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Steinhoff Topco B.V. - CVR - die goldene Zukunft?

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Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VX8A4S8 , DE000VX8A4R0 , DE000VY86176 , DE000VJ43T77 , DE000VJ7DWP4 , DE000BD2MN61 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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#2352

Berliner_:

ach so...

 
28.07.26 14:56

Danke für die ehrliche Antwort. Erst habe ich gar nicht verstanden, was du meinst. Dann musste ich an meine Frage von gestern an dich denken: #2348

„Und dool? Der reibt sicher auch schon. Allerdings nicht die Hände …“


(darauf hin meine Frage:) Sondern was?

Ja, schon schlimm genug, dass er viele Leute davon überzeugt hat, die Aktie dieser „Betrügerbude“ zu kaufen und dass es sich lohnen würde, dem Doktor die „kleine Spende“ von insgesamt ca. 340.000€ zu machen. Dabei haben wir den möglichen Erfolg des SdK Doktors vor dem niederländischen Gericht von Anfang an sehr skeptisch gesehen, beziehungsweise waren wir überzeugt, dass er den Prozess gegen die netten Gläubiger nicht gewinnen würde.

Immer wieder wurde, auch dank dool, vergessen, dass es letztlich die Gläubiger waren, die Steinhoff und damit viele Arbeitsplätze gerettet und enorme Summen in die Rettung des Unternehmens investiert hatten. Der LdR war von Anfang an klar, dass diese Investoren am Ende alles bekommen würden. Warum hätten sie sonst ein derart hohes Risiko eingehen sollen?

Warum haben die Aktionäre damals nicht dasselbe gemacht? Sie hätten selbst Kapital bereitstellen und das Unternehmen übernehmen können.


Und jetzt scheinen einige ehemalige Steinhoff-Investoren bei nel denselben Fehler noch einmal zu machen und sich ein zweites Mal von großen Versprechungen blenden zu lassen. Schon erstaunlich, oder?

Antworten
DerCEO:

@Berliner

 
29.07.26 12:10
Danke dir, SUPER Beitrag!
Ich hoffe, er wird von möglichst vielen ehemaligen Aktionären gelesen!  
Antworten
Berliner_:

#2354

 
29.07.26 14:38

Danke für die netten Worte. Ich vermute allerdings, dass es hier inzwischen nicht mehr viele ehemalige Steinhoff-Aktionäre gibt. Die meisten haben nach all den Jahren traurigerweise wohl akzeptiert, akzeptieren müssen..., dass das damals investierte Geld nicht mehr zu retten war. Rückblickend werden sich sicher einige wünschen, sie hätten die Warnungen der LdR nicht einfach als "Bashing" abgetan. Die LdR hat bis zum Schluss versucht, viele davon zu überzeugen, wenigstens das zu retten, was noch zu retten war.

Leider scheint sich die Geschichte bei manchen zu wiederholen. Heute beschäftigen sich einige derselben Anleger mit der nächsten gehypten Aktie, diesmal mit nel. Ein vergleichsweise kleines, kaum bekanntes Regionalunternehmen aus Norwegen, das in den "Boomjahren" des Wasserstoff-Hypes regelrecht zum Hoffnungsträger hochgeschrieben wurde. Viele sind damals dem Hype gefolgt, statt die Fundamentaldaten kritisch zu hinterfragen. Die LdR hat schon vor 4 Jahren dort auch gewarnt, und wie man es sieht, nicht umsonst gewarnt! Hoffen wir, dass sich Geschichte nicht noch einmal wiederholt, denn an der Börse sind Hoffnung und Realität leider oft zwei völlig verschiedene Dinge.

Antworten
tikay2:

@Berliner

 
30.07.26 18:42
ach so...

Danke für die ehrliche Antwort. Erst habe ich gar nicht verstanden, was du meinst. Dann musste ich an meine Frage von gestern an dich denken: #2348

„Und dool? Der reibt sicher auch schon. Allerdings nicht die Hände …“


(darauf hin meine Frage:) Sondern was?

Ja, schon schlimm genug, dass er viele Leute davon überzeugt hat, die Aktie dieser „Betrügerbude“ zu kaufen und dass es sich lohnen würde, dem Doktor die „kleine Spende“ von insgesamt ca. 340.000€ zu machen. Dabei haben wir den möglichen Erfolg des SdK Doktors vor dem niederländischen Gericht von Anfang an sehr skeptisch gesehen, beziehungsweise waren wir überzeugt, dass er den Prozess gegen die netten Gläubiger nicht gewinnen würde.

Immer wieder wurde, auch dank dool, vergessen, dass es letztlich die Gläubiger waren, die Steinhoff und damit viele Arbeitsplätze gerettet und enorme Summen in die Rettung des Unternehmens investiert hatten. Der LdR war von Anfang an klar, dass diese Investoren am Ende alles bekommen würden. Warum hätten sie sonst ein derart hohes Risiko eingehen sollen?

Warum haben die Aktionäre damals nicht dasselbe gemacht? Sie hätten selbst Kapital bereitstellen und das Unternehmen übernehmen können.


Und jetzt scheinen einige ehemalige Steinhoff-Investoren bei nel denselben Fehler noch einmal zu machen und sich ein zweites Mal von großen Versprechungen blenden zu lassen. Schon erstaunlich, oder?

Berliner_, 28.07.26 14:56
Noch mehr Substanz hätte der Beitrag auf jeden Fall, wenn du nochmal kurz wiederholen würdest, wie viel Kohle die Gläubiger in die Rettung Steinhoffs investiert haben!

Man vergisst doch schnell, dass sie das Unternehmen für 4 Mrd € (an die ehemaligen Gläubigerbanken) übernommen hatten und Steinhoff somit gerettet (weil schuldenfrei) wurde? Selbstverständlich gehört das Unternehmen damit nicht mehr den Aktionären!

War doch lediglich ein wenig Gefeilsche um den eigentlichen Wert des Unternehmens und die Altaktionäre haben es eben geschafft, 20% vom Unternehmen behalten zu können weil der Wert eben höher war als der Kaufpreis (Leistung an die alten Kreditgeber)...

Wäre auf der anderen Seite ja auch dämlich, ein Unternehmen mit einem Wert von 4Mrd € für 4Mrd € zu kaufen - es sei denn, die Zukunftsprognosen wären so gut, dass das Insolvenzrisiko in Kauf genommen würde.
Antworten
tikay2:

Kreditgeber

 
30.07.26 18:50
Allerdings frage ich mich gerade, wie hoch der Schuldenstand damals war - immerhin entgehen den alten Gläubigern ja auch Zinsen und dieser Verlust muss ja in den 4Mrd€ inkludiert sein?! Auf jeden Fall sollte bei dem marktüblichen Zinssatz von 10% ein gehöriger Anteil der 4Mrd € durch die Vorfälligkeitsentschädigung entstanden sein.

Denn eines ist sicher, zu verschenken hatten auch die alten Gläubiger nichts!
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