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Meldung des Tages: Freitagabend nachbörslich veröffentlicht – was der Markt erst am Montag sieht

Spekulationssteuer: Wieviel Prozent vom Gewinn


Beiträge: 52
Zugriffe: 9.070 / Heute: 3
Dostojewski:

Spekulationssteuer: Wieviel Prozent vom Gewinn

 
16.10.02 09:08
muß man dann eigentlich abgeben.
Abgesehen davon ist das die größte Sauerrei für Aktiengewinne Steuern zu verlangen.
Und sowas in der derzeitigen Börsenphase zu beschließen zeugt von allergrößtem Schwachsinn. Das ist jedenfalls meine Meinung.
Um Arbeitsplätze zu schaffen ist dass jedenfalls nicht der richtige Weg.
Antworten
BeMi:

Wohl bei der ESt-Erklärung

 
16.10.02 09:13
Da wird es auf Dein bisheriges Einkommen drauf-
geschlagen. Hier greift dann der hohe Spitzensteuersatz.
Anders ist es praktisch nicht machbar.
Antworten
Apfelbaumpfla.:

Und Verluste werden abgezogen?

 
16.10.02 09:15
In welcher Frist? Jahresgenau?

Grüße

Apfelbaumpflanzer
Antworten
Rexini:

dann kann ich wenigstens

 
16.10.02 09:15
guten gewissens meine aktien verkaufen wenn der kurs es zuläßt und nicht die frist.   :-)
Antworten
BeMi:

Wäre steuerrechtlich die Konsequenz, aber sicher

 
16.10.02 09:18
wird eine Hintertür eingebaut.
"Kein Verlustabzug möglich."
Sonst gäbe es ja keine zusätzliche Knete.
Antworten
Apfelbaumpfla.:

wäre auch nicht so einfach

 
16.10.02 09:24
Wann würde der Verlust entstehen? Beim Verkauf?

Da könnte ich ja jede Menge Einkommenssteur sparen, wenn ich bei einem hohen Spitzensteuersatz meine (wenigen) Müllaktien mit 90% Verlust verkaufe.

Das wäre aus meiner jetztigen Sicht ein echtes Steuersparmodell.

Es kann ja wohl nicht angehen, dass Verluste und Gewinne gesondert behandelt werden, oder?


Na mal sehen.


Grüße

Apfelbaumpflanzer
Antworten
Dixie:

Steuerpflicht wird RUECKWIRKEND eingeführt!

 
16.10.02 09:33
Neue Steuer schadet Aktienkultur


Die Koalition hat Details zur geplanten unbegrenzten Steuerpflicht für Kursgewinne genannt. Anlegerschützer fürchten Schäden für die Aktienkultur. Der Plan widerspreche dem Ziel der Riester-Rente, das Wertpapiersparen fürs Alter zu fördern. Aktien würden gegenüber Lebensversicherungen und selbst genutzten Immobilien benachteiligt.


HANDELSBLATT, 16.10.2002

nac/uhl/tmo DÜSSELDORF/BERLIN/ FRANKFURT/M. Anlegervertreter und Finanzexperten haben die Pläne für eine unbefristete Spekulationssteuer kritisiert. „Wie kann man zuerst mit der Riester-Rente versuchen, die Leute zur eigenständigen Altersvorsorge über Wertpapiere zu erziehen, und sie dann mit einer solchen Steuer bestrafen?“ fragte Ulrich Hocker, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). Die Pläne seien ein harter Schlag für die ohnehin fragile deutsche Aktienkultur, der zudem zum ungünstigsten Zeitpunkt komme. „Das Vertrauen der Anleger ist auf dem Tiefpunkt.“ Ähnlich äußerten sich der Bundesverband deutscher Banken und das Deutsche Aktieninstitut.

Chefvolkswirt Ulrich Berz von Union Investment, dem drittgrößten deutschen Fondshaus, rechnet mit Ausnahmeregeln für fondsgebundene Riester-Produkte. „Sonst kann man das Riester-Projekt gleich streichen.“ Noch ist unklar, ob für Investmentfonds – wie bislang – Ausnahmen gelten. Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums sagte gestern, solche Einzelheiten würden bis zur Kabinettsentscheidung geklärt. Diese erfolgt voraussichtlich am 20. November.

Die generelle Steuerpflicht für Wertpapierverkäufe soll rückwirkend eingeführt werden. Das stellte gestern die parlamentarische Staatssekretärin Barbara Hendricks (SPD) klar. Wer zum Beispiel vor 30 Jahren Aktien gekauft habe und diese nach Inkraften der Neuregelung verkaufe, müsse den Veräußerungsgewinn mit seinem individuellen Steuersatz voll versteuern. Hocker hält diese Rückwirkung für verfassungsrechtlich bedenklich. Man müsse abwarten, wie über diese Problematik bei der Steuerpflicht für so genannte „wesentliche Beteiligungen“ entschieden werde. Bislang waren Gewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren steuerfrei, wenn zwischen Kauf und Verkauf mindestens zwölf Monate lagen. Laut Hendricks sollen die Banken künftig wie bei Kapitalerträgen über jeden Wertpapierverkauf ihrer Kunden Kontrollmitteilungen ans Finanzamt schicken. Verluste aus Wertpapiergeschäften könnten verrechnet werden – aber nur mit realisierten Kursgewinnen, nicht etwa mit anderen Einkunftsarten wie Arbeitseinkommen oder Mieteinnahmen.

Union-Chefvolkswirt Berz bemängelt die ungleiche Besteuerung von Aktienanlage und anderen Formen der Altersvorsorge. „Gewinne aus Lebensversicherungen und selbst genutzten Immobilien bleiben steuerfrei, Aktien sind dadurch benachteiligt.“ Für nicht selbst genutzte Immobilien will Rot-Grün dagegen wie bei Aktien eine unbefristete Steuerpflicht einführen. Großer Gewinner ist nach bisherigem Stand die Lebensversicherung, deren Erträge weiterhin nach zwölf Jahren steuerfrei sind. Analyst Carsten Zielke (WestLB) bezeichnete die Steuerpläne als „gute Nachricht für Lebensversicherer“, die denn auch zu den Tagesgewinnern an der Börse zählten. Indirekt profitieren auch so genannte Finanzinnovationen. Das sind Anlageprodukte mit Kapitalgarantie, deren Besteuerung künftig mit Aktienprodukten gleichgestellt wird.

Der deutsche Aktienmarkt insgesamt dürfte indes unter den Regierungsplänen leiden, schätzt Deutsche- Bank-Experte Bernd Meyer: „Die höhere Steuerlast könnte zu einer niedrigeren Bewertung führen.“


HANDELSBLATT, Mittwoch, 16. Oktober 2002, 06:02 Uhr

Antworten
BeMi:

Die sind nicht klar in der Birne

 
16.10.02 09:38
Wenn mein Depot vom Herbst 1972 ist
.....
und ich verkaufe loool
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Dostojewski:

Genau das meine ich,

 
16.10.02 09:40
einerseits soll ich selbst für meine Rente sorgen, andererseits werd ich mit der Spekulationssteuer bestraft. Das íst die allergrößte Sauerei und wenn ich mit einem der sauberen Politiker darüber reden könnte, ich würde ihm  alle Schande sagen.
Ich denke, gerade Leute die sich überlegt haben ob sie an der Börse einsteigen sollen, lassen jetzt die Finger davon.
Antworten
pusherman:

Warum war ich am Wahlabend wohl so fertig wie

 
16.10.02 09:43
schon lange nicht mehr. Ich hab es einfach geahnt dass es speziell für uns Börsianer zumindest nicht einfacher wird.
Macht nur weiter so Ihr in Berlin!
So wird aus Deutschland nie ein Land mit Aktienkultur!

Pusherman, der ohnehin die Amis als Vorbild hat
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BeMi:

Der Hammer

 
16.10.02 09:45
                     Spekulationssteuer: Wieviel Prozent vom Gewinn 818201
Antworten
bernstein:

nun macht euch mal nicht zu heiß..

 
16.10.02 09:47
entweder die kommen wieder zu verstand und machen einen rückzieher oder
der bundesrat schmettert diesen blödsinn ab.
Antworten
sbroker:

ich sag nur "rot-grün"....

 
16.10.02 09:47
die wollen sparen... und da die meisten leute sowas wie börse nicht im sinn haben.. klingt das für die nach ordentlicher geldbeschaffungsstrategie! sie denken durch das geld wird wirtschaft angekurbelt.. aber soweit denken die garnicht... denn sie wird ausgebeutelt!

so.. das mal von mir dazu!
sbroker
Antworten
Bankerslast:

@pusherman

 
16.10.02 09:47
Deutschland Aktienkultur?
Sei froh wenn wir nicht zum Entwicklungsland werden. Wir sind auf dem besten Wege dazu.

Gruß Bankerslast
Antworten
BeMi:

Alles klar?

 
16.10.02 09:48
                      Spekulationssteuer: Wieviel Prozent vom Gewinn 818205
Antworten
Dixie:

Kontrollmitteilungen über jeden WP-Verkauf

 
16.10.02 09:49
müssen die Banken demnächst ans Finanzamt schicken. Was für eine zusätzliche Bürokratie. Wieviele zusätzliche Beamte werden für Bearbeitung, Kontrolle, Einsprüche, Abwicklung etc. da wieder gebraucht? :-(
Antworten
Wikinger:

online broker im

 
16.10.02 09:50
Antworten
sbroker:

wikinger... du alter fuchs du! *g* o.T.

 
16.10.02 09:51
Antworten
Dixie:

verfassungswidrig? o.T.

 
16.10.02 09:52
Antworten
Wikinger:

danke @ sbroker??

 
16.10.02 09:54
Antworten
Willi1:

Als nächstes werden

 
16.10.02 09:57
rückwirkend die Diäten erhöht!
Antworten
n1608:

Rot-Grün der Weg in den Überwachungsstaat!

 
16.10.02 09:57
die diskussion um die kontrollmitteilungen erinnern  mich an den klassischen überwachungsstaat. unser bankgeheimnis war bisher eh nicht besonders ausgeprägt aber die absichten von Rot-Grün schlagen dem Faß den boden aus.

warum sollten demnächst nicht ärzte jeden neurodermitis-fall dem gesundheitsamt melden?

Rechtsanwälte könnten ihre schweigepflicht brechen, um zu einer besseren aufklärung beizutragen!

usw.

Das die Grünen, die sich immer als Bürgerrechtspartei verkauft haben, so einen schwachsinn mitmachen hätte ich nicht für möglich gehalten. Das einzig positive ist, dass die ganzen linken dummschwätzer hier am board jetzt wohl etwas ruhiger werden dürften. Wer von denen seine wahl allerdings immer noich nicht bereut, dem ist nicht zu helfen.

Gruß n1608
Antworten
Dixie:

Spekulieren für Eichel

 
16.10.02 10:00
Spekulieren für Eichel


Spekulationsgewinne aus Wertpapiergeschäften sind künftig grundsätzlich steuerpflichtig – unabhängig davon, wie lange die Papiere im Depot gelegen haben. Die Regelung soll sogar rückwirkend gelten. Gerade wer langfristig in Aktien investiert hat, etwa für die Altersvorsorge, ist davon betroffen.

Ein Fallbeispiel:

Wer Ende 1975 1 000 Siemens-Aktien zum - bereinigten – Stückpreis von umgerechnet 8,97 Euro kaufte, gab dafür 8970 Euro aus. Heute würde er pro Aktie gut 39 Euro bekommen, also insgesamt 39 000 Euro, der Spekulationsgewinn läge bei 30 030 Euro. Bei einem persönlichen Einkommen-

steuersatz von 35 % müsste der Steuerpflichtige 10 510 Euro an das Finanzamt überweisen.

Verfassungsrechtlich ist es fraglich, ob eine gesetzliche Regelung überhaupt rückwirkend geltend darf. Möglicherweise genießen die Anleger Vertrauensschutz – eine Regelung, die die Gerichte beschäftigen wird. HB


HANDELSBLATT, Mittwoch, 16. Oktober 2002, 06:02 Uhr

Antworten
blindfish:

genau so ist es, n1608...

 
16.10.02 10:01
 
Antworten
Apfelbaumpfla.:

Ich glaub'...

 
16.10.02 10:04
das wird rein verfassungstechnisch ein Schuss in den Ofen, abgesehen davon, ob das überhaupt durchgeht.


Grüße

Apfelbaumpflanzer
Antworten
Mützenmacher:

Sollten wir nicht den "Grünen"-Bewertungssternchen

 
16.10.02 10:04
eine andere Farbe geben. Ich finde Grün mittlerweilen zum Kotzen.
Antworten
Wikinger:

aber welche farbe ist denn nicht zukotzen?

 
16.10.02 10:05
Antworten
Dixie:

rosa-gold gestreift? o.T.

 
16.10.02 10:06
Antworten
Mützenmacher:

violett, blau, lila, türkis o.T.

 
16.10.02 10:07
Antworten
Wikinger:

weiss?

 
16.10.02 10:08
Antworten
BeMi:

Lt. Handelsblatt verfassungswidrig. G/R-PENNER

 
16.10.02 10:09
                  Spekulationssteuer: Wieviel Prozent vom Gewinn 818255
Antworten
Dixie:

Das hat die Sozis und Grünen

 
16.10.02 10:11
doch noch nie gestört. Siehe Vermögenssteuer. :-)
Antworten
Bankerslast:

also mit den Farben ist das

 
16.10.02 10:19
so eine Sache: "Die Grünen" = Melonenpartei, weil innen (tief)rot und außen grün.
Antworten
lehna:

Schämt euch ,in Berlin...

 
16.10.02 10:37
Telekom-Angestellte aus dem Ex-Staatsbetrieb werden mit Anfang 50 massenweise in Pension geschickt.
Kleinaktionäre,die für ihr Alter mit Aktien ansparen,und somit letztlich ihr Geld risikobereit in die Wirtschaft investieren,sollen zukünftig rigoros abgezockt werden.
Fazit:Versucht alle beim Staat unterzukommen,und geht bloß kein Risiko mehr ein.
Schämt euch in Berlin und besten Dank für die mutigen Reformen.
Antworten
Dixie:

Hab ich mir auch schon so oft gesagt

 
16.10.02 10:43
Wäre ich doch bloß Beamter beworden. Am besten bei Post oder Telekom. Naja, nachher ist man immer schlauer.
Antworten
grenke:

sofortige Neuwahlen !! und Schröder in den Knast

 
16.10.02 10:52
Diesen Roten Idioten gehöhrt mal kräftig eins aufs Maul.

Denke wenn jetzt neu gewählt werden würde kämen die nicht einmal auf 20% der stimmen, diese Volksverarscher.

Wissen die eigendlich nicht was die der deutschen Wirtschaft damit antun können.

Antworten
Dostojewski:

es kann doch nicht sein,

 
16.10.02 10:54
dass ich, wenn ich mein Geld in Aktien investiere dermaßen bestraft werde.
Die Börse ist doch der Motor der Wirtschaft, ohne die Börse geht doch nicht´s.
Man kann dem Volk doch durch derartige Gesetzte "verbieten", aufstrebende Unternehmen zu unterstützen.
Mir geht das einfach nicht in den Schädel und ich weiß einfach nicht wie man überhaupt auf so eine Idee kommen kann.
Man hätte das Geld auch anders beschaffen können, z.B. durch eine Autobahngebühr für PKW´s, hätte absolut nicht´s dagegen.
Im Prinzip wie in Österreich oder in der Schweiz. Einfach eine Vignette für 40 Euro oder so verkaufen und dafür ein Jahr Autobahn fahren.
Unsere Nachbarn zocken uns doch auch mit Autobahngebühren ab.

Aber auf so eine Idee kommt ja keiner, da wird lieber diskutiert ob man den Sprit jetzt jährlich teurer macht.
Ich bin stinksauer.
Antworten
grenke:

Muß das Gesetz nicht erst durch den Bundesrat ?

 
16.10.02 10:54
hoffe das es wenn es so ist von schwarz/ gelb abgelehnt wird.


gruß Grenke
Antworten
BeMi:

Vetorecht des Bundesrates

 
16.10.02 11:00
Vetorecht des Bundesrates

Einspruchsgesetze sind Gesetze, die dem Einspruch des Bundesrates unterliegen, wobei der Bundestag aber berechtigt ist, diesen Einspruch zu überstimmen. Somit hat der Bundesrat bei „normalen Gesetzen“ praktisch nur ein aufschiebendes Veto.

Für solche Gesetze, für die das Grundgesetz bestimmt hat, dass der Bundesrat zustimmen muß ("Zustimmungspflichtige Gesetze"), hat der Bundesrat ein aufhebendes Veto, er kann jedoch - ebenso wie Bundesregierung und Bundestag - in diesem Falle den Vermittlungsausschuss anrufen.
Antworten
grenke:

das heißt ?????? o.T.

 
16.10.02 11:15
Antworten
brainsly:

Dann lohnt sich der ganze Aufwand

 
16.10.02 11:26
und die Zeitintensive und Nervenaufreibende Aktienanlage wohl nicht mehr, denn ich trag das volle Risiko. So weit ich weiß, dürfen Verluste vor und nachgetragen werden, allerdings NUR in Höhe der GEWINNE geltend gemacht werden.

Noch was:
Entweder springen die langfristanleger nun alle ab und kaufen wieder festverzinsliche oder die Börse wird ein reiner Zockermarkt. Wozu soll ich noch
langfristig anlegen, wenn ich eh auf die Kohle dann ca. das fünfte mal Steuern zahlen darf.
Das ist der Untergang Deutschlands!!!  
Antworten
Wikinger:

so isses

 
16.10.02 11:28
der staat will nur nicht dass der kleine mann zuviel geld hat.
arme menschen moluchen besser,

Spekulationssteuer: Wieviel Prozent vom Gewinn 818413

--------------------------------------------------click-it--------------------------------------------------


Spekulationssteuer: Wieviel Prozent vom Gewinn 818413
Antworten
bayernfan:

hängt vom persönlichen Steuersatz ab

 
16.10.02 11:32
Wenn du einen Steuersatz von z.B. 40% hast, werden dir vom Gewinn auch 40% abgenommen.
Allerdings sollen auch realisierte Verluste von der Steuer abgezogen werden können.
Im momentanen Börsenumfeld wird dies wohl nicht zu Steuermehreinnahmen führen, sondern genau das Gegenteil bewirken.(siehe Körperschaftssteuerreform)
Wie soll es denn da in Deutschland mit de Wirtschaft wieder bergauf gehen, wenn solch unfähige Personen an der Macht sind!!???  
Antworten
kalle4712:

@all: Kapiert es endlich: Es sind Kommunisten!

 
16.10.02 11:32
Das ganze ist doch wieder nur ein Beleg dafür, dass es sich bei SPD und Grünen um kommunistische Parteien handelt, ohne dass ihnen selbst dies klar ist.

Diese Ansicht habe ich hier bei Ariva schon häufiger vertreten. Vielleicht glaubt mir langsam mal jemand.

Ich selbst fände es eigentlich nicht schlimm, wenn sämtliche Einkünfte besteuert würden. Dann aber bitte wirklich alle, und zwar ohne Ausnahmeregelungen und selbstverständlich bei deutlich niedrigeren Steuersätzen.

Dass hier nur wieder auf die bereits bestehenden Belastungen eins draufgesetzt wird (ohne Reformen des gesamten Systems) ist eine Sauerei, die ihresgleichen sucht.

Deutschland hatte ich zwar sowieso bereits abgeschrieben. Aber eine Bestätigung meiner Ansicht, dass Deutschland lediglich vom Neid regiert wird, ist das Verhalten der Regierung allemal.
Antworten
zombi17:

Selbst wenn der Prozentsatz 50 beträgt,....

 
16.10.02 11:37
...wird weitergezockt, wetten?
Die Gier nach Reichtum kann man nicht aufhalten. Börsianer sind Spieler , die lassen sich nicht durch solche Maßnahmen aufhalten.


Spekulationssteuer: Wieviel Prozent vom Gewinn 818435
Antworten
Pate100:

wie sieht es eigentlich aus wenn ich meine

 
16.10.02 11:41
aktien über einen ausländischen Broker kaufe. Z.b in den (fucking)USA.
Das Finazamt hatt doch keine einsicht dort oder? Muss ich dass dann (offiziel) überhaubt angeben? Kann mann über sie US Broker eigentlich Aktien im Dax, Nemax usw. kaufen? Wenn nicht werde ich mich wohl nur noch mit US Scheisse beschäftigen müssen. Goddbye dt. Aktien...

Gruss Pate
Antworten
Dixie:

Es geht um die Kontrolle der Sparzinsen

 
16.10.02 12:04
Steuer auf Kursgewinne empört die Anleger

Verfassungsrechtlich auf dünnem Eis / Steuerberater argwöhnen: Es geht um Kontrolle der Sparzinsen


ruh./jja. FRANKFURT, 15. Oktober. Die geplante schärfere Besteuerung von Kursgewinnen stößt bei Marktteilnehmern auf Unverständnis und Kritik. Banken und institutionelle Anleger warnen die Bundesregierung davor, dem deutschen Finanzplatz und der privaten Altersvorsorge Schaden zuzufügen. Die Koalition von SPD und Grünen erwägt wie berichtet eine generelle Spekulationssteuer, unabhängig davon, wie lange die Wertpapiere gehalten werden. Bisher müssen Anleger Kursgewinne beim Verkauf nur versteuern, wenn sie die Titel weniger als ein Jahr im Depot hatten. Sollte es zu der Verschärfung des Gesetzes kommen, müßten langjährige Sparer für einen Kursgewinn genauso viel Steuern zahlen wie ein Daytrader, der Wertpapiere innerhalb eines Tages kauft und wieder verkauft.

Noch ist es allerdings nicht soweit. Denn verfassungsrechtlich bewegt sich die Bundesregierung auf dünnem Eis. Der Bundesfinanzhof hält nämlich die Spekulationssteuer für verfassungswidrig und hat einen entsprechenden Fall dem Bundesverfassungsgericht zur endgültigen Entscheidung vorgelegt. Die Begründung: Die Finanzämter hätten gar nicht die Möglichkeit, die Versteuerung von Spekulationsgewinnen zu kontrollieren. Steuerrechtler halten sie deshalb auch für eine "Dummensteuer", die nur von den wenigsten Börsengewinnlern gezahlt werde. Dieses Argument könnte allerdings hinfällig werden, wenn die Bundesregierung - wie geplant - Kontrollmitteilungen einführt. Dann hätten die Banken die Aufgabe, die Finanzämter über alle Gewinne ihrer Kunden zu informieren. Damit würde das ohnehin durchlöcherte Bankgeheimnis weiter eingeschränkt.

Viele Privatanleger stellen sich nun die Frage, was die richtige Reaktion auf die drohende Gesetzesänderung ist. Sollten Aktien, die vor Jahren erworben wurden und die inzwischen wertvoller sind als beim Kauf, vor Einführung des Gesetzes veräußert werden? Es spricht einiges dafür, daß dies nicht helfen würde. Entweder schwächt die Bundesregierung das Gesetz ab und beschränkt die Rückwirkung. Dann könnten die Kursgewinne auch später noch steuerfrei eingenommen werden. Oder es bleibt bei dem derzeitigen Plan, dann würde die Steuer auch auf "Last minute"-Verkäufe in diesem Jahr angewendet.

Anlegerschützer Klaus Schneider vermutet zwar, daß die Bundesregierung eine solche Rückwirkung auf die laufende Steuerperiode nicht durchsetzen könne. Doch die Hoffnung des Vorstandsvorsitzenden der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre könnte trügerisch sein. Denn die rot-grüne Bundesregierung hat Übung darin, Steuergesetze rückwirkend zu verschärfen: Nach Amtsantritt verdoppelte sie den Zeitraum für Wertpapiere von sechs Monaten auf ein Jahr und verfünffachte die Steuerfrist für Immobilien sogar auf zehn Jahre. Weil dies nach der Gesetzesregelung sogar für Grundstücke gilt, für die die ursprüngliche Frist längst abgelaufen war, hatten die Finanzgerichte bereits über einige Klagen dagegen zu entscheiden - mit unterschiedlichem Ergebnis. Auch darüber wird das Bundesverfassungsgericht also das letzte Wort sprechen. Bislang haben die Karlsruher Richter dabei aber nicht sehr bürgerfreundlich entschieden, sondern dem Bundestag weitreichende Möglichkeiten eingeräumt, seine Steuerpolitik zu ändern. Die Begründung: Der Vertrauensschutz werde lediglich bei einer "echten Rückwirkung" verletzt. Die soll aber nur vorliegen, wenn ein bereits verschickter Steuerbescheid wieder geändert wird - nicht wenn vor dessen Erlaß die Gesetze geändert werden. Es ist sogar üblich, daß der Bundestag zum Jahresende die Steuerregeln noch ändert - mit Wirkung auch für den gerade zu Ende gehenden Veranlagungszeitraum.

Steuerberater fragen sich ohnehin, wie Finanzminister Eichel in der derzeitigen Börsensituation mit der Spekulationssteuer zusätzliches Geld einnehmen will. Der Verdacht: In Wirklichkeit gehe es der Regierung nur darum, die langersehnten Kontrollmitteilungen der Banken zur Pflicht zu machen. Auf diese Weise könnten die Finanzämter auch die Sparzinsen vollständig erfassen und besteuern.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.10.2002, Nr. 240 / Seite 21
Antworten
kunibert:

Man beachte

 
16.10.02 12:08
Denn die rot-grüne Bundesregierung hat Übung darin, Steuergesetze rückwirkend zu verschärfen: Nach Amtsantritt verdoppelte sie den Zeitraum für Wertpapiere von sechs Monaten auf ein Jahr und verfünffachte die Steuerfrist für Immobilien sogar auf zehn Jahre. Weil dies nach der Gesetzesregelung sogar für Grundstücke gilt, für die die ursprüngliche Frist längst abgelaufen war, hatten die Finanzgerichte bereits über einige Klagen dagegen zu entscheiden - mit unterschiedlichem Ergebnis. Auch darüber wird das Bundesverfassungsgericht also das letzte Wort sprechen. Bislang haben die Karlsruher Richter dabei aber nicht sehr bürgerfreundlich entschieden, sondern dem Bundestag weitreichende Möglichkeiten eingeräumt, seine Steuerpolitik zu ändern. Die Begründung: Der Vertrauensschutz werde lediglich bei einer "echten Rückwirkung" verletzt. Die soll aber nur vorliegen, wenn ein bereits verschickter Steuerbescheid wieder geändert wird - nicht wenn vor dessen Erlaß die Gesetze geändert werden. Es ist sogar üblich, daß der Bundestag zum Jahresende die Steuerregeln noch ändert - mit Wirkung auch für den gerade zu Ende gehenden Veranlagungszeitraum.
Antworten
pusherman:

@pate

 
16.10.02 12:17
Was soll das schon wieder mit den fucking USA bzw. der US Scheisse?
Ist in diesem Thread wirklich wieder einmal dermassen unangebracht, aber einige können es einfach nicht lassen.
Was wollen solche Typen wie Du eigentlich am Aktienmarkt?
Über die USA herziehen aber mit Aktien Geld verdienen wollen, am besten noch hauptberuflich. Es ist wirklich pervers!

Pusherman
Antworten
pusherman:

nochmal der PaTE

 
16.10.02 12:20
Solche Postings wie das von Dir finde ich schlichtweg zum Kotzen!

Pusherman
Antworten
Pate100:

@pusherman

 
16.10.02 21:00
sorry lese jetzt erst Dein Posting hab im Job viel zu tun z.Z...
Aber bleib doch mal locker konnte mir die kleine Spitze einfach nicht verkneifen.
Hast Recht war in dem Thread etwas unangebracht...
"Was wollen solche Typen wie Du eigentlich am Aktienmarkt?" Geld verdienen und ein bißchen Nervenkitzel!
"Über die USA herziehen aber mit Aktien Geld verdienen wollen, am besten noch hauptberuflich. Es ist wirklich pervers!" Natürlich will ich mit Aktien Geld verdienen(wer nicht?) aber was hatt das mit den USA zu tun? Bin doch kein Kommunist oder extrem linker... Wenn Du das damit meinst!?


Pate
Antworten
Laserfuzzy:

Obacht bei Tafelgeschaeften

 
16.10.02 22:08

www.steuer-sparbuch.de/de/kap/content894.cfm
Antworten
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