Die Angst habe ich schon lange bei meinem Steinhoff Abenteuer abgelegt.
Was soll denn schon sein? Das eingesetzte Geld könnte weg sein, oder wie man so schön sagt, bei einem anderen. Mit dieser Tatsache könnte ich umgehen, der Kauf der Aktien war ja meine eigene Entscheidung.
Aber wie schon weiter oben geschrieben, alles was Steinigi geplant hat, das konnte mit teilweisen Verzögerungen abgearbeitet werden. So arbeitet kein Unternehmen das vor dem Untergang steht. Gerichtstermin wurden sehr viele gewonnen oder auch praktikable Lösungen gefunden zum Beispiel damals mit Poco.
Auch wenn es länger zu dauern scheint als ursprünglich angenommen, aber Steinimist auf einem sehr guten Weg.
Sehe ich es durch die rosarote Brille? Kann leicht sein, aber ich habe einfach meine Entscheidung getroffen. Viele Aktien eingekauft und diese liegen zu lassen. Nur eine Entscheidung wann die Aktien wieder verkauft werden, diese habe ich noch nicht getroffen. Da war mir bisher jeder Aktienkurs zu nieder, auch damals die 24 Cent, da bilde ich mir immer ein, dass ein Unternehmen wie Steinhoff einfach wesentlich mehr wert sein sollte als ein paar hundert Millionen Euro.
Auch diesmal bei der Auseinandersetzung mit dem Conservatorium vertraue ich der Steinhoff Führung, das ist mit Sicherheit ein höchst unangenehmer Gegner, mit allen Wassern gewaschen, aber wir ziehen unseren Plan durch, davon lassen wir uns nicht stoppen. In dieser Situation ist ein Anwalt als CEO auch eine ausgezeichnete Basis, besser als ein Verkäufer wie es Jooste einer war.
Ich bin ganz gelassen was Steinhoff betrifft, einfach warten auf höhere Kurse. Klingt ja schon sehr einfach, aber wir wissen auch, dass die Warterei auch sehr viele Nerven auf brauchen kann.
Ich bin der Meinung das Licht am Ende des Tunnels zu sehen, das ist kein anderer Zug mehr, wir haben die meisten entgegenkommenden Züge bereits umgeleitet.
Ich freue mich wirklich auf die nächsten Jahre mit Steinhoff, die ganz harten Jahre sollten wir geschafft haben.