Der entscheidende Punkt ist aber, dass die STA ohne SM gar nichts machen kann und wenn man sich mal nur die Ad-Hocs von Solarhybrid anschaut über den US-Projekteverkaufsprozess, dann erwähnt Solarhybrid nur SM und nicht die STA. Offenbar hat auch der Withag die ganzen Verhandlungen geführt.
Die Frage ist jetzt warum der Schmidt so offensiv nach der SM-Insolvenz jetzt die STA aufeinmal ins Gespräch bringt, als ob die das Sagen hätten was mit den US-Projekten passiert. Ist schon merkwürdig irgendwie ohne Frage, aber wie gesagt letztendlich wird bei SM entschieden was passiert und nicht bei der STA.
Könnte mir auch ganz gut vorstellen, dass der Insoverwalter auch die STA in die Insolvenz schickt (Chapter 11). Der braucht denen nur kein Geld mehr zu überweisen und dann ist die Insolvenz bei der STA da, denn Geld verdient die STA ja keines. Die Frage dabei ist halt, gibt es in Erlangen 2, 3 Personen, die sich im US-Recht auch gut auskennen bzw. kann man von der sTA 2, 3 gute Leute überzeugen temporär weiter zu machen.
Jedenfalls hat SM mit der Insolvenz die große Chance sich der STA zu entledigen. Sollte das aber jemand verhindern wollen, dann müsste derjenige die STA-Anteile von SM abkaufen und zwar recht schnell.
Wird eine ganz interessante Geschichte was da mit der US-Tochter in den nächsten Wochen passieren wird bzw. wie der Insoverwalter mit dieser Geschichte umgehen wird.
Ich sehe die Meldung von der STA, die wurde übrigens schon vor Weihnachten raus gegeben, als ein Versuch vom Schmidt in den USA auf Schönwetter zu machen. Ob es so ist, ich weiß es nicht, aber ich denke wir werden es recht bald erfahren. Wobei ich mir nicht im Klaren bin, ob alle Projektrechte nun nur der STA gehören oder nur SM alleine, denn letztendlich hat eigentlich nur SM in den letzten 2 Jahren die STA mit Geld gefüttert und sonst niemand. Bei Amargosa scheint es jedenfalls eine andere Projekteigentümerstruktur zu geben, denn Amargosa wurde ja plötzlich aus dem Verkaufsprozess herausgenommen. Außerdem ist mir auch nicht klar, ob Ferrostaal wirklich noch an der STA beiteiligt ist oder nicht, denn Geld ist von Ferrostaal nach meinem Wissensstand in den letzten beiden Jahren nicht an die STA geflossen.
Lassen wir mal dem Böhm seine Arbeit machen und der wird das dann schon irgendwiea alles aufdröseln. Muss er ja, da die US-Projekte wohl das größte Asset von SM ist und schlußendlich muss der Insoverwalter nur den Gläubiger Rede und Antwort stehen und sonst niemand.
Auch bei Flagsol wirds spannend werden, denn Flagsol ist die mit Abstand größte Einheit von SM und somit hat die auch hohe laufende Kosten. Hier muss Ferrostaal wohl recht schnell reagieren, wenn sie wirklich Interesse haben an Flagsol.