Warum denn gleich so beleidigend? Komisch. Dass ich Schröder nicht mag, ihn für unglaubwürdig und - schlimmer noch - auch für unfähig halte, kann doch nicht der Grund dafür sein. Seine Ansichten kann schließlich jeder äußern, und ich habe mich in keinster Weise beleidigend geäußert.
Allerdings bestätigst Du den Eindruck, den ich von einem - leider sehr großen - Teil unserer Bevölkerung habe: Nach außen präsentieren sie sich als Demokraten, in Wirklichkeit aber verdammen sie alle, die nicht ihrer Meinung sind. Besonders bei SPD- und Grüne-Wählern ist diese Haltung besonders verbreitet. Zur PDS kann ich mich nicht äußern, da ich keinen PDS-Anhänger persönlich kenne. CDU/CSU- und FDP-Wähler sind jedenfalls viel toleranter.
Fazit in diesem Punkt: SPD und Grüne (und wohl vor allem die PDS) setzen extrem stark auf staatliche Kontrollen, d.h. letztendlich auf Planwirtschaft. Zu deutsch: Es handelt sich auch bei unseren "Sozialdemokraten" um Kommunisten. Leider ist dies die Wahrheit. Besonders schlimm daran ist, dass es diesen Leuten selbst noch nicht mal klar ist, dass sie Kommunisten sind.
Und was meine Abwesenheit von Ariva betrifft: Ariva scheint süchtig zu machen. Ich persönlich lache außerdem gern, und bei Ariva findet sich oft etwas.
Dass ich einen Politik-Thread aufgemacht habe, widerspricht auch nicht meiner "Beschwerde", dass es kaum noch Börsenthemen bei Ariva gibt - denn ich selbst äußere mich zu vielen verschiedenen Themen gern, und zwar besonders zu Börsenthemen (aber eben nicht nur).
Ach, noch ein Eindruck zu Schröder: Er ist außerdem noch oberflächlich. Und er wirft Stoiber vor, er sei ein Miesmacher, der selbst keine besseren Vorschläge zumachen hat (die Wahrheit in diesem Punkt ist aber, dass es hier kaum Unterschiede zu Schröder und Stoiber gibt).
Schröder redet den Leuten so sehr nach dem Mund, dass einem schlecht werden könnte. Er versucht schon gar nicht mehr, sein Engagement in die Richtung einer sinnvollen (und manchmal eben auch unbequemen) Politik zu lenken. Weitere 4 Jahre Schröder würden für Deutschland eine Weichenstellung bedeuten, gegen die die 16 Jahre Kohl wie geniale Politik wirken. Dass Schröder mit seiner Politik mittel- und langfristig den Karren noch weiter in den Sumpf fährt und damit letztendlich für niemanden etwas Gutes tut, interessiert ihn nicht - er merkt es noch nicht einmal.
Er ist eben Kommunist, da kann man nichts machen.
Gruß
Kalle