Intel reaktiviert Chipfabrik
Die Pferde saufen wieder
Intel scharrt bereits in den Startlöchern für den Aufschwung: Der Chiphersteller nimmt die Bauarbeiten an einer Fabrik in Irland wieder auf. Das Unternehmen hatte den Bau angesichts der Halbleiterflaute im Februar vergangenen Jahres auf Eis gelegt.
Auch bei anderen Chipherstellern stehen die Zeichen bereits wieder auf Aufschwung.
Es wird zwar noch etwa zwei Jahre dauern, bis im irischen Leixlip Prozessoren vom Band laufen, aber Intel sieht offenbar mehr als nur erste Anzeichen einer Erholung auf dem Markt. Auf einem Analystentreffen kündigte Intel-CEO Craig Barrett dem Wall Street Journal zufolge an, im Laufe des Jahres 4500 neue Produkte auf den Markt zu bringen. Dabei hofft das Unternehmen auf eine Erholung des Marktes im zweiten Halbjahr und vor allem auf ein gutes Weihnachtsgeschäft.
Geographisch sieht Intel Nachfragepotenzial vor allem in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Bis 2006 würde diese Ländergruppe 40 Prozent des weltweiten Computermarkts ausmachen, erklärte Intel-Manager Paul Otellini.
Außerdem sieht sich Intel von der Kostenseite für den Wettbewerb besonders gut gerüstet. Das Unternehmen hat vor, in Irland ebenso wie in anderen Fabriken künftig auf 300-Millimeter-Wafern zu fertigen. Das ergibt eine höhere Ausbeute. Intel erwartet von diesen Investitionen eine Senkung der Fertigungskosten um 25 Prozent.
Mehr zu dem Thema:
Intel-Releases: Neuer Xeon und Zweckoptimismus
www.silicon.de/a48200
Stapellauf für neue AMD- und Intel-Prozessoren
www.silicon.de/a48127
Intels Quartalsbericht kann sich sehen lassen
www.silicon.de/a48091
Alles zu Client, Server, Host bei silicon.de
www.silicon.de/ClientServerHost
Christoph Hammerschmidt
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Außerdem sieht sich Intel von der Kostenseite für den Wettbewerb besonders gut gerüstet. Das Unternehmen hat vor, in Irland ebenso wie in anderen Fabriken künftig auf 300-Millimeter-Wafern zu fertigen. Das ergibt eine höhere Ausbeute. Intel erwartet von diesen Investitionen eine Senkung der Fertigungskosten um 25 Prozent.
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