Skandal-Sanio vom Bafin schnellstens feuern


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Libuda:

Skandal-Sanio vom Bafin schnellstens feuern

5
05.08.07 00:08
Die Verarschung der Öffentlichkeit mit der Heulnummer von der Zeitnot.

Während der Ermittlung der Verbindlichkeiten hätte man bei der IKB einem Auszubildenden im ersten Lehrjahr den Auftrag geben müssen: "Erstelle eine Liste der größten Gläubiger." Ich behaupte, dass keine Einzeleinlage höher als 500 Millionen war.

Dann hätte der Sanio eien Mail nach Berlin zu seiner Dienststelle schicken müssen, um das Eigenkapital dieser Einleger zugemailt zu bekommen.

Im dritten Schritt hätte man nachsehen müssen, wieviel Prozent des Eigenkapitals die Einlagen bei der IKB ausmachen. Ich behaupte weiter, dass das in keinem Fall mehr als 10% waren (wobei ich noch nicht berücksichtigt habe, dass die Einlagen logischerweise nicht mit 100% ausgefallen wären).

Das ganze hätte eine knappe halbe Stunde in Anspruch genommen.

Gefahren, wie sie der Sanio in seiner unglaublichen, aufschneiderischen und dreisten Weise behauptet hat, haben nie bestanden. Nie ist von einem "Geldmenschen" auf einem wichtigen Posten im Kreditbereich nach 1945 so dreist gelogen wurden, selbst der LÜgenschneider von vor einigen Jahren ist gegenüber dem Sanio ein Waisenknabe. Dass Sanio alles erstunken und erlogen hat, hat immerhin Bundesbankpräsident Weber durch die Blume angedeutet, dem dafür zu danken ist, dass er nicht nach dem Motto verfahren ist, dass eine Krähe der anderen keine Auge aushackt.

Fazit: Es gilt diesen Skandal-Sanio schnellstens zu feuern, denn so einen Burschen an so wichtiger Stelle kann sich kein Land leisten - nicht einmal Deutschland.  
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Libuda:

Wer hat die Prahlsucht des Aufschneiders Sanio

 
05.08.07 10:49
gnadenlos zu Lasten des Steuerzahlers ausgenutzt?

Der große Drahtzieher des unanständigen Deals ist die Deutsche Bank.

Ihr werdet Euch sicher gefragt haben, warum Libuda keine Gefahr darin sah, dass die Gläubiger der IKB am Verlust ihrer Einlagen zugrunde gehen. Zunächst einmal sind diese Einlagen auf viele Schultern verteilt - allein das würde bei der verhätlnismäßig kleinen Summe, die nun einmal nur im Spiel war, schon ausreichen, um Kettenreaktionen zu verhindern. Und spüren sollen es nicht nur die Aktionäre, sondern auch die Gläubiger, damit zu daraus lernen, wem man Geld gibt - das Spüren führt aber nicht zum Weltuntergang, sondern nur zu reduzierten Gewinne. Der Steuerzahler ist aber nicht dazu da, das bisherige Gewinniveau von unvorsichtigen Geldgebern aufrecht zu erhalten. Und die selbst von mir geschilderte Lage ist noch gefährlicher als die tatsächliche, denn für einen nicht wesentlichen Teil der Einlagen haftet der Einlagensicherungsfonds der privaten deutschen Banken den Gläubigern.

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Und da kommt die Deutsche Bank in Spiel. Da sie der weitaus größte Finanziers dieses Fonds ist, hätte sie auch auf die Sicht der nächsten Jahre am meisten an der Pleite der IKB verloren, da vermutlich die Umlage (das ist die Versicherungsprämie für die eigene Insolvenz, die sich nach der Höhe der Einlage bemisst) des Einlagensicherungsfonds dramatisch gestiegen wäre. Da hätte durchaus eine Milliarde Euro an Prämienerhöhungen für die Deutsche Bank herauskommen können. Und genau diese Milliarde will die Deutsche Bank dem Steuerzahler ans Bein binden, assistiert von einem unfähigen Wichtigtuer Sanio vom Bafin und einer von Hause als Politikerin in Bankfragen und für diesen Job untauglichen Müller-Matthäus.

Wenn die deutsche Bank dem Einlagensicherungsfonds nicht angehören wollte, hätte sie austreten sollen, das ist kein Prolbem - dann gilt eben nur die gesetzliche Mindestsicherung von 20.000 Euro bei Einlagen mit einer 10%-igen Selbstbeteiligung der Anleger. Da aber dann niemand bei der Deutschen Bank Geld anlegen würde oder sie höhere Zinsen bezahlen müsste, ist sie Mitglied der Einlagensicherung des privaten deutschen Bankgewerbes, der auch die IKB angehört. Wie Ihr nun aber seht, will die Deutsche Bank die Vorteile der Einlagensicherung genießen, während wir Steuerzahler ihre Beiträge bezahlen sollen.    
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Libuda:

Sanio = Panik = Schnellstens feuern

 
05.08.07 23:24
 

Ungereimtes vom selbsternannten Börsenpapst  

Aus einem Interview mit Wofgang Gehrke in Euro am Sonntag:

Euro am Sonntag: Bei jeder anderen Bank hätten die Aktionäre die Zeche gezahlt.

Gehrke: Darauf würde ich nicht setzen. Da eine Löschakttion unumgänglich war, war die Intervention in diesem Fall naheliegend.


Mein Gott Gehrke, kann man da nur sagen, bist Du eine Flasche. Du sollst wirklich der deutschen Börsen- und Bankpapst sein, der deutsche Nachwuchsbanker schlau macht? Abgesehen davon, dass Du nicht begründest, warum ein Eingriff unumgänglich war (Bundesbankpräsident Weber zweifelt daran zu Recht, denn die Einzelrisiken waren breit gestreut und hätten lediglich einige Bankgewinne geringfügig beeintrachtigt, was sicher kein volkswirtschaftliches Risiko ist, das zu Lasten des Steuerzahlers beseitigt werden muss), vergisst Du eine ganz wichige Frage: Wie soll eine solche Aktion ablaufen, damit das Wohl der Gesellschaft optimiert wird und nicht die Gewinne der Deutschen Bank und des Bankhaus Oppenheim? Sollte sich nämlich herausstellen, dass IKB nicht jeden Cent Aufwand, den sie bei der KfW verursacht hat, zurückzahlt - wäre das eine dreiste Verschleuderung von Steuergeldern und die Konzipierer dieser Regelung sind wegen Dummheit und/oder Subventionsbetrug zu feuern.

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Dass der Märkt an diese Dummheit/Subventionsbetrug glaubt, zeigt der Aktienkurs der IKB - denn er solle eigenlicht unter einem Euro liegen (und nicht bei 12), wenn davon auszugehen, dass die IKB in den nächsten 20 Jahren aus eventuellen Gewinnen den Schaden abstottert, den sie verursacht hat.

Die FDP sollte bei ihren Fragen im Bundestag darauf abstellen, denn das wäre zumindest eine teilweise Wiedergutmachung für die marktwirtschaftliche Sünde der Intervention.

Aber vielleicht ist der Gehrke ja gar nicht so dumm, wie ich vermute. Vielleicht besitzt der selber Aktien der IKB und von ihm beratene Institutionen. Oder er hofft, wenn sich IKB wieder erholt hat, dort für teuer Geld bezshlte unsinnige Vorträge zu halten.

Außerdem sollte die FDP in der Fragestunde klären, ob es überhaupt eines Eingriffs bedurfte, was ich nicht glaube, sondern der Sanio hat einfach nur den wilden Mann gespielt hat.

Dazu reichen zwei Fragen:

1. Wie hoch war das höchste Einzelrisiko, das einer anderen Bank durch die Pleite der IKB entstanden wäre?

2. Wieviel % des Eigenkapital einer Bank waren höchstens betroffen.

Zwei Vorhersagen von mir:

zu 1.: Keine Bank hat eine Einzelrisiko von höher als 500 Millionen. Und bei den höhen Beträgen waren das große Banken, die das locker wegstecken können - nur ihr Gewinn wäre kleiner geworden. Das sollte aber nicht auf Kosten der Steuerzahler verhindert werden.

zu 2.: In keinem Fall mehr als 10%, also war der Eingriff von Sanio nichts als Wichtigtuerei und sein Vergleich mit vor 70 Jahren schlicht und einfach kriminell. Beruhigt hat er mit seinem Eingriff niemand, sondern nur unnötige Panik geschaffen - die Omas und Opas erzahlten heute sogar auf den Parkbanken von dieser schlimmen Katastophe. Daher gibt es nur eine mögliche Folgerung: Schmeißt den katastrophalen Sanio raus und die ahnunglose Matthäus-Meier mit.
   
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Libuda:

Die ersten Politiker erwachen aus dem Tiefschlaf

 
06.08.07 10:34
Unions-Mittelstandexperte Fuchs: "Ich verstehe nicht, dass eine Geschäftsbank mit Steuermitteln saniert wird. Der Staat darf nicht für jeder Zockerei einer Bank haften."

Besonders makaber finde ich, dass ausgerechnet die sozialdemokratische Führungsriege der KfW die Deutsche Bank (größter Zahler des sich aus der Haftung zu stehlen versuchenden Einlagesicherungsfonds der privaten deutschen Banken) und das Bankhaus Oppenheim (Großaktionäre bei der IKB) zu Lasten des kleinen Mannes aus Steuermitteln subventioniert - unanständig, dreist, frech und unappetitlich hoch drei. Dass das Wasser auf die Mühlen des Ökonomie-Scharlatans Lafontaine sein dürfte, kann man leicht erahnen.
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Drop_it_when.:

Es gibt in der Wirtschaft Dünkel und Stände

 
06.08.07 10:43
da kann man nichts machen, das ist wie gegen Windmühlen anrennen. (Mafia)
Jede Aktie unterliegt einem gewissen Risiko , finde dich damit ab.
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Libuda:

Die haben den Sanio ja immer noch nicht gefeuert

 
07.08.07 14:26
obwohl der zu den Vorgängen schweigt wie ein Grab.
 

Wir wollen endlich Antworten auf zwei simple Fragen:

Wie hoch war das höchste Einzelrisiko, das einer anderen Bank durch die Pleite der IKB entstanden wäre?

Wieviel Prozent des Eigenkapital einer Bank hätten dadurch im Feuer gestanden?


Warum uns das beinhart und grenzelos verlogen verschwiegen wird, ist klar. Man hätte die IKB locker hopps gehen lassen können, ohne dass gravierende Folgeschäden entstanden wären. Dann hätte nicht der Staat berappt, sondern die Deutsche Bank und das Bankhaus Oppenheim und andere Fianziers der IKB. Seht Euch die Amis an, die lassen ihren 10-größten Immombilienfinanzierer über die Wupper gehen und keiner regt sich auf - die Aktionare und Fremdkapitalgeber verlieren ihr Geld und nicht der US-Steuerzahler.  
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Libuda:

Und Steinbrück verjubelt unser Geld

 
08.08.07 09:39
 

denn wenn es schon ein schlechter Witz ist, eine marode Bank, deren Untergang keinerlei Schaden angerichtet hätte, zu subventionien, so ist es noch dreister sich dieses Geld nicht zurückholen zu wollen. Die KfW hält einen Anteil von 38%, kommt aber für 70% der möglichen Verluste auf. Diese 32% Differenz stellen eindeutig eine unerlaubte staatliche Subvention dar. Hoffentlich hilft die EG-Kommission hier dem Steinbrück und seinen unfähigen Staatssekretären und Abteilungsleitern im Finanzministerium auf die Sprünge. Diese 32% sind unerlaubt und wenn sie schon unerlaubt gegeben wurden, sind sie aber auf jeden Fall von der IKB wieder zurückzuzahlen.

Sollte die IKB verkauft werden, ist diese unerlaubte Subventionen zunächst an die KFW zurückzuzahlen. Dass man dazu die EG-Kommission braucht ist eine Schande, denn das müsste eigentlich der Steinbrück tun, der offensichtlich ein Bein hochgehoben hat, als er bei seiner Vereidigung schwor, dem deutschen Volk zu dienen.  
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Kicky:

so unvernünftig scheint das aber nicht

 
08.08.07 09:51
So hat sich die IKB entschieden, 80 Mio. Euro in Form von Junior Capital Notes in die Zweckgesellschaft Rhinebridge plc einzubringen. Diese Maßnahme dient dazu, die Refinanzierungsfähigkeit der Zweckgesellschaft in dem momentan schwierigen Marktumfeld sicherzustellen. Als Folge wird die IKB die Rhinebridge plc mit Aktiva in Höhe von 2,4 Mrd. Dollar in der eigenen Bilanz konsolidieren. Das Portfolio von Rhinebridge plc setzt sich aus Vermögenswerten zusammen, die zu 96 Prozent AAA und AA geratet sind; 4 Prozent weisen ein A-Rating auf. Diese Transaktion ist eine vorsorgliche Maßnahme und leistet einen wichtigen Beitrag zur Marktstabilisierung.
Nachdem die Finanzierung von Rhineland Funding derzeit nicht über Commercial Paper erfolgt, wird das ABCP (Asset Backed Commercial Papers) Programm über verschiedene vorhandene Liquiditätslinien finanziert. Wie bereits letzte Woche mitgeteilt, hat die KfW sich bereit erklärt, Rhineland Funding bis zu 8,1 Mrd. Euro Liquidität zur Verfügung zu stellen. Die verbleibenden 6,5 Mrd. Euro Liquiditätslinien werden unverändert von einer Gruppe anderer Banken bereitgestellt.(aus dem naderen Thread über IKB)
wenn das zutrifft,hat man ja Chancen das Geld wieder zu kriegen!
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Kicky:

nur 17% sind subprime

 
08.08.07 09:57
Die KfW erwartet nach einer ersten Schätzung Finanzkreisen zufolge ein Ausfallvolumen von 2,5 Milliarden Euro aus Rhineland Funding.Bei Rhinebridge sieht die Situation Finanzkreisen zufolge etwas besser aus: Der Anteil des Subprime-Engagements am Gesamtvolumen von Rhinebrigde belaufe sich auf 17 Prozent, sagte ein Eingeweihter. Akut seien keine Kredite vom Ausfall bedroht, da 96 Prozent der Tranchen mit einem Rating von AAA oder AA ausgezeichnet seien.
www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/329/127128/
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Libuda:

Mangelnde Kreditunterlegung

 
09.08.07 13:05
Die Umgehung der Eigenkapitalunterlegung von Krediten über die Gründung von Zweckgesellschaften ist keineswegs rechtens, wie man das verschiedentnlich in der Zeitung lesen kann, sondern eine Umgehung existierenden Rechts, nämlich der Vorschriften über die Unterlegung von Krediten durch Eigenkapital, die vom Bafin zu unterbinden gewesen wäre. Da dort aber überwiegend Juristen ohne ökonomischen Sachverstand oder Ökonomen ohne ausreichende Vorbildung in der Risikoanalyse sitzen, hat man diese eigentlich gesetzeswidrige Vorgehen renditegeiler Banken toleriert. Man hätte eigentlich nur in einen Erlass hineinschreiben müssen, dass die Umgehung unzulässig ist und dann wären die Unfälle bei der IKB und auch bei der WestLB (wo man laut heutigem Handelsblatt einen Personalvorstand zum Risikochef "umgeschult hat!!!!!!!!!) nicht passiert. Dass das nicht geschehen ist, dafür sollte man den Bafin-Chef Sanio und den/die dafür zuständigen Abteilungsleiter feuern.

Noch ein Ratschlag für die Politik: Es kann einem Angst und Bange werden, wenn man den in Risikofragen von keinerlei Sachkenntnis beleckten Stümpern vom Bafin noch mehr Kompetenzen zubilligen würde - man sollte denen diesen Bereich wegnehmen und der Bundesbank übertragen. Die ist sicher nicht fehlerlos, aber hier ist mehr Sachverstand in Risikofragen vorhanden und vor allem deren Chef ist immerhin ein rennomierter Professor der Wirtschaftswissenschaften und nicht irgendein ein großenwahnsinniger unfähgier Sanio.
 
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Libuda:

Meine These von gestern wird noch

 
10.08.07 10:45
dadurch untermauert, was man heute in der Zeitung lesen kann. Es kann einfach nicht sein, dass das Bafin der Landesbank Sachsen über eine Zweckgesellschaft das Eingehen von Risiken in Höhe von 26 Milliarden erlaubt, ohne dass diese auch nur einem müden Cent Eigenkapital dafür als Risikopolster unterhält. Das ist eine vom Bafin tolerierte Umgehung bestehenden Rechts - vergleichbar dem berühmten Finanzamt in Offenbach vor eingien Jahren, bei dem früher alle windigen Steuersparmodelle der Republik zur Umgehung des geltenden Steuerrechts lanciert wurden.

Hier gibt es nur eine Konsequenz: Den Chef des Bafin und die Verantwortlichen feuern und auch Pensionskürzungen prüfen, wenn hier der Bundesrepublik Schaden durch gesetzeswidriges Handeln entstanden sind.

Dass bei der Landesbank Sachsen und im sächsischen Wirtschaftsministerium einige Köpfe rollen sollten, versteht sich von selbst. In NRW und anderswo natürlich auch.

Und noch zum Abschluss: Das Befin und die Deutsche Bundesbank haben dem ungesetzlichen Eingehen von Risiken durch Kreditinstituten ohne Eigenkapitalunterlegung schnellstens einen Riegel vorzuschieben. Das muss kein neues Gesetz her, da muss nur das Gesetz angewendet werden statt Rechtsbeugung zu betreiben.
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Libuda:

Wenn ich jetzt ein graumsamer Mensch wäre

 
15.08.07 13:59
wurde ich posten: Hoffentlich wird der Sanio in seinem Kanadaurlaub von einem Bären gefressen. Das will ich nicht hoffen, aber feuern sollte man ihn schon. Denn seine Aufgabe ist es, hier und jetzt Aussagen zu treffen, wie die illegalen (allerdings vom Bafin Gesetze beugend toleriert), ohne Eigenkapitalunterlegung arbeitenden Zweckgesellschaften liquidiert und zurückgefahren werden.

Darüber ist bisher kein Wort gefallen - und das macht den Skandal gigantisch.
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Libuda:

Deutsch-Bängster nicht aus der Haftung entlassen

 
20.08.07 22:48
IKB: Geld beim Leichenfledderer holen  

Vom Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken die Kohle holen. Wenn die Investmentbanker der Deutschen Bank in London nach Zeitungsmeldungen von heute dafür verantwortlich sind, dass die IKB hopps genommen wurde, um deren Leiche zu fleddern, dann ist man auch verdammt dazu verplichtet, sich den Schaden vom Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken zu holen, der zum Einspringen verpflichet war, das aber auf den Staat abgeschoben hat. Dort ist die Deutsche Bank der größte Beitragszahler.


Vielleicht wussten die Deutschbänker in London nichts von der Verpflichtung der Einlagensicherung - häufig sind ja gerade die angeblichen Überflieger am blödesten, wie wir in den letzten Wochen häufig erfahren haben. Eine elende kriminelle Schweinerei ist es aber, die Hopps-Spielchen der Londoner Bängster auch noch mit unseren Steuergeldern zu unterstützen.    
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Libuda:

Warum ermittelt noch keine Staatanwaltschaft

 
23.08.07 23:51
gegen Banken, die über Zweckgesellschaften die Vorschriften des KWG über die Eigenkapitalunterlegung von Krediten und Haftungszusagen gesetzeswidrig umgangen haben?

Hängt das entweder damit zusammen, dass in in Sachen Zweckgesellschaften und Unterlegung von Risiken die Deutsche Bank besonders viel "Dreck am Stecken" hat - und die bekanntlich die "Vierte Gewalt" in Deutschland sind (obwohl wir für eine funktionierende Demokratie nur drei brauchen) wie einst die Bananengesellschaft in Panama?

Und warum ermittelt keine Staatsanwaltschaft gegen Herrn Sanio und seine Vorgänger wegen Rechtsbeugung wegen der Umgehung der Eigenkapitalvorschriften des KWG?

Fragen über Fragen. Und zum Abschluss noch eine Frage: Sind wir vielleicht doch eine Bananenrepublik?
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