Sky hat Bonuspunkte durch Sympathie
Auch der Blick auf die langfristigen Folgen könnte laut Branchenbeobachtern eher für Sky als für den Herausforderer aus Bonn sprechen: „Wenn Sky nicht zum Zuge kommt, ist das Unternehmen so gut wie tot“, heißt es. Im schlimmsten Fall könne dann die Telekom bei der nächsten Vergaberunde die Preise diktieren.
Für Sky scheint überdies zu sprechen, dass das Unternehmen auch dank Jahre lang gewachsener Verbindungen viel Sympathie bei den Vereinen genießt. Gerade auch bei kleineren Clubs, die die Kontakte zu einem TV-Konzern naturgemäß schätzen, zeige das Unternehmen viel Präsenz, heißt es. Zudem habe Seifert bei Sky das Gefühl, auf Augenhöhe zu verhandeln. „Für Telekom-Chef Obermann ist er bestenfalls ein Juniorpartner“, heißt es in der Branche.