Jeder, der nun auf Schadensersatz hofft, sollte sich die Berichterstattung der letzten Jahre zum Thema Steinhoff anschauen.
Schon zum IPO gab es Gerüchte, dass es zu strafbaren Handlungen kam und die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Wenn man also zu der Zeit schon von Gerüchten und Schritten der Staatsanwaltschaft wusste, hätte man Vorsicht walten lassen müsse.
Es war also absehbar, dass da etwas nicht stimmt.
Wer nun, Jahre und einem Crash später sehenden Auges in dieses Unternehmen zwischenzeitlich investiert hatte, sollte sich nicht wundern, wenn es einen Buchverlust gibt. Es war völlig klar, dass man in eine extrem riskante Wette investiert hat.
Wer sowas wagt, sollte sich nicht wundern, wenn es schiefgeht und dann im Nachhinein auch noch Schadensersatz verlangen.
Sowas nennt man Chuzpe und Rummgeheule.
Kommt mir vor, wie im Kindergarten, wenn das Kind einen Scheiß verzapft und dann die Eltern rummosern, dass das Kind so verzogen sei.