SCHWARZGELD-TRICK
Mit 110.000 Euro legal über die Grenze
Von Conny Neumann
Eine neue Silbermünze aus Österreich ist der Geheimtipp bei deutschen Anlegern: Mit ihr lassen sich große Mengen Schwarzgeld über die Grenze schaffen - der Zoll muss tatenlos zusehen. Die Nachfrage boomt, die Prägeanstalt kommt mit der Herstellung kaum hinterher.Das Prägestück, unter Numismatikern inzwischen als "Silber Philharmoniker" bekannt, hat das Potential, den ohnehin leicht entflammbaren Zorn des deutschen Finanzministers Peer Steinbrück heraufzubeschwören. Denn die Unze Silber ist der Geheimtipp deutscher Anleger, die unauffällig ihr nicht ordentlich versteuertes Geld nach Hause transferieren wollen.
In weiser Voraussicht auf die Folgen von Bankencrash, Aktienabsturz und auf den steigenden Wert von Edelmetall hatte das Land Österreich Anfang 2008 die neue Münze aufgelegt. Sie dient ausdrücklich der Geldanlage, nicht als Sammlerstück. Marketingsprecher Bernhard Urban von der Prägeanstalt Münze Österreich Aktiengesellschaft nennt sie in aller Bescheidenheit "einzigartig" in Europa. Zur Erfolgsgeschichte gehört, dass die Silber-Philharmoniker als gesetzliches Zahlungsmittel im Wert von 1,50 Euro gelten, mit dem man auch einen großen Braunen oder die Zeche im Beisl berappen könnte. Was allerdings dumm wäre, denn das exklusive Geldstück ist - schwankend je nach Silberpreis - rund 11 bis 14 Euro wert und kostet am Bankschalter auch etwa so viel.
www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,633464,00.html
Das war`s dann mit dem Insidertip!
Mit 110.000 Euro legal über die Grenze
Von Conny Neumann
Eine neue Silbermünze aus Österreich ist der Geheimtipp bei deutschen Anlegern: Mit ihr lassen sich große Mengen Schwarzgeld über die Grenze schaffen - der Zoll muss tatenlos zusehen. Die Nachfrage boomt, die Prägeanstalt kommt mit der Herstellung kaum hinterher.Das Prägestück, unter Numismatikern inzwischen als "Silber Philharmoniker" bekannt, hat das Potential, den ohnehin leicht entflammbaren Zorn des deutschen Finanzministers Peer Steinbrück heraufzubeschwören. Denn die Unze Silber ist der Geheimtipp deutscher Anleger, die unauffällig ihr nicht ordentlich versteuertes Geld nach Hause transferieren wollen.
In weiser Voraussicht auf die Folgen von Bankencrash, Aktienabsturz und auf den steigenden Wert von Edelmetall hatte das Land Österreich Anfang 2008 die neue Münze aufgelegt. Sie dient ausdrücklich der Geldanlage, nicht als Sammlerstück. Marketingsprecher Bernhard Urban von der Prägeanstalt Münze Österreich Aktiengesellschaft nennt sie in aller Bescheidenheit "einzigartig" in Europa. Zur Erfolgsgeschichte gehört, dass die Silber-Philharmoniker als gesetzliches Zahlungsmittel im Wert von 1,50 Euro gelten, mit dem man auch einen großen Braunen oder die Zeche im Beisl berappen könnte. Was allerdings dumm wäre, denn das exklusive Geldstück ist - schwankend je nach Silberpreis - rund 11 bis 14 Euro wert und kostet am Bankschalter auch etwa so viel.
www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,633464,00.html
Das war`s dann mit dem Insidertip!