Die skurrile Aegumentation von MFE:
„Wir hoffen, dass die neue Strategie eine Veränderung gegenüber der Vergangenheit markiert“, sagte Finanzchef Marco Giordani von MediaForEurope (MFE) am Mittwoch bei der Vorlage der Quartalszahlen. „Wir haben nicht wirklich gesehen, dass ProSieben sich den großen Herausforderungen stellt, vor denen die Branche steht: dem Rückgang der Zuschauerzahlen, der digitalen Transformation … und der Notwendigkeit der Skalierung, um mit den digitalen Giganten konkurrieren zu können“, sagte Giordani.
Kein Wort darüber, dass das Ergebis von MFE mit minus 65% (!) in den vergangenen 9 Monaten weitaus stärker eingebroochen ist, als das von P7S1 ("nur" um 27%). Im unten verlinkten Artikel wird ausgeführt (Zitat):
"MFE und ProSiebenSat.1 leiden unter der sich abzeichnenden Rezession und zurückhaltenden Werbekunden. MFE meldete einen Rückgang beim operativen Gewinn von 65% in den ersten neun Monaten und verwies auf sinkende Werbeverkäufe auf dem heimischen Markt. Von Januar bis September fiel das Ergebnis (Ebit) zwar deutlich auf 97,6 Millionen Euro von 275 Millionen Euro vor Jahresfrist, lag aber leicht über der Markterwartung. MFE gab sich zuversichtlich, ein „positives“ Jahresergebnis zu erzielen, und sprach von einem bislang robusten inländischen Werbegeschäft im laufenden Schlussquartal 2022" (Zitat Ende).
Für mich hört sich die Kritik von MFE so an, als ob man damit von den eigenen Ergebnisproblemen ablenken möchte bzw. diese Probleme mit den höheren Erträgen von P7S1 übertünchen möchte (= der Schwanz würde wohl gerne mit dem Hund wedeln). Vielleicht sollten die Italiener erst mal selbst eine Strategie entwickeln, um den eigenen Laden aufzuräumen und profitabler zu machen?
fundscene.com/...e-fordert-neue-strategie-bei-prosiebensat-1/