Steag mit der nächsten Hiobsbotschaft
Bei Steag Hamatech läuft es weiterhin alles andere als rund. Wegen
des ungünstigen Wechselkurses wollen die Mannen aus Sternfels
Teile der Produktion von vorbespielten Medien aus den USA zurück
nach Deutschland verlagern. Die Aufwendungen werden sich natürlich
satt im Ergebnis niederschlagen. Ein Minus von 60 Mio. DM
erwartetet man bei Steag Hamatech im Vorsteuerergebnis.
Am 14.August hatte das Unternehmen die letzte Gewinnwarnung
herausgegeben. Vor zwei Monaten rechnete man allerdings noch mit
eine einem Gewinn von 14,7 Mio. DM. Vorher lag die
Gewinn-Meßlatte bei 53,7 Mio. DM.
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Die dritte Verfehlung der Erwartungen:
Statt 57 Mio GEWINN, nun 60 Mio VERLUST
Im Mai wurde noch laut überlegt vor Analysten, ob man die Prognosen für 2000
anheben
solle, dann 14 Tage später die erste Gewinnwarnung, 70% reduzierte Erwartung für
2000 mit 0.25 E /Aktie, und jetzt DAS..........
es dürften nicht nur Umzug und $$$ sein..... hinter denen jetzt der immense Verlust
versucht wird, zu verstecken, denn ein Umsatz und Gewinneinbruch wurde ja zuvor
schon erkannt, nur das Ausmaß hat sich verstärkt.......
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Ich hatte oft das Anhängsel unter meinen SNG Beitrag gestellt, inzwischen ist's leider noch
negativer und schöner Schnee von gestern:::
Anmerkung zu STEAG ( aus einer Analyse) :
Steag Hamatech habe (WKN 730900) nicht nur schwere Rückschläge im
Geschäftsverlauf durch das Überangebot bei CD-R einstecken müssen, sondern
auch erheblich an Vertrauen bei den Anlegern verloren.
Noch im Mai 2000 habe
es von Unternehmensseite geheißen, die bisherigen Planzahlen müßten wohl
nach oben korrigiert werden, doch genau das Gegenteil sei eingetreten.
Die weiteren Aussichten seien zur Zeit ungewiss. Zwar bestehe berechtigte
Hoffnung, dass die CD-R wieder ins Laufen komme, doch sei der Zeitpunkt
unklar, und der Preisdruck dürfte noch länger anhalten.
Der Einstieg ins DVD-Geschäft erweise sich für Steag Hamatech als unerwartet
schwierig.
Die Entwicklung im DVD-RW Bereich steckt noch im Laborstadium, während
Singulus mit der
neuen patentierten Beschichtungstechnik bereits Anfang 2001 Produktlinien an den
Markt bringt.
STEAG leidet sehr unter dem starken $$$$ ( Singulus profitiert davon)
Ein weiterer Risikofaktor komme hinzu: Die (ebenfalls am Neuen Markt notierte)
Firma Basler habe Klage gegen Steag Hamatech wegen Patentverletzung
erhoben. Dabei gehe es um optische Systeme zur Qualitätskontrolle, die Steag
Hamatech einsetze. Man könne die patentrechtlichen Fragen natürlich von außen
nicht beurteilen. Aber dies sei in jedem Fall ein weiterer Punkt, der die Experten
vorsichtig werden lasse.
Weiterhin kursierten Gerüchte, nach denen Steag Hamatech mehrere Anlagen
wegen Qualitätsproblemen zurücknehmen müsse.
Die Anhäufung von Negativpunkten habe sich bereits mit mehr als 60% Verlust
auf den Aktienkurs ausgewirkt.
Durch den Auftrags/Umsatz/Gewinneinbruch( 70% unter den eigenen Prognosen)
wird
firmenseits für 2000 nur noch ein Gewinn von 0.25 E erwartet .
Somit wird STEAG aktuell für 2000 mit einem KGV von >100 bewertet trotz der
schlechten Gesamtsituation der Firma.
Bei Steag Hamatech läuft es weiterhin alles andere als rund. Wegen
des ungünstigen Wechselkurses wollen die Mannen aus Sternfels
Teile der Produktion von vorbespielten Medien aus den USA zurück
nach Deutschland verlagern. Die Aufwendungen werden sich natürlich
satt im Ergebnis niederschlagen. Ein Minus von 60 Mio. DM
erwartetet man bei Steag Hamatech im Vorsteuerergebnis.
Am 14.August hatte das Unternehmen die letzte Gewinnwarnung
herausgegeben. Vor zwei Monaten rechnete man allerdings noch mit
eine einem Gewinn von 14,7 Mio. DM. Vorher lag die
Gewinn-Meßlatte bei 53,7 Mio. DM.
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Die dritte Verfehlung der Erwartungen:
Statt 57 Mio GEWINN, nun 60 Mio VERLUST
Im Mai wurde noch laut überlegt vor Analysten, ob man die Prognosen für 2000
anheben
solle, dann 14 Tage später die erste Gewinnwarnung, 70% reduzierte Erwartung für
2000 mit 0.25 E /Aktie, und jetzt DAS..........
es dürften nicht nur Umzug und $$$ sein..... hinter denen jetzt der immense Verlust
versucht wird, zu verstecken, denn ein Umsatz und Gewinneinbruch wurde ja zuvor
schon erkannt, nur das Ausmaß hat sich verstärkt.......
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Ich hatte oft das Anhängsel unter meinen SNG Beitrag gestellt, inzwischen ist's leider noch
negativer und schöner Schnee von gestern:::
Anmerkung zu STEAG ( aus einer Analyse) :
Steag Hamatech habe (WKN 730900) nicht nur schwere Rückschläge im
Geschäftsverlauf durch das Überangebot bei CD-R einstecken müssen, sondern
auch erheblich an Vertrauen bei den Anlegern verloren.
Noch im Mai 2000 habe
es von Unternehmensseite geheißen, die bisherigen Planzahlen müßten wohl
nach oben korrigiert werden, doch genau das Gegenteil sei eingetreten.
Die weiteren Aussichten seien zur Zeit ungewiss. Zwar bestehe berechtigte
Hoffnung, dass die CD-R wieder ins Laufen komme, doch sei der Zeitpunkt
unklar, und der Preisdruck dürfte noch länger anhalten.
Der Einstieg ins DVD-Geschäft erweise sich für Steag Hamatech als unerwartet
schwierig.
Die Entwicklung im DVD-RW Bereich steckt noch im Laborstadium, während
Singulus mit der
neuen patentierten Beschichtungstechnik bereits Anfang 2001 Produktlinien an den
Markt bringt.
STEAG leidet sehr unter dem starken $$$$ ( Singulus profitiert davon)
Ein weiterer Risikofaktor komme hinzu: Die (ebenfalls am Neuen Markt notierte)
Firma Basler habe Klage gegen Steag Hamatech wegen Patentverletzung
erhoben. Dabei gehe es um optische Systeme zur Qualitätskontrolle, die Steag
Hamatech einsetze. Man könne die patentrechtlichen Fragen natürlich von außen
nicht beurteilen. Aber dies sei in jedem Fall ein weiterer Punkt, der die Experten
vorsichtig werden lasse.
Weiterhin kursierten Gerüchte, nach denen Steag Hamatech mehrere Anlagen
wegen Qualitätsproblemen zurücknehmen müsse.
Die Anhäufung von Negativpunkten habe sich bereits mit mehr als 60% Verlust
auf den Aktienkurs ausgewirkt.
Durch den Auftrags/Umsatz/Gewinneinbruch( 70% unter den eigenen Prognosen)
wird
firmenseits für 2000 nur noch ein Gewinn von 0.25 E erwartet .
Somit wird STEAG aktuell für 2000 mit einem KGV von >100 bewertet trotz der
schlechten Gesamtsituation der Firma.