STAR IKONE: Und ALLE lassen sich VERARSCHEN!!!


Thema
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Deufol SE kein aktueller Kurs verfügbar
 
calexa:

UI, SI wird ausfallend...*g* o.T.

 
26.02.02 21:25
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Nassie:

Bilanzen

 
26.02.02 21:58
Entscheidend für die Bewertung des Unternehmens ist nicht nur die Passivseite
der Bilanz. Wenn auf der Aktivseite lauter Assets bilanziert werden, deren
jetziger Wert erheblich niedriger ist als die Anschaffungskosten, dann ist das
Eigenkapital schnell durch Verluste aufgebraucht.
In der Hochphase des NM wurden viele Assets zu Traumpreisen erworben und
sclummern zu diesen Werten im Jahresabschluß.
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mod:

Niederstwertprinzip nach deutschem Recht!

 
26.02.02 22:07
Im Übrigen ist bekanntlich bei der Bilanz rechts und links immer gleich
= Bilanz! *g*
Antworten
mod:

Niederstwertprinzip =

 
26.02.02 22:09
Niederstwertprinzip  
   
Das Niederstwertprinzip ist eine gesetzliche Vorgabe zur Bewertung von Vermögensgegenständen einer Unternehmung. Nach dem Handelsrecht müssen bei der Bewertung der Aktiva und Verbindlichkeiten im Jahresabschluss die Vermögenswerte zum Anschaffungswert angesetzt werden. Rechtlich wird zwischen dem gemilderten und dem strengen Niederstwertprinzip unterschieden. Der Untenehmer hat beim gemilderten Niederstwertprinzip die Wahlmöglichkeit zwischen der Bewertung zu Anschaffungskosten oder dem Abschlusswertam Stichtag. Das strenge Prinzip sieht bei den drei möglichen Bewertungsmodellen, den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, den Börsen- oder Marktpreis und dem am Abschlußstichtag beizulegenden Wert beim Umlaufvermögen grundsätzlich den niedrigeren Wert vor.  
www.wdr.de/tv/recht/worte/rw02143.html
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mod:

Nach US-GAAP, nicht schnorrer, ist das alles noch

 
26.02.02 22:12
viel restriktiver.
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mod:

Also Nasssie überprüf noch mal Deine

 
26.02.02 22:14
Aussage, ob sie sachlich so stehen bleiben kann.

Viele Grüsse
Antworten
Nassie:

@mod

 
26.02.02 22:16
Das Problem ist nicht das Umlaufvermögen.
Es geht um die Bewertung von Finanzanlagen.
Hier gilt das gemilderte Niederstwertprinzip. Danach ist eine Abwertung erst vorzunehmen, wenn der innere Wert der Beteiligung nachhaltig gesunken ist.
Darüber läßt es sich mit dem Absclußprüfer trefflich streiten.
Antworten
Schnorrer:

Re mod: ich habe doch hier überhaupt nichts

 
26.02.02 22:20
reingestellt.

Und überhaupt, das mit dem Rechts = Links bei der Bilanz: da kennst Du Andersen schlecht.

Solchermaßen intellektuelle Leistungen unterliegen dem temporären Wachheitsgrad des zuständigen Druckbeauftragten.

Haha
Antworten
mod:

Lieber schnorrer, wir brauchen Deinen Sachverstand o.T.

 
26.02.02 22:23
Antworten
mod:

Nassie, stimmt! streiten! o.T.

 
26.02.02 22:25
Antworten
Schnorrer:

mod: meine 2 ultimativen Wahrheiten:

 
26.02.02 22:31
- Assets sind kein Vermögen, sondern zukünftige Kosten. wenn das Geschäftsmodell nicht stimmt, sollte man sich die Assets bezahlen lassen bei einem Erwerb und nicht noch was drauflegen (Buchungssatz: per Kosten an Aktivseite)

- Entscheidend ist nicht, was in der Bilanz steht, sondern was nicht drin steht. Aber dafür sind Abschlußprüfer nicht zuständig, respektive, lassen sich gegen eine billige Vollständigkeitserklärung abspeisen. Zum Wohle aller.

Prost auf die Enron-Boni.
Antworten
Nassie:

@Schnorrer

 
26.02.02 22:35
Arbeitest Du etwa bei den Big five ?
Oder bist Du Bilanzphilosoph ?
Antworten
Spacy-Tracy:

Star Ikone hat Recht. Kursziel: 1 EURO o.T.

 
26.02.02 22:38
Antworten
Schnorrer:

Re: Nassie: bei den Big Five arbeitet keiner.

 
26.02.02 22:39
Der korrekte Begriff der Tätigkeit wäre Leibeigenschaft.

Nee, bin Philosoph.

Noch'n Spruch:

Wer Bilanzierungsspielräume ausnutzt, ist ein Schwein.
Wer es nicht macht, ein Idiot.


Fazit: es bleibt schwierig.
Antworten
mod:

jo, schnorrer :wie immer, X = Bikini

 
26.02.02 22:40
...aufwand an Aktivkonto

Aufwand   ungleich  Kosten    (*ggg*)

@Nassie, er ist "Big five"
Antworten
Schnorrer:

mod: Deine Hartnäckigkeit in allen Ehren, aber

 
26.02.02 22:43
das bin icht nicht.

Buchhaltung habe ich in der Kneipe gelernt, von der Pike auf. Erster Buchungssatz:

Bier an Kasse.

Nach leeren des Glases:

Aufwand Toilettenbenutzung an Bier.

usw. usw.

Am Ende eines jeden Abends war ich pleite.

hahaha
Antworten
mod:

*lol*, CPA o.T.

 
26.02.02 22:49
Antworten
Depothalbierer:

An Falcon2001

 
27.02.02 10:04
Erkläre mir bitte einmal, worin der Unterschied zwischen Deinen und meinen Zahlen besteht, außer, daß ich gerundet habe und die Bilanzsumme weggelassen habe, die sich jeder selbst ausrechnen kann?
Und wie soll ich Sachverhalte verdrehen,wenn ich Zahlen wiedergebe, die in einer(zgegebenermaßen bis an die Grenze der Legalität geschönten) Bilanz stehen?
Dein Posting sieht so aus, als wolltest Du Aktiva und Passiva miteinander vermischen.
Antworten
ruhrpottzocker:

Also das Beispiel mit der

 
27.02.02 10:15
Kneipe sagt mir was.

So versteh ich das auch. Sehr anschaulich. Auf diesem Feld fühl ich mich irgendwie sicher.
Antworten
Linus:

Hallo und guten morgen, mod...

 
27.02.02 12:12
also was Herren wie SI unter der Börse verstehen interessiert mich nicht, da meine Ausrichtung eine andere ist.

Dies wird man auch daran erkennen können, das ich eher Werte wie Aixtron, RWE oder Schering probagiere. Jedoch hat mich mein Technologie-Enthusiasmus auch in einige üble Werte reingezogen, jedoch kannte ich stets die Story.

Ich muss auch zugegeben das ich DLogistics nicht als Unternehmen persönlich kenne. Viele andere aus dem NM kenne ich zwangsbedingt aus beruflichen Gründen. Bei DLogistics sehe ich jedoch mittelfristig keine Gefahr einer Insolvenz, da das Unternehmen mit ihrer Story nicht in eine Einbahnstrasse gefahren ist. Du hast Recht mit dem "leibeigenen" Wissen über Insolvenzen "du scheinst ein guter Leser zu sein", damals die Geschichte bei Teamwork hat mich gebrandmarkt.

Jedoch eines ist immer in Ordnung: Man sollte sich seinen KK selber bestimmen, das kann zwar in die Hose gehen, jedoch wenn ich letztes Jahr an Parsytec denke, da gings ganz nett in ein paar Monaten ein paar hundert Prozent hinauf. Und was ist nun, das U. arbeitet stabil weiter. Hierzu ziehe ich eine parallele zu DLogistics, der Kursaufschwung gibt mir momentan recht.

Allen ein gutes Händchen

Gruss Linus
Antworten
Falcon2001:

@Depothalbierer

 
27.02.02 16:10
So wie Du schreibst kommt jeder zwangsläufig auf die Vermutung, dass durch das Fremdkapital das Eigenkapital vermindert wird???. Sollte ich Deine Vormulierung missverstehen , dann Asche auf mein Haupt. Du hast den Vorgang, dass die Liqiquiden Mittel zurück gehen, Die kurzfristigen Forderungen gehen jedoch gleichermassen zurück. Das bedeutet kein absinken der Eigenkapitalquote. Ausnahme: Die Sonderabschreibungen von 19 Mio. Die tatsächlich das Eigenkapital mindern. Bleiben eben keine 266 Mio mehr sondern nur noch 247 Mio(+-). Bei 28,5 Mio Aktien also zumindest 8,67 € je Aktie. Somit ist Dein fair Value von 1,5 € schon reichlich überdreht ;-) Ich wollte Dich nicht angreifen, nur etwas richtig stellen.  
Antworten
Depothalbierer:

An Falcon2001

 
27.02.02 19:32
EK(247) : Aktien(28,5) = Fair Value (8,67)?
Sollte die Berechnung so einfach sein?
Dann wäre das Ergebnis auch bei beispielsweise 600 Mio E Schulden das selbe.
Und das kann nicht richtig sein, auch wenn Analysten nach dieser Methode rechnen sollten.
In einer Sache sind wir uns doch wohl einig, 15 E/A sind es auf keinen Fall(Für den Quark gab es auch noch einen Grünen, nur zur Erinnerung).
Aufgrund der hohen Schulden rechne ich mit einem erheblichen Risikoabschlag,daher der niedrige Wert(1,5-2E/A)
Antworten
Kritiker:

Über Bilanzierung

 
27.02.02 21:30
Diesen Thread habe ich erst jetzt wieder angeschaut:
Wenn auch auf niedrigem Niveau, so habe ich meine Bilanzen meist selbst erstellt und mit dem Finanzamt abgeglichen.
1. gibt es eine Handelsbilanz - meist für die Banken und Kreditgeber;
2. eine Steuerbilanz für das Finanzamt - beide sollten gleich sein.

Jetzt zum Kapital: Dies ist der Unterschied zwischen Passiva und Aktiva und steht auf dem geduldigen Papier und hat mit Geld nur bedingt zu tun.
Es stellt den Anteil des Eigentümers fest. Bei soliden Firmen steht es auf der Passivseite, weil die Firma dem Eigentümer schuldet.
Vermögensgegenstände werden jährlich abgeschrieben je nach Abnutzung, linear oder progressiv - zuerst mit dem FA einigen.
Mit Begründung können diese auch zum Zeitwert angesetzt werden. Genau hier gibt es mit dem FA meist Streit.
Nun kann es Werte geben, die nach versch. Gesichtspunkten bewertet werden können. z.B. Beteiligungen, Erfolgserwartungen und dgl.; und genau da liegt am NM der Hase im Pfeffer oder in der Sch...sauce. Den Rest könnt Ihr Euch wohl denken.
Und deshalb frage ich weniger nach der Bilanz, sondern stellt der Laden etwas Vernünftiges her oder tut er was Brauchbares und wer kauft das Zeug.
Die moderne Wirtschaft braucht z.B. Logistik und demnächst mehr. Und wenn D'Log in Takt bleibt geht es wieder aufwärts. Das war's - Kritiker.
Antworten
PRAWDA:

Buchführung für ganz

 
28.02.02 00:08
Doove  
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Eskimato:

D. Logistics - Superralley möglich

 
28.02.02 05:17
Viel wichtiger für mich als Bilanzerörterungen ist die heutige Adhoc das die Banken zu D.Logistic stehen. Das erinnert mich an das Szenario bei Pixelpark vor einem (dreiviertel) Jahr. Pixelpark war bis auf 3 Euro abgeschmiert, bis die Meldung kam, daß Bertelsmann voll hinter Pixelpark steht. Der Kurs war dann
innerhalb von 2 Wochen auf 15 Euro gelaufen, die meisten hier werden sich erinnern. Also, allein die Tatsache, daß vorgestern 6 Millionen Aktien bei +36%
und heute 8 Millionen Aktien bei + 41% gehandelt worden sind, spricht für eine
Superralley, die noch nicht zu Ende ist.
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