Lycos Europe zieht Break-even vor
hei – Trotz des drastisch eingebrochenen Online-Werbemarktes will der Internet Service Provider Lycos Europe den operativen Break-even früher als bisher geplant erreichen. Statt im Geschäftsjahr 2003/04 soll die Gewinnschwelle nun bereits im Dezember 2002 überschritten werden, wurde im Rahmen der Bilanzpressekonferenz mitgeteilt. Allerdings erwartet der Vorstand, dass die Schwäche der Online-Werbung noch längere Zeit anhalten wird. Daher ist die neue Zielmarke bei der Profitabilität auch zu drei Vierteln auf Einsparungen gegründet und nur zu einem Viertel auf Umsatzwachstum. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000/01 (30. Juni) hat Lycos Europe den Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf 202,11 (84,37) Mill. Euro ausgeweitet, bei Umsatzerlösen, die sich mit 138,98 Mill. Euro mehr als verdreifacht haben. Unterm Strich steht ein Rekordverlust von 1 Mrd. Euro, da das Unternehmen „außerplanmäßige Abschreibungen“ auf Firmenwerte von rund 650 Mill. Euro vornehmen musste. Diese sind allerdings nicht cashwirksam.
Quelle: Börsenzeitung von morgen
hei – Trotz des drastisch eingebrochenen Online-Werbemarktes will der Internet Service Provider Lycos Europe den operativen Break-even früher als bisher geplant erreichen. Statt im Geschäftsjahr 2003/04 soll die Gewinnschwelle nun bereits im Dezember 2002 überschritten werden, wurde im Rahmen der Bilanzpressekonferenz mitgeteilt. Allerdings erwartet der Vorstand, dass die Schwäche der Online-Werbung noch längere Zeit anhalten wird. Daher ist die neue Zielmarke bei der Profitabilität auch zu drei Vierteln auf Einsparungen gegründet und nur zu einem Viertel auf Umsatzwachstum. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000/01 (30. Juni) hat Lycos Europe den Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf 202,11 (84,37) Mill. Euro ausgeweitet, bei Umsatzerlösen, die sich mit 138,98 Mill. Euro mehr als verdreifacht haben. Unterm Strich steht ein Rekordverlust von 1 Mrd. Euro, da das Unternehmen „außerplanmäßige Abschreibungen“ auf Firmenwerte von rund 650 Mill. Euro vornehmen musste. Diese sind allerdings nicht cashwirksam.
Quelle: Börsenzeitung von morgen
