Marktstudie: Solarthermie & solare Klimatisierung in Frankreich
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◦Jahr der Veröffentlichung: 2010
Seit mehreren Jahren setzt die EU verstärkt auf erneuerbare Energien. In Deutschland ist dieser Bereich schon fest etablierter Bestandteil der Energiegewinnung. Auch in Frankreich sind erneuerbare Energien inzwischen vermehrt in den Vordergrund getreten. Grund dafür sind zum einen die weltweiten Debatten über einen drohenden Klimawandel, zum anderen der immer weiter ansteigende Energiebedarf der modernen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts. Somit bekommen die erneuerbaren Energien nach und nach neben den fossilen Energieträgern Kohle, Erdöl und Gas sowie der Atomenergie einen höheren Platz in der Rangordnung.
Es geht nun darum neue Wege zu erschließen, die die bisher bekannten Energieressourcen entlasten und langfristig ersetzen. Außerdem soll den negativen Auswirkungen des Klimawandels Einhalt geboten werden. In geopolitischer Hinsicht liegt die Herausforderung vor allem darin, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Aufgrund des steigenden Ölpreises ist eine unabhängigere Energieversorgung auch aus finanziellen Aspekten wichtig.
In den Mitgliedsstaaten der EU tut sich viel im Bereich der erneuerbaren Energien: Staaten verpflichten sich, Energie aus erneuerbaren Quellen zu einem vorteilhaften Preis abzukaufen, Förderungsmaßnahmen werden gesetzt ... Dennoch ist derzeit noch keine Homogenisierung diesbezüglich auf EU-Ebene in Sicht. Das Europaparlament adoptierte allerdings im Dezember 2008 eine neue Richtlinie zur Nutzungsförderung von Energien aus erneuerbaren Quellen. Diese legt fest, dass bis 2010 20 % der gesamten Energienutzung der EU aus erneuerbaren Energiequellen kommen muss. Was den Treibstoff betrifft, der für den Verkehr bestimmt ist, müssen mindestens 10 % aus erneuerbaren Energiequellen kommen.
In der Politik der erneuerbaren Energien in den jeweiligen EU Ländern sind Schwankungen zu beobachten, da diese kurzfristige Projekte beinhalten können. Für mehr Stabilität und längerfristige Projekte sind verbindliche Ziele auf EU Ebene von großer Bedeutung. Die Mitgliedsstaaten müssen daher bis 2010 einen Aktionsplan vorlegen, der ihre Strategie in der Nutzungsförderung von Energie aus erneuerbaren Quellen definiert.
Frankreich und die Regierung von Nicolas Sarkozy zeigen sich besonders motiviert und möchten aus Frankreich den Leader der Energien ohne Kohle machen. Außerdem soll in Zukunft Parität zwischen der Nuklearenergie und der Energie aus erneuerbaren Quellen bestehen. So soll für jeden Euro der für Nuklearenergie ausgegeben wird, ein Euro in die Forschung von Technologien der erneuerbaren Energien investiert werden. Außerdem zeigt die Regierung ihre Unterstützung, indem sie sich verpflichtet, die erzeugte grüne Energie zu einem guten Preis abzukaufen. Bis 2012 sind keine Tarifsenkungen vorgesehen. Zuletzt sollen auch die Verfahren bezüglich ökologischer Bauweisen und des Verkaufs von grüner Energie etc. vereinfacht werden.
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◦Jahr der Veröffentlichung: 2010
Seit mehreren Jahren setzt die EU verstärkt auf erneuerbare Energien. In Deutschland ist dieser Bereich schon fest etablierter Bestandteil der Energiegewinnung. Auch in Frankreich sind erneuerbare Energien inzwischen vermehrt in den Vordergrund getreten. Grund dafür sind zum einen die weltweiten Debatten über einen drohenden Klimawandel, zum anderen der immer weiter ansteigende Energiebedarf der modernen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts. Somit bekommen die erneuerbaren Energien nach und nach neben den fossilen Energieträgern Kohle, Erdöl und Gas sowie der Atomenergie einen höheren Platz in der Rangordnung.
Es geht nun darum neue Wege zu erschließen, die die bisher bekannten Energieressourcen entlasten und langfristig ersetzen. Außerdem soll den negativen Auswirkungen des Klimawandels Einhalt geboten werden. In geopolitischer Hinsicht liegt die Herausforderung vor allem darin, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Aufgrund des steigenden Ölpreises ist eine unabhängigere Energieversorgung auch aus finanziellen Aspekten wichtig.
In den Mitgliedsstaaten der EU tut sich viel im Bereich der erneuerbaren Energien: Staaten verpflichten sich, Energie aus erneuerbaren Quellen zu einem vorteilhaften Preis abzukaufen, Förderungsmaßnahmen werden gesetzt ... Dennoch ist derzeit noch keine Homogenisierung diesbezüglich auf EU-Ebene in Sicht. Das Europaparlament adoptierte allerdings im Dezember 2008 eine neue Richtlinie zur Nutzungsförderung von Energien aus erneuerbaren Quellen. Diese legt fest, dass bis 2010 20 % der gesamten Energienutzung der EU aus erneuerbaren Energiequellen kommen muss. Was den Treibstoff betrifft, der für den Verkehr bestimmt ist, müssen mindestens 10 % aus erneuerbaren Energiequellen kommen.
In der Politik der erneuerbaren Energien in den jeweiligen EU Ländern sind Schwankungen zu beobachten, da diese kurzfristige Projekte beinhalten können. Für mehr Stabilität und längerfristige Projekte sind verbindliche Ziele auf EU Ebene von großer Bedeutung. Die Mitgliedsstaaten müssen daher bis 2010 einen Aktionsplan vorlegen, der ihre Strategie in der Nutzungsförderung von Energie aus erneuerbaren Quellen definiert.
Frankreich und die Regierung von Nicolas Sarkozy zeigen sich besonders motiviert und möchten aus Frankreich den Leader der Energien ohne Kohle machen. Außerdem soll in Zukunft Parität zwischen der Nuklearenergie und der Energie aus erneuerbaren Quellen bestehen. So soll für jeden Euro der für Nuklearenergie ausgegeben wird, ein Euro in die Forschung von Technologien der erneuerbaren Energien investiert werden. Außerdem zeigt die Regierung ihre Unterstützung, indem sie sich verpflichtet, die erzeugte grüne Energie zu einem guten Preis abzukaufen. Bis 2012 sind keine Tarifsenkungen vorgesehen. Zuletzt sollen auch die Verfahren bezüglich ökologischer Bauweisen und des Verkaufs von grüner Energie etc. vereinfacht werden.