Worauf ich eigentlich hinaus wollte: für uns spielt es keine wesentliche Rolle ob BlackRock, Vanguard oder sonst irgendein Unternehmen mit Ihren passiven Fonds den Index abbilden und dadurch Steinhoff halten. Es ist sogar eher schädlich, denn diese Adressen verleihen gerne die Aktien an die Short Seller.
Wichtiger ist wenn endlich ein aktiver Manager Steinhoff kauf. Ich kann mir vorstellen, dass viele es auch gerne machen würden. Dies wird aber aktuell mit hoher Wahrscheinlichkeit durch ihren Risikomanagement unterbunden.
Oft dürfen die Manager in keine Unternehmen investieren, bei den es beispielsweise Verzögerungen beim Jahresabschluss gibt, oder die von den Prüfern nicht als "going concern" eingestuft sind, oder es lebensbedrohliche Klagen gibt, usw.
Sobald Steinhoff die Klagen in der Vergangenheit lässt und als going concern eingestuft wird, kann ich mir vorstellen, dass neue professionelle Investoren in die Aktie investieren werden. Bis dahin sind die Holdings von irgendwelchen Anbietern passiver Fonds oder Restbestände der Instis eher unwichtig.