Schlackys Rechnung wäre korrekt, wenn denn die Schulden noch 10,3 Mrd wären. Das sind sie aber nicht mehr, da ja noch getilgt wurde. Im CVR Dokument steht die Zahl schwarz auf weiß
“Total CVR Units” means 21,348,045,255.00 CVR Units."
Quelle: www.steinhoffinternational.com/downloads/...rument_300623.pdf
Mittig auf Seite 11.
Dieser Wert zeigt auch sicher, dass die neu ausgegebenen Aktien keine CVRs zugeteilt bekommen. Diese 42,3 M Euro für die neu ausgegebenen Stimmrechte werden meines Wissens von den Schulden abgezogen.
Danach den Wert pro überschüssiger Mrd Euro nochmal zu 5-teln ist auch falsch. Je CVR und damit je heutiger Aktie würden 0,04684 € ausgeschüttet, und bei 2 Mrd € Überschuss entsprechend 0,09368 €.
Auch der Hinweis, dass eventuell einige CVRs nicht zuteilungsberechtigt sind, ist korrekt, würde aber vermutlich zu unseren Gunsten ausfallen. Es hängt davon ab, wie diese nicht abgerufenen CVRs dann verteilt werden. Sollten Sie
a) unter allen verteilt werden, inkl.den Gläubigern, dann haben wir auch ein bisschen mehr, aber von den zusätzlich verteilten nur 20%
b) nur unter den Aktionären verteilt werden, dann könnten das ein paar mehr Prozent sein. Annahme 1,1 Mrd. werden nicht zugeteilt und dann auf uns verteilt, dann würde jeder Aktionär nochmal ca. 30% oben drauf bekommen. Bei diesem Fall wären es dann ca. 0,0609€ je Aktie bei 1 Mrd Überschuss.
c) die CVRs verfallen und somit wären es z.B. wenn es wieder 1,1 Mrd. nicht abgerufene CVRs wären nur noch 20,248,045,255.00 CVRs. Dann würden pro überschüssiger Mrd Euro ca. 0,04939 € ausgeschüttet. Das wäre auch analog der Wert aus Variante a) je heutiger Aktie.
d) die CVRs fallen an die Gläubiger, dann bleibt für die abgerufenen CVRs alles beim alten Wert also 0,04684€
Aber jetzt kommt das Wichtigste: Bleibt überhaupt was übrig? Und da bin ich auch völlig blank, außer, dass ja auch die Gläubiger Interesse daran haben, dass es möglichst viele Milliarden werden.