"NETTOVERSCHULDUNG UND CASHFLOW
Die Nettoverschuldung des Konzerns ist zum Stichtag mit 9,461 Mio. € (2019: 9,575 Mio. €), berechnet als Gesamtverschuldung (11,444 Mio. €) abzüglich der liquiden Mittel (1,983 Mio. €), weiterhin hoch.
Die OpCos haben alle ihre eigenen externen Schulden aufgenommen und sind bei der Finanzierung nicht auf den Konzern angewiesen. Auf operativer Ebene sank die Gesamtverschuldung im Berichtszeitraum deutlich von 2,183 Mio. € auf 1,573 Mio. €, da der positive Cashflow und die daraus resultierenden Schuldentilgungen die Zins- und Gebührenabgrenzungen überstiegen.
Die Gesamtverschuldung des Konzerns stieg jedoch weiter von 9,187 Mio. € auf 9,871 Mio. €, da die aufgelaufenen Zinsen den Betrag der zurückgezahlten Schulden überstiegen.
Für weitere Details verweisen wir auf Anmerkung 17 des Konzernabschlusses 2020.
Der operative Cashflow belief sich im Berichtszeitraum auf 1,171 Mio. € (2019: 152 Mio. € verbraucht). Es wurden Stamm- und Vorzugsdividenden in Höhe von 20 Mio. € (2019: 27 Mio. €) an die Anteilseigner gezahlt, der Konzern erhielt keine Dividenden aus Beteiligungen (2019: 37 Mio. €), und es wurden Nettozinsen und Steuern in Höhe von 344 Mio. € gezahlt (2019: 376 Mio. €). Dies führte zu einem Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit von 807 Mio. € (2019: Mittelabfluss von 518 Mio. €).
Die Cashflows aus der Investitionstätigkeit waren wie folgt:
(i) Netto-Kapitalerlöse in Höhe von 31 Mio €;
(ii) Nettoerlöse aus der Veräußerung von Geschäftsbereichen in Höhe von 543 Mio. € (Conforama 314 Mio. €; Unitrans 181 Mio. €; Sherwood 44 Mio. €; Greenlit Brands 19 Mio. €; Blue Group (13 Mio. €); Abra (2 Mio. €)); und
(iii) Nettoerlöse aus der Veräußerung von Beteiligungen an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen in Höhe von 20 Mio. € (Cofel SAS 19 Mio. €). Im Berichtszeitraum 2019 betrugen die Cashflows aus der Investitionstätigkeit:
(i) Nettoinvestitionen in Höhe von 158 Mio. €;
(ii) Erlöse aus der Veräußerung von kika-Leiner in Höhe von 397 Mio. €; und
(iii) Erlöse aus der Veräußerung von Anteilen an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen in Höhe von 564 Mio. € (KAP 293 Mio. €; POCO 271 Mio. €)."