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Steinhoff International Holdings N.V.

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Passende Knock-Outs auf Mercedes-Benz Group AG

Strategie Hebel
Steigender Mercedes-Benz Group AG-Kurs 5,00 9,94 14,44
Fallender Mercedes-Benz Group AG-Kurs 4,98 9,92 15,69
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VX8A4D0 , DE000VK18LH4 , DE000VJ2SA73 , DE000VD35B16 , DE000VJ6K6S2 , DE000VJ7DWP4 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Steinhoff Int. Hol. kein aktueller Kurs verfügbar
 
guni:

NoCapital: Wochen der Wahrheit!

 
10.06.19 17:48
Deine Anmerkungen bzgl. der Schuldenreduzierung gegenüber den Gläubigern, gehen mir schon seit vielen Monaten durch den Kopf.
Egal wie ich da recherchiere und rechne, ergibt es für mich auf die nächsten Jahre keinen Sinn.

Ich hatte dazu ja schon oft meine Meinung gepostet.

Das wird noch eine sehr, sehr lange und nervenaufreibende Story, bis sich an der gesamten Schuldensituation der Holding etwas entscheidendes ändert.

Deshalb spekuliere ich auch nur noch auf eine 2. stellige Zahl und die liegt unterhalb von 25 Cent.

Aber hier gibt es ja zum Glück genügend anders denkende und ich hoffe, das bei einem evtl. Kursausbruch nach oben auch auf der Käuferseite die Fantasy nicht ausgeht.

Ich wünsche mir selbst am meisten, dass ich mit meiner Meinungsbildung total daneben liege, aber mein Bauchgefühl lässt mich da eher selten im Stich.

Schönen Abend noch...








when nothing goes right... go left!
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gin66:

@NoCapital

2
10.06.19 17:59
CVA ist ein Insolvenzverfahren, abgesegnet durch ein englisches Gericht, um das Beste für die Gläubiger rauszuholen. Deswegen der im CVA zu findende Vergleich zwischen Liquidation und Geschäftsfortführung. Somit ist das Wort Insolvenzverschleppung inhaltlich richtig, aber nicht als Straftatbestand. Zumindest sehe ich dies laienhaft so.

Antworten
NoCapital:

Die Rechnung geht nur auf....

3
10.06.19 18:06
.....wenn

1. die Schulden reduziert werden
2. oder Schulden anders verzinst werden
3. oder der Umsatz gesteigert wird
4. oder Conforama oder Australien verkauft wird oder beides
5. oder ein Supersteuersparmodell konstruiert wurde

oder man einfach auf die Luftgewinne der vergangenen Jahre eine Riesensteuerrückzahlung erhält und die für den Bilanzskandal Verantwortlichen zur Kasse bzw. Rechenschaft ziehen kann.

Bin wirklich auf den 18.06.2019 und auf den 12.07.2019 gespannt, inwiefern sich die Zahlen entwickelt haben.



Antworten
gin66:

@guni

 
10.06.19 18:10
Aber mal eine andere Frage. Vor dem Crash wurde Steinhoff als (zumindest äußerlich) gesundes, normal verschuldetes Unternehmen mit einer Markkapitalisierung von 5€*ca. 4 Mia.Aktien=ca. 20 Mrd. € bewertet. Wenn die Gläubiger Steinhoff bis 2021 wieder in ein gesundes Unternehmen verwandeln können, dann wäre Steinhoff doch wieder 20 Mrd.€ wert. Dies würde den Wert der ganzen externen Schulden von heute deutlich übersteigen. Und für die Aktionäre blieben immer noch ca. 10 Mrd. € über. Mit dieser „Milchmädchenrechnung“ sind 1€ leicht möglich.
Antworten
Za4Snh:

ZA News

2
10.06.19 18:14
Steinhoff wants Jooste joined to Tekkie Town court case

www.fin24.com/Companies/...o-tekkie-town-court-case-20190610?
Antworten
guni:

gin66: Genau, vor dem Crash,

 
10.06.19 18:22
äusserlich & frei erfunden!

NoCapital, du glaubst doch nicht allen ernstes daran, dass auf die Luftgewinne der vergangenen Jahre eine Steuer bezahlt wurde.

Natürlich könnten die Gläubiger der Holding entgegen kommen und bessere Kreditbedingungen schaffen, tun sie aber zur Zeit eher nicht. Warum nur?

Warten wir erst einmal den 18.06.2019 und den 12.07.2019 ab...
when nothing goes right... go left!
Antworten
Seckedebojo:

@NoKapital...interessanter Gedanke...

 
10.06.19 18:26
...Jaaa....was passiert denn mit den AUF GEWINNE gezahlten Steuern ????

Logischerweise müssten DIESE ja gegen gerechnet werden !

Müssten doch einige Milliarden ausmachen ?

Oder verstehe ich da was falsch ?

Freue mich über Antworten..

Grüße
Antworten
H731400:

@Fun_trader99 habe Antwort

3
10.06.19 18:29
Dear Mr :......., I apologise for the delay in responding.  Yes, I expect that the group will announce once the Implementation Notice has been issued.

Kind regards

Steinhoff Investor Relations
_____________________________________

Tel                    : +27 (21) 808 0711
E-Mail               : investors@steinhoffinternational.com
Web                  : www.steinhoffinternational.com
_____________________________________

Die Börse hasst Unsicherheit und Ungewissheit siehe SH, und liebt Phantasie und Wachstum siehe Zoom Video....und Beyond Meat z.b..

Ab dem Datum 20 Tage To Go ?
 
Antworten
H731400:

Nachtrag 20 Werktage

 
10.06.19 18:33
Implementation Notice und dann brauchen die nochmal 20 Werktage bis zum Restructuring Effective Date.  
Antworten
RDA84:

.

 
10.06.19 18:36
www.fin24.com/Companies/...to-tekkie-town-court-case-20190610
Antworten
Private Broker:

Einige Gedanken zu Interessensüberschneidungen und

30
10.06.19 19:15
...dem Streben nach absoluter Gewinnmaximierung auf Seiten der HF's, da mitunter die Einwertung der Chancen & Risiken sowie des (in diesem Falle, bei entsprechender Entwicklung, enormen (ökonomischen) Potentiales) in der Causa Steinhoff anhand der bekannten Fakten mitunter recht schwierig ist, insbesondere dann, wenn wir uns auf der „technischen“ Ebene (auf der Ebene von Verträgen / Vertragsverhandlungen sowie den dazugehörigen Zahlenwerken) befinden, würde sich (ggf.) aus meiner Sicht heraus auch eine Einwertung unter Berücksichtigung & Einbeziehung 1.) der Interessen aller beteiligten Gruppen im 2.) Kontext der Gewinnmaximierung als „Zugangsebene“  / „Betrachtungsebene“ anbieten, ich denke, dass dies ggf. ein „plastischeres“ Bild bzw. leichteren Zugang zur Thematik (als „Gesamtkunstwerk“ bietet...

Werfen wir also einen Blick auf 1.) alle involvierten Gruppen, die jeweilige Interessenlage liegt auf der Hand, dahingehend drösle ich dies jetzt nicht weiter auf, ferner lasse ich jene Armeen an Anwälten & Wirtschaftsprüfern außen vor (sie nehmen zwar jeweils zentrale Rollen ein, jedoch nehmen sie -im situativen Kontext- eher die Rolle von (wenn auch unverzichtbaren) „Zuträgern“ ein)...    

einmal die Gläubiger (speziell jene HF's)
auf der anderen Seite der Schuldner (SH), hier finden i.Ü. auch „uns“ wieder...
ebenfalls Erwähnung & Beachtung finden sollten / müssen die klagenden / klagewilligen Altaktionäre (z.T. in diesem Falle ehemalige Anteilseigner / Besitzer von SH), sowie
die „neuen“ Großaktionäre & ob der zuzurechnenden Stimmrechtsmehrheit(en), die neuen Besitzer von SH, die (oben bereits benannten) HF's...

Zur Vergegenwärtigung stelle ich (in vereinfachter, jedoch wesentlicher) Form die Zusammenhänge & Überschneidungen der jeweiligen Interessen / Abhängigkeiten (kurz & knackig) dar:

-SH (als Schuldner): will (salopp formuliert) letztlich die Nummer überleben, dahingehend ist ein Entgegenkommen der Gläubiger sowie der klagewilligen Altaktionäre, ob der gegeben Sachlage, im Interesse von SH.

-Im Interesse jener klagewilligen Altaktionäre ist eine (wie auch immer geartete, größtmögliche) Schadensbegrenzung, jedoch lässt sich selbige nur dann darstellen, wenn SH die Kiste überlebt, da (Alt-)Aktionäre im Falle einer Liquidation der Holding & deren Verwertung am falschen Ende der Nahrungskette stehen.

-Last but not least stehen die Gläubiger & (defacto) neuen Besitzer (jene HF's) auch mit ihren, in diesem Falle vielfältigen, Interessen auch auf der Matte: auf der einen Seite liegt das Interesse der HF's (in ihrer Eigenschaft als Gläubiger) zunächst auf der Erhaltung & Wiederherstellung der Werthaltigkeit der erworbenen Forderungen / Verbindlichkeiten, dies funktioniert jedoch nur, wenn SH überlebt bzw. in die Lage versetzt wird, jene (am Ende, nach der Restrukurierung) anfallenden Zahlungen / Zinsen  dauerhaft leisten zu können, in ihrer Eigenschaft als Besitzer / Mehrheitsaktionäre von SH, liegt das ureigenste Interesse der HF's an der Wertsteigerung ihrer Anteile an SH, und somit a) am Überleben der Holding und (im Besonderen) b) an einer erfolgreichen Neuausrichtung der Holding im operativen Geschäft...

Es ist unschwer zu erkennen, dass hier (z.T. deutliche) Überschneidungen in den Interessensgebieten existieren, welche definitiv nicht zu unserem Nachteil sind. Soweit ich dies nun hier dargestellt habe, ist dies jetzt alles in allem nichts neues, quasi kalter Kaffee, doch mag es dem einen oder anderen hier im Board zur Erfassung der derzeitigen Situation auf Ebene der Interessenverquickung(en) hilfreich sein. An dieser Stelle kann / könnte man auch wieder einen Blick auf das bzw. die CVA's werfen, doch hier will ich zuvor noch kurz einige Aspekte nachreichen, welche mir hier https://www.ariva.de/forum/...dings-n-v-531686?page=7391#jump25939301 leider unter den Tisch gefallen & überaus beachtenswert sind, ich zitiere hier jene Passagen (welche aus dem snh cva analysis- pdf, Seite 4, stammen):

„Eine freiwillige Unternehmensvereinbarung funktioniert nur dann (und wird nur wirksam) wenn das Unternehmen inhärent profitabel ist“

Wichtig hierbei (neben dem bereits angeführten Sinn & Zweck) ist, den Aspekt der „Freiwiligkeit“ zu berücksichtigen, sie gilt beidseitig (Gläubiger & Schuldner) & impliziert die beidseitige Bereitschaft, im Rahmen des Procederes aufeinander zuzugehen, diese Freiwilligkeit ist aus dem situativen Kontext heraus in diesem Falle (auf Gläubigerseite) primär der Gewinnmaximierung geschuldet, auf Schuldnerseite entspringt die Freiwilligkeit dem Umstand das ein CVA die beste (unter den gegebenen Umständen) sich bietende Möglichkeit zur Sanierung des Unternehmens ist, ich verweise hier nochmals auf die Überschneidung(en) der Interessensgebiete auf beiden Seiten.

„In der Regel findet im Rahmen eines Insolvenzverfahrens (ganz gleich  in welchem Land) ein Teilschuldenerlass statt“

Hier habe ich bei dem Comment zu jener Passage die Formulierung „In der Regel“ ohne Comment stehen gelassen, „in der Regel“ kann mit „(sehr) häufig“ übersetzt werden, jedoch keinesfalls mit „immer“, dahingehend (u.a.) auch habe ich jene CVA- Variante ohne Haircut aufgeführt.

An dieser Stelle bietet sich auch ein kurzer Exkurs (habe ich ja quasi versprochen / „angedroht“ ;-)  ) zur Philosophie des englischen Insolvenzrechtes an:

Ganz grundsätzlich ist das englische Insolvenzrecht (bezogen auf Unternehmen & Privatpersonen) ein sehr „wirtschaftsfreundliches“ Insolvenzrecht, dies manifestiert sich besonders in Bezug auf dessen Flexibilität (siehe CVA & dessen Ausgestaltung / Einbettung im Insolvenzrecht) sowie Dauer (die Wohlverhaltensphase ist sehr kurz angesetzt, i.d.R. ein Jahr), dies gilt sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen, wobei ich wieder bei der Formulierung „i.d.R.“ einhaken will, denn es besteht durchaus die Möglichkeit, die „Wohlverhaltensphase“ zu verlängern, wenn die bis dahin erzielten Ergebnisse noch nicht hinreichend sind, in unserem Falle wäre dies auch möglich...   ...sofern notwendig.
Grundsätzlich zielt das Inso- Recht in England darauf ab, dass ein Schuldner (so schnell als möglich) wieder am wirtschaftlichen Leben teilnehmen kann, Hintergrund dessen ist letztlich eine Entlastung des Staates (der Staatskassen) in Form a) der Vermeidung der Entstehung von „Kunden“ bei den Sozialkassen sowie b) der Aussicht auf Steuereinnahmen, welche aus einer (dauerhaften) Fortführung eines Betriebes / Firma resultieren.
Der wesentliche Unterschied zur Philosophie des Inso- Rechts in Deutschland (besonders gut erkennbar bei Privatpersonen welche in D ein Privatinso- Verfahren auf sich nehmen müssen) liegt in der stärkeren Gewichtung des „Bußcharakters“, die Dauer der Phase des Wohlverhaltens liegt in D bei sieben Jahren. (Quelle: Google / Juris), zudem ist das Insolvenzrecht in D im Vergleich zu jenem in GB weniger Flexibel, doch dies wirklich nur als kurzer Exkurs zu diesem Themenbereich.

Nun nochmals zur „Triebfeder“ des Engagements der HF's, der Gewinnmaximierung, hier ist das Potential (für die HF's & somit auch für uns (siehe Interessensgebiete der jeweiligen Akteure), im Falle eines erfolgreichen Turnaroundes, wahrhaftig gigantisch, bedingt durch:

-die Aufwertung jener Verbindlichkeiten welche sich im Besitz der HF's befinden, welche günstig erworben wurden, sowie -im Nachgang- durch die Sicherstellung der Fähigkeit seitens SH, selbige bedienen zu können (als Kurzfassung jetzt), zur Abschätzung des Gewinnpotentiales hier seien Forderungen von 8,5 Mrd (quasi „brutto“ betrachtet, da rund 1,5 Mrd „neutralisiert“ (entweder durch den Haircut, oder durch die Niedrigstzinsvariante, wobei bei letzterer die Forderung (i.H.v. 1,5 Mrd erhalten bliebe, selbige ließe sich ggf. mit einem „kleinen“ (relativ betrachtet) Abschlag gut weiterverticken,) werden müssen um SH ein dauerhaftes Überleben zu ermöglichen) mit einem Abschlag von guten 30%, bezogen auf den Nennwert der Forderungen, auf der „Einkaufsseite“ anzusetzen (Anmerkung meinerseits: diese 30% Abschlag sind eine konservative Schätzung meinerseits, die Abschläge können durchaus auch a bisserl kräftiger sein, dadurch bedingt, das Phasenweise SH akut vom Absaufen bedroht war, mit entsprechenden Folgen auf die Einschätzung der Werthaltigkeit / Einbringbarkeit der Forderungen durch den Finanzmarkt, bei Interesse kann man sich hierzu die Wertentwicklung von Unternehmensanleihen in ähnlichen Situationen oder auch SH mal ansehen)

- die Aufwertung der Sharez, welche die HF's halten: ich schrieb es bereits in meinem letzten Posting: nehmt jene 3,x Mrd Sharez & multipliziert sie mit einem Aktienkurs eurer Wahl (hier müsst ihr nicht knausrig sein, setzt mal 'nen Euro, oder auch zwei (nein ich bin nicht irre geworden) in die Gleichung ein (bedenkt hierbei, dass ihr (& die HF's) später Eigentümer einer völlig neuen Firma (siehe unten) sein werdet)  & stellt das Ergebnis einem Anschaffungskurs von 'n paar Cent (egal ob 8, 10, 15 Cent per Share gegenüber, selbst bei einem theoretischen (und als unwahrscheinlich zu betrachtenden) Ek- Kurs von 25 Cent / Share kommt bei der Berechnung ein Multi- Milliarden- Deal für die HF's zustande...     ...die Alternarive (Liquidation & Resteverwertung) würde im Vergleich lediglich 'nen „Trostpreis“ für sowohl die HF's als auch jene klagewilligen Altaktionäre mit sich bringen...

-sowie jenen Wechselwirkungen welche die Maßnahmen im Rahmen der CVA's aufeinander haben (

Nochmals zur Vergegenwärtigung: wir haben uns Sharez von SH gekauft, das bedeutet konkret, dass wir Anteilseigner einer Firma geworden sind, welche:

-von einem veritablen Bilanzskandal betroffen ist
-aufgeblähte Bilanzen hatte
- sich in einem wirtschaftlich problematischen Zustand befunden hat (& und noch befindet)
- dessen wirtschaftliche Probleme sich -zunächst- im Zuge des Bekanntwerdens des Bilanzskandales
  noch weiter verschärft haben (siehe Firesell- Aktionen (Learjet, Flagshipstore bzw. das Haus in
  welchem sich besagter Flagshipstore von K/L befunden hat, usw...))

So, dat oben beschriebene Bundle haben wir gekauft, im gewissen Sinne (metaphorisch betrachtet) haben wir ein Ü- Ei erworben, aus welchem eine unansehnliche, an diversen Gebrechen leidende Raupe kroch. Selbige Raupe erhielt im Nachgang ein wenig Nahrung (Liquidität) sowie eine Wärmelampe (LUA / CVA's) zum Zwecke ihrer Genesung (des Überlebens) gereicht, nach einer (relativen) Erholung ihrerseits begann / beginnt sich diese Raupe nun zu verpuppen & eine Metamorphose zu vollziehen (=Restrukturierung / Neuausrichtung, v.a. im Hinblick auf das operative Geschäft, natürlich auch in finanzieller Hinsicht)...
Nach Abschluss der Restrukturierung / Neuausrichtung wird (wenn die Sanierung erfolg hat) früher oder später aus dem Kokon ein Schmetterling entschlüpfen (=im Grunde eine völlig „neue“ Firma, ggf. auch mit neuem Namen), und genau DAS ist jenes, welches wir zum gegebenen Zeitpunkt a) als dauerhaftes Investment im Depot halten wollen oder b) eben am Markt verkaufen wollen...     ...nicht 'ne SH in Restrukturierung...

Nur um dies an dieser Stelle nochmals (& ausdrücklich) zu erwähnen: die Kiste ist noch nicht durch / bzw. in trockenen Tüchern, es existieren immer noch 'ne Menge an Minenfeldern auf den jeweiligen Großbaustellen, welche das Potential haben, die Kiste scheitern zu lassen & den Pott (SH) zu versenken - wobei sich dies (zum Teil) jedoch wieder relativiert, zumindest bei allen Baustellen, an welchen die Schuldner- & Gläubigerseite aktiv am Sanierungsprozess zusammenwirken (der Einfachheit halber schlage ich die (klagewilligen) Altaktionäre bei der Betrachtung der Gläubigerseite zu, da das Verhalten bzw. die „Kooperationsbereitschaft“ auf Seiten der Altaktionäre maßgeblich ihre Aussichten auf eine zumindest halbwegs erträgliche Entschädigung (relativ betrachtet) beeinflusst.

Mein Fazit: Über die Einbeziehung der gegenseitigen Interessen & Abhängigkeiten der relevanten, involvierten Gruppen in der Causa Steinhoff, speziell unter Berücksichtigung des enormen Potentials zur Gewinnmaximierung (im Kontext des Strebens nach maximalem Gewinn als wesentlicher „Charaktereigenschaft“ von HF's) erscheint die gegebene Ausgangssituation wieder in einem etwas freundlicherem Licht für alle Beteiligte, und poliert (aus meiner Sicht) das CRV für uns als „Trittbrettfahrer“ nochmals anständig ordentlich auf...       ...wobei natürlich immer noch gewisse Risiken bestehen bleiben...

In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Restwochenende @ all & bitte -wie immer- höflichst um kritische Würdigung..











Antworten
Lazoman:

PB

 
10.06.19 19:29
Was wenn die Gläubiger möchte das SH in Insolvenz geht und somit alle Teile der Töchter übernehmen, kann dies nicht der Fall sein ? Die hätten somit alles ?
Antworten
Private Broker:

Lazo...

5
10.06.19 19:46
...in diesem Falle hätten sie (ggf. deutlich) weniger zur Hand: eine Inso von SH würde die Forderungen, welche die HF's ggü. SH besitzen, sofort & auf einen Schlag wertlos machen - die Forderungen an sich wären in diesem Falle wertlos & verloren, gleiches gilt auch für jene Verzinsung(en) der Forderungen, welche in diesem Falle auch über den Jordan gehen würden.

Zudem besitzen sie (die Gläubiger) aufgrund der Sachlage sowieso alles: SH (& die Töchter, wenn auch indirekt) über ihre Stimmrechtsmehrheiten & eben die Verbindlichkeiten / Forderungen ggü. SH...

Beide Seiten der Medaille, oder besser formuliert: des Krügerrands (Forderungen an SH & jene Anteile (Sharez) an SH) gilt es so gewinnbringend als irgend möglich zu nutzen...
Antworten
guni:

Private Broker: Geht doch auch einfach ;-)

2
10.06.19 19:50
when nothing goes right... go left!
Antworten
Seckedebojo:

@guni...da musst doch man mal den Hut ziehen

 
10.06.19 19:53
PRIVAT BROKER  hat eine klasse Ausdrucksweise...Reeeeesssppeeeeekt.....

Könnte ich auch gebrauchen...habe ich aber nicht..

Danke....schön erklärt..
Antworten
guni:

Seckedebojo: Ja das stimmt, Hut ab!

 
10.06.19 19:56
Bin immer wieder erstaunt! ;-)
when nothing goes right... go left!
Antworten
steenbok:

Top, danke PB.

2
10.06.19 19:57
Jeder deiner Beiträge eine Bereicherung für dieses Forum, vielen Dank dafür.
Antworten
Btheone2k:

Verzeiht mir etwas offtopic

2
10.06.19 19:58
Auch wenn Steini keine 27%Shortquote wie Tesla hat,  aber ich musste bei dem Youtube Video von Horst gerade ziemlich oft an Steinhoff denken...:
youtu.be/VCZYiur_jig

Das Mediale Dauergebashe /Weltuntergangsstimmung und plötzlich stehen paar große mit wesentlich mehr Shares da als vorher... Kommt mir ziemlich bekannt vor die Masche  
Antworten
OpasJung:

Sammler und Jäger

 
10.06.19 20:04
Übrigens..
Unser bekannter Freund aus der Vergangenheit hier im Forum hat immer noch Hunger:
www.n-tv.de/wirtschaft/...cle21077619.html&storyline=true
Antworten
Josemir:

@ PB

 
10.06.19 20:07
Sag mir mal bitte in deinen Worten, warum die Hedges die Schulden abgekauft haben, wenn sie das nur auf diesem komplizierten Wege wieder zurückbekommen. Ich denke die haben sich das auch einfacher vorgestellt, oder was meinst du?
Ps. Dein Beitrag wie immer top..
Antworten
OpasJung:

Sorry Link funktioniert nicht

 
10.06.19 20:10
Benko schluckt Kaufhof-Karstadt - der n-tv Bericht von 19:03..
Antworten
Private Broker:

Noch ein Nachtrag zu Lazo's Frage...

4
10.06.19 20:11
...ich habe mich unpräzise ausgedrückt - genaugenommen wäre nur jener Teil der Forderungen wertlos & verloren, welcher nicht in irgendeiner Form besichert ist & nicht durch die Insolvenzmasse abgedeckt wäre...

Allerdings ist hier (da es ich u.a. auch um langfristige Verbindlichkeiten handelt, die Verzinsung (die ist eigentlich in jedem Falle zu beachten) welche auch verloren gehen würde, immer mit auf der Rechnung zu haben...

Zudem hätte eine Inso im gewissen Sinne (& bis zu einem gewissen Grad) auch den Effekt, das Forderungen & deren  Bedienung aus der Insolvenzmasse, Kapital / Werte darstellen, welche sich gegenseitig neutralisieren würden -> im Hinblick auf eine maximale Wertschöpfung wäre dies überaus kontraproduktiv & suboptimal...

@all: ich danke für das Feedback, ich versuche hier nur, meinen Teil beizutragen, da ich hier auch viel an Infos & Wissen (ganz allgemein) mir hier aneignen kann...     ...es ist im Prinzip bei mir so ähnlich als es bei Minikohle der Fall ist - nur das ich euch nicht mit selbstdesignten Shirts beglücken würde...    ...ich müsste euch eher noch Schmerzensgeld  dem Shirt beilegen...   ;-)
Antworten
guni:

Josemir: Schulden abgekauft?

 
10.06.19 20:14
"Sag mir mal bitte in deinen Worten, warum die Hedges die Schulden abgekauft haben."

Haben die das den tatsächlich?

Oder haben die eher nach dem Zusammenbruch günstig von den Banken eingesammelt?

Ich denke letzteres ist die Antwort.
when nothing goes right... go left!
Antworten
Private Broker:

Josemir,...

 
10.06.19 20:19
...die Forderungen stellen auf der einen Seite eine (lukrative) Möglichkeit zur Generierung von Gewinnen (siehe anzunehmende Abschläge ggü dem Nominalwert beim Erwerb) dar (salopp gesprochen: Du kaufst 'nen Hunni & zahlst dafür 70 Mücken (oder weniger), & bekommst noch obendrein 'ne anständige Verzinsung auf deinen Hunni...

Zudem vereinfacht es die Umsetzung bestimmter Maßnahmen (siehe CVA), wenn der Schuldner (SH) dem Gläubiger neben den Schulden an sich gehört...        ...man muss sich (im gewissen Sinne) nur mit sich selbst abstimmen...
Antworten
mullus olet:

Zu Private Broker

7
10.06.19 20:23
Gedanken zu Interessensüberschneidungen...    #184905

Was Private Boker meint ist kurz gesagt folgendes:

Wenn die Gläubiber auch noch Anteilseigner sind, dann würden bei einer Insolvenz ihre Aktien Wertlos. = Teilverlust
Wenn die Altaktionäre Steinhoff mit Ihren Klagen zugrunde richten, dann bekommen sie (wenn überhaupt etwas) nur die Krümel, die von den Gläubigern übriggelassen werden = nicht erstrebenswert

Deshalb liegt es sowohl im Interesse der Gläubiger und der Kläger, dass Steinhoff überlebt.
Im Zweifelsfall auch mit Abstrichen in ihren Forderungen


Denn wenn Steinhoff überlebt gilt folgendes:

Die Gläubiger die auch Anteilseigner sind bekommen ihre Anleien mit Gewinn zurückgezahlt (da günstig eingekauft) + einen enormen Anstieg ihrer Anteilsscheine = win win
Bzw. Die Altaktionäre müssen sich nicht nur mit Krümeln zufrieden geben = Vergütung durch Vergleich?!


Wir müssen Steinhoff nur die Zeit geben sich zu fangen damit es den beschwerlichen Aufstieg anzutreten kann.
wobei wir schon längst den Freien Fall hinter uns haben, wir sind irgendwo zwischen Stop und Aufstieg, der Markt hat das aber noch nicht eingepreist, da keine belastbaren Zahlen.
Was sich mit etwas Glück mit den neuen Daten für 2018 und HJ2019 ändern könnte.
Diese Zahlen werden aber immernoch mit der Umstrukturierung geschuldeten Mehrkosten belastet sein.
Wer wirklich Aussagekräftige Zahlen haben will (was Gewinn etc. angeht) muss mindestens bis zu den Jahresabschlüssen 2020/21 warten.
Antworten
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