Berlin (vwd) - Die Senator Entertainment AG, Berlin, hat vor dem
Hintergrund eines erneuten Presseberichtes über mögliche Scheingeschäfte mit
rechtlichen Schritten gedroht. Die Sach- und Rechtslage sei eindeutig,
erklärte das Unternehmen am Mittwoch in Berlin. Die Gesellschaft werde gegen
weitere Scheingeschäftsvorwürfe gerichtlich vorgehen und auch
Schadenersatzanprüche geltend machen. Anlaß der Erklärung war ein
Bericht des Magazins "Focus-Money".
Senator hatte im Herbst vergangenen Jahres ein Filmpaket im Wert von
106,5 Mio DEM verkauft, ohne den Namen des Käufers zu nennen. Daher war
bereits im Sommer über mögliche Scheingeschäfte spekuliert worden.
"Focus-Money" zufolge solle die Hamburger Albis Leasing AG über eine
Tochtergesellschaft im vergangenen Jahr ein Filmpaket in fast der gleichen
Höhe erworben haben. Bei der Differenz von rund einer Mio DEM könnte es sich
um eine marktübliche Leasinggebühr handeln. Dazu erklärte Senator, dass es
sich bei den getätigten TV-Geschäften "nicht um Scheingeschäfte" gehandelt
habe.
Dies ergebe sich bereits daraus, dass im dritten Quartal die Schlussrate
aus dem TV-Geschäft "planmäßig bei Senator eingegangen" sei. Es bestünden
auch keine weiteren Verpflichtungen seitens Senator aus diesen Geschäften.
Auf Grund von Stillhaltevereinbarungen hätten diese Geschäfte nicht weiter
kommentiert werden können. Darüber sei auch "Focus-Money" informiert worden.
Der Wert notierte am Abend mit einem Minus von rund 14 Prozent.
+++ Stephan Kosch
vwd/28.11.2001/sk/sei
Hintergrund eines erneuten Presseberichtes über mögliche Scheingeschäfte mit
rechtlichen Schritten gedroht. Die Sach- und Rechtslage sei eindeutig,
erklärte das Unternehmen am Mittwoch in Berlin. Die Gesellschaft werde gegen
weitere Scheingeschäftsvorwürfe gerichtlich vorgehen und auch
Schadenersatzanprüche geltend machen. Anlaß der Erklärung war ein
Bericht des Magazins "Focus-Money".
Senator hatte im Herbst vergangenen Jahres ein Filmpaket im Wert von
106,5 Mio DEM verkauft, ohne den Namen des Käufers zu nennen. Daher war
bereits im Sommer über mögliche Scheingeschäfte spekuliert worden.
"Focus-Money" zufolge solle die Hamburger Albis Leasing AG über eine
Tochtergesellschaft im vergangenen Jahr ein Filmpaket in fast der gleichen
Höhe erworben haben. Bei der Differenz von rund einer Mio DEM könnte es sich
um eine marktübliche Leasinggebühr handeln. Dazu erklärte Senator, dass es
sich bei den getätigten TV-Geschäften "nicht um Scheingeschäfte" gehandelt
habe.
Dies ergebe sich bereits daraus, dass im dritten Quartal die Schlussrate
aus dem TV-Geschäft "planmäßig bei Senator eingegangen" sei. Es bestünden
auch keine weiteren Verpflichtungen seitens Senator aus diesen Geschäften.
Auf Grund von Stillhaltevereinbarungen hätten diese Geschäfte nicht weiter
kommentiert werden können. Darüber sei auch "Focus-Money" informiert worden.
Der Wert notierte am Abend mit einem Minus von rund 14 Prozent.
+++ Stephan Kosch
vwd/28.11.2001/sk/sei