T-Online und Telekom droht Gegenwind aus Brüssel

Beiträge: 3
Zugriffe: 139 / Heute: 1
T-Online und Telekom droht Gegenwind aus Brüssel zombi17
zombi17:

T-Online und Telekom droht Gegenwind aus Brüssel

 
02.08.01 11:31
#1
T-Online und Telekom droht Gegenwind aus Brüssel
T-Online International und die Deutsche Telekom müssen nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" möglicherweise mit einem Verfahren wegen Verstoßes gegen das Kartellverbot rechnen, an dessen Ende ein Bussgeld und die Auflage stehen könnte, die wettbewerbswidrigen Praktiken einzustellen. Wie die Zeitung berichtet, ist die EU-Wettbewerbskommission zu der Überzeugung gelangt, dass die beiden Unternehmen den Wettbewerb behindern, indem sie ihre Schlüsselstellung beim Marktzugang zu den Kunden mißbräuchlich ausnutzen und Wettbewerbern den Zugang erschweren. Dabei geht es insbesondere um die vorgebliche Diskriminierung beim Zugang zur "letzten Meile". T-Online verlieren bis 9.55 Uhr 1,3 Prozent oder 0,12 auf 8,87 EUR.


+++ Claus-Detlef Großmann


vwd/2.8.2001/cg/ros

2. August 2001, 10:02

Deutsche Telekom AG: 555750,879530


T-Online und Telekom droht Gegenwind aus Brüssel Parocorp
Parocorp:

super!!!!! o.T.

 
02.08.01 11:54
#2
T-Online und Telekom droht Gegenwind aus Brüssel Peet

Telekom will Geld für mobile Dienste kassieren

 
#3
Telekom will Geld für mobile Dienste kassieren  
 

BONN (dpa-AFX) - Die Deutsche Telekom AG will ab November für mobile Datendienste in Deutschland 10 Euro (19,56 DM) pro Monat kassieren. Einen entsprechenden Bericht in der "Financial Times Deutschland" (FTD) vom Donnerstag bestätigte eine Sprecherin von T-Mobil in Bonn auf Anfrage. Das Unternehmen wolle in dem Bereich ein Geschäftsmodell mit dem abgespeckten Internetstandard WAP aufbauen. Vorbild ist dabei der in Japan erfolgreiche Dienst i-Mode, der nach einem ähnlichen Bezahlprinzip arbeitet. Bislang versuchen die Mobilfunkanbieter, ihren Kunden durch kostenlose Dienste WAP schmackhaft zu machen.

Wie die FTD weiter berichtete, werde die Telekom-Tochter T-Motion, die für die Ausstattung des mobilen Internetportals mit Inhalten zuständig ist, künftig Geld von den Kunden mit onlinefähigen WAP- Telefonen verlangen. Die 10 Euro werden zusätzlich zu den Gebühren fällig, die die Handybesitzer für den Zugang zu den WAP-Diensten bezahlen müssen. Das wären im normalen GSM-Netz 39 Pfennig pro Minute beziehungsweise über die Technik für den schnellen Internetzugang (GPRS) einen volumenbasierten Tarif.

AB FRÜHJAHR 2002 AUCH GEBÜHREN FÜR WAP-DIENSTE VON ONE2ONE UND MAX.MOBIL

"Wir wollen von vornherein einen möglichst loyalen Kundenstamm aufbauen", zitierte die Hamburger Wirtschafts- und Finanzzeitung den Chef von T-Motion, Nikesh Arora. Für den Pauschalbetrag von 10 Euro gibt es für die WAP-Kunden 25 Dienste, darunter Sportnachrichten, Spiele, elektronische Grußkarten und Klingeltöne. Bis zum 31. Oktober sei das Angebot kostenfrei. Die Telekom-Töchter One2One in Großbritannien und max.mobil in Österreich würden im Frühjahr 2002 Gebühren für WAP-Dienste verlangen, hieß es weiter.

Wegen der langsamen Übertragungsgeschwindigkeit ist WAP bislang der Durchbruch am Markt versagt geblieben. Von den mehr als 20 Millionen TD1-Mobilfunkkunden nutzen gerade einmal 2 Prozent WAP- Dienste. Dies soll sich mit schnelleren Übertragungstechniken wie GPRS und dem Mobilfunkstandard UMTS ab 2003 ändern./ls/DP/hi  

02.08. - 11:44 Uhr  Artikel drucken | Artikel senden  




Börsenforum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--