Goldpreis fällt fünften Tag in Folge
Unter Verkaufsdruck standen auch die Edelmetalle, die sich im vergangenen Jahr zwischen 20 und 100 Prozent verteuert hatten. In der Hoffnung auf eine stärkere Erholung der US-Konjunktur haben sich einige Investoren von Gold zugunsten anderer Geldanlagen getrennt. Das Edelmetall verbilligte sich den fünften Tag in Folge und fiel auf ein Sechs-Wochen-Tief von 1356,90 Dollar je Feinunze. Damit summiert sich das Minus im Sog der Gewinnmitnahmen seit Jahresbeginn auf gut vier Prozent. Dies ist der schwächste Jahresauftakt seit 2007.
Das chinesische Industrieministerium hatte am Vormittag mitgeteilt, die heimische Gold-Förderung habe 2010 voraussichtlich ein Rekordhoch von mehr als 340 Tonnen erreicht. Das anhaltende Interesse an physischem Gold, vor allem aus Asien, verhindere allerdings weitere größere Kursverluste, betonten Börsianer. Anleger aus dieser Region nutzten Rücksetzer für Zukäufe.
Bei Silber belief sich der Abschlag seit Jahresbeginn auf 8,6 Prozent. Dies ist die schwächste erste Handelswoche eines Jahres seit mindestens 30 Jahren. Am Freitag kostete dieses wegen seiner antibakteriellen Wirkung auch in der Medizintechnik verwendete Edelmetall 28,46 Dollar je Feinunze, zwei Prozent weniger als am Vortag.
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