Sorry - hätte beinahe "Spam" gesagt.
Wünsche einen schönen Sonntag
man weis nie, was man bekommt!
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das ist hier keine one man oder women Veranstaltung. Ich habe auch nicht die Zeit alles zu lesen. Auf die Art und Weise würde die beste Nachricht unglaubwürdig. Weniger ist mehr!!! Sonst nervt es nur noch.
Wenn man sich nur mal ansatzweise diese gequirlte Scheisse durchliest, die ihr die letzten Tage hier vom Stapel gelassen habt, dann müsste man meinen, SM wäre die Luftnummer des Jahrhunderts. Dagegen war Gigabell ja ein richtiger Substanzwert.
Man kann sich diesen Haufen Müll, den ihr hier verzapft, nicht antun. Erst wird der Nachbarthread als "Gatter" beschimpft und kurze Zeit später werden aus der selben Quelle sehr wohl kritische Kommentare zitiert. Ihr schießt euch argumentativ selbst ins Bein, aber seid zeitglich so schattig in der Glatze, dass ihr das nicht realisiert.
wer von den Anwesenden kann ungefähr abschätzen wie viele Besucher auf der HV waren?
verzapft wurde, dann gehört der Beitrag von Ramsibauer aber auch dazu.
Der Markt ist leider nicht ganz so euphorisch wie die Gärtnerin.
Solar Millennium ist durchaus ein attraktives Unternehmen, nur als Aktionär braucht man auch sehr gute Nerven. Derzeit drängt sich kein Einstieg bei dieser Aktie auf, denn technisch gibt es derzeit keine Kaufsignale. Die Aktie bleibt dennoch eine Halteposition. Im Bereich von 15-17 Euro sehen wir aus langfristigen Gesichtspunkten wieder gute Kaufkurse.
Solange es solche Berichte gibt hat es der Kurs schwer auf die Beine zu kommen.
der Finazierungsdruck ist sicherlich vorhanden, aber das ist bei Blythe noch völlig im zeitlichen Rahmen. Die Kreditgarantien gibt es erst seit etwa 4 Wochen. Erst von da an konnte man konkret erste Verhandlungen führen. Natürlich wird der Druck versucht werden auszunutzen. Aber wer hier zu hoch pokert, geht hinterher leer aus und daher ist es richtig von SM mit möglichst vielen zu verhandeln. So werden auch Absprachen innerhalb der Blue-Chip-Unternehmen fast unmöglich. Mit weniger Risiko als bei Blythe kann man kaum investieren und hat noch einen enormen PR- und Image -Gewinn. Wie die Margen tatsächlich ausfallen, weiss wohl keiner von uns so genau.
zu Hoffender und Ulm000:
Ich kann mir gut vorstellen, dass genau der Umstand, dass die Wertschöpfung nicht zuhause stattfindet vielen in Politik und Wirtschaft ein Dorn im Auge ist. Die Einstellung, das Geld wird hier verdient und Afrika wird mit Almosen über Wasser gehalten, ist leider immer noch etabliert.
Zum Aufstieg in den Tecdax gab es Informationen, nämlich die, das diese angestrebt wird und die Bedingungen dazu vorher probelaufen sollen. Ein genauer Termin wurde jedoch nicht genannt, das ist richtig.
Warum schmiert der Kurs heute so ab?
So, ich denke, dass Wochenendtheater könen wir jetzt mal abhaken und wieder in der Sache diskutieren.
Zu den Finanzierungsunsicherheiten gibt es derzeit meines Wissens keine neuen Erkenntnisse, also Gelegenheit, noch einmal auf die strategische Positionierung einzugehen.
1. Erweiterterung der technologischen Basis.
Ich möchte die bisher bereits kommunizierten Fakten (Turmtechnolgie, Zusammenarbeit mit Solarhbrid) um einen weiteren nicht uninteressanten Aspekt erweitern. Ich habe nämlich entdeckt, dass Ferrostaal und zwar unabhängig von dem bisherigen FIRST MOVER Novatec Solar die Fresneltechnolgoie vorantreibt.
Referenz:
http://www.ferrostaal.com/uploads/tx_mfsmatrix/...O_D_Dez09_WEB_2.pdf
bzw.
http://www.solarpowergroup.com/120.0.html
Das Ganze hat nur leider einen nicht unerheblichen Haken. Ferrostaal betreibt dieses neue CSP- Projekt ohne Solar MIllennium bzw. deren gemeinsame Tochter Flagsol. Das ist ausgeprochen ärgerlich und ich kann nicht nachvollziehen, dasss der neue Vorstand von SM sich nicht dafür stark gemacht hat, über die Tochterfirma Flagsol an dem Projekt zu partizipieren. Davon hätte ich mir wirklich mehr versprochen, als sich jetzt auch noch Solarhybrid mit seinen Fotovoltaik- Zellen aufzubürden. Mit der Parabolrinne, dem Turm und der Fresneltechnolgie hätte man das gesamte Kernsprektrum der CSP Technologien abgedeckt und hätte bei zukünftigen Projektausschreibungen auf Augenhöhe mit den großen spanischen Baukonzernen (Abengoa , Acciona, ACS usw. ) in die Arena treten können. Dieser strategische Fehler wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach eines Tages rächen.
2. Erweiterung der Konzernstruktur
SM hat im abgelaufenen Geschäftsjahr seinen Konzern um die SM Invest erweitert und sich mit Prof Gehrke einen ambitionierten und angesehenen Banker ins Boot geholt.
Zu meiner großen Enttäuschung hat es die SM Invest allerdings weder geschafft noch es überhaupt versucht neben der Aquirierung von Kleinanlegern instititutionelle Investoren mit ins Boot zu holen wie z. B. Pensionsfonds, Energieversorgungsunternehmen oder technische Zulieferer. - Ein echtes Defizit und eine strukturelle Schwäche gegenüber vergleichbaren Unternehmen.
Andererseits hätte es Sinn gemacht, das Projektentwicklungsgeschäft vollständig vom Anlageneigenbau (Parabolrinnen) zu trennen udn zwar mit einer eigenständigen Tochter. Durch eine solche Trennung wäre es möglich gewesen, detaillierte und trennscharfe Diensleistungsmodlule anzubieten, die auch einzeln und zwar periodengerecht abgerechnet werden können. Auf diese Weise käme endlich ein verstetigter Cash flow zustande. Die Mammut-und Universalpakete, die Solar Millnnium derzeit an den Mann zu bringen versucht, sind einfach zu komplex und zu unübersichtlich.
Eine solche Neuausrichtung hätte ich mir auf der HV von dem neuen Vorstand gewünscht und erhofft.
Mein Fazit:
Eine intelligente Neuausrichtung hat bisher nicht stattgefunden.
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| 45 | 10.252 | Solar Millennium vor dem Durchbruch ? | ulm000 | Schnüffel | 26.09.23 20:00 | |
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