Analyst setzt auf Nvidia vor den Zahlen

Pascal Grunow Pascal Grunow
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Pascal Grunow war bereits drei Jahre lang als Werkstudent in der Redaktion von BörsenNEWS tätig und ist heute Teil der Redaktion von Wallstreet-Online. Sein Schwerpunkt liegt vor allem auf Kryptothemen, bei denen er aktuelle Marktbewegungen und Trends rund um digitale Währungen aufbereitet. 

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Nvidia ist ein Technologieunternehmen, das sich auf Grafikprozessoren, Künstliche Intelligenz, autonome Fahrzeuge und Rechenzentrumstechnologien spezialisiert hat.
©unsplash.com
Nvidia steht vor entscheidenden Quartalszahlen. Nach der jüngsten Verlustserie sieht Cantor Fitzgerald jetzt die Chance auf ein starkes Comeback.
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Hinweis

Die Stimmung rund um Nvidia hat sich zuletzt abgekühlt. Die Aktie schloss sieben Handelstage in Folge im Minus und verzeichnet damit die längste Verlustserie seit September 2022. Seit Jahresbeginn steht dennoch ein Plus von rund zwölf Prozent zu Buche.

Für Cantor-Fitzgerald-Analyst C.J. Muse könnte die jüngste Kursschwäche eine Kaufgelegenheit bieten. Er sieht erhebliches Aufwärtspotenzial und ist überzeugt, dass der Markt Nvidias Position im KI-Boom derzeit unterschätzt. Sein Kursziel für die Aktie liegt bei 350 US-Dollar.

Bewertung könnte überraschend günstig sein

Grundlage für den Optimismus sind vor allem Nvidias langfristige Gewinnchancen. Muse verweist auf besonders bullische Prognosen von 17 US-Dollar Gewinn je Aktie für das Kalenderjahr 2027 und 25 US-Dollar für 2028.

Werte aus dem Artikel:
CoreWeave Aktie 80,00 € +1,55%
Nvidia Aktie 207,80 € +1,12%
SpaceX Aktie 141,08 € +7,07%

Auf Basis dieser Schätzungen würde Nvidia lediglich mit dem 14-Fachen des erwarteten 2027er-Gewinns beziehungsweise dem Zehnfachen der Erwartungen für 2028 gehandelt. Für ein Unternehmen, das weiterhin im Zentrum des globalen KI-Infrastrukturbooms steht, wäre das eine vergleichsweise niedrige Bewertung.

Nvidia baut sein KI-Imperium weiter aus

Nvidia verkauft längst nicht mehr ausschließlich Grafikprozessoren. Der Konzern beteiligt sich an KI-Unternehmen wie OpenAI und Anthropic und setzt auf Umsatzbeteiligungen mit sogenannten Neocloud-Anbietern wie CoreWeave und Nebius Group.

Die Expansion reicht sogar bis ins All. SpaceX will seine künftige KI-Infrastruktur auf Nvidia-Technologie aufbauen und plant KI-Rechenzentren im Erdorbit bereits für Ende 2027.

Quartalszahlen stehen jetzt im Mittelpunkt

Kurzfristig richtet sich der Blick nun auf die Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal, die Nvidia nach US-Börsenschluss am Mittwoch vorlegen wird. Nach sieben Verlusttagen in Folge sind die Erwartungen hoch, ebenso wie das Risiko weiterer Enttäuschungen.


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