Zahlt sich Zuckerbergs KI-Wette jetzt aus? Meta-Aktie springt

Pascal Grunow Pascal Grunow
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Pascal Grunow war bereits drei Jahre lang als Werkstudent in der Redaktion von BörsenNEWS tätig und ist heute Teil der Redaktion von Wallstreet-Online. Sein Schwerpunkt liegt vor allem auf Kryptothemen, bei denen er aktuelle Marktbewegungen und Trends rund um digitale Währungen aufbereitet. 

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Die Meta-Aktie legt nach dem Start des KI-Agenten Muse kräftig zu. Die Technologie schürt die Hoffnung, dass sich Metas hohe KI-Investitionen auszahlen werden.
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Die Meta-Aktie schloss am Mittwoch 6,55 Prozent höher bei 653,69 US-Dollar. Auslöser ist vor allem der neue KI-Agent Muse. Meta hat mit Muse einen persönlichen KI-Agenten vorgestellt, der Aufgaben für Nutzer über verschiedene Anwendungen und Online-Dienste hinweg erledigen kann. Das Unternehmen positioniert die Software als breit verfügbaren und einfach zu bedienenden Assistenten für den Alltag.

Muse soll beispielsweise Reisen organisieren, beim Online-Shopping helfen, E-Mails beantworten und weitere Aufgaben selbstständig ausführen können. Die Anwendung wird grundsätzlich kostenlos angeboten, allerdings mit Nutzungslimits. Für besonders intensive Nutzer stehen kostenpflichtige Abonnements zur Verfügung.

CEO Mark Zuckerberg verbindet mit dem Produkt große Ambitionen. Muse sei darauf ausgelegt, langfristig dabei zu helfen, "persönliche Superintelligenz" für jedermann bereitzustellen.

Mizuho sieht Beginn eines neuen Produktzyklus

Werte aus dem Artikel:
Meta Platforms Aktie 728,20 $ +0,31%

Besonders optimistisch äußerte sich Mizuho-Analyst Lloyd Walmsley. Seiner Einschätzung nach markiert Muse den Beginn eines bedeutenden neuen Produktzyklus, dessen Potenzial bislang noch nicht vollständig im Aktienkurs berücksichtigt sei.

Entscheidend ist dabei der Return on Investment der KI-Ausgaben. Meta erwartet für das laufende Jahr Ausgaben von 130 bis 145 Milliarden US-Dollar. Ein erheblicher Teil davon fließt in KI-Infrastruktur und entsprechende Programme.

Nach der Vorlage der Zahlen zum zweiten Quartal sorgten die bislang sichtbaren Ergebnisse dieser Investitionen jedoch teilweise für Enttäuschung am Markt. Zusätzlich belastete ein schwächerer Ausblick für das laufende Quartal die Stimmung.

Muse könnte nun erstmals deutlicher demonstrieren, wie Meta seine enorme KI-Infrastruktur in Produkte übersetzen will, die direkt bei Milliarden potenziellen Nutzern ankommen.

Meta verstärkt KI-Offensive mit Übernahme von Stilla.ai

Parallel zur Einführung von Muse treibt Meta den Ausbau seines KI-Geschäfts weiter voran. Mit der Übernahme des schwedischen KI-Startups Stilla.ai stärkt der Konzern gezielt seine Kompetenzen im Bereich KI-Agenten. Die Technologie des Unternehmens soll insbesondere dabei helfen, intelligente Assistenten für WhatsApp, Messenger und Instagram weiterzuentwickeln und deren Einsatzmöglichkeiten für Unternehmen auszubauen.


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