Apple vor dem nächsten Milliarden-Coup: Die KI-Macs kommen
Nicolas Ebert
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Apple macht seine Macs fit für die KI-Ära. Neue M6-, M5-Pro- und M5-Ultra-Chips sollen deutlich mehr Leistung liefern. Der Konzern setzt dabei auf lokale KI-Anwendungen und professionelle Nutzer.
Für dich zusammengefasst:
Apple stellt neue Mac mini-Modelle mit KI-Chips vor.
Die Preise starten bei 899 US-Dollar für den Mac mini.
Der Mac Studio bietet neue High-End-Chips ab 2.499 US-Dollar.
Apple treibt seine Computer-Sparte für das Zeitalter der künstlichen Intelligenz voran. Der Konzern hat neue Modelle des Mac mini und des Mac Studio vorgestellt, die mit leistungsfähigeren Chips speziell für KI-Anwendungen ausgestattet sind.
Der neue Mac mini kommt mit dem M6-Prozessor oder dem M5 Pro. Die M6-Version startet bei 899 US-Dollar, das Modell mit M5 Pro bei 1.699 US-Dollar. Apple positioniert die Geräte als kompakte Rechner für moderne KI-Anwendungen und professionelle Arbeitsabläufe.
"Der Mac mini war schon immer unser vielseitigster Mac", sagte Johny Srouji, Chief Hardware Officer von Apple. Mit den neuen Chips biete das Unternehmen mehr Rechenleistung, schnellere Grafik und deutlich bessere Möglichkeiten für KI-Anwendungen.
Der Mac mini mit M6 soll laut Apple eine viermal höhere KI-Leistung bieten. Zudem seien Speicher- und Grafikleistung doppelt so schnell, während die Prozessorleistung um 40 Prozent gestiegen sei. Das Gerät verfügt über 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und kann auf bis zu 32 Gigabyte erweitert werden.
Die stärkere Variante mit M5 Pro richtet sich an professionelle Nutzer. Der Chip verfügt über eine 18-Kern-CPU und eine 20-Kern-GPU und unterstützt bis zu 64 Gigabyte gemeinsamen Arbeitsspeicher.
Mac Studio mit neuen High-End-Chips
Zusätzlich stellte Apple eine neue Version des Mac Studio mit M5 Max und M5 Ultra vor. Der M5 Max bietet eine 18-Kern-CPU, eine GPU mit bis zu 40 Kernen und bis zu 128 Gigabyte Arbeitsspeicher.
Der M5 Ultra kommt mit bis zu 36 CPU-Kernen, 80 GPU-Kernen und bis zu 512 Gigabyte Arbeitsspeicher. Der Mac Studio mit M5 Max startet bei 2.499 US-Dollar, die Ultra-Version bei 5.499 US-Dollar.
Die Vorstellung bestätigt frühere Berichte über eine Aktualisierung der Modelle. Der Zeitpunkt ist bemerkenswert, da Apple zuletzt mit Lieferengpässen bei Mac mini und Mac Studio zu kämpfen hatte.
CEO Tim Cook erklärte bei der Vorstellung der Quartalszahlen, die Nachfrage nach den Geräten sei stärker als erwartet. "Wir gehen davon aus, dass es noch einige Monate dauern könnte, bis sich bei dem Mac mini und dem Mac Studio ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage einstellt", sagte Cook.
Das Problem liege laut Cook nicht beim Arbeitsspeicher, sondern bei der Verfügbarkeit moderner Fertigungsprozesse für die Chips. Eine schnelle Entspannung der Liefersituation sei daher nicht zu erwarten.
Die neue Garde an Apple-Produkten könnte die ohnehin schon in diesem Jahr top laufende Aktie weiter pushen. In den vergangenen 12 Monaten legte sie ein Drittel an Wert zu.
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