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SO, wer hat hier rot-grün gewählt, na?


Beiträge: 149
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volvic:

SO, wer hat hier rot-grün gewählt, na?

5
14.10.02 08:40
Jetzt soll nochmal einer sagen wer mehr als 3 Aktien hat und Rot-Grün wählt hat nicht eine Persönlichkeitsspaltung. Jetzt haben wir den Salat. Gerade im Radio gehört - Steuer für sämtliche Aktiengewinne ist geplant. Na toll, wenn die das jetzt noch ganz schnell einführen - möglichst bis Ende diesen Jahres - dann wird jeglicher Auftrieb der Börse im Keim erstickt. Am besten noch das Gegenrechnen mit alten Verlusten gleich verbieten und den Kaufkurs für die Berechnung der Steuer auf den aktuellen Aktienkurs bei Einführung des Gesetzes normieren, DAS wäre perfekt - alle müssen kräfti löhnen, und darum gehts doch oder?
Ist ja auch eine prima Zahlgruppe. Der Durchschnittsbürger hat oder will eh keine Aktien mehr, und wenn die Regierung jetzt geballt allen auf die Fresse haut die noch Aktien haben oder weiter investieren wollen, dann kann die Masse das ja nur toll finden, getreu dem Motto: "Ich hab mit Aktien nichts verdient, ich will mit Aktien nichts mehr zu tun haben, wenn die jetzt den Aktienmarkt begraben umso schöner!".

Ach ja, sagte ich, dass am Aktienmarkt, an Investitionen und am Kapitalfluss auch Jobs hängen? Nein?! Na das werden wir sehr bald noch umso mehr merken. Geld ab in die USA

volvic
Antworten
Apfelbaumpfla.:

It wasn't me o.T.

 
14.10.02 08:47
Antworten
altmeister:

absolut richtig volvic

 
14.10.02 08:59
ich habe schon vor der wahl gepredigt der rot grün wähler hat den totalverlust
verdient.
ist so wie du sagst ne gespaltene persönlichkeit.

mfg altmeister
Antworten
Willi1:

okok ich bin Schuld und hab´mehr als 3 Aktien o.T.

 
14.10.02 09:13
Antworten
taos:

3 Aktien

 
14.10.02 09:21
von einer Firma etwa?

Taos
Antworten
Willi1:

Taos, wat´n los?

 
14.10.02 09:26
Ich hab doch nur die Frage beantwortet ....
Antworten
taos:

Nee Willi1,

 
14.10.02 09:34
ist schon in Ordnung. Ich finde es nur immer so lustig, wie sich die Wahlverlierer auf jedes Gerücht stürzen.

Was bin ich froh, dass solche Leute nicht in der Regierung sind.

Taos
Antworten
Thomastrada.:

@Taos

 
14.10.02 09:48
Das ist mehr als ein Gerücht. Ich hab' das auf n-tv auch gehört und macht wieder deutlich, was in den Hirnen der Politiker rumspukt. Vielleicht kommt's nicht so, aber in irgendeiner Form sicher.
Dass Dir das nicht passt ist klar und offenbar hast Du einProblem, dass Du immer alles auf die sog. Wahlverlierer schiebst - meiner Meinung gibt's nur einen Wahlverlierer: Deutschland!

Gruß,
T.
Antworten
Willi1:

Taos,

 
14.10.02 09:50
ich hab nichts gegen Stilles Wasser, denke aber das die Leute die etwas Kapital haben, auch eine gewisse soziale Verantwortung haben.Da war doch was!
Auserdem werden wir mal sehen, was die heutigen Kritiker sagen wenn R/G die Change hatte 16 Jahre eine politische/soziale Linie zu verfolgen. Sicher ist dann die schwarze Suppe ausgelöffelt.
Ansonsten bietet sich nix zu Wählen an, mit Hildebrand und nicht das geringere Übel zu wählen, kann ich es nicht halten. Geringe Wahlbeteiligungen halten keine Regierung dazu an, mal über die eigene Politik nach zu denken.
Es sind immer Souveräne, oft für 4 Jahre.

cu
Antworten
Willi1:

Thomas...

 
14.10.02 09:56
meiner unwesentlichen Meinung nach hat Deutschland vor 20 Jahren verloren.

cu Willi
Antworten
taos:

Nicht n-tv ist die Quelle, sondern die BILD

 
14.10.02 09:57
SO, wer hat hier rot-grün gewählt, na? 815233

Höhere Rentenbeiträge und
... Spekulationssteuer?


Die Finanzlücke in der gesetzlichen Rentenversicherung ist offenbar größer als bisher bekannt. Finanzpolitiker der Koalition rechneten für das kommende Jahr nicht nur mit einem Anstieg der Rentenbeiträge auf 19,5 Prozent, sondern auf 19,8 Prozent, falls nicht gegengesteuert wird, berichtet die "Bild"-Zeitung. Erklärtes Ziel der Koalition allerdings ist es, den Anstieg der Beiträge von derzeit 19,1 auf 19,3 Prozent zu begrenzen.

Dafür wird bei den Koalitionsverhandlungen eine Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze erwogen, die festlegt, bis zu welcher Höhe des Monatseinkommens die Beiträge berechnet werden. Sie liegt gegenwärtig bei 4.500 Euro im Westen und 3.750 Euro im Osten und soll der Zeitung zufolge auf 5.000 beziehungsweise 4.170 Euro angehoben werden.

Daneben sei auch eine Senkung der eisernen Reserve der Rentenkassen im Gespräch. Diese gesetzlich festgelegte Reserve soll die Zahlungsfähigkeit der Rentenkasse im Falle schwankender Einnahmen sicherstellen. Sie war bereits 2001 auf 80 Prozent einer Monatsausgabe gesenkt worden und könnte nun nach "Bild"-Angaben auf 60 Prozent sinken.

Alle Aktiengewinne sollen besteuert werden

Ferner erwägen die Koalitionspartner nach dem Bericht eine Aktiengewinnsteuer. Künftig sollten alle Gewinne aus dem Verkauf von Aktien grundsätzlich steuerpflichtig werden, schreibt das Blatt. Bisher müssen solche Spekulationsgewinne nur versteuert werden, wenn zwischen Kauf und Verkauf der Wertpapiere weniger als ein Jahr liegt. SPD-Fraktionschef Franz Müntefering bestätigte im Deutschlandradio Berlin entsprechende Überlegungen, betonte aber, dass die Entscheidung noch "nicht definitiv" sei.

Weiter sagte Müntefering, doe Verhandlungskommissionen strebten an, die Stabilitätskriterien der Euro-Länder einzuhalten. "Bei dem, was wir jetzt machen, ist ganz klar die Unterschreitung der Defizitgrenze von drei Prozent das Ziel.

Antworten
Willi1:

Schade das grüne nicht erklärt werden müssen. Was

 
14.10.02 09:59
bitteschön ist an P0 gut analysiert?
Antworten
avantgarde:

hahaha Willi1, besservierdienende haben eine

 
14.10.02 10:11
höhere soziale Verantwortung..... ts ts. Das kann man aber auch nur so sehen, wenn man das Wort "sozial" durch die dunkel-rote Brille beäugt.

Jedesmal wenn der besser-verdienende mehr geschröpft wird, dann heißt es, daß er ja auch eine höhere soziale Verantwortung hat. Aber es kommt keiner auf den Trichter mal zu fragen, mit welchem Recht einem die "höhere sozial-last" aufgebürdet wird.

Fahren Besser-Verdienende mehr Auto - Nein
Trinken sie mehr als andere - nein
Essen sie mehr - nein
Sind sie häufiger Krank als andere - im Gegenteil
Rauchen Sie mehr als andere - nö
Konsumieren sie mehr als andere - ja

Und diese positive volkswirtschaftliche Mehrleistung wird dann auch noch mit höheren Steuern bestraft, weil man sich noch ein paar Aktien für später besorgen wollte.

Kopfschüttel

Avantgarde
Antworten
satyr:

Die Besteuerung der Aktiengewinne

 
14.10.02 10:12
kommt zu spät,man hätte sie schon vor 3-4Jahren einführen sollen.Aber so niedrig
,daß es nicht weh tut sagen wir mal 0.5-1% pro Gewinn.
Das hätte den Vorteil gehabt ,daß kein Kapital abgeflossen wäre und jeder hätte
mal eher in Aktien  investiert umd Depos umgeschichtet ohne Angst dann am Jahresende zuviel Steuern zu bezahlen.
Leut erst mal denken dann schreien aber schreien ist ja einfacher.
Antworten
ecki:

Hahaha volvic, ein BILD gerücht, angereichert

 
14.10.02 10:14
durch eigene Spekualtionen, zu denen sich nicht einmal Bild hinreißen lies, und das wird zur 4-fach "gut analysiert". Sauber. Stolz?

Auf dem Niveau können wir ja weitermachen. Gerüchte, haarsträubend draufsatteln, und dann hagelts Sterne.
PS, habe reingeclickt, weil ja grüne Sterne als anhalt für lesenswerte Threads dienen sollen....
Antworten
Willi1:

Ecki eins rauf, ich mus leider weg ... o.T.

 
14.10.02 10:16
Antworten
Thomastrada.:

@Willi1

 
14.10.02 10:18
Ich hab das auf das bescheuerte Wahlsieger-/-verlierergeschwätz bezogen, das hier seit der BTW grassiert. Manche scheinen sonst keine Argumente zu haben. Anscheinend können oder wollen sie nicht einsehen, dass die Regierung im Moment einen ziemlich desolaten Eindruck hinterlässt.
Wohlgemerkt, ich spreche vom Moment, nicht davon, was vor 20 Jahren war. Schließlich sind R/G angetreten mit den Worten "wir werden nicht alles anders, aber vieles besser machen" (oder so ähnlich). Davon kann ich wirklich nur recht wenig erkennen. Vielleicht ist auch gemeint, "wir behalten die Statistiken bei, wir werden sie nur besser an unser Wunschdenken anpassen!".

Frei unter dem Motto "Es kann nicht sein was nicht sein darf!".

Gruß,
T.
Antworten
diplom-oekon.:

Grün-Wähler

 
14.10.02 10:20
Ich habe Wirtschaftswissenschaften studiert, aber ich möchte
trotzdem noch in den Wald gehen können und unbelästigt
(von Autofahreren) Fahrrad fahren können (habe selber
Auto, Motorrad, Fahrrad und fahre mit dem Zug/Bus zur Arbeit).
Die Grünen sind die intelligenteste Partei was Wirtschaftsfragen angeht. Es gibt 170.000 Arbeitsplätze bei
den neuen Energien, mehr als in der Atomkraft. Wer viel
Auto fährt (verursacht Lärm, erzeugt lebensgefährliche Abgase - bitte 10 min in der Garage Motor laufen lassen zum
ausprobieren, gefährdet potentiell alle anderen Verkehrsteilnehmer, da er der "Stärkere" ist. Deshalb ist die Ökosteuer sehr gut und sollte ausgebaut werden.
Antworten
Eddie:

Wenn Aktiengewinne versteuert werden müssen,

 
14.10.02 10:20
dann müssen auch Verluste vom zu versteuernden Einkommen
abziehbar sein.

Deshalb wird es keine allg. Steuer auf Aktiengewinne geben.

 
Antworten
volvic:

na hör mal ecki!

 
14.10.02 10:23
ich konnte das parallel zu meinem posting bei SPIEGEL.DE auch nachlesen. und dort stand auch, dass münti das bestätigt hat, siehe unten! was meine spekulationen angeht: das war natürlich nicht ernst gemeint, sondern provokation. so wäre das rechtlich absolut nicht haltbar. wie auch immer, das viele über solche GEDANKEN zu dieser zeit der massenarbeitslosigkeit, kapitalflucht und börsenflaute nicht gerade entzückt sind scheint sich hier durch das feedback zu bestätigen. da bin ich nicht stolz drauf, ich bin zufrieden das auch andere so denken.

volvic

Quelle Spiegel.de:

"SPD-Fraktionschef Franz Müntefering auch bestätigte, dass die Koalition die Einführung einer erweiterten Spekulationssteuer verhandelt. Dies sei einer von 35 bis 40 Punkten. Noch sei aber die Entscheidung nicht definitiv, sagte Müntefering am Montag im Deutschlandradio Berlin. "
Antworten
Apfelbaumpfla.:

@dipl-oek:

 
14.10.02 10:23
zwei Zitate für dich zu den Grünen:

"The answer to global warming is in the abolition of private property and production for human need. A socialist world would place an enormous priority an alternative energy sources. This is what ecologically-minded socialists have been exploring for quite some time now."
Louis Proyect, Columbia University

"No matter if the science is all phony, there are collateral environmental benefits…. climate change [provides] the greatest chance to bring about justice and equality in the world."
Christine Stewart, Canadian Environment Minister, Calgary Herald, December 14, 1998


Grüße

Apfelbaumpflanzer
Antworten
Sahne:

Wer Geld verdient soll gefälligst Steuern zahlen! o.T.

 
14.10.02 10:26
Antworten
Thomastrada.:

@eddie

 
14.10.02 10:27
Speku-Steuer existiert auch heute schon. Auch heute kannst Du Speku-verluste mit Speku-Gewinnen bei den "privaten Veräußerungsgeschäften" in der Einkommensteuer-Erklärung verrechnen. Wieso sollte eine derartige Änderung nicht kommen?

Gruß,
T.
Antworten
altmeister:

volvic

 
14.10.02 10:28
reg dich nicht auf.
ecki ist bekannt für seine vorgefestigte  realitätslose meinung.
den stimmst du nicht um. auch nicht mit noch so guten argumenten im gegenteil umso besser sie werden desto mehr fühlt es sich in die enge getrieben und wird zum waden beißer.

mfg altmeister  
Antworten
volvic:

und noch ein nachtrag

 
14.10.02 10:28
bevor dieser thread hier völlig ausatet. die diskussion ob umweltschutz sindvoll ist oder nicht gehört hier nicht hin, ist eh eine retorische frage. wenn überhaupt wer betreibt den besten umweltschutz.
aber die sache mit der aktiensteuer ist doch wohl eine absolute sauerei. da versucht man löcher in der kasse zu stopfen mit einer opfergruppe die im moment möglichst klein ist und keine lobby hat, weil eh jeder sauer auf den aktienmarkt ist.

volvic
Antworten
Thomastrada.:

@sahne

 
14.10.02 10:29
damit denen, die auf der faulen Haut liegen, eine "Einkommens-Erhöhung" zuteil werden kann, oder warum?

Gruß,
T.
Antworten
Thomastrada.:

@Altmeister

 
14.10.02 10:30
Nicht die (ARI)VA.deNBEISSER beleidigen, bitte!! ;-)

Gruß,
T.
Antworten
flamingoe:

Ich habe Grün gewählt - na und?

 
14.10.02 10:32
Habt Ihr ein Problem damit? Ich nicht!

Die Stänkerer sind selbst persönlichkeitsgespalten, wahrscheinlich vom Geiz und von Aktienverlusten vergangener Jahre zerfressen.

Grüsse flamingoe
Antworten
neo andersson:

eddie

 
14.10.02 10:32

das ist die logikhürde, bei der diese überlegung auch bei mir scheitert.

man könnte höchstens den zeitraum ausdehnen, während dem spekusteuer anfällt. ich denke, das ginge aber nur bei einer generellen anhebung der spekufristen, also auch für immobilien usw ( da bin ich mir aber nicht sicher ). und da sollte dann genügend lobbykraft gegen stehen.

die entsprechenden paragraphen:

§§22,2 EstB und § 23 EstB

in diesem sinne
Antworten
Thomastrada.:

@flamingoe

 
14.10.02 10:34
Du findest diese "Vorschläge", die im Moment diskutiert werden, also alle korrekt und begrüßenswert!?!

Gruß,
T.
Antworten
kalle4712:

@volvic

 
14.10.02 10:35
volvic, ich verstehe Deine Aufgeregtheit. Und wer mich auch nur ein wenig kennt, der weiß, dass ich von Rot-Grün rein gar nichts halte.

Jetzt das ABER: Hand auf's Herz, volvic: Wenn man in diesem Lande aufräumen möchte, dann muss man fairerweise mit ALLEN Ausnahmen aufräumen. Und dazu gehört dann leider auch, dass sämtliche Einkommen besteuert werden müssen.
Dazu muss natürlich noch viel mehr kommen: Die Besteuerung von Nachtarbeitszuschlägen muss eingeführt werden, die Ökosteuer muss auch für energieintensive Betriebe gelten usw.

Ich verstehe jedoch sehr wohl die Aufregung, denn auch ich weiß, dass lediglich die leeren Kassen unsere Politiker zu diesem Schritt bewegen. Und da stimme ich Dir zu: Schon wieder die Besteuerung auszuweiten, gleichzeitig aber Subventionen und andere Ausnahmeregelungen weiterlaufen zu lassen, ist eine Schweinerei. Ganz zu schweigen von den Steuern, die nur auf dem Papier stehen und de facto gar nicht erhoben werden. Und dazu gehört nun mal auch die Spekulationssteuer.

Zur Beruhigung: Die Spekulationssteuer steht wegen der de facto kaum vorhandenen Erhebung auf dem Prüfstand des Verfassungsgerichts. Also mal ein wenig abwarten. So einfach ist die Sache also nicht.

Und vielleicht ist es ja ein Trost für Langfristanleger, dass sie aufgelaufene Verluste demnächst absetzen können (wenn sie die Aktien länger als 1 Jahr besitzen).

Was ich persönlich möchte: Deutlich niedrigere Einkommensteuern für alle, z.B. so wie die FDP dies vorschlägt. Gleichzeitig müssen aber SÄMTLICHE Einkünfte steuerpflichtig sein und dann auch wirklich erhoben werden. Subventionen und Ausnahmeregelungen müssen zum allergrößten Teil wegfallen.

Für Einkünfte aus Vermögen (Zinsen, Kursgewinne, Dividenden etc.) halte ich eine Abschlagsteuer für die sinnvollste Lösung, z.B. 25%. Damit dürfte jeder leben können.
Ich persönlich sehe die Sache recht locker: Bei 25% Steuern hätte ich keinerlei Bauchschmerzen, die Steuern zu bezahlen. Das würde ich dann sogar gerne tun, denn ich weiß, dass der Staat wichtige Aufgaben zu erfüllen hat. Und vielleicht sind ja viele Leute gar nicht so geldgeil, wie man glaubt, und mit einer Abschlagsteuer würde es viel weniger Kapitalflucht geben. (Aber das Thema wird ja auch bereits seit Jahren diskutiert.)

Gruß
Kalle
Antworten
Speculator:

Volvic, du bist...

 
14.10.02 10:38
...mir zuvor gekommen!

Habe genau das gleiche Gedacht und wollte es auch posten. Eins ist hier einigen aber noch nicht klar geworden. Sollte dies tatsächlich so durchgezogen werden, dann gute Nacht.

So ein Gesetzt tritt in der Regel zu einem Stichtag ein, also werden vorher ordentlich Steuerfrei Gewinne mitgenommen, es sei denn der Gesetztgeber ist so pfiffig und sagt, dass dieses Gesetzt z.B. erst im nächsten Jahr in Kraft tritt und nur Aktien betrifft die ab diesem Stichtag gekauft wurden.


mfG: Speculator
Antworten
avantgarde:

@ neo und die anderen Konsorten

 
14.10.02 10:41
das Prinzip ist euch aber schon bekannt, oder?

Wie seinerzeit Jürgen Trittin mit seinem Atom-Pfennig oder wie er den noch nannte. Er hat zwei Pfennig gefordert, und das Volk hat einen (1) bekommen. Man fodert einefach 200% ein und weiß, daß der Kompromiss dann bei den gewünschten 100% liegt.

So ist es auch hier. Die Regierung bestätigt "überlegungen", die Besteuerung auf Aktien-Gewinne grundsätzlich einzuführen - ohne zeitlichen Rahmen. Ihr werdet sehen, man einigt sich nachher auf eine Spekulationsfrist von 2 Jahren, und da erreicht, was man wollte. Die Aktien-Jünger sehen die Gefahr abgewendet und schlucken den sauren Apfel mit 2 Jahren Speku-Steuer.

Das ist Politik von heute.

@ Ecki
Das steht alles schön im Spiegel - nichts davon ist wirklich aus der Luft gegriffen oder BILD Neiveau - erst infomieren - dann labern.

@ sahne
Klar soll man Steuern zahlen wenn man Gelkd verdient, aber in welcher Höhe, darüber dürfen wir doch gerne noch etwas streiten, ja? Danke Du kannst ja mein Steueraufkommen gerne übernehmen - wenn Du so gerne möchtest.

Avantgarde
Antworten
flamingoe:

@Thomastradamus

 
14.10.02 10:45

was heißt korrekt und begrüßenswert - Floskeln! Darum geht es nicht, erst wenn die Diskussion beendet ist, bewerte ich, bis dahin ist alles nur Gewäsch,

aber wenn herauskäme, dass ich von Aktiengewinnen etwas abgeben soll, hätte ich damit kein Problem. Warum nicht! (Die Bank kriegt schließlich auch immer was ab, da bin ich doch gönnerisch) ;-)




Antworten
ecki:

@volvic, nicht ernstgemeinte Provokation,

 
14.10.02 10:48
rechtliche unhaltbare Spekulation, das ist ok. Deine Selbstbeschreibung des Eingangspostings viel treffender als multiples "gut analysiert".

@Altmeister, und reg du dich auch nicht auf.
"ecki ist bekannt für seine vorgefestigte realitätslose meinung."
Ich denke, dass ich eigentlich eher dafür bekannt bin, dass ich will das die Steuersätze runterkommen, auf der ganzen Linie, dafür die Ausnahmen weg. Immer wieder beklage ich hier, dass die jeweiligen Lobbys nur jammern und das ein Aufbruch in Deutschland nicht stattfindet, weil alle nur ein Haufen von Besitzstandwahrern sind und keiner den großen Wurf will. Gerade du Altmeister offensichtlich auch nicht. Insofern gefestigte Meinung ja, aber ich denke ziemlich realistisch, was die Selbstblockade der Gesellschaft auf allen Ebenen betrifft.

Antworten
Happy End:

Steuervorteile u.ä. kürzen ist ja ok

 
14.10.02 10:49
ABER NICHT BEI MIR!
Antworten
zombi17:

Hahahaha , Schon geht die Panik los

 
14.10.02 10:52
Ich finde das toll , wenn es denn so kommen sollte und schlage 80% vor .
Außerdem möchte ich dann die Exlusivrechte von Ariva für Veröffentlichungen von Postings. Was sagt denn SI dazu?
Hahaha , nichts geht der deutsche Eiche so Nahe , wie sein Geldbeutel.
Ihr Jammerköppe seit so niedlich.

Gruß
SO, wer hat hier rot-grün gewählt, na? 815309
Antworten
Thomastrada.:

@flamingoe

 
14.10.02 10:53
Du hast also keine Meinung (hab ich auch so erwartet) - vermutlich bis zur nächsten Wahl, wenn wieder tolle Dinge versprochen werden!?

Ich sehe die "Aktionen" auch nicht persönlich, sondern mit ihrem Einfluss auf Gesellschaft und Konjunktur, die auf der einen Seite weiter gebremst wird und auf der anderen als Tribut neue "Geldquellen" erfordert.

Gruß,
T.
Antworten
mod:

Das Steueraufkommen daraus wird MINIMAL sein. Why? o.T.

 
14.10.02 11:07
Antworten
Eddie:

wird NEGATIV!

 
14.10.02 11:11
weil dann Gewinne im Ausland steuerfrei kassiert werden,
und Verluste zu Hause realisiert und von der Steuer abgesetzt
werden.
Antworten
mod:

Richtig, nicht durchdacht. Können die DENKEN? o.T.

 
14.10.02 11:12
Antworten
altmeister:

zombi

 
14.10.02 11:12
hahhhahahaahahah  ein lacher vom altmeister zurück.

eigenheim zulage soll auch gekürzt bzw gestrichen werden.

das sollte dann auch kleinsparer wie dich treffen.

nicht zu fassen das in einem börenboard ein teil nicht kapiert das dies wohl ein ziehmlich kurzsichtige idee ist.
Antworten
mod:

So würgt man "vieles" ab. Eigenheimzulage

 
14.10.02 11:17
Expertenurteil: Eigenheimzulage muss bestehen bleiben

Wirkungsanalyse des Bundesamtes für Bauwesen fällt uneingeschränkt positiv aus
"Hohe soziale Treffsicherheit"

Von Peter Gillies

Berlin - Die Eigenheimzulage "leistet einen wirksamen Beitrag zur Eigentumsbildung", ist von "hoher sozialer Treffsicherheit" und "reduziert die Schwelle zur Eigentumsbildung deutlich". Dieses Urteil fällt die "Wirkungsanalyse Eigentumszulage", die von den Länderbauministern beim Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung in Auftrag gegeben worden war.

Das der WELT vorliegende Urteil der bisher vertraulichen Studie, über die die Länderminister der Arbeitsgemeinschaft Bau (Argebau) am 7. und 8. November debattieren wollen, gewinnt ihr Gewicht im Zusammenhang mit den aktuellen Koalitionsverhandlungen. Um das Loch im Bundeshaushalt 2003 von rund zehn Mrd. Euro zu stopfen, wird von der rot-grünen Koalition auch ein Subventionsabbau erwogen. Dabei hat die Eigenheimzulage mit einem Volumen von rund 7,5 Mrd. Euro hohe Bedeutung.

Wenn die rot-grünen Sparkommissare von der Analyse Argumente für die Abschaffung oder Einschränkung der Eigenheimzulage erwartet hatten, so werden sie enttäuscht. Das Bundesamt fällt ein uneingeschränkt positives Urteil über diese Subvention.

Seit 1996, so die Studie, wurde das "Ziel einer Belebung der Eigentumsbildung erreicht". Das gelte besonders für die neuen Bundesländer. Entgegen einer weit verbreiteten Auffassung realisierten die Bauherren ihr Wohneigentum nicht hauptsächlich im Neubau. Er profitierte nur zu 44 Prozent von der Förderung, während 50 Prozent in bereits bestehende Bestandsobjekte gingen. Sechs Prozent betrafen Ausbau und Erweiterung.

Die soziale Treffsicherheit der Eigenheimzulage wird als sehr hoch eingestuft. Fast 60 Prozent aller Förderfälle betrafen Familien mit einem oder mehr Kindern. Die Empfänger der Zuschüsse waren im Durchschnitt 39 Jahre alt. Da fast zwei Drittel von ihnen auch die zusätzliche Kinderzulage bekamen, gehen die Verfasser der Analyse davon aus, dass diese Eigentümer sich überwiegend in der "Familiengründungs- oder Familienerweiterungsphase" befanden. Bei den jungen Haushalten unter 30 Jahren dominieren Singles und kinderlose Paare.

In den neuen Bundesländern habe die Neubautätigkeit in einigen Regionen zu einer "deutlichen Suburbanisierung" geführt. In den Kernstädten sei die Förderung deutlich schwächer genutzt worden. In der alten Bundesrepublik nehme die Neubauförderung einen geringeren Stellenwert ein. In den Kernstädten dominiert laut Wirkungsanalyse der Erwerb aus dem Bestand.

Die deutsche Bauindustrie warnte gestern vor einer Einschränkung der Eigenheimzulage. Der Wohnungsbau gehöre zu den am schlechtesten laufenden Sparten der Branche, sagte der Hauptgeschäftsführer der deutschen Bauindustrie, Michael Knipper, in Berlin. "Man kann einem so schwierigen Markt nicht noch zusätzlich einen Tritt versetzen, indem man das Fördervolumen absenkt", sagte Knipper mit Verweis auf dramatische Rückgänge in den vergangenen Jahren.

Die Koalitionäre verhandelten gestern unter anderem das Thema Bau- und Wohnungswesen. Knipper verwies darauf, dass der Umsatz im Wohnungsbau in den ersten sieben Monaten 2002 bereits um 9,5 Prozent zurückgegangen sei. Noch schlimmer sehe es beim Auftragseingang aus, der um 17,1 Prozent gesunken sei.

In der Koalition gibt es Überlegungen, die Eigenheimzulage zu reformieren. Sie stellt eine beträchtliche Finanzhilfe für Bauherren und Käufer dar. Bisher ist die Förderung bei Neubauten (maximal 20 448 Euro) doppelt so hoch wie bei Investitionen in den Bestand (10 224 Euro). Diese sollen einander angeglichen werden, etwa um einer weiteren Verödung der Innenstädte vor allem in Ostdeutschland entgegenzuwirken. Dabei waren Befürchtungen einer Absenkung des Fördervolumens laut geworden.


Antworten
Thomastrada.:

@eddie

 
14.10.02 11:19
wird niemals negativ! Verluste können nur gegen Gewinne verrechnet, nicht vom zvE abgezogen werden!

Gruß,
T.
Antworten
flexo:

äh:

 
14.10.02 11:22
...Fast 60 Prozent aller Förderfälle betrafen Familien mit einem oder mehr Kindern. Die Empfänger der Zuschüsse waren im Durchschnitt 39 Jahre alt. Da fast zwei Drittel von ihnen auch die zusätzliche Kinderzulage bekamen, GEHEN DIE VERFASSER DER ANALYSE DAVON AUS, dass diese Eigentümer sich überwiegend in der "Familiengründungs- oder Familienerweiterungsphase" befanden...

Also ich finde die Parteien sollten sich nicht an Gutachten halten, deren Verfasser von irgendetws ausgehen sondern die etwas Wissen. Ganz sicher ist: Wer für die Streichung von Subventionen ist benachteiligt nicht die, die eben ökologisch verantwortungsvoll handeln in dem sie sich nicht an jeden Strohhalm klammern um Eigentum in 50 km Entfernung zum Arbeitsplatz zu schaffen. Wer subventioniert eigentlich Stadtbewohner mit hohen Miet- und Mietnebenkosten?
Antworten
ecki:

Ich schreibs gerne immer mal wieder:

 
14.10.02 11:23
Leider gibts hier bei ariva niemals eine Antwort drauf:
Welche Vergünstigungen sind denkbar abgebaut zu werden, ohne das der Aufschrei sofort aufbrandet? Keine. Und Vorschläge wie das Defizit im Rahmen zu halten sei kommen auch keine, ausser neulich, dass man Maastricht endlich vergessen sollte, aber das ist auch nicht offizielle Unions/FDP Meinung.

Gibt es reale Möglichkeiten/Vorschläge oder wird geschimpft um des schimpfens willen?

Grüße
ecki  
Antworten
Levke:

genau ecki, ich habe vor allem Mitleid

 
14.10.02 11:26
mit den ganzen Wasserglaesern, die durch die Stuerme zerbrechen...))

Nichts ist raus, aber erstmal los schimpfen......wow dieses Gezeter
muessen wir jetzt weitere 4 Jahre ertragen...Tstst diese schlechten
rot/gruen Waehler....))
Antworten
Eddie:

thomas

 
14.10.02 11:29
weiß ich. so ist die derzeitige gesetzliche Regelung.

Geplant ist aber offensichtlich eine generelle
Besteuerung von Aktiengewinnen und zwar unabhängig
davon wie lange man die Aktien im Depot hält.

Wenn Gewinne aber versteuert werden müssen, dann
können Verluste auch von der Steuer abgesetzt werden.

Die Einführung Speku-frist wurde auch damit begründet,
daß sich der Staat nicht an den möglichen Verlusten
seine Bürger beteiligen will/kann.


   
Antworten
zombi17:

@ Altmeister

 
14.10.02 11:29
Das macht nix , die kriege ich eh nicht mehr . Und blöd ist ja wohl jeder , der einen gültigen Stimmzettel abgegeben hat. Denn diese Personen müssen wohl ernsthaft geglaubt haben , das jemand etwas zum Vorteil verbessert.
Gruß
SO, wer hat hier rot-grün gewählt, na? 815388
Antworten
mod:

ca. 30 Milliarden Euro werden bei Bund, Ländern

 
14.10.02 11:31
und Gemeinden jährlich unnütz vergeudet

Da kann man sparen.

Der Steuerzahlerbund weiss dazu Genaues.
Im Übrigen wurde dies hier auch schon
detaillierter reingestellt.
Antworten
Thomastrada.:

@eddie

 
14.10.02 11:34
dann ist die Speku-Frist eben ein Menschenleben.

Und wenn es weiter unter "private Veräußerungsgewinne" (wie Immos übrigens auch) fällt, wird's nichts mit Abzugsfähigkeit vom zvE.

Gruß,
T.
Antworten
mod:

flexo, überlesen? :

 
14.10.02 11:34
"In der alten Bundesrepublik nehme die Neubauförderung einen geringeren Stellenwert ein. In den Kernstädten dominiert laut Wirkungsanalyse der Erwerb aus dem Bestand."
Antworten
volvic:

hm, hitzige diskussionen fördern missverständnisse

 
14.10.02 11:34
@kalle4712:

ich sehe das genauso wie du, sogar 100%. bin auch dafür ausnahmen alle abzuschaffen. familienförderung etc. ja, steuerlöcher nein! aktiengewinne sollten genauso besteuert werden wie alles andere auch. aber bitte dann fair und genauso wie andere dinge. bedeutet spitzensteuersatz sofort runter auf 35%, perspektivisch (wenn sichs der staat leisten kann) auch auf 25%. steuer auf einnahmen von immobilien, kaptial oder so auf 25%, alternativ dem einkommen zurechenbar, wenn man da weniger als 25% steuern zahlt. und da gibts noch tonnenweise mehr zu reformieren. aber das wird nicht passieren, die aktuelle diskussion ist doch nur ein mittel um bei ein paar leuten noch mehr geld abzugreifen.

@all:

ich bin für sinnvolle und faire massnahmen, für gerechte steuern und gesetze. anders als viele bin ich locker bereit auch bei mir einschnitte hinzunehmen, solange das system am ende fair, bzw. TRANSPARENT ist! wieso kann ich meine fahrt zur arbeit absetzen? weg damit! steuern runter und weg mit diesem geschmarri! steuern auf alle einnahmen, aber bitte niedrig, ausnahmen weg und wir haben alle deutlich weniger bürokratie am bein, man weiss immer gleich was man davon hat wenn man arbeitet und die leistungsbereitschaft ALLER (nicht nur der besser-verdienenden) steigt.

volvic
Antworten
Thomastrada.:

Mit weniger Bürokratie schaffst Du ein neues

 
14.10.02 11:39
Problem: mehr Arbeitslosigkeit! Ach, ich vergaß...sind wohl meist Beamte... ;-)

Gruß,
T.
Antworten
volvic:

@thomas

 
14.10.02 11:48
ich verstehe was du meinst. und kurzfristig ist das sogar richtig. und nicht nur beamte - die ganze steuer-beratungsbranche würde darunter leiden.

aber das es volkswirtschaftlich nicht sinnvoll ist, wenn wir uns regeln schaffen die absurd sind und dafür 5% unserer bevölkerung (4 millionen) personen damit non-stop beschäftigen diese regeln anzuwenden und uns zu beaufsichtigen, oder?

ich denke auch ein unternehmen sollte nicht mehr mitarbeiter beschäftigen als sinnvoll - von wegen arbeitsplatz erhaltung. man muss neue betätigungsfelder schaffen für personen die an anderer stelle nicht mehr gebraucht werden!

keine maschinen bauen, damit die leute die arbeit weiter von hand machen können? nein! wieso beschäftige ich niemanden der meinen haushalt etwas besser in schwung hält? wieso miete ich eher selten einen pkw. wieso nutze ich privat nur absolut wenige dienstleistungs und servieangebote (amerkung: ich kaufe produkte und so, service mache ich fast alles selfmade). wieso streiche ich meine wohnung bei umzug selber? ganz einfach: es ist zu teuer für pruvatleute! entweder die firma zahlt das, man kanns irgendwie absetzen (dieses mega unwort, argl!), oder es rechnet sich einfach nicht. ich verdiene absolut gut, netto kommt aber eben nicht soviel dabei rum. um einen maler zu beschäftigen - der ürbigens selber nichtmal 50% meines verdienstes netto die stunde für sich bekommt - muss ich für die kosten einer stunde nahezu 2-3 stunden arbeiten gehen. ok, der maler machts besser als ich, und auch schneller. aber das ist doch absurd oder? der wert meiner arbeit ist sehr hoch, aber damit ich im "tausch" einen maler meine bude machen lassen kann muss ich 6-10 mal so produktiv sein, der rest fliesst ab, steuern, unternehmensgewinne, nebenkosten, etc. etc.
und DA muss man ansetzen. ich könnte hunderte service angebote anbieten und auch in anspruch nehmen - und auch wollen. aber mit so einer kosten/nutzenquote wird sich der markt nie entwickeln!

*schnauf* volvic
Antworten
ecki:

@volvic #53

 
14.10.02 11:49
Halte zwar deine genannte Zielgröße von 25% Spitzensteuersatz für unrealistisch niedrig, aber ansonsten hat das Posting viel eher 4 grüne verdient als das erste!
Antworten
Dixie:

Rentenbeiträge werden erhöht?

 
14.10.02 11:58
"Finanzpolitiker der Koalition rechneten für das kommende Jahr nicht nur mit einem Anstieg der Rentenbeiträge auf 19,5 Prozent, sondern auf 19,8 Prozent, falls nicht gegengesteuert wird"

Ist nicht die Ökosteuer eingeführt worden, um die Rentenkassen zu entlasten und die Beiträge zu senken? Da war doch was, oder? Aber was kümmert die ihr Geschwätz von vorgestern. :-(
Antworten
zombi17:

Wo gibt es eine Statistik , in der ich sehe,.....

 
14.10.02 12:03
....wieviel Menschen täglich in Deutschland verhungern!
Danke

SO, wer hat hier rot-grün gewählt, na? 815438
Antworten
Apfelbaumpfla.:

@zombi:

 
14.10.02 12:07
Guckst du hier:

www.essstoerungen.ch/Info/Essstörungen_1.pdf

Grüße

Apfelbaumpflanzer
Antworten
mod:

@ volvic

 
14.10.02 12:10
ca. 36 Mio Erwerbstätige (Arbeitnehmer u. Selbständige)

über 6 Mio Beschäftigte im öffentlichen Dienst,
die nach einer Untersuchung des niedersächsischen
Rechnungshofes ca. 44% ihrer Arbeitszeit privat im
Inet surfen.
Hier werden sicher auch sehr viele vertreten sein!

Viele Grüsse
m.
Antworten
Thomastrada.:

Wo gibt es eine Statistik, in der ich sehe,...

 
14.10.02 12:10
....wieviel Menschen täglich in Deutschland verhungern werden, wenn mal niemand mehr da ist, der "gemolken" werden kann!

Danke,
T.
Antworten
mod:

Wieso, Thom, die über 6 Mio Beschäftigten im

 
14.10.02 12:13
öffentlichen Dienst werden dann doch immer
noch "gemolken". *g*

Laut einer Untersuchung des niedersächsischen
Rechnungshofes verbringen diese ca. 44% ihrer
Arbeitszeit privat im Inet.

Viele Grüsse
m.
Antworten
maxperforma.:

die Katastrophe

 
14.10.02 12:53
nimmt seinen Lauf -

Wenn jetzt zum Jahreswechsel die Ökosteuer und die Lohn-
nebenkosten steigen ist das konjunkturell und psychologisch
der Worst-Case für Deutschland.
A)
Aus Sicht der Arbeitnehmer wird die Brutto/Netto Schieflage
noch extremer. D.H. bei gleicher Leistung wird die Arbeit
schlechter entlohnt. Folge Schwarzarbeit und/oder Transferempfänger-
tum werden noch attraktiver.

B)
Aus Sicht der Arbeitgeber wird der AN  noch teurer und das bei gleicher
Leistung. Folge die Versuchung Arbeitskräfte frei zu setzen wird
noch größer.

C)
Aus Sicht des Sozialsystems. Aus A und B folgen mehr Empfänger und zugleich
weniger Einzahler. Die nächste Beitragserhöhung ist vorprogrammiert.
Dann beginnt der Zyklus von Neuem.


Solange Solidarität nur von Sozialversicherungspflichtigen und deren Arbeitgebern verlangt, wird während teure Gruppen
wie Beamte, Umschüler, und Sozialhilfeempfänger absoluten Bestandsschutz
geniessen ist das System dem Untergang geweiht. Dann trifft es auch die die sagen:
Wer verdient soll zahlen!  
Antworten
mod:

Katastrophe ist übertrieben, denn

 
14.10.02 13:03
Man wird dann wieder Konjunkturprogramme
im grossen Stil auflegen,
die Verschuldungskriterien über den Haufen
werfen und sich mit Flexibilität brüsken.
... und alle Rot-Grün-Wähler werden hier
dann wieder jubeln.
"Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern!"
Antworten
kalle4712:

@volvic

 
14.10.02 13:04
Ich kann Dir nur voll zustimmen (53,55).

Ich selbst versuche, mich nicht mehr so aufzuregen, denn es ist zwar alles richtig, was Du schreibst. Aber das war vor 20 Jahren schon genauso. Und was hat sich getan? - NICHTS. Eher im Gegenteil: Bürokratie und Bevormundung/Gängelung haben noch massiv zugenommen.

Wenn man sich überlegt, wieviele Leute in D. in unproduktiven Bereichen arbeiten (ohne dass ich beurteilen kann, ob sie hart arbeiten - nur volkswirtschaftlich eben unproduktiv), dann wird mir wirklich übel. Denn D. lebt letztendlich zu einem großen Teil vom Export, und die gesamten Kosten von Beamten, Verwaltung, Lohnnebenkosten etc. machen natürlich auch unsere Exporte teurer. Es ist also kein Wunder, wenn die Arbeitslosigkeit steigt.

Besonders beängstigend ist, dass D. die Zukunft verschläft: Die großen deutschen Exportbranchen sind allesamt Branchen, die ihr Wachstum im wesentlich hinter sich haben (Maschinenbau, Chemie, Elektro, Automobil). Die Märkte sind i.w. verteilt. Wachstum ist dort kaum noch möglich.
Die genannten Branchen sind die Boombranchen von gestern.

Oder wundert es jemanden, dass die großen EDV-Firmen in den USA sitzen (IBM, Microsoft, Oracle, HP, Dell, Cisco, Sun und viele mehr)? Die deutsche SAP ist eine Ausnahme und ..... ich möchte nicht beleidigend werden (oder doch?), aber die Software von SAP ist (ich kenne sie!) im Vergleich mit z.B. Oracle zum KOTZEN. Es ist eher Zufall, dass der Laden groß geworden ist. Die Software von SAP wird wohl nur mangels Alternative gekauft. Das ist z.B. bei Oracle anders.

Und die nächste Boombranche (ich glaube daran: Biotech) haben die Deutschen im wesentlichen auch jetzt schon verschlafen. Da wird über Embryonenschutz debattiert und das Klonen von Embryonen in D. verboten. Dabei weiß jeder, dass dies in anderen Ländern gemacht wird.
Um bei diesem Beispiel zu bleiben: Deutschland MUSS sich aufgrund seiner hohen ethischen Standards dort engagieren, allein um bestimmen zu können, wo es langgeht. Aber die Deutschen haben sich das Handeln wieder aus der Hand nehmen lassen. Jetzt bestimmen wieder andere, die im Zweifel niedrigere ethische Prinzipien haben. Damit ist der Ethik garantiert nicht gedient.

Aber Du siehst: Ich rege mich schon wieder auf. Dabei wollte ich mir das doch abgewöhnen, denn es hat keinen Zweck.

Viel sinnvoller ist es, wenn ich meine Auswanderungsbemühungen verstärke. (Die Kommunisten hier an Bord werden jetzt wohl jubeln.)

Also ...

Gruß
Kalle
Antworten
mod:

n-tv-Interview v. Juli 02: Keine Steuererhöhungen!

 
14.10.02 13:13
                   Lügen haben kurze Beine!
            SO, wer hat hier rot-grün gewählt, na? 815528autsch.rtl.de/weltschmerz/politixx/staatsmann.jpg" style="max-width:560px" >
       
Antworten
blindfish:

lol... klasse!! (wenn's nich so traurig wär) o.T.

 
14.10.02 13:15
Antworten
brainman:

wahl

 
14.10.02 13:28
die wahl hat's ja gezeigt, dem großteil der bevölkerung gehts immer noch zu gut !
es kann doch keiner erzählen das er ernsthaft an diesen " keine Steuererhöhungs-Quatsch " geglaubt hat.
wir werden noch richtig zu ader gelassen.
wo keine steuereinnahmen sind, da werden eben neue steuern für neue einnahmen geschaffen ! hurra es lebe die volksverarschung ! irgendwann jammert dann der großteil umher, das es ja allen so schlecht geht und in ihrer unendlichen blödheit wird das nächstemal wieder das gleiche kreuz gemacht.
und der sogenannte "besserverdienende", derjenige der jeden tag 10-12 Std malocht, muß für die faule trude die ein kind nach dem anderen in die welt setzt arbeiten, damit die alte auch schön von unserem tollen sozialstaat leben kann !

ich sage nur noch " Hurra Deutschland "  
Antworten
Dixie:

Na Na!

 
14.10.02 14:05
Das sind schließlich alles mal Rentenzahler.
Antworten
Thomastrada.:

von was sollen die Rentenbeiträge bezahlen?

 
14.10.02 14:09
Vom Flaschenpfand?

Gruß,
T.
Antworten
Bankerslast:

diese Politik ist irrational

 
14.10.02 14:19
weil...

bei den Armen kann man nichts holen.
Bei den Reichen auch nicht. (Die kennen alle Tricks um nichts hergeben zu müssen.)
Man holts beim Mittelstand und erwürgt ihn damit.
Antworten
brainman:

@dixi

 
14.10.02 14:21
das werden doch keine beitragszahler.  
wenn die sehen das es auch so geht, durch unseren tollen sozialstaat, wer geht denn dann noch arbeiten.
erstmal muß die wirtschaft funktionieren bevor wir unseren sozialsack auf machen.
der staat tut doch alles dafür das die leute welche investieren wollen ( und noch können ) in denn arsch getreten werden.
warum soll ich dafür aufkommen, das ich in meinem leben mal gegen den strom der verblödeten mitläufer gelaufen bin.
und dann sollen sich die " besserverdienenden " immer den mantel der "sozialen verantwortung " überziehen !
naja , vielleicht gibts dann irgendwann mal nur noch sozialhilfeempfänger und leute im staatsdienst in deutschland, weil die anderen alle tod gemolken sind !
Antworten
Dixie:

Demnächst

 
14.10.02 14:24
zahlen wir Steuern und Sozialabgaben auf jeden Cent. Auf's Taschengeld, auf's Flaschenpfand, auf's Trinkgeld, auf Sozialhilfe, auf Arbeitslosenhilfe, auf Almosen, auf Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke, auf Spardoseninhalte, auf Werbegeschenke, einfach auf Alles! ;-)

Antworten
Dixie:

Später Triumpf für Lafontaine

 
14.10.02 14:26
Später Triumph für Lafontaine
Leitartikel
Von Ansgar Graw
Rot und Grün verhandeln noch, aber die Entscheidung, vom Kurs der vorigen Legislaturperiode abzuweichen, ist offenkundig gefallen. Der Begriff des Sparens ist nicht mehr der Fixstern, an dem Kanzler Schröder die Politik seines Kabinetts orientieren möchte. Anstelle der Konsolidierung des Haushaltes tritt vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen Abschwungs eine andere Philosophie. Die neue Finanzpolitik, so hat es SPD-Fraktionschef Franz Müntefering formuliert, muss "zu dem Ziel, Wachstum zu sichern", beitragen.

Das ist nicht das Vokabular Hans Eichels. Die Autorität des Bundesfinanzministers wird von den rot-grünen Unterhändlern seit Tagen untergraben, indem sie den Journalisten stecken, wie groß der konsensuale Unmut am Konferenztisch über den Rigorismus des gestrengen Schatzmeisters ist. Wachstum, Beschäftigung, die Belebung der Konjunktur stehen jetzt in der Prioritätenliste vor dem Sparziel. Da scheint Eichels Vorgänger, der vermeintlich letzte Keynesianer der SPD, Oskar Lafontaine, um die Ecke zu lugen und einen späten Triumph angesichts einer Regierung zu feiern, deren Kanzler noch im Wahlkampf Eichels strikten Kurs hoch gelobt hatte. Jetzt wird die Losung ausgegeben, dass die Sparpolitik richtig und wichtig sei und fortgesetzt werden müsse - aber nur so lange, wie sie nicht "konjunkturabwürgend" ist, wie es in Hessen, wo am 2. Februar gewählt wird, von SPD-Chef Gerhard Bökel formuliert wird.

Was in der Endphase des Wahlkampfes angesichts der Flutkatastrophe mit der Verschiebung der nächsten Stufe der Steuerreform begann, soll fortgesetzt werden. Der Staat will Geld in die Hand nehmen und dorthin geben, wo es, nach seiner Meinung, Arbeitsplätze schafft. Ob dieses Geld aus Steuererhöhungen kommt oder aus einer verlangsamten Reduzierung des Schuldenstands und einer dazu nötigen weiteren Kreditaufnahme, ist dabei zweitrangig. Manches von diesen Ideen hat man übrigens im Wahlkampf auch von Seiten der Union gehört.

Dass bei einem solchen Kurs die Staatsverschuldung steigen wird, kalkulieren die rot-grünen Koalitionäre ein. Niedersachsens Ministerpräsident Sigmar Gabriel, in dessen Bundesland im Februar ebenfalls gewählt wird, bezeichnet schon vor dem 22. September die Maastrichter Neuverschuldungsgrenze von drei Prozent als "Voodoo-Ökonomie". Der neue SPD-Generalsekretär Olaf Scholz nimmt die Munition gegen den Stabilitätspakt der Europäischen Union auf, wenn er scheinheilig sagt, "gegen gelockerte Vorgaben aus Brüssel wäre nichts einzuwenden - dann hätten wir neue Spielräume". Tatsächlich aber will nicht Brüssel die Vorgaben lockern, sondern Berlin, und es weiß sich mit Paris und Rom einig. Ob am Ende mehr als ein Torso von den strengen Maastrichter Regeln übrig bleiben wird, lässt sich angesichts einer solch konzertierten Aktion allenfalls hoffen.

So wie die bisherigen Beteuerungen verklingen, an den Maastrichter Kriterien festzuhalten, verhallt auch das Echo jener Versprechen Gerhard Schröders, mittels derer er vor rund vier Jahren den Rückzug des Staates ankündigte. Die Abkehr vom Primat des Sparens ist eine Rückkehr zum Glauben an die Allmacht des Staates, der antizyklisch in die Konjunktur eingreifen soll, um der Wirtschaft Beine zu machen. Was aber wird der Staat am Ende tatsächlich zustande bringen, wenn er jetzt 90 Milliarden Euro für die Verkehrsinfrastruktur, die bis 2010 geplant sind, zu möglichst großen Teilen vorziehen will? Der Bau von Autobahnen bringt kaum noch Arbeitsplätze, und wenn die neuen Verkehrswege stehen, sind auch die wenigen Jobs dahin. Wenn aber gleichzeitig dem Häuslebauer die Eigenheimzulagen gestrichen werden, blutet die Branche.

Des Kanzlers aktuelle Suche nach dem richtigen Weg orientiert sich, wie es scheint, nicht mehr an den Versprechen von Deregulierung und Entbürokratisierung, sondern am Vertrauen in die Allmacht des Staates. Das ist keine neue Idee, sondern ein alter Irrtum. Gerade in Zeiten der zunehmend vernetzten Ökonomie ist es nicht mehr die Fiskalpolitik, die über Wohl und Wehe der Volkswirtschaft entscheidet, sondern die Leistungsbereitschaft von innovativen Unternehmern. Wer nicht den Mut hat, deren Ausgangsposition durch den Abbau von Auflagen und die Senkung von Steuern zu verbessern, manövriert sich in die Sackgasse.

Den Autor erreichen Sie unter: graw@welt.de

Antworten
neo andersson:

angst und bange wird mir,

 
14.10.02 14:39

angst und bange.

früher habe ich mich immer gewundert, warum wir diese gewaltigen geburtenrückgänge haben, und immer weniger menschen kinder in dieses land setzen wollen. ich lese diesen thread, und es fällt mir wie schuppen von den augen.

da wird erst mal jedes kind einer familie das nicht den eigenen pseudoansprüchen genügt, zum zukunftigen sozialleistungsempfänger deklariert, denn wir wissen ja: nur arbeitergene zeugen arbeitergene.... is mir schlecht.

der herrgott möge mich mit einem hirnschlag von meiner demenz erlösen, falls ich jemals auf die peinliche idee kommen sollte, eventuell ausbleibenden finanziellen erfolg mit treten nach sozialhilfeempfängern zu kompensieren.

ich gehe jetzt weinen  
Antworten
brainman:

@neo

 
14.10.02 14:44
du hast nichts kappiert, neo !
mir ist auch nur noch zum weinen  
Antworten
volvic:

@neo, sonst alles klar?

 
14.10.02 15:10
so hart und gemein es klingt: irgendwer muss das alles bezahlen! wie sage ich immer gerne: geld wächst nicht auf den bäumen!

und mit geld allein wäre es nicht getan, sonst kann man einfach die notenpresse anwerfen. es geht um die leistung. und die muss sich lohnen. je mehr volkswirtschaftliche leistung wir mit einem untauglichen system und gesetzen in luft verdampfen umso schlimmer wird es. leistung lohnt sich immer weniger, immer mehr treten wie oben schon gesagt von der leistungsseite auf die empfängerseite über. doppelt tödlich, ein weiterer empfänger der als einzahler auch gleich wegfällt.

man kann sich auch nur soviel sozialsystem, krankenversorgung, rentenversorgung, etc. etc. etc. leisten wie alle zusammen erwirtschaften. das wir alle gerne spitzenversorgung hätten, null risiko und geringe kosten (alle haben sich lieb) ist klar, geht aber leider nicht.

volvic



Antworten
brainman:

@ volvic

 
14.10.02 15:17
DAAAANKE !  
Antworten
neo andersson:

mutter arbeitslos --> kind arbeitslos?

 
14.10.02 15:42

also unterstützt du die these, das arbeitslose mütter  kinder in die welt setzen, die später arbeitslos sein werden ?
denn das habe ich beanstandet, nicht die tatsache, dass sozialsysteme bezahlt werden müssen.

in diesem sinne
Antworten
altmeister:

neoandersen

 
14.10.02 15:46
ne studie  vor ca 2 jahren mal im focus
sozialhilfe empfänger ziehen in 4 von 5 fällen selbige wieder groß!
diese studie überrascht mich kein stück wird ihnen doch von anfang an vorgelebt wie man sich durchs leben mogelt.

mfg altmeister
Antworten
Thomastrada.:

@neo andersson

 
14.10.02 15:50
es ist keine These, sondern Fakt, dass Bildung tendenziell auch was mit dem Bildungsstand der Eltern zu tun hat. Und die Korrelation, dass sozial schwache Eltern auch sozial schwache Kinder hervor bringen, kann nicht von der Hand gewiesen werden.

Die Frage ist ja auch vielmehr: Soll ich tatsächlich Kinder in die Welt setzen, wenn diese eigentlich keine Zukunft haben? Sprich, all dies aufgebürdet bekommen was in der Vergangenheit schief gelaufen ist!?!

Es geht ja auch nicht nur darum, wir brauchen mehr Kinder, sondern auch, dass wir dann auch Arbeit für diese brauchen!

Wer sich dieser Verantwortung bewußt ist, kann schnell zu dem Entschluss kommen, keine Kinder zu wollen. Ich kann's keinem verdenken!

Gruß,
T.
Antworten
altmeister:

,

 
14.10.02 15:57
das problem ist nur wen fast ausschließlich soziale härte fälle kinder in die welt setzen was wird aus deutschland?
leider ist das zeugen von kindern das einzige was man niemanden und ist er noch so ungebildet zeigen muß.
das einzige wo sie wissen wie es geht ohne das man daneben steht.

mfg altmeister
Antworten
neo andersson:

@Thomastradamus

 
14.10.02 16:10

hast du irgendeine studie anzubieten, die aus der arbeitslosigkeit der eltern auf die arbeitslosigkeit der kinder schliessen lässt? irgendeine?

die meisten arbeitslosen sind doch noch nicht mal lange genug arbeitslos, um da eine lebensphilosophie von zu machen, wie wir gerne fabuliert wird. die 4 mio arbeitsolosen die wir hier haben, sind doch nicht das ganze jahr über die gleichen. die langzeitarbeitslosen machen doch nur rund ein viertel ( wenn ich noch auf dem laufenden bin ) der arbeitslosen aus. und langzeitarbeitslos laut statistik bedeutet 1 jahr oder mehr. das reicht vorne und hinten nicht für eine propagandistische vererbungs/erziehungs - these.

zu welchem zeitpunkt muss die mutter denn arbeitslos gewesen sein, damit das kind später auch arbeitslos wird?

das sozialschwache kinder nicht selten aus einem sozialschwachen haus kommen, kann ich nicht grundsätzlich negieren. man sollte aber korrelation nie mit kausalität verwechseln. und sozialschwach und arbeitslos sind auch noch zwei
paar schuhe.

viele sozialhilfeempfänger arbeiten oder haben zumindest eine teilzeitbeschäftigung. und so weiter und so fort. die vorurteile die hier zu diesem thema herrschen,sind echt unglaublich.

in diesem sinne
in diesem sinne
Antworten
BRAD PIT:

Auch ich habe mich direkt übergeben müssen,

 
14.10.02 16:11
als Rot-Grün wieder gewählt wurde.
Ich hatte aber auch damals einen Thread eröffnet, in dem ich darauf hingewiesen habe, dass der Gewinner der Wahl langfristig der WAHRE VERLIERER sein wird.
Wir haben ein hohes Haushaltdefizit und wenn überhaupt, dann wäre jetzt für den Staat (egal ob CDU oder SPD) die Zeit gekommen ausnahmsweise neue Schulden aufzunehmen, wenn man den zarten Aufschwung nicht durch Steuererhöhungen im Keim ersticken will.

Aber das geht ja wegen der Vorgaben aus Maastricht nicht.

Andererseit kann ein Sozi sowieso nur Geld ausgeben, hat aber keinen blassen Schimmer, wie man welches verdient.
Die denken noch immer nach dem Motto "die Unternehmer-schweine müssen bluten".
Man muß schon Masochist sein, um in Deutschland Unternehmer werden zu wollen.
Antworten
mod:

@ neo andersson

 
14.10.02 16:14
Rede mit Mitarbeitern vom Sozialamt
- aber nur beim Bier, vertraulich.
Dann bekommst Du Deine sog. "Vorurteile".

Viele Grüsse
m.
Antworten
Thomastrada.:

@neo andersson

 
14.10.02 16:19
Hab' ich mit irgend einem Wort "arbeitslos" erwähnt?

Und wenn Du Korrelation nicht mit Kausalität verbindest, womit dann?

Du scheinst Dich ja gut auszukennen im Leben! Viel Spaß dabei!

Gruß,
T.
Antworten
volvic:

@altmeister

 
14.10.02 16:22
#82: *grins* traurig aber war, DAS können sie alle, ganz ohne anleitung.

@neo: das was du als these aufgeworfen hast hat vorher doch niemand so geschrieben/gemeint - ich schon gar nicht. auch das sehe ich als ein anderes thema, viel-kinder familien im sozialen brennpunkt.

langzeitarbeitslose dürfte es einige geben, aber bei weitem keine 4 millionen. nur, was ist mit den langzeit sozialhilfe empfängern? gibts da eigentlich verbindliche zahlen zu?
als arbeitsloser wird man doch nur gezählt, wenn man sich a) arbeitslos meldet, b) auch mal gearbeitet hat, oder? oder zählen alle die mit, die schon lange kein arbeitslosengeld und keine arbeitslosenhilfe mehr bekommen, sondern nur noch sozialhilfe? naja, ich drifte ab, hier gings eigentlich nur um unser tolltes steuersystem, gemolken wird immer der der sich gerade nicht weren kann, und der noch 3 cent in der tasche hat. gerechtigkeit und angemessenheit spielt bei steuern schon lange keine rolle mehr. wer fragt sich ob eine x-beliebige steuer gerecht ist? niemand, wir brauchen die kohle, also her damit!

volvic
Antworten
neo andersson:

mod

 
14.10.02 16:22

kein biergelulle oder bierzeltgeschlaffel.

einfache zahlen über durchschnittliche förderungsdauern.
und wenn man unbedingt über politik reden muss, dann halt noch im vergleich zur alten regierung. fertig.

dieses:" ich kenn da jemand, der mir sagt das ich recht habe, wenn keiner zuhört" bringt niemanden was. es gibt unmengen statistischen material über empfänger struktur und empfangsdauer.

in diesem sinne

Antworten
mod:

neo andersson

 
14.10.02 16:27
Dann man zu, Herr Statistik-(Leicht)-Gläubiger! *g*
Antworten
Thomastrada.:

@neo andersson

 
14.10.02 16:30
Du glaubst alles, was man Dir schwarz auf weiß vor die Nase setzt, nicht wahr? Hauptsache, es gibt ein Studie oder Statistik. Gut, dass diese jemandem etwas bringen - nämlich dem, der sie in Auftrag gegeben hat und dem, der sie zusammengeschrieben hat.

Bist Du eigentlich Buchhalter? (Entschuldigung an alle Buchhalter auf ARIVA)!
Den Ausdruck "bei nem Bier" sagt Dir offenbar auch nichts. Ich wiederhole mich: Du scheinst Dich wirklich bestens auszukennen im Leben!

Gruß,
T.
Antworten
ecki:

Laut PISA Studie ist in Deutschland die

 
14.10.02 16:32
Korrelation des Bildungsganges der Kinder mit dem Vermögen der Eltern mit am aller höchsten.

Mit anderen Worten: In Deutschland kriegen die am meisten Bildung ab, deren Eltern was haben, nicht die, die am Begabtesten wären. In anderen Ländern wird leistungsgerechter gefördert.

Letztlich führt dies natürlich dazu, dass die wahrscheinlichkeit höher ist, wiederum auch von Sozialhilfe abzuhängen, weil Deutschlands Milieus sehr undurchlässig sind.
Antworten
neo andersson:

volvic

 
14.10.02 16:35


68.
"[...]und der sogenannte "besserverdienende", derjenige der jeden tag 10-12 Std malocht, muß für die faule trude die ein kind nach dem anderen in die welt setzt arbeiten, damit die alte auch schön von unserem tollen sozialstaat leben kann !"

69.
Das sind schließlich alles mal Rentenzahler.  

70.
von was sollen die Rentenbeiträge bezahlen? Vom Flaschenpfand?

also volvic, ich denke mal, das hat schon einer so geschrieben. das du das nicht warst, ist mir klar. dir werfe ich das ja auch nicht vor.

@thomas:
an deinem obigen statement gabs für mich nicht viel falsch zu verstehen. (70 im zusammenhang mit 69) natürlich impliziert das die weitergetragene arbeitslosigkeit, was denn sonst?

und das ich jetzt auch noch den unterschied zwischen korrelation und kausalität erklären muss, geht eigentlich langsam ein bischen weit.
nur weil dinge korrelieren, sind sie noch lange nicht kausal.
aus kausalität folgt korrelation, nicht umgekehrt.

in diesem sinne
Antworten
altmeister:

neoandersen

 
14.10.02 16:40
ist zwar keine studie aber immerhin wird bestätigt das der sozial schwache schüler auch der dümmere ist.
das es danach auf dem arbeitsmarkt nichts gibt außer supermarkt wagen einzusammeln ist doch klar .

Wenn also das schlechte Abschneiden deutscher Schüler im Grunde für niemanden eine Überraschung sein dürfte, ist eine andere Erkenntnis sehr wohl ein Schock für die Politiker: Ausgerechnet der Sozialstaat Deutschland versagt auf ganzer Linie bei der Förderung von Kindern aus sozial schwachen Familien oder von Migrantenkindern. Zusammen mit der Schweiz gehört Deutschland zu den Ländern mit den größten Unterschieden im Leseverständnis von Jugendlichen aus höheren und sozial schwachen Familien. Die Autoren stellen fest: "Es gelingt dem deutschen Schulsystem vergleichsweise schlechter, sozial und familiär bedingte ungünstige Schülervoraussetzungen auszugleichen." Praktisch bedeutet das, dass in keinem anderen Land ungünstige Bildungsvoraussetzungen auf Grund der sozialen Herkunft so stark durchschlagen wie hier zu La
Antworten
mod:

Korrelation - Kausalität. Typisches Beispiel

 
14.10.02 16:42
"Induktive Statistik"

In einem Dorf X wird über viele Jahre (Abszisse)
eine Korrelation zwischen der Anzahl der
Störche und der Anzahl der Geburten festgestellt.

Also sind die Störche für die Geburten verantwortlich,
d.h. die Störche bringen die Kinder.  
Antworten
Thomastrada.:

@neo andersson

 
14.10.02 16:43
Ein bisschen weit geht, dass Du offenbar nicht lesen kannst:

"verbinden" heißt nicht "gleich setzen"!

ad: P69/P70
Und Du meinst allen Ernstes, dass die Sozialhilfe-Empfänger das System mit ihren (Renten-)Beiträgen retten können?

Gruß,
T.
Antworten
kalle4712:

Sozialhilfeempfänger und Rentenbeiträge

 
14.10.02 16:46
ihrer Kinder:

Es gibt Familien, in denen die Kinder das Wahlalter erreichen, ohne jemals erlebt zu haben, dass Papa oder Mama zur Arbeit gehen.
Es gibt ganze Wohnblocks, wo sich die große Mehrheit der Bewohner über einige wenige komische Leute wundert, die jeden Morgen (außer am Wochenende) frühmorgens aus dem Hause gehen und erst spätnachmittags zurückkommen. Wo gehen die denn hin, und was machen die den ganzen Tag.

Muss ich noch erwähnen, dass o.g. Bevölkerungsschicht relativ viele Kinder hat? Und bei diesem Vorbild sollen die Kinder später mal Rentenbeiträge zahlen? - Wohl eher nur unterdurchschnittlich.
Mehrheitlich gilt: In Deutschland wird aktiv und konsequent eine passive Generation herangezogen, die nichts so sehr gelernt hat wie Anspruchsdenken.

@neo andersson: Kannst Du wirklich kein bisschen abstrahieren. Muss man Dir jede Kleinigkeit erklären.
Ich freue mich schon auf Deine Antwort: Du wirst wieder versuchen, Dich über einen einzelnen Kommentar lustig zu machen, ohne zu überlegen, was ich mit meinem Beitrag sagen möchte.
Nach Deinem Kommentar hier steht für mich jetzt fest: Du bist garantiert niemand, von dem die Gesellschaft profitiert - sondern umgekehrt.

@brainman: neo andersson ist echt krass: Er kapiert nie irgend etwas. Vielleicht macht er das absichtlich, und insgeheim lacht er sich schlapp, weil es hier Leute wie mich gibt, die zu seinen Sprüchen stellung beziehen.

@volvic: Zu 77: Das habe ich auch bereits dutzendfach geschrieben. Aber die Leute wollen es einfach nicht hören. Vergiss es einfach.
Antworten
neo andersson:

nein thomas,

 
14.10.02 16:49
ich beanstande die implikation, dass nur weil die mutter arbeitslos (und/oder sozialhilfeempfängerin) ist, auch die kinder arbeitslos (und/oder sozialhilfeempfängerin)  sein sollen.

wie kommst du darauf, das die kinder nur sozialhilfe zur verfügung haben werden?

_genau_ diese these ist hanebüchender quark.

in diesem sinne
Antworten
Thomastrada.:

@kalle4712

 
14.10.02 16:49
Du hast vergessen zwischen Arbeitslosen und Sozialhilfe-Empfängern zu unterscheiden! So kann das neo andersson nicht verstehen und wird Dich auf Deinen "Fehler" hinweisen!! ;-)

Gruß,
T.
Antworten
mod:

is er doch

 
14.10.02 16:50
Materialbuchhalter? ;-)
Antworten
Thomastrada.:

OK, fangen wir anders an:

 
14.10.02 16:58
1. Wir haben zu wenig Arbeit für wenig oder gar nicht Qualifizierte!
2. Sozial Schwache (dazu zähle ich Arbeitslose und Sozialhilfe-Empfänger) haben tendenziell mehr Kinder
3. Wie oben schon mehrfach gelesen ist eine Korrelation (!!) zw. Elternhaus und Kindern was den Bildungsstand angeht gegeben.
4. Folglich bekommen wir zunehmend unterqualifizierte Menschen
5. Letztlich haben noch weniger Menschen Arbeit bzw. finden sich in sozial schwacher Position wieder
6. Und schließlich geht daran das Sozialsystem kaputt.

War das deutlich und nachvollziehbar?
Und komm' mir nicht wieder mit Deiner Kausalitäts-Erklärung! Nur weil diese nicht eindeutig ist, heißt dies noch lange nicht , dass hier nicht der Hase im Pfeffer liegt!

Gruß,
T.
Antworten
mod:

Koalitionsverhandlungen abschlossen

 
14.10.02 16:58
Koalitionsverhandlungen abschlossen


SPD und Grüne wollen durch den Wegfall von Steuervergünstigungen und weitere Verschärfungen im kommenden Jahr Mehreinnahmen des Bundes von 4,2 Milliarden Euro erreichen. Als Beispiele nannte SPD-Fraktionschef Franz Müntefering am Montag nach den Koalitionsverhandlungen Abstriche bei der Eigenheimzulage und Korrekturen beim ermäßigten Stromsteuersatz für das produzierende Gewerbe.

Auf Einschnitte beim Ehegattensplitting wurde nach Angaben von Grünen-Chef Fritz Kuhn zunächst verzichtet. Mit den Mehreinnahmen, die bis 2006 auf 11,2 Milliarden Euro ansteigen sollen, soll ein Ausbau der Kinderbetreuung finanziert werden.

Antworten
zombi17:

Irgendetwas stimmt doch hier nicht???

 
14.10.02 16:59
Jetzt höre ich mir schon monatelang lang an , wie schwer hier einige Leute Ihr Geld verdienen müssen .Aber merkwürdigerweise sind sie sofort da , wenn es um Politik geht. Wie passt denn schwer arbeiten und den ganzen Tag bei Ariva anwesend sein, zusammen? Ihr seit doch bestimmt alles schwer arbeitende Beamten, die so unsäglich ausgebeutet werden. Ach , Ihr Armen tut mir so richtig leid.


Gruß
SO, wer hat hier rot-grün gewählt, na? 815807
Antworten
mod:

Thom, was sagten die alten Germanen? Der

 
14.10.02 17:01
Apfel fällt (i.d.R.) nicht weit vom Stamm!

Ein sozialer Aufsteiger
m.
Antworten
Thomastrada.:

schwer oder nicht - es wird jedenfalls gearbeitet!

 
14.10.02 17:03
Besser als sich auf Staatskosten den Bauch vollzuschlagen!
OK, das siehst Du wahrscheinlich anders...

Gruß,
T.
Antworten
neo andersson:

thomas

 
14.10.02 17:09

>1. Wir haben zu wenig Arbeit für wenig oder gar nicht Qualifizierte!

kann ich zumindest nicht argumentativ widerlegen

>2. Sozial Schwache (dazu zähle ich Arbeitslose und Sozialhilfe-Empfänger) haben tendenziell mehr Kinder

ich verkneife polemisierende aussagen über karrieregeilheit zwecks impotenzkompensation und stimme dir auch hier zu

>3. Wie oben schon mehrfach gelesen ist eine Korrelation (!!) zw. Elternhaus und Kindern was den Bildungsstand angeht gegeben.

was den bildungsstand angeht ja.

>4. Folglich bekommen wir zunehmend unterqualifizierte Menschen

nur wenn wir nicht fördern. genau deswegen bin ich für förderung. sowohl bildungspolitisch als auch auf jemdem anderen wege, der mir sinnvoll erscheint. da hat auch selbstzweck für mich. denn der zusammenhang ( und deswegen ist eben die unterscheidung wichtig) ist nur eine korrelation. wir können also etwas machen. wie genau, weiß ich auch nicht. aber ich hoffe, dass bildungspolitiker und sozialexperten hier einen weg finden werden. diesen kann es aber nur geben, wenn der zusammenhang nicht kausal ist.

>5. Letztlich haben noch weniger Menschen Arbeit bzw. finden sich in sozial schwacher Position wieder

wenn wir dennen nicht zu unserem eigenen wohl helfn, könnte dies passieren.

>6. Und schließlich geht daran das Sozialsystem kaputt.

die gefahr besteht. nur finde ich nicht, dass das durch verbale herabwürdigung der jetzigen hilfeempfänger verhindert wird.

in diesem sinne
Antworten
zombi17:

BINGO!!!!! So wie ich das sehe Thom,.....

 
14.10.02 17:10
...bist du ein klasse Objekt für Einsparungen. Das entlastet die Staatskasse ungemein und bei dem was du den ganzen Tag machst(posten), wärst du wirklich kein goßer Verlust.

Deine Gehaltszahler danken dir.
Gruß
SO, wer hat hier rot-grün gewählt, na? 815824
Antworten
Thomastrada.:

@zombi17

 
14.10.02 17:18
Mutmaße nicht über Dinge, die Du nicht kennst! Aber wenigstens das kannst Du gut!

Gruß,
T.
Antworten
kalle4712:

neo andersson - krasser geht's nicht (104)

 
14.10.02 17:28
Die bösen Karrieregeilen - Solidarität aber bitte trotzdem
Antworten
der hundesohn:

gut erkannt, zombi

 
14.10.02 17:33
nur mal ein kleiner ausschnitt
im minutentakt seit 9 uhr -wahnsinn-

@zombi17  14.10.02 17:18  
 Was gilt denn dann als  14.10.02 17:10  
 Geht das nur aus Word? o.T.  14.10.02 17:06  
 Quatsch  14.10.02 17:05  
 schwer oder nicht - es wird jedenfalls gearbeitet!  14.10.02 17:03  
 OK, fangen wir anders an:  14.10.02 16:58  
 @kalle4712  14.10.02 16:49  
 Taste F5 o.T.  14.10.02 16:44  
 @neo andersson  14.10.02 16:43  
 @neo andersson  14.10.02 16:30  
 @neo andersson  14.10.02 16:19  
 Sieh' Du lieber zu, dass Du Deinen Rechner zu  14.10.02 16:02  
 @neo andersson  14.10.02 15:50  
 @Mützenmacher  14.10.02 15:31  
 guckst Du:  14.10.02 14:30  
 oder:  14.10.02 14:13  
 von was sollen die Rentenbeiträge bezahlen?  14.10.02 14:09  
 Wo gibt es eine Statistik, in der ich sehe,...  14.10.02 12:10  
 Mit weniger Bürokratie schaffst Du ein neues  14.10.02 11:39  
 @eddie  14.10.02 11:34  
 Bei mir schon...wird markiert! ;-) o.T.  14.10.02 11:26  
 @eddie  14.10.02 11:19  
 Klar, man muss die Zeit ja nutzen - von nix kommt  14.10.02 11:09  
 Ist 'n bisschen früh für Durchhalteparolen,  14.10.02 11:00  
 @flamingoe  14.10.02 10:53  
 Heute vor x Jahren:  14.10.02 10:38  
 @flamingoe  14.10.02 10:34  
 Neulich in der Samenbank...  14.10.02 10:32  
 @Altmeister  14.10.02 10:30  
 @sahne  14.10.02 10:29  
 @eddie  14.10.02 10:27  
 @Willi1  14.10.02 10:18  
 @Taos  14.10.02 09:48  
Antworten
zombi17:

Jetzt hat er wohl Feierabend und ist .....

 
14.10.02 17:57
...auf dem Weg Nachhause.


SO, wer hat hier rot-grün gewählt, na? 815900
Antworten
neo andersson:

sach mal kalle

 
14.10.02 19:31

du hattest mich doch in einem anderen thread gebeten nicht mehr auf dich einzugehen, sofern ich das richtig in erinnerung habe.
jetzt sprichst du mich andauernd persönlich an. ich mag es nicht, wenn leute von sich aus debatten abrechen, dann aber immer wieder ( in gleichen tenor/kontext ) an anderer stelle weitermachen wollen.
möchtest du nun mit mir weiterdebatieren, oder nicht?

in 104 habe ich doch gar nichts über "böse karieregeile" gesagt. da ist eine einzige bewusste polemik in dem ganzen posting, wenn nicht gar in dem ganzen thread von mir, und du hast es schon mit "krasser geht es nicht" was willst du eigentlich von mir?

in diesem sinne
Antworten
zombi17:

@ Neo

 
14.10.02 19:37
Auf dich freue ich mich in HH. Ich jubel immer , wenn ich Menschen treffe.
Liebe Grüße
SO, wer hat hier rot-grün gewählt, na? 815992
Antworten
TD714788:

Hooray, Hooray...

 
14.10.02 19:41
...it´s a holy holiday.

Keine Ahnung, wie ich da jetzt drauf komme.

Also mein Vater ist Tischler, meine Mutter Schneiderin. Die haben 3 Kinder (damit galt man zumindest früher mal als Asozial). Die Kinder sind:

1) Erzieherin
2) Beamtin im mittleren Dienst
3) nichtsnutziger Student

Ist das für den Durchschnitt o.k., oder hätten wir noch asozialer werden müssen ?

Ansonsten freue ich mich immer wieder über die wirklich fruchtbaren Diskussionen hier bei Ariva und das es immer wieder Leute gibt, die tatsächlich über mehr als 20 Postings versuchen eine Diskussion mit "o"s zu führen. Da fällt mir gerade auf: zombi17, neo andersson. ;-) Ihr seit auch welche von den Bösen, oder ? Das sollten wir Samstag mal klären, da gibt es dann auch mal wieder Gespräche, in denen jemand von seinem Standpunkt abweicht. Ja wirklich, so richtige Diskussionen im Wortsinne.

Bis dahin.

Grüsse,
Tyler Durdan

Antworten
brainman:

@TD714788

 
14.10.02 19:47
das meint hier kein doch kein mensch, das jemand asozial wird wenn er 3 kinder hat.
du solltest die mal über den begriff "asozial" bewußt werden !!!  
Antworten
zombi17:

Hahaha , Brainless

 
14.10.02 19:52

das meinen hier drei Viertel
Ps: Tyler , ich komme nach HH

SO, wer hat hier rot-grün gewählt, na? 816008
Antworten
TD714788:

Ich weiß ja nicht...

 
14.10.02 19:56
...ich habe asozial nur zitiert. Das hat mal jemand Mitte der 80iger zu meinem Vater gesagt, als er nach der Anzahl seiner Kinder gefragt wurde. Einige hier sind doch politisch in der Zeit stehen geblieben.

@zombi17 und die anderen Indianer: Freue mich auf Samstag. Menschen mit unterschiedlichen Einstellungen, aber immerhin mit der Grundfähigkeit von vernünftiger Kommunikation gekennzeichnet.

Grüsse,
Tyler Durdan

Antworten
brainman:

ach zombi

 
14.10.02 20:01
du bist zu hohl dafür ! du kannst nur geistigen schwachsinn von dir geben
Antworten
zombi17:

Danke , das Argument kenne ich

 
14.10.02 20:04
SO, wer hat hier rot-grün gewählt, na? 816018
Antworten
Thomastrada.:

@neo (105)

 
14.10.02 20:04
Da sind wir ja (ausnahmsweise?) ganz nah beinander...nur mit dem Fördern hab' ich Bedenken.
Ohne Fordern ist kein Fördern möglich. Ich kenne genügend, die sich nicht fördern lassen wollen - es sei denn, sie müssen nichts dafür tun und es zahlt sich für sie immens aus. Zudem haben sie "gelernt", dass es auch ohne geht - und das nichtmal schlecht. Was also tun mit so jemandem?

Gruß,
T.
Antworten
ecki:

3 Kinder waren wir auch und als asozial wurden

 
14.10.02 20:08
wir deshalb auch tituliert....
Antworten
TD714788:

@ecki

 
14.10.02 20:12
Danke für die Beipflichtung. Ist ja nicht so, dass sich mein Vater sowas ausdenkt.

Ich denke Dir geht es für einen Asozialen aber auch ziemlich gut, oder ? ;-)

Grüsse,
Tyler Durdan

Antworten
ecki:

Weißt du, Schwaben sind echt herzig, und Kinder

 
14.10.02 20:17
sowieso. Kann gar nicht sagen was sie mir alles an den Kopf geworfen haben als "reigschmecktem".

Das mit dem asozialen hat sich gegeben, als sie erfahren hatten, das mein Vater auch ein Studierter ist... Deppen eben.

Nebenbei wurde ich als Japaner beschimpft, weil ich dort geboren wurde, gleichzeitig verbot man mir aber mit dem Türken in meiner Klasse zu sprechen, der ist höchstens zum verschlagen da. Echt herzig damals in meiner Klasse.

Grüße
ecki  
Antworten
Thomastrada.:

@Tyler, ecki

 
14.10.02 20:17
außer der nichtsnutzige Student ist nichts asoziales auszumachen! ;-)
Nein, Quatsch - Studenten sind in der Regel immer nichtsnutzig, das ändert sich aber normalerweise mal. Also, Kopf hoch und genieß' die Zeit!

Was den "Rest" angeht, handwerkliche Berufe finde ich Klasse - vor allem, wie sie früher erlernt wurden. Heutzutage gute Handwerker zu finden grenzt schon an einen absoluten Glücksfall! Und ErzieherInnen sind wohl alles andere als asozial.

Ich glaube, (zumindest) hier können die Leute sehr wohl differenzieren - auch wenn's von einigen polemisch angezweifelt wird.

In diesem Sinne,
T.
Antworten
neo andersson:

zombi17/thomas

 
14.10.02 20:26

das wird sicher ein riesen enttäuschung, mich in der realität zu sehen. aber wenn schon das mensch sein an sich genügt, um sich zum jubeln zu bekommen, werde ich deinen ansprüchen wohl gerecht :-)

obwohl ein beannter mal gesagt hat, ich sei nichts anderes als eine registrierkasse mit ner grossen fresse.

aber freuen tu ich mich auch auf das treffen und kennenlernen.

@thomas:
wir sind wahrscheinlich sehr dicht beieinander.
wie man menschen beikommt, die förderung ablehnen, dass weiß ich auch nicht. ich habe aber eine andere vorstellung von prozentsatz der förderungsunwilligen, als die meisten hier.

das "problem" ist, dass einige menschen immer noch das märchen vom homo ökonomikus glauben, und denken, mit den richtigen anreizen oder strafen lässt sich jeder auf linie bügeln. aber es gibt natürlich menschen, die haben eine andere vorstellung von der welt. die brauchen und wollen nichts, ausser essen und ein dach übern kopf. die würden sich vielleicht von sich aus kompleet aus dem ystem ausklinken und jagen und im wald leben. dass ist ihnen hier aber gesetzlich verboten, also brauchen sie zahlungsmitteln. dies ist aber nur ein extrem.

die existenz von sozialschmarotzer werde ich nie abstreiten. also menschen, die ein ystem zu ihrem vorteil ausnutzen wollen. aber in meinen augen ist das die minderheit der sozialleistungsempfänger.


förderung ist in meinen augen der einzige weg für uns alle. die meisten menschen wollen sich weiterentwickeln, haben aber nicht die möglichkeit dazu. auch wenn man in unserem sozialstaat als nicht leistungsempfänger leicht einen anderen eindruck bekommt. das leigt aber daran, dass viele leute noch nicht vrsucht haben, von der summe, die leistungsempfänger beziehen, über die runden zu kommen.

in diesem sinne
Antworten
volvic:

ist immer wieder interessant

 
14.10.02 20:30
wie schnell man in die ecke SOZIALFEINDLICH gestellt wird, wenn man sich für ein leistungsorientiertes system stark macht, schön zu lesen zombi, wirklich!

ich musste die erfahrung machen, das VOR ALLEM leute die sich ganz besonders sozial geben im kern zuerst an ihren persönlichen vorteil denken. da soll UMVERTEILT werden, zugunsten einer gruppe - zu der sie rein zufällig auch gehören.

ich glaube übrigens das demokratie nicht zwingend mit gerecht einhergeht. modellbeispiel (extrem vereinfacht):

-) 100 personen
-) 20 verdienen nix, 70 wenig und 10 sehr gut, alles korrekt, kein betrug
-) demokratische wahl wie das verdiente verteilt wird
-) vorschlag 1: 80 personen geben 10% ihrer einnahmen ab, wird verteilt auf die 20 die sonst nix haben
-) vorschlag 2: jeder kann behalten was er hat, wer nix hat, pech gehabt
-) vorschlag 3: die müssen soviel abgeben, bis sie nicht mehr haben als die 70, der so gewonnene pool wird auf alle 100 gleichmässig verteilt

na, was glaubst du, welcher vorschlag wird gewinnen? naja, auf jeden fall nr.2, weil die MEHRHEIT davon am meisten hat. ob das gerecht ist, fair, ob die 10 die erstmal nix haben damit gut wegkommen oder nicht interessiert keinen. das system kippt übrigens dann wenn die "nix habenden" eine deartige dominanz erreichen, das sie per demokratischer stimme eine zwangsenteignung der habenden erreichen können und damit genausoviel bekommen. dann arbeitet nämlich überhaupt keiner mehr und wir fallen zurück in die steinzeit.

volvic
Antworten
TD714788:

@Thom

 
14.10.02 20:30
Also die Zeit des Genießens ist leider vorbei. Bin in der "heißen" Phase der letzten 5 Monate vor dem Examen und sitze hier immer noch in der UB. Habe mich leider zu lange von Euch ablenken lassen. Da die Butze hier um 22 Uhr schließt, habe ich mir überlegt, dass es jetzt eh nichts mehr bringt noch ein neues Thema zu starten....immerhin bin ich aber auch schon seit 8:45 Uhr hier.

Deine restlichen Einschätzungen teile ich auch ;-)

Grüsse,
Tyler Durdan

Antworten
volvic:

ups, bei 3 fehlt was

 
14.10.02 20:33
das "die" sollte heisen "die 10 die am meisten verdienen". denke aber das es auch so klar war.

und das beispiel ist ja auch sehr vereinfacht. geht auch noch einfacher. 3 leute. einer hat 100 euro, die anderen beiden nix. demokratische abstimmung, was soll mit dem geld passieren? 2 stimmen für aufteilen zu gleichen teilen auf alle 3. tolle sache oder?

so einfach ist wirtschaft natürlich nicht, aber es verdeutlich das demokratie nicht zwingend gerecht ist. ich kenne kein besseres system als eine demokratische marktwirtschaft, aber man sollte die regeln so definieren, das man für sein eigens glück selbst verantwortlich ist, und die gemeinschaft das schlimmste verhindert und sich gegenseitig absichert.

volvic
Antworten
Thomastrada.:

@neo (124)

 
14.10.02 20:36
Ich gehe auch davon aus, dass es die Minderheit ist. Doch glaube ich des Weiteren, dass diese Minderheit richtig abzockt...wirklich richtig. Und zum Leidwesen derer, die drauf angewieden sind, weil sie vielleicht nicht so "gerissen" sind (oder sein können), ziehen die den Kürzeren.

Wie dem auch sei, schau ich mir eben weiter an, wie neue "Reformen" propagiert werden, die nichts an der Krankheit des Systems ändern, dafür aber am Inhalt in vieler Geldbeutel.

Gruß,
T.

Antworten
ecki:

Übrigens, was aus meinem damaligen türkischen

 
14.10.02 20:37
Klassenkamerad wurde, weiß ich nicht. Dank häufigem verschlagen werden und auslachen, wenn er versuchte was zu lesen, hat er sich verstärkt aufs schwänzen verlegt. Und als ich dann im Gymnasium war, hatte ich sowieso nichts mehr mit ihm zu tun..... Auch ein Beispiel für die Bildungsundurchlässigkeit und warum sie so ist wie sie ist.

Grüße
ecki  
Antworten
ecki:

@thomastradamus: Mamoe z.B.

 
14.10.02 20:41
mit Jahreseinkommen von weit über einer Million € zahlt nach Selbstauskunft keine Steuern (auch nicht Mineralölsteuer). Fährt aber auf den Straßen rum, die ich (mit-)finanziere, besucht die Ausstellungen die ich (mit-)subventioniere, isst die Lebensmittel die ich (mit-)subventioniere usw. Was ist so einer für dich? Passt da "Sozialschmarotzer" oder gibts da passenderes?

Grüße
ecki  
Antworten
volvic:

shit und noch ein tippfehler

 
14.10.02 20:42
meinte natürlich vorschlag nr.3 wird gewählt. weil die 70 damit am besten dastehen. sie müssen nix abgeben, sondern bekommen noch etwas von den 10. die solidaritätskosten mit den 20 die sonst nix haben müssen sie auch nicht zahlen.

jaja, so ist das mit dem geld, den leistungen etc. alle machen immer einen auf TOTAL selbstlos, aber sie wollen nur das eine: VORTEILE auf kosten anderer. güter anderer die mehr haben muss umverteilt werden.

und nichtmal bei familien macht das halt. was muss ich überall zur privaten und gesetzlichen krankenkasse lesen? "wenn sie ewiger single sind, dann gehen sie in die private kasse, das ist billiger, und sie kriegen auch noch bessere leistungen. wenn sie aber bald heiraten wollen, kinder und so, dann bleiben sie lieber in der gesetzlichen, das ist das günstiger für sie!"

WIE BITTEEEEEEEE? *total zornig* ist das die massenanleitung zur möglichst günstigen erschleichung von leistungen?????? ich dachte immer wer mehr bekommt muss auch mehr zahlen? das bedeutet doch nur, das jeder der familie hat im mittel mehr krankenkosten verursacht als ein single, beide aber in der gesetzlichen das SELBE zahlen. na super! statt das man familien unterstützt, und den beitrag fair gestalltet werden die leute so gespalten. das kann aber nicht funktionieren. wenn nämlich kein single mehr in der GKV ist, dann ist die für alle familien eben auch teurer. und was ist schlimm dran, das es teurer ist eine familie krankenzuversichern? ist in jeder privaten KV so, und zu recht. wenn eine familie das so nicht zahlen kann muss man eben das kindergeld erhöhen. oder die steuersätze für familien senken.
aber bitte nicht so ein scheiss wie wir es jetzt machen!

volvic
Antworten
Thomastrada.:

@ecki

 
14.10.02 20:58
ich äußere mich hier grundsätzlich nicht über Boardteilnehmer, da hier in der Anonymität zu viel Schindluder getrieben wird - sowohl in die eine als auch in die andere Richtung.

Gruß,
T.
Antworten
neo andersson:

volvic/thomas

 
14.10.02 21:00

"20 verdienen nix, 70 wenig und 10 sehr gut"

ich denke, genau dieses szenario soll in der demokratie verhindert werden. dass das den 10 nicht passt verstehe ich. das die die demokratie in frage stellen auch.
nur die alternative sehe ich nicht. denn wenn 20 nix und 70 wenig verdienen, werden die 10 in jeder anderen form entweder zu despoten oder gelyncht oder beides.

eine geleeschaft mit der on dir angegebenen konstellation ist in meinen augen eine fehlentwickelte. nachweislich sind die fähigkeiten und die intellignz "normalverteilt". soll heissen, die mehrheit der menschen ist durchscnittlich und randerscheinungen ind die aussnahme. gibt das gesellschaftliche modell diese realität nicht wieder, stimmt am gesellschaftmodell etwas nicht. trotzdem bin ich noch nicht bereit, den kapitalismus und die soziale marktwirtschaft als gescheitert zu erklären. noch glaube ich dran.

@thomas:
ich glaube, du überschätzt die sozialhilfesätze/Alu gewaltig. ansonsten haben wir a langsam einen nenner gefunden. ich muss jetzt aber auch schluss machen für heute.

in diesem sinne
Antworten
TD714788:

@neo

 
14.10.02 21:02
Ich glaube auch, dass Du Schluß machen solltest für heute. Die Anzahl der Tippfehler erreicht langsam Altmeisterniveau ;-).

Grüsse,
Tyler Durdan

Antworten
volvic:

@neo: aber wir sind uns doch einig

 
14.10.02 21:08
das die beste variante nr.1 wäre. ob die 10 top verdiener jetzt etwas mehr abgeben sollen als die 70 ist ja nur eine variation.

es kann aber nicht sein, das eine gesellschaft entgleitet. wenn ich mir das wahlergebnis unter www.bundeswahlleiter.de auf der deutschlandkarte so ansehe, dann kriege ich das gefühl das ist schon passiert.

da stehen verschiedene parteien für verschiedene umverteilungsschlüssel. gelb: jeder macht sein, der staat nur das nötigste, schwarz: schaun wir mal, hauptsache bayern bleibt ein freistaat, rot: opium fürs volk, hauptsache wir werden gewählt, lieber osten wir machen dass das wasser nie wieder kommt, und bayern eueren wiederaufbau zahlen muss!

naja, so simpel dann auch wieder nicht. aber irgendwie gewinne ich den eindruck das es schon erhebliche anteile in der deutschen bevölkerung gibt, die von einer nahezu verstaatlichung sich grosse vorteile versprechen. und ich rede hier nicht von leuten die jetzt gerade mal nicht wollen. sondern von welchen die warum auch immer einfach zu blöde sind, schon lange blöde und faul, und daher nicht mal eben schnell intelligent und gut-ausgebildet sein können. wenn man sich (vielleicht nichtmal nur selbstverschuldet) 16 jahre oder länger gehen lässt, dann steht man eben im abseitz, teilweise ohne chance auf rückkehr (das bezieht sich auf so manchen jugendlichen, anzahl tendenziell steigend). und wenn man dann mit seinem verbliebenen 3 hirnzellen subsumiert stellt man fest: ey ich hab kei schonx mehr, jetzt muss ich sehe wie ich da so durchkomme!

ja, und wenn die lawine solcher leute - und das ist nur eine randgruppe - uns überrollt, und keine randgruppe mehr ist, sondern ein 50% anteil, dann sind wir am arsch. dann gehen nämlich die letzten die irgendwas tun (können) ins ausland, und der rest verhungert oder fällt zurück in die steinzeit, leben mit keule und abends aufm baum schlafen.

volvic
Antworten
tata:

wer..............

 
14.10.02 21:10
........rot gruen gewaehlt hat, versteht nichts von Politik!
Antworten
ecki:

@thomastradamus

 
14.10.02 21:15
Ich denke da drückst du dich aber gewaltig.

Allein in diesem Thread hast du andere Teilnehmer abfällig tituliert, allerdings welche, die du auf einem level unter dir vermutest. Kann man deine postings hier bei ariva wirklich durchgehen, ohne Äußerungen von dir über andere zu finden?

Ich kann dich auch fragen, was Leute mit hohem Einkommen für dich sind, die dieses durch Ausnahmetatbestände und/oder Schiebung ins Ausland auf beinahe null drücken? Die z.B. ihre Zockerkonten jetzt ins Ausland verlegen müssen, weil die Spekugewinne bisher niemanden was angingen?

Ich hatte z.B. Bafögbeziehende Studienkollegen mit Zahnarztelternehepaar und der hatte ein ordentliches Auto, ohne dass er in den Ferien arbeiten musste. Ich habe gearbeitet, ohne das es zu einem Auto reichte.... Sieht heute vielleicht anders aus, aber solche Typen gabs früher auch schon.

Grüße
ecki
Antworten
Thomastrada.:

@ecki

 
14.10.02 21:22
ja, Du hast Recht. Ich werde dies aber von nun an unterlassen, da es weder zu irgendwas führt noch gesichert ist, dass der/die nicht nur irgend eine Rolle spielt.

Dann drück' ich mich eben. Level gibt es für mich nicht, zumindest keine über-oder untergeordneten.

Gruß,
T.
Antworten
volvic:

ja ecki, das eine unrecht begründet das andere

 
14.10.02 21:25
nicht!

das viele bescheissen, besonders auch reiche ist doch klar. und bafög ist eh bescheuert (ich hatte anspruch, hab aber keins genommen, war mir die 3 cent nicht wert). wieso kriegt hier jeder 400-500 euro sozialhilfe, wenn du aber studierst kriegste nur 375, und machst auch noch schulden, weil du einen teil davon zurück zahlen musst, häääääääääää?

weg damit. sozial versorgung umstellen auf ein absolutes minimum, inklusive vielen direkt-leistungen ohne bargeld (damit davon keine genussmittel wie zigarettn, alkohol, drogen, etc. gekauft werden).
für alle die auch mal zahlen gibts bürgergeld. 600 € pro monat. anspruch für 5 jahre, danach runter auf sozial niveau. arbeitslosengeld weg: wer will kann sich privat versichern, kapitalbasierte versicherung. krankenkasse total privatisieren, rentenkasse auch.

alles einfach, steuererklärung 2 din A4 seiten. weg mit subventionen, abschreibungsmöglichkeiten etc. weg weg weg damit!

und bitte keine versteckten vergünstigungen. kein ehegattensplittung, bitte mehr KINDERGELD. keine ersparnisse in der krankenkasse für 10 kopf familien - jeder soll hier zahlen was er kostet - lieber mehr kindergeld, ganz fair und einfach pro kopf.

und überhaupt, überall selbstbeteiligung drauf. auf einmal ist keiner mehr krank, und niemand braucht 10 verschiedene medikamente.

kennt jemand den zentralen bestandteil vom prinzip VERSICHERUNG????? ich schon, das soll einem von schicksalsschlägen bewahren. von nicht allein finanzierbarem. eine versicherung dient nicht dazu die persönlichen finanzielle situation zu optimieren. wie versichere ich mich, damit ich permament mehr rausziehe als ich reinzahle? so kann das nicht klappen. wer raucht wie ein schornstein, säuft, auto fährt wie ein irrer, der kann nicht darauf bauen, das die gesellschaft dafür unter gemeinschaftslast aufkommt. ich will das so jedenfalls nicht! kann jeder machen was er will, soll er aber auch selber für zahlen bitte. ja mit selbsbeteiligungen hat man sowas super im griff.
aber unser system erlaubt das nicht. könnte das jetzt auf 2 seiten erläutern, warum ich in der PKV bin, aber keine selbstbeteiligung sondern einen etwas teureren tarif ohne diese habe, das aber für mich günstiger ist wegen unseren bescheuerten gesetzen!

volvic
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TD714788:

@ecki

 
14.10.02 21:27
Also die Erfahrungen mit bafögbeziehenden Kindern gibt es heute noch. Ein Landtagsabgeordneter und Eigentümer von einer Teppich- und Inneneinrichtungskette aus meiner Heimatsamtgemeinde hat nach meinen Infos für die Töchter den Höchsatz bekommen, während ich (Sohn von verschuldeten Eltern, die eigentlich kein Geld für ein Studium ihrer Kinder übrig haben) zunächst nur etwa 60 % bekam und mich dann entschied, lieber selbst zu arbeiten, da ich nicht zu verschuldet ins Berufsleben starten wollte und das Bafög ohnhein nicht gereicht hätte. Mein Auto (das ich mir zuvor auf dem Bau erarbeitet hatte) musste ich zwischendrin auch verkaufen, da ich mir die Reperaturen nicht leisten konnte, um es durch den TÜV zu bringen.

Grüsse,
Tyler Durdan

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Schwedenkug.:

Liebe Bildzeitungsleser

 
14.10.02 21:31
schön das ihr immer so gut informiert seid.
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bernstein:

irgendwie hatte der olle marx wohl doch..

 
14.10.02 21:38
nicht ganz unrecht.
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ecki:

@volvic, ich will kein Unrecht begründen,

 
14.10.02 21:45
ich will erstmal die Verhältnisse nüchtern sehen, wie sie sind. Und mit vielem aus deiner #138 gehe ich konform.

Hilfe vor allem für die, die sich nicht selbst helfen können, und vor allem Bildung für die Kinder, denn ohne Rohstoffe in Deutschland sind wir auf den geistigen Fähigkeiten angewiesen....

Grüße
ecki  
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ecki:

@thomastradamus, lies dein posting 137 nochmals

 
15.10.02 12:25
und überleg dir warum du in einem anderen Thread schreibst, ich würde auf popel stehen?

Zu feige hier was über reiche Sozialschmarotzer zu schreiben, bzw. überhaupt deren Existenz zu bejahen, aber unter der Gürtellinie austeilen, nicht nur gegen Sozial Schwache, sondern auch gegen andersdenkende. Wer hat dich erzogen?

Grüße
ecki  
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utscheck:

Muß hier erstmal ein Sinnlosposting setzen,.....

 
15.10.02 13:02
dann kann ich meine Sterne wenigstens nicht verballern und diesen Tread in Ruhe lesen.

Hoffe Niemanden gestört zu haben.
utscheck
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Thomastrada.:

@ecki

 
15.10.02 13:09
kannst Du nicht lesen? Sagt Dir "von nun an" irgendwas?

Spass scheinst Du auch nicht verstehen, sonst würdest Du auf Popel iVm "Grünen" und ";-)" nicht wie oben reagieren.

Und was das mit den Andersdenkenden angeht, da empfehle ich Dir tatsächlich nochmal, dass Du Dir die Mühe machst, meine Postings zu lesen!

Wahrscheinlich waren meine Erwartungen aber einfach zu hoch.

Gruß,
T.
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utscheck:

Ist ja ein sehr ansprechender Tread. Aber leider..

 
15.10.02 13:41
mit Fehler.

Die Überschrift ist völlig falsch gewählt worden. Volvic ist hier mMn kein großer Vorwurf zu machen, da er/sie/es nicht ahnen konnte, welchen Stein er/sie/es ins rollen bringt, Geister er/sie/es rief, -is alles Quatsch- es war absehbar.

Irgentetwas mit gegenseitigem Anpissen bzw. hemmungslosem Auskotzen hätte diese Vorstellung besser umrissen.

War trotzdem sehr aufschlußreich und unterhaltend, wenn man gerade ein Hamburger Schnitzel zu verdauen hat und nicht genug Magensäure zur Verfügung steht.

utscheck
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volvic:

und mal wieder UP

 
01.03.03 16:52
weils so schön war ...

kaum 3 monate später kann man sehen, das die befürchtungen von damals so abwegig gar nicht waren. zusätzlich wurden noch die rentenbeiträge erhöht, sowie die beitragsbemessungsgrundlage nach oben geschraubt. jetzt basteln sie noch an der krankenversicherung rum. und zum abschluss stellt eichel eine steuerreform vor die die bürger entlasten soll, aber dem staat mehr einnahmen verspricht. schon paradox oder?!

egal, kalle und co haben es schon oft genug geschrieben. SINNLOS sich darüber aufzuregen oder auch nur gedanken zu machen. man kann nichts ändern, der karren wird weiter absaufen. also kann man nur zusehen sein eigenes schäfchen ins trockene zu bringen. traurig aber wahr.

volvic
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RonMiller:

der tag wird kommen,

 
01.03.03 17:49
an dem dieses rot/grüne gesindel davongejagt wird
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