Thema ausgiebiger behandelt, dass dahinter eigene Interessen oder Vorlieben stecken müssen, denn es ist unüblich, dass es Menschen auf der Welt gibt, welche Wissen und Erfahrung aus reiner Neugier und Wissensdurst sammeln wollen, ohne dabei ein eigenes Ziel verfolgen zu müssen.

Wie dem auch sei, es darf Jeder denken was er will, ich muss mich vor Niemandem rechtfertigen und würde mich aber auch nicht schämen, mich als Anhänger von BDSM zu outen.
Antworten
rightwing:

hmmmmm

3
21.10.13 13:03
bdsm? erschliesst sich mir genauso wenig wie sex mit krokodilen. vielleicht bin ich in dieser hinsicht ein langweiler ... ist mir aber wurscht.
Antworten
Tony Ford:

ist auch ne Frage der Tiefe...

2
21.10.13 13:46
des Bewusstseins.
Viele Menschen kratzen bewussteinstechnisch meist nur an der Oberfläche und können entsprechen gar nicht erkennen, was darunter steckt.
Im Zeitalter des Multitaskings und medialen Überfrachtung an propagandistischen Informationen, geht die Tiefe des Bewusstseins verloren.
Und damit man nicht weiter darüber nachdenken muss, bietet die mediale Welt zumeist genügend passender Schubladen.
Antworten
rightwing:

ach neeeee

2
21.10.13 22:45
25 jahre intensivster auseinandersetzung mit kunst literatur archätypischer symbolik spiritualität .... und leider auch politik. nein es ist nicht das bewusstsein-es ist die prägung, p'haps die persönliche evolution die den einen auf oberweiten, den anderen auf fetisch, den 3. auf die ganz spezielle augenfarbe anspringen lässt. ich habe schon eine menge bestrebungen beobachtet, trivialitäten zu mystifizieren-letztendlich verkauft jeder seinen dachschaden oder seine normalität als etwas besonderes. ich glaube es war zu den frühzeiten des new wave als mich das erste mal leute auf eine lacklederparty einluden-ich hatte keine lust auf kleinbürger in chaps .... und einer begeisterten voyeur-swingerin (mit ca 120 kg) musste ich auch mal sagen, dass mich die intimitäten anderer einen scheissdreck interessieren. habt spass-aber bildet euch bitte nicht ein, eure neigung käme einer höheren erkenntnis gleich.
Antworten
materialschla.:

#89 und hätte die begeisterte voyeur-swingerin

2
21.10.13 22:48
statt dessen nur 60 kg auf die waage gebracht?
Antworten
rightwing:

btw

2
21.10.13 22:53
die qualität dessen was menschen miteinander treiben, ist seit jeher eine individuelle interpretation. erscheinungsformen wie dominant/devote assymetrien, promiskuitive sportabzeichen oder schlicht blümchensex sollte sich einer wertung aussenstehender entziehen.
Antworten
rightwing:

@material

2
21.10.13 22:56
no way. was nützt mir ein topmodel, wenn sie darauf steht unattraktiven -von mir aus auch ansehnlichen- kleinstadt-immobilienmaklern beim f'''''' zuzuglotzen?
Antworten
rightwing:

und überhaupt

 
21.10.13 22:58
"eine frage der tiefe"-ok, zumindest da ist was dran (sorry)
Antworten
Tony Ford:

@rightwing...

 
22.10.13 08:38
nur weil man sich intensiv mit etwas Auseinandersetzt, bedeutet es nicht, dafür ein tiefes Bewusstsein zu entwickeln.

schau dir doch mal die ganzen hochstudierten Halbaffen an, die oberflächlich wie Lemminge dem Gelde hinterher rennen, freiwillig Managerposten ausführen, bei dem sie 60h die Woche per Abruf bereit stehen müssen, um kaum Zeit für Familie und Freizeit zu haben und dann Jahre später sich den 2. BurnOut wegtherapieren zu lassen, um dann viele Jahre später zu begreifen, dass ihr bisheriges Leben nur an der Oberfläche gekratzt hat, man aber in der Tiefe das wahre und nachhaltige Glück findet.

Ich kenne einen Unternehmer, welcher im Grunde genau den von mir gezeigten Weg gegangen ist und erst mit seinem 3.Kreislaufzusammenbruch / BurnOut sein Leben völlig umgekrempelt hat.
Heute lässt er fast ausschließlich seine Mitarbeiter entscheiden und sieht sich nur noch als Ratgeber und Ansprechpartner um Ideen umzusetzen. Die frei gewordene Zeit investiert er in Spiritualität sowie diverser Selbstfindung, so lernt er nun die Bräuche und Lebensweisen des Schamanismus.

Wenn man sich mal umschaut, so herrscht die Meinung vor, dass ein eigenes Unternehmen der Weg zum Glück und Freiheit ist.
Doch wie sieht es in der Realität aus?
Als Unternehmer bist du nicht frei, im Gegenteil, deine Abhängigkeit und der Druck ist teils wesentlich höher als wenn du als Mitarbeiter angestellt bist und deinen festen Arbeitsvertrag mit festen Regelungen hast.
Als Unternehmer ist im Regelfall eben nicht nach 40 Wochenstunden Schluss und wenn die Hütte brennt, schaut alles auf dich, wartet deine Entscheidungen ab, uvm.
Von Tiefe ist hier keine Spur, daher würde ich auch nie auf die Idee kommen und ein eigenes Unternehmen gründen wollen, zumindest nicht in einem solch klassischen Sinn.

Fazit:
Bewusstseinstiefe findet man in unserer Gesellschaft nur selten, da hilft auch ein Studium oder hohe Intelligenz nicht, Bewusstseinstiefe ist eine Eigenschaft, welche in Jedem von uns steckt, jedoch gesellschaftlich nicht gefördert sondern gehemmt wird.


Antworten
Tony Ford:

#89

4
22.10.13 09:13
Swingerclub, Exhibitionismus, LackLeder-Party haben mit BDSM erstmal nix gemeinsam bzw. ist es kein Teil von BDSM.
Einzig kann man behaupten, dass es eine gewisse Häufung gibt.
Antworten
Tony Ford:

mal wieder was zum Thema...

2
29.07.14 21:13
Das Thema wird mit 50 Shades of Grey durchaus immer mehr Mainstream, d.h. das Tabu um dieses Thema sinkt und dies ist auch gut so.
Der gestrige Beitrag auf RTL war jedoch wie so oft bei diesem Thema, ziemlich oberflächlich durchgeführt, wie man in folgender sehr niederschmetternder Rezension lesen kann, was im Grunde den Nagel auf dem Kopf oder die Peitsche auf den Po trifft.


Tabuthema BDSM... 18372437
Dann versetzt sie einen sanften Peitschen-Klaps und das war es auch schon mit Sadomaso-Enthülle Nummer zwei. Nach und nach wird deutlich, wie sehr RTL dieses Thema überve...
Antworten
materialschla.:

hast du mal einen blick in dieses buch geworfen?

2
29.07.14 22:00
meine frau hat es weggegeben, nachdem sie es bis kurz vor schluss gelesen hatte... und die hat die dan brown dinger gelesen, will also was heißen ;)

das thema bdsm wird doch generell nur oberflächlich behandelt, weil alle dokus nur den voyeurismus der zuschauer und deren erwartungen befriedigen wollen, sich aber nicht trauen, einen streifen runter zu laden oder auszuleihen, geschweige denn dem partner die wünsche vorzutragen

Antworten
König der Bon.:

Mein Senf zum Thema

 
29.07.14 22:20
1. Es nervt furchtbar wenn Leute ihre Sado-Maso-Beziehung in der Öffentlichkeit ausleben müssen. Insbesondere wenn das arme Weibchen dann auch noch geschlagen wird und man im Anschluss eine Strafanzeige am Hals hat weil man den Typen umgenietet hat.

2. Dominanz spielt beim Sex natürlich schon immer eine Rolle. Sicherlich gibt es aber auch Sex der wie Liebe ist. Habe noch keinen erlebt aber egal.

3. Wieso eigentlich verkrampfter Umgang damit? Solange du deine Frau nicht an einer Hundeleine durch die Stadt führt sagt doch keiner was...
Antworten
König der Bon.:

Aber nein: NIcht jeder steht auf S/M oder BDSM

 
29.07.14 22:22
auch so ein Mythos der sich gerne hält. Es gibt auch Menschen die dies nicht tun so wie es Männer gibt die absolut nicht auf Frauen stehen.
Antworten
Deflation Time.:

Shades of Grey

 
31.08.14 13:47
Freue mich auf den Film.  Finde schon, dass Männer in Beziehungen dominieren und es auch von der Natur so gewollt ist. Schön wenn Frauen endlich auch dazu stehen,  dass sie drauf stehen.

Das unschuldige Lamm und der böse Wolf. Macht einfach unendlich Spass diese Rollenverteilung. Dennoch würde ich nie was Unrechtes / Kriminelles tun.Die Freundin mal im Keller an die Leitungsrohre fesseln ist aber wunderbar wenn sie aauch Bock drauf hat.
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