TA-Börsegang in Gefahr
Wien - Der Börsegang der Telekom Austria, für den die Zeichnungsfrist nach bisher nicht widersprochenen Meldungen am Donnerstag den 2. November beginnen soll, steht auf des Messers Schneide, berichtet das Nachrichtenmagazin "Format. Aufgrund der angespannten Börsesituation sei vom Steering Committee des Börseganges (ÖIAG, Telekom-Vorstand, Investmentbank) in den letzten Tagen eine Herabsetzung der Preisspanne von 12 bis 15 Euro auf 10 bis 13 Euro ins Auge gefasst worden. Damit würde aber, so heißt es, die Grenze unterschritten, ab welcher der Beteiligungspartner Telecom Italia den Börsegang durch ein Veto verhindern oder eine Rückzahlung vom Kaufpreis für ihr 25-Prozent-Paket verlangen könnte.
Telekom Austria Präsident und ÖIAG Vorstandsdirektor Johannes Ditz war bis heute, Freitag, bereits zwei Tage lang bemüht, in Italien beim Minderheitspartner zu kalmieren. Nicht weniger dramatisch, so Insider, dürfte die Aufsichtsratssitzung der ÖIAG und des ÖIAG Privatisierungsausschusses am kommenden Montag nachmittag werden, bei dem der Börsegang das Hauptthema sein wird. Insider berichten, dass die Stimmung im Kontrollgremium der staatlichen Privatisierungs- und Beteiligungsholding äußerst gereizt sein soll, nicht jedes Mitglied im Aufsichtsrat bzw. Privatisierungsausschuss soll den TA Börsegang befürworten. Indiz für die Verunsicherung ist auch, dass man erst nach der Aufsichtsratssitzung den Termin für die Publizierung des Börseprospektes bekanntgeben will, vermutlich wird dies Donnerstag vormittag sein.
Veto von Telecom Italia droht
Das letzte Wort zum Börsegang hat noch der Finanzminister zu sprechen, für den aus der Emission weniger als die Hälfte der ursprünglich erhofften rund 30 Mrd. S herausspringen könnten.
Eine Absage des Börseganges in letzter Minute können sich Beobachter aber kaum vorstellen, da man dazu bereits zu viel investiert habe. (jedenfalls deutlich mehr als die offiziell genannten mehr als 100 Mill. S). Andererseits wäre es für die Wiener Börse eine Katastrophe, sollte auch der Kurs der TA, wie beispielsweise bei Telia in Schweden, im Verlauf um 30 Prozent einbrechen.
Wien - Der Börsegang der Telekom Austria, für den die Zeichnungsfrist nach bisher nicht widersprochenen Meldungen am Donnerstag den 2. November beginnen soll, steht auf des Messers Schneide, berichtet das Nachrichtenmagazin "Format. Aufgrund der angespannten Börsesituation sei vom Steering Committee des Börseganges (ÖIAG, Telekom-Vorstand, Investmentbank) in den letzten Tagen eine Herabsetzung der Preisspanne von 12 bis 15 Euro auf 10 bis 13 Euro ins Auge gefasst worden. Damit würde aber, so heißt es, die Grenze unterschritten, ab welcher der Beteiligungspartner Telecom Italia den Börsegang durch ein Veto verhindern oder eine Rückzahlung vom Kaufpreis für ihr 25-Prozent-Paket verlangen könnte.
Telekom Austria Präsident und ÖIAG Vorstandsdirektor Johannes Ditz war bis heute, Freitag, bereits zwei Tage lang bemüht, in Italien beim Minderheitspartner zu kalmieren. Nicht weniger dramatisch, so Insider, dürfte die Aufsichtsratssitzung der ÖIAG und des ÖIAG Privatisierungsausschusses am kommenden Montag nachmittag werden, bei dem der Börsegang das Hauptthema sein wird. Insider berichten, dass die Stimmung im Kontrollgremium der staatlichen Privatisierungs- und Beteiligungsholding äußerst gereizt sein soll, nicht jedes Mitglied im Aufsichtsrat bzw. Privatisierungsausschuss soll den TA Börsegang befürworten. Indiz für die Verunsicherung ist auch, dass man erst nach der Aufsichtsratssitzung den Termin für die Publizierung des Börseprospektes bekanntgeben will, vermutlich wird dies Donnerstag vormittag sein.
Veto von Telecom Italia droht
Das letzte Wort zum Börsegang hat noch der Finanzminister zu sprechen, für den aus der Emission weniger als die Hälfte der ursprünglich erhofften rund 30 Mrd. S herausspringen könnten.
Eine Absage des Börseganges in letzter Minute können sich Beobachter aber kaum vorstellen, da man dazu bereits zu viel investiert habe. (jedenfalls deutlich mehr als die offiziell genannten mehr als 100 Mill. S). Andererseits wäre es für die Wiener Börse eine Katastrophe, sollte auch der Kurs der TA, wie beispielsweise bei Telia in Schweden, im Verlauf um 30 Prozent einbrechen.
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