Der Name ist halt Programm. ;-)
Danke erst einmal für deine Rückmeldung.
Vor Meldung des Ch11 hatte MF in Person des Darlehensnehmers der Mutter SUSHI externe Verbindlichkeiten von rund 225 Mio USD (darum wurde in zu 175 Mio bewertet) und die restlichen Darlehensverbindlichkeiten bestanden zu den SH Finanztöchtern SEAG (902 Mio USD) & Steinhoff Möbel Alpha (knapp über eine Milliarde USD wenn ich es noch richtig im Kopf habe), diese Belastungen konnte man exakt aus dem Balance sheet von MF entnehmen welches bei der Meldung das MF Ch11 beantragen wird innerhalb einer Präsentation inkludiert war.
Weitere Lieferanten von MF hatten keine Möglichkeit zu wandeln, da der Ausgleich dieser Rechnungen bereits zur Meldung das MF ins Ch11 geht nicht gefährdet war, dies wurde direkt zu beginn von MF & SH kommuniziert.
Die Kapitalisierung in SUSHI erfolgte von der SEAG und der Möbel Alpha dies konnte man klar und unmissverständlich aus den Dokumenten herauslesen.
Die weiteren im Rahmen des SUSHI CVA Prozesses erfolgten Schritte konnte man Anhand der dazugehörigen Dokumentation auch verifizieren.
Die über die SEAG Seite kommende Gläubigergruppe die die Finanziellen Mittel für den MF Ch11 Prozess direkt an die MF Holding bereitgestellt haben, haben außer der Bereitstellung der satt verzinsten Darlehen (waren auch um 10% Zinslast) noch keine wirkliche Gegenleistung für die Anteilsübertragung geleistet, zu mindestens ist uns diesbezüglich noch nichts weiteres bekannt.
Die Eliminierung der obenstehend genannten externen Verbindlichkeiten von Sushi + die im Gegenzug eröffnete Forderung von SEAG an SUSHI könnte man als Schuldenschnitt mit einem Vordergründigen Schnittwert von 175 Mio , aber dann auch wieder eigentlich effektiven Schnittwert von 350 Mio bewerten, was ich auch getan habe, jedoch fehlt müsste dann halt noch ein weitere Schnitt im externen Schuldverhältnis auf der SEAG Seite kommen, was auch weiterhin eine denkbare Variante wäre.
Aber trotzdem würde dann halt die Frage noch offen stehen bleiben, warum die Gläubiger die Anteile nicht an der MF Holding gezogen haben, sondern an SUSHI, da ja bereits abzusehen war bzw. feststand das SUSHI in Abfertigung per CVA wandert & zu bei diesem Prozess Schritt war die SEAG der einzige Gläubiger.
Über die Sicherheiten wurde auch schon das ein oder andere mal diskutiert/kommuniziert, diesbezüglich kam man jedoch auch noch auf keinen wirklichen Nenner.
Freue mich auf weitere Meinungen von Dir, da ich diesen Punkt hier wirklich gerne mal von meiner Agenda runterbekommen würde.
Viele Grüße
Mysterio