Der Euro rauscht munter runter. Das hält uns zwar die Metallpreise halbwegs stabil (daher noch keine Einkaufpreise wie gern geschrieben) verwundert mich aber doch ein wenig. Ist das Griechenszenario so viel beängstigender als die USA-Schuldenkrise? Ist das gewollt? Warum bricht der sichere Hafen Gold so ein? Warum gehen die Anleger aus Gold raus, wenn sie gleichzeitig Aktien verkaufen? Wohin wandert dieses ganze Geld (ich weiß, ein Teil davon wird bei Kursstürzen auch tatsächlich vernichtet).
Von einer Flucht aus Papier und hinein in Edelmetalle kann immer noch keine Rede sein. Die Entscheidungen dieser lustigen Fond-Manager kann ich nicht immer ganz nachvollziehen. In solchen Zeiten sollten sich die fürs finanzell Verantowrtliche zumindestens doch zu einem kleinen Teil mit Edelmetallen absichern. Wie mutig kann man denn eigentlich sein? Ist das nicht sogar schon fahrlässig?
Ich bleibe meinen Unzen treu, genau in dieser Zeit wo der Baum und Papier brennt. Es ist schön zu wissen, dass sie meinen Kopf kühl halten.
Bei meinem Händler gibt es übrigens schon seit zwei Monaten keine Maple Leafs mehr. Wenn doch, sind die am selben Tag ausverkauft. Lunar und Konsorten gibt's da immer zu kaufen. Irgendwie sagt mir das was.




