#1093 :"...Die Nachfrage ist für eine Aktie bei der viele Analysten 75 bis 100% Kurspotential sehen, derzeit verdammt gering..."
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Kenne eigentlich keinen nachhaltig erfolgreichen Börsianer der seine Investments stur nach Analysten-Geschwurbel ausrichtet. Von daher sind diese "kostenlosen" Ergüsse von denen auch eher Bespaßung für passive Kleingelddackel die den selbsternannten "Experten" nachdackeln wollen und dabei glauben der mit dem höchsten KZ ist natürlich immer der Analyst mit der größten Weisheit. Auf Strecke machen aber nicht die Kleingeldzwerge die Kurse, sondern die Jungs mit den tiefen Taschen müssen dann schon mitmarschieren. Und die scheinen noch immer hier nicht größer wieder reinzugehen bzw, die verleihen lieber ihre Bestände an die Nettoleerverkäufer. Denn wer gibt denen wohl diese Massen an Aktien? Eben! Komisch nur, daß die Analysten dann noch arbeiten müssen anstatt sich im Wohlstand zur Ruhe zu setzen, wo sie doch so schlau sind und immer wissen wo der Kurs hingeht. Vielleicht wissen sie es ja doch nicht immer ;)
www.welt.de/print-welt/article434391/...chreckend-niedrig.html"...Fondsmanager Gottfried Heller hat es kürzlich auf den Punkt gebracht: In der Hausse brauchen Anleger keine Analysten und in der Baisse sollte sie sich von ihnen fernhalten. Er scheint recht zu haben...."
www.presseportal.de/pm/8185/1234164 Analysten liegen mit ihren Aktien-Empfehlungen regelmäßig schief...Auswertung von rund 7.150 Aktien-Empfehlungen von mehr als 30 Banken und Analysten-Häusern ...Mehr als die Hälfte der Empfehlungen erwies sich im Nachhinein als wenig zutreffend. Im Kasino auf Rot oder Schwarz zu setzen, hätte wohl eine bessere Trefferquote gebracht."
Mir ist völlig egal was irgendwelche Würfelkasper von der Analystengilde sagen. Und wenn deren KZ extremweit oberhalb des aktuellen Kurses entfernt liegen, dann fragt man sich warum z.B. der Arbeitgeber der Analysten nicht schon längst dann groß zuschlägt. Da müßte es ja nur vor Stimmrechtsüberschreitungen wimmeln, wenn die Brötchengeber den eigenen Analysten glauben würden. Da interessiert mich mehr als Analysten was fundamental wirklich alle 3 Monate abgeliefert wird an Zahlen&Prognosen, wie sich das Gesamtmarktbild verhält und wie das Chartbild von Ströer dann zeitnah selber aussieht. Da bleibt zu hoffen Ströer kann den hohen Wachstumserwartungen weiter genügen bei den Hj.1 Zahlen (und zwar auch organisch und nicht nur durch externe Zukäufe) und es bleibt zu hoffen der Gesamtmarkt hat das Thema Brexit soweit nun abgeschlossen und hinreichend erkannt, daß es wie immer nur ein monothematisch aufblasenes Medienhype-Thema war, was aber die Masse aller nicht-britischen Unternehmen so gut wie garnicht tangiert. Na ja, das Sommerloch muß ja gefüllt werden. Mal schauen welche Sau sie als nächstes durchs sommerliche Dorf jagen. Die könne ja nicht von jetzt bis November nurnoch ödes US-Wahlgetöse bringen mit Buhmann Trump vs. Hillary . Da ist doch objektiv eher wichtig, daß China sich weiter wachstumsmäßig halten kann (dank größerer staatlicher Interventionen in den letzten Wochen und Monaten), daß die FED und die EZB weitere geldpolitisch tendenziell locker bleiben (und der Anlagenotstand erhalten bleibt), die Ölpreise nicht wieder deutlich zurückfallen (damit die vielen (Fracking) Firmen die in den USA daran hängen weiter festeren Boden wieder unter den Füßen gekommen) und die USA weiter den Trommelschlag vorgegeben kann mit ihren jüngst erreichten neuen Allzeithochs beim S&P500 (was dann indirekt auch bei uns - als Dackel der Wallstreet - positiv wirken könnte). Also wenn das alles so solide und positiv bleiben sollte, dann müßte Ströer bald den Boden finden und anfangen sich zu berappeln. Und wenn einige dieser Dinge aus dem Ruden laufen sollten, dann können die Analysten KZ ausrufen so hoch sie wollen, dann wird der Kurs es schwer haben nach oben zu kommen.