Siemens Chef Kleinfeld gibt auf.


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Siemens Chef Kleinfeld gibt auf.

3
25.04.07 17:38
+++ Siemens-Chef Kleinfeld gibt auf: "Stehe für Vertragsverlängerung nicht zur Verfügung"
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Scontovaluta:

Der hat hingeschmissen....

 
25.04.07 17:40
So wird es zumindest der Öffentlichkeit kommunuziert....
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all time high:

Siemens

 
25.04.07 17:45

der konnte wenigstens gut reden.
Normalerweise muesste hjetzt siemens "abfahren" (fallen), aber was ist schon normal.

mfg
ath
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estrich:

Demenz Scheff gibt Kleingeld auf

 
25.04.07 17:48
+++ Demens-Chef Keingeld steht auf: "Gebe Verlängerung nicht für nicht für Verfügungsvertrag"
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estrich:

wer möchte ein

 
25.04.07 17:55
"nicht für" kaufen, gibt es bei mir für 1 €.
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tomerding:

...

 
25.04.07 18:10
ROUNDUP2/Führungskrise bei Siemens: Kleinfeld nimmt seinen Hut
25.04.07 17:56, Quelle: dpa-AFX Compact
MÜNCHEN (dpa-AFX) - In der Siemens-Krise wirft Vorstandschef Klaus Kleinfeld das Handtuch und verlässt den Konzern spätestens im Herbst. 'In diesen Zeiten braucht das Unternehmen Klarheit über seine Führung', sagte Kleinfeld am Mittwoch in München. Da maßgebliche Aufsichtsräte dafür plädierten, die Abstimmung über eine Vertragsverlängerung zu verschieben, entschied sich Kleinfeld, seinen Hut zu nehmen. Im Konzern geht man derzeit davon aus, dass der Vorstandsvorsitzende seinen bis 30. September 2007 laufenden Vertrag noch erfüllen wird. Über einen Nachfolger wurde noch nicht entschieden.

Die Führungskrise bei Deutschlands größtem Elektrokonzern erreicht damit nur wenige Tage nach dem Rücktritt von Aufsichtsratschef Heinrich von Pierer einen neuen Höhepunkt. Der künftige Aufsichtsratsvorsitzende Gerhard Cromme dankte Kleinfeld für seine Arbeit. 'Siemens steht heute wirtschaftlich besser da, denn je.' Unter Kleinfelds Führung sei das Unternehmen strategisch neu ausgerichtet worden.

SPEKULATIONEN UM MÖGLICHEN NACHFOLGER REITZLE HALTEN AN

Ursprünglich war fest mit einer Vertragsverlängerung gerechnet worden. Allerdings plädierten einige Aufsichtsräte für einen kompletten personellen Neuanfang. Andere waren dafür, die Entscheidung zu verschieben, bis endgültig klar ist, dass Kleinfeld nicht in den Schmiergeldskandal hineingezogen ist. Allerdings hätte eine Verschiebung Kleinfeld schwer beschädigt. Daher zog er nun selbst die Konsequenzen. 'Das Unternehmen muss uneingeschränkt handlungsfähig bleiben', sagte er.

Über die Nachfolge-Diskussion im Aufsichtsrat wurde zunächst nichts bekannt. In den vergangenen Tagen war in Branchenkreisen hartnäckig Linde-Chef Wolfgang Reitzle genannt worden. Zwar erklärte der Linde-Konzern, dieser stehe nicht zur Verfügung. Dennoch hielten sich die Spekulationen rund um Reitzle auch am Mittwoch.

Kleinfeld nützten am Ende auch die guten Geschäftszahlen bei Siemens nichts mehr. Er hatte am Dienstagabend gute Geschäftszahlen vorgelegt. Der Gewinn stieg stärker als von Analysten erwartet um 36 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Der Umsatz legte um zehn Prozent auf 20,6 Milliarden Euro zu. Damit hat die Schmiergeldaffäre weiterhin kaum Auswirkungen auf das operative Geschäft. Die Börse wertete die Zahlen positiv. Der Siemens-Aktienkurs stieg am Morgen um knapp zwei Prozent auf 90,80 Euro, bröckelte im Lauf des Tages angesichts der unsicheren Lage aber wieder etwas ab./ax/DP/he
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Frettchen1:

Reitzle hat doch gestern schon abgesagt?

 
25.04.07 18:13
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Für mich war Kleinfeld ein kompetenter

 
25.04.07 18:26
Konzernlenker.
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Malko07:

Deutsche Bank ist

3
25.04.07 18:27
Großaktionär bei Linde. Ob Reitzle da einfach ablehnen kann?
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permanent:

Implodierende Deutschland AG

 
25.04.07 18:27
HANDELSBLATT, Mittwoch, 25. April 2007, 15:48 Uhr
Siemens

Implodierende Deutschland AGVon Marcello Berni

 


Siemens Chef Kleinfeld gibt auf. 3241543
Siemens Chef Kleinfeld gibt auf. 3241543
Siemens Chef Kleinfeld gibt auf. 3241543
Siemens Chef Kleinfeld gibt auf. 3241543Hinter den Mauern der Münchener Siemens-Zentrale tagt der Aufsichtsrat. Foto: ap

Die heutige Aufsichtsratssitzung bei Siemens könnte als Beerdigung der Deutschland AG in die Geschichte eingehen. Das Treffen birgt unglaubliche Sprengkraft. Denn jenseits der Frage was nun bei Siemens werden soll, geht es um etwas weit Größeres. Es droht jenes Netzwerk mächtiger Männer, die über die Geschicke der heimischen Wirtschaft entscheiden, auseinander zu reißen.

Das Drama, das im November mit einer groß angelegten Durchsuchung der Konzernzentrale durch die Staatsanwaltschaft begann und in der letzten Woche Mr. Siemens, Heinrich von Pierer, den Kopf als Aufsichtsratsvorsitzenden kostete, hat epische Ausmaße angenommen.

So absurd es klingt: Ob der Siemens-Chef Klaus Kleinfeld weitermachen darf, ist längst nachrangig. Denn es steht das Schicksal des größten deutschen Technologiekonzerns auf dem Spiel. Versinkt dieses nationale Monument im Chaos? Wird die Führungskrise die Unternehmenskultur nachhaltig beschädigen? Schwebt der durch die beispiellose Schmiergeldaffäre ohnehin gebeutelte Konzern nun durch die unglaublichen Vorgänge an der Firmenspitze in existenziellen Nöten? Die langfristigen Folgen der ungeheuren Vorgänge lassen sich heute noch gar nicht abschätzen.

Wie ist die Gefechtslage? Auf der einen Seite hat sich der designierte Siemens-Oberaufseher Gerhard Cromme mit Josef Ackermann von der Deutschen Bank verbündet, um Kleinfeld zu stürzen. Der frühere Thyssen-Krupp-Chef, der sich als Gralshüter der korrekten Corporate Governance in Deutschland ansieht, fordert ebenso wie der mächtigste Banker des Landes einen echten Neuanfang bei Siemens. Doch die beiden Herren haben sich verrechnet. Ihr Wunschkandidat Wolfgang Reitzle, derzeit Boss beim Industriegase-Hersteller Linde, hat ihnen einen Korb gegeben. Bislang zumindest.

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Lesen Sie weiter auf Seite 2: Männerfreundschaften sind bedroht.

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Wie aus Finanzkreisen zu erfahren ist, wehrt sich Linde Aufsichtsratschef Manfred Schneider mit Händen und Füßen, seinen Vorstandschef ziehen zu lassen. Linde ist derzeit mit der Integration des britischen Gaskonzerns BOC beschäftigt. Für den Vater des Deals, Reitzle, gibt es keine personelle Alternative im Unternehmen. Schneider befürchtet, der Börsenkurs würde in den Keller rauschen, sollte Reitzle die Fronten wechseln.

Ackermann und Cromme üben in diesen Stunden aber gewaltig Druck auf Schneider aus. Sie haben einen guten Hebel: Die Deutsche Bank besitzt gemeinsam mit der Allianz, deren Ex-Chef Henning Schulte-Noelle ebenfalls im Siemens-Aufsichtsrat sitzt und mit Ackermann an einem Strang zieht, über 20 Prozent von Linde. Schneider dürfte mithin seinen eigenen Posten als Aufsichtsratschef bei Linde riskieren, sollte er in der Sache Reitzle nicht nachgeben. In gut informierten Kreisen ist die Rede von einem skandalösen Vorgehen der Deutschen Bank und der Allianz.

Das bedeutet: Nachdem Ackermann bereits das bislang feste Band zu Heinrich von Pierer zerschnitten hat, steht er nun auch mit dem Ex-Bayer-Chef Schneider auf Kriegsfuß. Nur nebenbei: Ackermann sitzt im Aufsichtsrat von Bayer.

Ungewiss ist schließlich, was passieren sollte, wenn Cromme und Ackermann mit ihrer Initiative scheitern sollten. Wenn am heutigen Mittwoch kein Nachfolger für Kleinfeld präsentiert werden kann, hätte sich Cromme bereits vor seinem Amtsantritt bei Siemens bis auf die Knochen blamiert. Und Ackermann wäre ebenfalls desavouiert – er hätte viel Porzellan zerschlagen, ohne ein vernünftiges Ergebnis erzielt zu haben. Letztlich würden sicherlich beide versuchen, durch die Zuweisung der Verantwortung auf den jeweils anderen die eigene Reputation zu retten.

Das Siemens-Drama ist dazu angetan, Männerfreundschaften zu zerstören. Und das Netzwerk der Deutschland AG zu zerschneiden.


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Cromme einstimmig zum neuen Aufsichtsratschef

 
25.04.07 18:29
von Siemens gewählt.
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Frettchen1:

Malko, na lt. Bloomberg hat er gestern abgesagt,

 
25.04.07 18:32
ok, vielleicht wird er noch umgestimmt ;-)
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Malko07:

Ist doch besser einen

3
25.04.07 18:47
Job bei Siemens, wenn auch nur noch mit dem halben Gehalt, wie überhaupt kein Job mehr.

;o)
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