Danke für deinen Beitrag.
Du beleuchtest nur die Eigenkapital Seite. Darauf ist der Börsengang von Pepkor Europe als positiv einzustufen. Da stimme ich dir voll zu.
Darf ich dich bitten auch eine Überlegung anzustellen wie Steinhoff dann auch die Schulden refinanzieren will wenn man danach nur noch Zugriff auf die Dividenden hat. Das ist der Hauptpunkt wo ich große Schwierigkeiten sehe.
Steinhoff halt im Halbjahr 2019 ein EBIT von 259 Mio. erzielt. Pepkor und Pepkor Europe haben dabei 327 Mio. erzielt. Also waren die restlichen Beteiligungen inkl. der Holding Kosten negativ mit 68 Mio. Da auch Conforama sehr wahrscheinlich in Kürze eine reine Beteiligung ist wie auch Mattress gibt es danach im Grunde nur noch Beteiligungen. Aus Beteiligungen bekommt man dann aber nur Dividenden sofern man keine Aktien verkauft.
Sagen wir CVA Schulden von im nächsten Jahr 10 Mrd. davon - 2 Mrd. Tilgung durch vorhandenden Cash und bereits bekannten Verkäufe sagen wir -0,5 Mrd. durch Mattress -1 Mrd. durch Pepkor Börsengang und sagen wir -1 Mrd. durch Schuldenübernahme Pepkor (da Pepkor eigenen Schulden hat wären mehr Schulden um den Börsengang auch attraktiv zu halten wohl nicht möglich). In dem Setting würden immer noch 5,5 Mrd. Schulden übrig bleiben. Auch ist das Umfeld gerade auch wegen Brexit für Pepkor Europe auch nicht sehr vorteilhaft für einen Börsengang. Pfund alleine heute weitere Kursverluste erzielt.
Wie will man 5,5 Mrd. Schulden oder auch 5 Mrd. Schulden (sofern größere Rückflusse kommen auch aus den Financial Assets) refinanzieren mit Dividenden aus Pepkor und Pepkor Europe plus man hat auch noch Holding Kosten? Aus Australien und Coforama würde ich mir vorest keine großen Rückflüsse erwarten. Wenn Pepkor langfristig 80 Mio. an Dividenden zahlt und Pepkor Europe 75 Mio. muss man wohl mehr als zufrieden sein. Minus HOlding KOsten hat man dann maximal 130-140 Mio. pro Jahr zur Verfügung. Wichtig muss auch sein, dass man deutlcih mehr verdient als die Zinsen selbst ausmachen und bei 5 Mrd. Zinsen zu sagen wir 3% was für Steinhoff dann wohl schon als sehr gut einzustufen ist sind das Zinsen von 150 Mio. und was man auch nicht vergessen darf. Nur Beteiligungen zu halten ist halt aus Kreditgeber Sicht sehr negativ. Weil was passiert wenn in Südafrika eine Krise kommt und Pepkor die Dividenden ausfallen lässt. Nur Beteiligungen und hohe Schulden dürften 3% auch bei dem Zinsumfeld aber mit der schlechten Historie nicht leicht zu bekommen sein. Und Themen wie Vergleich mit Anlegeklagen sind in meiner 5 Mrd. Schuldenrechnung noch gar nicht inkludiert.
Ich bitte um dein Feedback. Eventuell sehe ich die Sache auch zu kritisch.
Ein IPO von Pepkor EU alleine beeinflusst meine Investmententscheidung nämlich erheblich.
Du beleuchtest nur die Eigenkapital Seite. Darauf ist der Börsengang von Pepkor Europe als positiv einzustufen. Da stimme ich dir voll zu.
Darf ich dich bitten auch eine Überlegung anzustellen wie Steinhoff dann auch die Schulden refinanzieren will wenn man danach nur noch Zugriff auf die Dividenden hat. Das ist der Hauptpunkt wo ich große Schwierigkeiten sehe.
Steinhoff halt im Halbjahr 2019 ein EBIT von 259 Mio. erzielt. Pepkor und Pepkor Europe haben dabei 327 Mio. erzielt. Also waren die restlichen Beteiligungen inkl. der Holding Kosten negativ mit 68 Mio. Da auch Conforama sehr wahrscheinlich in Kürze eine reine Beteiligung ist wie auch Mattress gibt es danach im Grunde nur noch Beteiligungen. Aus Beteiligungen bekommt man dann aber nur Dividenden sofern man keine Aktien verkauft.
Sagen wir CVA Schulden von im nächsten Jahr 10 Mrd. davon - 2 Mrd. Tilgung durch vorhandenden Cash und bereits bekannten Verkäufe sagen wir -0,5 Mrd. durch Mattress -1 Mrd. durch Pepkor Börsengang und sagen wir -1 Mrd. durch Schuldenübernahme Pepkor (da Pepkor eigenen Schulden hat wären mehr Schulden um den Börsengang auch attraktiv zu halten wohl nicht möglich). In dem Setting würden immer noch 5,5 Mrd. Schulden übrig bleiben. Auch ist das Umfeld gerade auch wegen Brexit für Pepkor Europe auch nicht sehr vorteilhaft für einen Börsengang. Pfund alleine heute weitere Kursverluste erzielt.
Wie will man 5,5 Mrd. Schulden oder auch 5 Mrd. Schulden (sofern größere Rückflusse kommen auch aus den Financial Assets) refinanzieren mit Dividenden aus Pepkor und Pepkor Europe plus man hat auch noch Holding Kosten? Aus Australien und Coforama würde ich mir vorest keine großen Rückflüsse erwarten. Wenn Pepkor langfristig 80 Mio. an Dividenden zahlt und Pepkor Europe 75 Mio. muss man wohl mehr als zufrieden sein. Minus HOlding KOsten hat man dann maximal 130-140 Mio. pro Jahr zur Verfügung. Wichtig muss auch sein, dass man deutlcih mehr verdient als die Zinsen selbst ausmachen und bei 5 Mrd. Zinsen zu sagen wir 3% was für Steinhoff dann wohl schon als sehr gut einzustufen ist sind das Zinsen von 150 Mio. und was man auch nicht vergessen darf. Nur Beteiligungen zu halten ist halt aus Kreditgeber Sicht sehr negativ. Weil was passiert wenn in Südafrika eine Krise kommt und Pepkor die Dividenden ausfallen lässt. Nur Beteiligungen und hohe Schulden dürften 3% auch bei dem Zinsumfeld aber mit der schlechten Historie nicht leicht zu bekommen sein. Und Themen wie Vergleich mit Anlegeklagen sind in meiner 5 Mrd. Schuldenrechnung noch gar nicht inkludiert.
Ich bitte um dein Feedback. Eventuell sehe ich die Sache auch zu kritisch.
Ein IPO von Pepkor EU alleine beeinflusst meine Investmententscheidung nämlich erheblich.