Hier könnte die Erklärung für unser Invest liegen.
Keine Zauberei. Keine dunklen Mächte. Keine Verschwörungen.
Nun komme mir keiner, mit irgendwelche, dummen Sprüche, über die Quelle.
Spätestens seit Wirecard habe ich meine Einstellung zu möglichen Quellen geändert.
Andere Meinungen beziehe ich generell in Zukunft mit ein.
Die Vergangenheit lehrt mich, das dies schlauer gewesen wäre, als nicht nur hier,
auf einige Blender zu hören.
Damit meine ich speziell Quellen und Berichte, die nicht ins Bild passen zu diffamieren.
Nein, ich bin und bleibe weiterhin investiert !!!
Steinhoff: Größter Aktionär verkauft weiter
26.07.2019
Nach dem Kurseinbruch bei dem durch einen Bilanzskandal schwer erschütterten Möbelkonzern haben
Kleinanleger in den vergangenen Monaten immer wieder Steinhoff-Aktien gekauft – stets in dem
Irrglauben, tiefer könne der Kurs nicht mehr fallen. Doch er fiel. Wer seine Aktien noch zu diesen
Preisen verkauft? Unter anderem der Eigner mit den meisten Anteilen.
Mit 6,64 Prozent ist der Pensionsfonds des südafrikanischen Staats laut Bloomberg-Datenbank
formal noch vor Christo Wiese der größte verbliebene Steinhoff-Aktionär (da Wieses Aktien zum Teil
einem seiner Unternehmen gehören).
Der Fonds hält derzeit noch 286.243.576 Steinhoff-Aktien – und hat in den vergangenen drei Quartalen
jeweils seine Position reduziert. Allein im zweiten Quartal 2019 wurden 7.142.680 Aktien abgestoßen.
Dieses Volumen dürfte mehr als 700.000 Euro entsprochen haben.
Das mag nicht nach viel klingen, könnte aber erklären, warum Kursspitzen noch immer unter hohem Volumen
abverkauft werden und es tendenziell weiter abwärts geht. Als Käufer kommen derzeit eigentlich
nur die chronischen Zocker unter den Privatanlegern infrage. Von dieser Seite dürfte kaum genug
Nachfrage bestehen, um den Kurs zu stabilisieren oder gar nach oben zu treiben, wenn zugleich der
größte institutionelle Anleger auf der Verkäuferseite agiert, um sukzessive Verluste zu realisieren.
„The Government Employees Pension Fund“ ist der größte Pensionsfonds Afrikas. In dem Fonds wird
ein Vermögen von mehr als 20 Milliarden Dollar verwaltet. 175 Einzelaktien gehören zum Portfolio.
Solange ein Großanleger seine Aktien auf den Markt schmeißt und nur Zocker zugreifen, wird sich der Kurs
der Steinhoff-Aktie nicht nachhaltig erholen. Selbst professionelle Investoren mit einem sehr spekulativen
Investmentansatz werden sich frühestens wieder auf der Käuferseite positionieren, wenn absehbar ist,
dass Steinhoff seine Angelegenheiten mit den Gläubigern regeln und das operative Geschäft – auch für
Anleger – profitabel führen kann. Ob es dazu kommen wird, ist noch immer völlig ungewiss.
Daher empfiehlt DER AKTIONÄR weiterhin: Finger weg von der Aktie.
www.deraktionaer.de/artikel/...-verkauft-weiter-20189122.html