Zum Thema Miete vs. Eigentum:
Nunja, es gibt m.E. in beiden Szenarien Vor- und Nachteile.
Miete: Die genannte Freiheit geht solange gut, solange man als Mieter eine gewisse Sicherheit in Form von -> Job, kein Schufaeintrag, genügend Umzugskapital zur Verfügung hat. Fällt dies aus welchen Gründen auch immer weg, ist es auch mit der sogenannten Freiheit vorbei und man ist bestenfalls der "sozialen Hängematte" ausgeliefert. Unter Freiheit verstehe ich etwas anderes.
Eigentum: Nun, ich gehe jetzt mal beispielsweise nicht von einem Haus, sondern von einer Wohnung aus. Soooo frei ist man da als "Besitzer" auch wieder nicht. In der Regel befindet sich die Wohnung in einem Anwesen, in dem noch mehr Wohnungseigentümer existieren. Und von denen ist man i. d. R. schon ganz schön abhängig in seiner Entscheidungsfreiheit. Stichwort Eigentümerversammlungen. Wenn da auch nur EINER dabei ist, der in manchen Dingen querschiesst... Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Gerade, was so eine Solaranlage betrifft, gegen die sich aus Geldgründen nur ein einziger Mitbesitzer zu wehren braucht, indem er mit nein stimmt... Was hatte ich da schon Ärger.
Jetzt mal von der reinen Geldabsicherung durch eine EWG abgesehen. Lass es mal im Extremfall wirklich krachen. Man würde nun gerne "die Fliege" machen und versucht nun, schnell schnell schnell sein "Betongold" zu Geld zu machen. Möchte ich gar nicht dran denken. Die Verkaufsläufe von Immobilien können bis zu drei Jahren ausmachen.
Als mietfreie Altersvorsorge in normalen, ruhigen Zeiten ist eine selbstbewohnte, abbezahlte (!) Immobilie sicher viel wert. Aber in auch nur ansatzweise unsicheren Zeiten, in denen man evtl. besser auch "flexibel" möchte, halte ich persönlich so einen Betonklotz am Bein (im Wortsinn) eher nicht optimal.
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