Es gibt da so ein paar Punkte, die mich zweifeln lassen, dass das Starship jemals wirtschaftlich wird.
1.) Basisfunktionalität
Der Sinn einer Rakete ist es möglichst viel Nutzlast in einen Erdorbit zu transportieren. Das Starship hat es, Stand jetzt noch nicht einmal in einen Orbit geschafft, bei den Hüpfern in den Suborbit hatte man zudem sehr wahrscheinlich keine nennenswerten Nutzlasten dabei. Man hat es nach 13! Starts noch nicht mal geschafft die absoluten Basics einer Rakete zu demonstrieren.
2.) Der Booster
Bei den Boostern ist die Falcon 9, Stand jetzt, die absolute Benchmark. Der Booster der Falcon 9 kann ohne viel Wartung wiederverwendet werden. Beim Starship hat man zwar gezeigt, dass man den Booster sicher landen kann, aber man ist, warum auch immer, wieder dazu übergegangen die Booster, anstatt zu landen, lieber im Ozean zu versenken. Warum? Keine Ahnung! Stand jetzt ist man auf jeden Fall noch weit davon entfernt das Niveau des Falcon 9 Boosters zu erreichen.
3.) Die Oberstufe
Die von SpaceX kommunizierte Verbesserung zu Falcon 9 war ja immer, dass man beim Starship auch die Oberstufe wieder verwenden kann. Bis jetzt hat man es allerdings noch nie geschafft, die Oberstufe sicher zu landen, von einem erneuten Start mal ganz zu schweigen. Das man den Hitzeschild ohne große Reparaturen wiederverwenden kann, fällt mir im Augenblick auch schwer zu glauben.
4.) Die Triebwerke
Die neuen Raptortriebwerke sind sehr leistungsstark, aber auch sehr Komplex (Vollstromverbrennung) Allein die Zündung der Triebwerke ist so komplex, dass man sich hier Null Fehler erlauben darf. Hier gab es ja bei den ersten Flügen auch immer wieder Probleme mit einzelnen Triebwerken die nicht gezündet haben. Das sind keine Kinderkrankheiten, sondern ist der enormen Komplexität geschuldet. Selbst wenn man dies beim Start in den Griff bekommt, sowohl beim Bosster als auch bei der Oberstufe müssen die Triebwerke mehrmals wieder gezündet werden. Das ist nochmal eine ganz neue Baustelle. Das man die Triebwerke für weitere Flüge wieder verwenden möchte, ist nochmal eine neue Baustelle.
5.) Der Hitzeschild
die Probleme mit einem wiederverwendbarem Hitzeschild konnte man schon beim Spaceshutle beobachten. Der Hitzeschild war groß und zu schwer. Das Starship ist größer und schwerer. Das zweite Problem waren aufwendige Reparaturen durch Mikrometerioden. Warum das bei Starship jetzt kein Problem mehr darstellen sollte, erschließt sich mir nicht.
6.) Die Startkosten
Elmo Murks fabuliert etwas von 100$ pro kg Payload. Er fabuliert auch von 100Tonnen Payload insgesamt. Das wären pro Start des Starships gerade einmal 10Mio was ein Start kosten dürfte. Realistisch? Bezweifle ich irgendwie
1.) Basisfunktionalität
Der Sinn einer Rakete ist es möglichst viel Nutzlast in einen Erdorbit zu transportieren. Das Starship hat es, Stand jetzt noch nicht einmal in einen Orbit geschafft, bei den Hüpfern in den Suborbit hatte man zudem sehr wahrscheinlich keine nennenswerten Nutzlasten dabei. Man hat es nach 13! Starts noch nicht mal geschafft die absoluten Basics einer Rakete zu demonstrieren.
2.) Der Booster
Bei den Boostern ist die Falcon 9, Stand jetzt, die absolute Benchmark. Der Booster der Falcon 9 kann ohne viel Wartung wiederverwendet werden. Beim Starship hat man zwar gezeigt, dass man den Booster sicher landen kann, aber man ist, warum auch immer, wieder dazu übergegangen die Booster, anstatt zu landen, lieber im Ozean zu versenken. Warum? Keine Ahnung! Stand jetzt ist man auf jeden Fall noch weit davon entfernt das Niveau des Falcon 9 Boosters zu erreichen.
3.) Die Oberstufe
Die von SpaceX kommunizierte Verbesserung zu Falcon 9 war ja immer, dass man beim Starship auch die Oberstufe wieder verwenden kann. Bis jetzt hat man es allerdings noch nie geschafft, die Oberstufe sicher zu landen, von einem erneuten Start mal ganz zu schweigen. Das man den Hitzeschild ohne große Reparaturen wiederverwenden kann, fällt mir im Augenblick auch schwer zu glauben.
4.) Die Triebwerke
Die neuen Raptortriebwerke sind sehr leistungsstark, aber auch sehr Komplex (Vollstromverbrennung) Allein die Zündung der Triebwerke ist so komplex, dass man sich hier Null Fehler erlauben darf. Hier gab es ja bei den ersten Flügen auch immer wieder Probleme mit einzelnen Triebwerken die nicht gezündet haben. Das sind keine Kinderkrankheiten, sondern ist der enormen Komplexität geschuldet. Selbst wenn man dies beim Start in den Griff bekommt, sowohl beim Bosster als auch bei der Oberstufe müssen die Triebwerke mehrmals wieder gezündet werden. Das ist nochmal eine ganz neue Baustelle. Das man die Triebwerke für weitere Flüge wieder verwenden möchte, ist nochmal eine neue Baustelle.
5.) Der Hitzeschild
die Probleme mit einem wiederverwendbarem Hitzeschild konnte man schon beim Spaceshutle beobachten. Der Hitzeschild war groß und zu schwer. Das Starship ist größer und schwerer. Das zweite Problem waren aufwendige Reparaturen durch Mikrometerioden. Warum das bei Starship jetzt kein Problem mehr darstellen sollte, erschließt sich mir nicht.
6.) Die Startkosten
Elmo Murks fabuliert etwas von 100$ pro kg Payload. Er fabuliert auch von 100Tonnen Payload insgesamt. Das wären pro Start des Starships gerade einmal 10Mio was ein Start kosten dürfte. Realistisch? Bezweifle ich irgendwie
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