...oder so (ich bin heute seit 04:00 auf Achse & dementsprechend fertig), heute zu den Themen „taktische Kriegsführung“ & „Schach“, dieses Posting ist im gewissen Sinne 'ne Ergänzung / Erweiterung / Nachtrag zu meinem letzten Comment (siehe auch
) bezügl. der Miteinbeziehung, von einst per Jugde Unterhalters Entscheidung, vom Klageweg ausgebremsten / ausgeschlossenen, Klein(privat)anlegern in SA, denn offengestanden finde ich den Move zwar im gewissen Sinne logisch (siehe Link oben), doch ist er wiederum im gewissen Sinne atypisch, denn bisher ging es letztlich nur darum, möglichst viele Kläger, im Rahmen des sich darstellbaren, abzufinden bzw. sich mit ihnen zu Vergleichen - es ging jedoch nie darum, sich mehr Abfindungsberechtigte ins Boot zu holen, auch wenn es hierfür durchaus logische Gründe gäbe – Stichwörter hier: (zerstörte) Reputation & der ganze Politzirkus welcher im Hintergrund mitschwingt (siehe auch olle (Asbach ur ur ur ur ur alt) Kamelle:
)...
...und keine Angst, Private sitzt weder nach dem 100sten Bier am Rechner, noch hat er das Unterhöschen der süßen Nachberin von nebenan geraucht... ...ich habe lediglich einen Wechsel der Perspektive vollzogen...
...nun, mein letztes Posting stand (u.a.) im Kontext der Annahme des Bestrebens der Weiterführung von Steinhoff nach erfolgreicher Restrukturierung (ob der gegebenen Faktenlage, Stichwörter: Besicherungsquote der Gläubiger, Beweglichkeit der Gläubiger (siehe ausgeweitetes Vergleichsvolumen) auf der einen Seite, auf der anderen Seite eben jener „Move“, jene oben erwähnten Kleinanleger miteinzubeziehen), dat Janze eingebettet in einem erfolgreich (im Sinne der hinreichenden Annahme (Stichwort. Quote von 75%) abgeschlossenen Vergleichsprozess.
Um meine folgenden Gedanken plastischer greifbar zu machen, starte ich erstmal mit 'ner „technischen“ Betrachtung der Folgen der Miteinbeziehung, von einst in SA „ausgebooteten“ Kleinanlegern, für Steinhoff
Allgemein (& ggf. trivial) in jener Variante, in welcher ein Vergleich / GP zustande gekommen ist:
sie (Kleinanleger in SA) werden ins Boot geholt
SH entstehen (ggf., je nachdem ob dies bereits berücksichtigt wurde oder auch nicht) zusätzliche Kosten
grundsätzlich hilfreich für SH im im Kontext der benötigten Zustimmungsquote um den Vergleich zu Stande zu bringen, jedoch wohl (mangels Masse, so vermute ich,) nicht Kriegsentscheidend
per se ein vertrauensbildendes Signal (wie gesagt, die Kleinanleger in SA waren nach Unterhalters Entscheidung im gewissen Sinne „game over“) in Richung des Marktes (aus der Sicht von SH)
last but not least werden jene Kleinanleger dann tatsächlich auch entschädigt (= es findet ein Ausgleich statt)
Yo, dat klingt erstmal so richtig banal & langweilig zudem is dat so jetzt auch nichts wirklich Neues, doch wenn man sich nun einen negativen Ausgang der Vergleichsverhandlungen als Variable in der Gleichung einsetzt, so ändert sich das Bild für den geneigten Aktionär der Steinhoff international (ohnehin) drastisch, für alle Kläger (ob der Besicherungsquote) sowieso, doch für jene Kläger welche in SA wirtschaftlich tätig sind (Tekkies & der Wiese, incl Junior) gibt es noch 'ne extra Dröhnung, speziell dann, wenn sie jene Parteien sind, welche letztlich den Vergleich zum Scheitern gebracht haben / bzw. bringen, so würde dies wohl beim geschädigten Landsmann nicht so toll ankommen, speziell dann nicht, wenn es sich um Weißbrote handelt, der Wiese könnte hier sogar noch 'nen „Bonus“ (da er in der Chefetage von Steinhoff war) bekommen, denn im Falle des Nichtzustandekommens des Vergleichs wären die klagenden Kleinaktionäre in SA wieder aus dem Rennen & game over, und dies, obwohl Steinhoff sie („freiwillig“) wieder ins Boot geholt hatte – nachdem sie eigentlich aus dem „Rennen“ waren...
Anders formuliert: sofern sich letztlich erweisen sollte, dass die Vergleichsverhandlungen an Wiese / den Tekkies scheitern, wären sie letztlich jene Verantwortlichen bzw. jene Personen, welchen man die Verantwortung für das Scheitern zuschreiben würde, und somit eben auch „verantwortlich“ für die Nichtentschädigung diverser Kleinaktionäre in SA – dies könnte durchaus den geschäftlichen Aktivitäten oben genannter Personen einen gewissen Schaden zufügen (nur als kleiner Reminder: die Crew aus Stockholm hat seinerzeit „nur“ 'ne unglückliche Werbekampagne gestartet (vgl. auch
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/...on-ladenschliessung ), ob jene Damen und Herren in SA milder gestimmt wären, wenn sich herausstellt, das der o.g. Personenkreis ihnen ihre (zu Recht) zustehende Entschädigung per Vergleich versaut hat, bezweifle ich dann doch sehr...
Mein Fazit:
die Einbeziehung jener Geschädigter in SA ist 'ne clevere Kiste – auf der einen Seite durchaus nützlich um Steinhoff Glaubwürdigkeit (am Markt / bei potentiellen zukünftigen Kreditgebern usw. etc.) im Hinblick auf einen Neustart zu verschaffen, auf der anderen Seite, quasi aus der Rubrik „taktische Kriegsführung“ excellent, denn neben den ohnehin zu erwartenden ökonomischen Schäden im Falle des Scheiterns der Vergleichsverhandlungen (Stichwort: Besicherungsquote der Gläubiger) wäre ggf. der Mob auf der Straße on Stage um sich bei den Verantwortlichen antändig ordentlich anständig „zu bedanken“ → allerdings würden in diesem Falle jene Leute mit Fackeln und Mistgabeln nicht vor der Steinhoffzentrale in Stellenbosch auf der Matte stehen, sondern bei Wiese... ...in seinen Läden...
Irgendwie is dat faszinierend – auf den ersten Blick wirkt es, als ob Blumen verteilt werden (sollen), bei genauerer Betrachtung is die Blume jedoch 'ne Kanone, welche (primär) auf Wiese gerichtet ist...
Yo, dat waren 'n paar weiterführende, ergänzende Gedanken, in diesem Sinne wünsche ich eine gute Zeit @ all...