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Japan. Deren Zinssenkungspolitik war unendlich mal aggresiver, denn es kam sogar zu NULLZINSEN. Gebracht hat es nichts und wird auch nichts bringen, solange die Japanische Sparquote in Regionen von 20 Prozent liegt. OK, daß US-Problem ist nicht die hohe Sparquote, sondern die langjährige NEGATIVE Sparquote. Das rächt sich jetzt.
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Steigende Indikatoren bedeuten manchmal, daß die Entwicklung weiterhin negativ sein wird. Ein Großteil der US-Frühindikatoren arbeiten nach dem Prinzip, daß Werte unter 50 eine Schrumpfung, Werte über 50 Wachstum bedeuten. Steigt nun ein Index von beispielweise 36 auf 43, so heißt das lediglich, daß die Geschwindigkeit der Schrumpfung abnehmen KÖNNTE, und daß mit Wachstum nicht gerechnet werden kann.
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Börsen irren sich. 1999 "dachte" die Börse, daß Internetfirmenbesitzer von z.B. Web.de in 10 Jahren reicher sein könnten, als Bill Gates. *Scherz* Aber es gab z.B. Gerüchte, daß EM-TV Walt Disney übernehmen würde. Man hat sich geirrt, und Kureinbrüche von durchschnittlich 90% waren lediglich die Korrektur dieser falschen Meinung.
cu, seth (der trotz alledem Konjunkturoptimist ist, allerdings erst an einen Aufschwung anno 2003 glaubt)