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S&P - Aktie der Woche


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das Zentrum d.:

S&P - Aktie der Woche

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01.12.01 19:12
Seit dem 1. Januar 1997 bewertet Standard & Poor's Aktien hinsichtlich ihrer Kurspotenziale und versieht diese mit STARS (STock Appreciation Ranking System). Dabei orientiert sich die erwartete Performance am S&P 500 Index. Während die Benchmark seit 1997 jährlich durchschnittlich rund 11,1 Prozent zugelegt hat, sind die Aktien mit fünf STARS , dem höchsten Investmentranking von S&P und zugleich Auswahlkriterium für die Aktie der Woche, beispielsweise um 18,8 Prozent geklettert. Die untenstehende Grafik zeigt die Entwicklung der S&P-Empfehlungen im Vergleich zum S&P 500.

S&P - Aktie der Woche 495922www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/inc/in/...1D8}&mode=picture" style="max-width:560px" >

Analysten bezogen in jüngster Vergangenheit viele Prügel. Hauptanklagepunkt sind mangelhafte Ergebnisse bei ihren Anlageempfehlungen.

Dass es auch anders geht, beweist der FAZ.NET-Kooperationspartner Standard & Poor's (S&P) seit Jahren. Die Performance der Aktieneinschätzungen, die von den Analysten des US-Finanzdienstleisters stammen, kann sich sehen lassen. Und zwar in beide Richtungen, also sowohl auf der Kauf- als auch auf der Verkaufsseite.

Aus 100 Dollar wurden 1.245 Dollar

Beim Blick zurück auf die Empfehlungen seit 1987 zeigt sich folgendes: Zum Stichtag Ende Oktober weisen die US-Aktien, denen S&P die Höchstnote von fünf Sternen gegeben hat, ein Kursplus von 1.043 Prozent auf. Die Titel mit der schlechtesten Note, nämlich einem Stern, erzielten dagegen ein Minus von 32,4 Prozent. Wie richtig S&P auf beiden Seiten lag, zeigt die Wertentwicklung des S&P 500-Index. Dieser Vergleichsmaßstab hat in den vergangenen 15 Jahren um 337 Prozent zugelegt. Sowohl die S&P-Kauf- als auch die S&P-Verkaufsempfehlungen haben somit ihren Zweck mehr als erfüllt.

Das Können der S&P-Analysten lässt sich auch im Link "Die S&P-Aktien der Woche im Rückblick" erkennen. Daraus lässt sich ablesen, was bis zum Stichtag 31. August 2001 aus 100 Dollar wurde, die ein Anleger seit 31. Dezember 1986 in die verschiedenen Empfehlungskategorien gesteckt hat. Angelegt in Aktien mit nur einem Stern wären heute nur noch 75 Dollar übrig. Investiert in die fünf Sterne-Kategorie wären aus 100 Dollar inzwischen dagegen stolze 1.245 Dollar geworden. Gemessen an den 368 Dollar, die sich mit dem S&P 500-Index erzielen ließen, wahrlich nicht schlecht.

Auf Jahresbasis schnitten die fünf Sterne-Empfehlungen bisher zehn Mal besser, einmal genauso und drei Mal schlechter ab als der S&P 500. Von Zufall kann also nicht die Rede sein und es lohnt sich folglich, näheres über das so genannte Stars-Ranking zu erfahren.

Notenskala reicht von einem bis fünf Sternen

Hinter dem Begriff Stars verbergen sich die Wörter "STock Appreciation Ranking System". Es geht dabei für die Analysten darum zu beurteilen, wie eine bestimmte Aktie aus ihrer Sicht in den nächsten sechs bis zwölf Monaten verglichen mit der Entwicklung des S&P 500-Index abschneiden wird. Die zu vergebenden Noten reichen von einem bis zu fünf Sternen. Eine Aktie, die sich fünf Sterne verdient hat, sollte demnach deutlich besser als der Vergleichsmaßstab abschneiden und zu den besten Titeln am Aktienmarkt überhaupt zählen. Werte mit nur einem Stern sollen sich den Annahmen zufolge dagegen deutlich schlechter entwickeln und zu den schwächsten Werten zählen. Einer Aktie mit drei Sternen wird demzufolge eine Performance wie dem S&P 500-Index zugetraut, und Titeln mit zwei oder vier Sternen eine etwas schlechtere oder eine etwas bessere Kursentwicklung. Angewandt wird dieses Rankingmodell von S&P seit Anfang 1987.

FAZ.NET verfolgt die S&P-Aktie der Woche

Den überzeugenden Erfolgsausweis in der Vergangenheit hat FAZ.NET Investor zum Anlass genommen, um jeden Dienstag über die US-Aktie der Woche von S&P zu berichten, denn die stammen immer aus dem Topf der fünf Sterne-Aktien. Zurzeit haben die S&P-Analysten 83 US-Aktien mit fünf Sternen geadelt. Darunter befinden sich so bekannte Namen wie Boeing, IBM oder Pfizer oder auch illustre Namen wie der in dieser Woche ausgewählte Mikroskophersteller FEI. Jüngster Aufsteiger in die fünf Sterne-Kategorie war am 1. November Extreme Networks. Neuestes ein Stern-Mitglied ist seit 31. Oktober Qwest Communications.

Bei aller Anerkennung für das bisher Geleistete darf aber auch beim ausgeklügelten Anlagesystem von S&P nicht vergessen werden, dass in der Vergangenheit erfolgreiche Tipps am Aktienmarkt nicht auch zwangsläufig in der Zukunft weiterhin aufgehen werden. Aktuell scheint das S&P-Star-Ranking von diesem Schicksal aber noch nicht bedroht zu sein. Zum Stichtag 31. Oktober sind die fünf Sterne-Empfehlungen in diesem Jahr um 18,42 Prozent gefallen und haben sich damit erneut besser geschlagen als der S&P 500 mit minus 19,7 Prozent. Die ein Stern-Epfehlungen haben ihren Zweck mit Kursverlusten von 32,4 Prozent ebenfalls erfüllt.
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das Zentrum d.:

Extreme Networks steht vor dem Aufschwung

 
01.12.01 19:17
Von Mark Basham, Analyst bei S&P MarketScope

13. Nov. 2001 Extreme Networks, das vor fünf Jahren gegründet wurde, ist rasch zu einem wichtigen Anbieter von Ausrüstungen für Netzwerkinfrastruktur geworden. Gegenwärtig hat Cisco Systems mit einem Marktanteil von rund 60 Prozent eine dominierende Stellung auf dem Markt für elektronische Schalter für das LAN (Local Area Network)-Ethernet, der über ein Volumen von etwa 22 Milliarden Dollar verfügt.

Extreme gehört zu einer Gruppe von ungefähr zehn Unternehmen, die, an ihren Dollarumsätzen gemessen, sämtlich einen Marktanteil von weniger als zehn Prozent besitzen. Wir glauben jedoch, dass Extremes Anteil, basierend auf der Zahl der ausgelieferten Schnittstellengeräte, größer ist als der seiner Wettbewerber und dass sich auch sein Umsatz in Zukunft erhöhen dürfte.

Umsatz sollte 2003 um 50 Prozent steigen

Der Umsatz des Unternehmens wird in dem am 30. Juni 2002 endenden Geschäftsjahr voraussichtlich ein wenig zurückgehen, und zwar um rund zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 481 Millionen Dollar. In dem im September endenden Quartal sank der Umsatz um 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Für das vierte Kalenderquartal ist mit einem Rückgang von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu rechnen, aber wir erwarten einen Umsatzanstieg in den kommenden Jahren.

Für das Geschäftsjahr 2003 nehmen wir eine Umsatzerhöhung von 50 Prozent an. Das projizierte Umsatzwachstum ergibt eine durchschnittliche Zunahme von jährlich circa 22 Prozent, was, wie wir meinen, einer realistischen Umsatzwachstumsrate für den Netzwerkstruktur-Markt und dem erwarteten höheren Marktanteil von Extreme entspricht.

Operative Margen können in den nächsten Jahren auf 20 Prozent steigen

Auf Grund der Maßnahmen zur Kostenreduzierung, die Extreme unternommen hat, dürften die operativen Margen in den nächsten Jahren auf 20 Prozent ansteigen. Je nach dem Niveau der Investitionen von Extreme und der verfügbaren Kapitalrendite werden die Nettomargen zwischen 13 und 15 Prozent liegen. Das Unternehmen ist schuldenfrei und verfügt über 285 Millionen Dollar an liquiden Mitteln und Investitionen.

Anhand dieser Voraussetzungen erwartet S&P für das Geschäftsjahr 2002 einen operativen Pro forma-Gewinn je Aktie in Höhe von 0,40 Dollar für 2003, was knapp über dem Breakeven liegt.

S&P stützt sich zur Bewertung von Extreme hauptsächlich auf die Discounted-Cash-Flow-Analyse. Unsere Annahmen beinhalten einen Beta-Faktor von 1,2 für die Aktie, eine risikofreie Rate von fünf Prozent und eine Risikoprämie von sechs Prozent, was eine erforderliche Eigenkapitalrendite von 12,2 Prozent ergibt. Nach einem scharfen Anstieg des freien Cash-Flows im Geschäftsjahr 2003 erwarten wir für die weiteren Jahre ein graduell auf drei Prozent zurückgehendes Wachstum. Auf dieser Grundlage schätzen wir den Substanzwert der Aktie auf 18 bis 20 Dollar, was im Lauf der nächsten sechs bis acht Monate einem Aufschlag von 34 Prozent gegenüber dem jetzigen Kurs entspricht.

S&P - Aktie der Woche 495925www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/inc/in/...A86}&mode=picture" style="max-width:560px" >  
 
 
Mark Basham ist Aktienanalyst mit dem Schwerpunkt Small Caps und Wachstumstitel bei Standard & Poor's.
Der Chart zeigt den Kursverlauf von Extreme Networks an der Nasdaq seit April 1999.

Text: @la
Bildmaterial: dpa


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hjw2:

interessant.. o.T.

 
01.12.01 19:19
Antworten
Totalverlust:

Auch sehr interesant !

 
01.12.01 19:58
S&P-Analyse
Halbleiter - Der lange Weg zurück
Von Thomas Smith, S&P Analyst

18. Nov. 2001 Die Börse zeigt sich derzeit überaus lebhaft, vor allem bei den Halbleiteraktien. Eine Wende zeichnet sich für die Chip-Branche durchaus ab. Allerdings wird der Aufschwung sich nur allmählich vollziehen. Eine Erholung wird darüber hinaus für die einzelnen Chip-Kategorien zu unterschiedlichen Zeitpunkten eintreten. Die besten Aussichten bestehen unserer Meinung nach für die Kategorien DSP und Analoganwendung.

Die Halbleiterbranche befindet sich in einer tiefen Talsohle, die nur schwer zu überwinden ist. Auf den Boom des Jahres 2000 folgte 2001 ein kolossaler Einbruch, der mit erheblichen Absatzeinbußen und mit einem Verfall der durchschnittlichen Verkaufpreise für Chip-Massenware, insbesondere für Speicherchips, verbunden war. Für das Jahr 2002 prognostizieren die meisten Branchenbeobachter eine schwache Erholung mit Wachstumsraten im einstelligen Bereich. Mit einem deutlicheren Anstieg kann demzufolge erst für die Jahre 2003 und 2004 gerechnet werden.

Goldene Zeiten erst ab 2004

Erst im Jahr 2004 werden Umsätze erreicht werden können, die über dem Niveau des Jahres 2000 liegen, so die Prognose. Für eine Branche, die in den letzten 40 Jahren Wachstumsraten von durchschnittlich 17 Prozent verzeichnen konnte, ist das gegenwärtige Tempo allerdings betrüblich.

Allerdings müssen die Daten relativiert werden. Lange Zeit war die Branche Konjunkturzyklen unterworfen, die typischerweise drei bis vier Jahre umfassten. Dass nach dem Boom-Jahr 2000 eine lange Wachstumspause eingetreten ist, kann daher als normal angesehen werden, auch wenn ihr Ausmaß bedrückend ist. Sollte sich der zyklische Verlauf fortsetzen, so können für die Branche irgendwann zwischen 2004 und 2006 goldene Zeiten anbrechen.

Kommunikationsbereich meiden

Wir gehen davon aus, dass der Bereich Festnetzkommunikation ein Jahr oder noch länger brauchen könnte, um sich zu erholen. Ferner sind die Fahrzeug-, die Raumfahrt- und die Investitionsgüterindustrie sowie der militärische Sektor relativ stabile Absatzmärkte für Chips. Die Chip-Nachfrage in den Märkten für Mobiltelefone, PCs, Videospiele und Breitbandanwendungen in privaten Haushalten dürfte gegen Ende des Jahres 2002 wieder steigen.

Unter diesen Annahmen hat bei Standard & Poor's viele Chiphersteller, die nur auf den Kommunikationssektor zielen, mit zwei STARS („Reduzieren“) oder drei STARS („Halten“) bewertet (siehe Link: " Geld verdienen mit dem S&P-Star-Ranking"). Zu den Unternehmen, die wir auf „Reduzieren“ stufen, gehören Applied Micro Circuits, Cypress Semiconductor, Integrated Device Technology, PMC-Sierra und Vitesse.

Breit aufgestellte Hersteller kaufen

Mit einem STAR („Verkaufen“) bewerten wir derzeit nur Micron Technology. In dieser Bewertung schlagen sich die recht düsteren Aussichten nieder, die für die Preisentwicklung bei Speicherchips bestehen. Micron produziert kostengünstig, macht aber dennoch Verluste. Die weltweiten Produktionskapazitäten für DRAMs sind insgesamt zu hoch. Wettbewerber wenden sich von der Herstellung von DRAMs ab, aber sie tun dies nicht schnell genug, um den Preisverfall zu stoppen.

Sollte sich der von Verlusten geplagte koreanische Speicherchiphersteller Hynix jemals aus dem Geschäft zurückziehen, würde sich die Preissituation verbessern. Es sieht allerdings so aus, als hätte Hynix eine Größe erreicht, die ein Scheitern unmöglich macht. Darauf lassen die Finanzspritzen schließen, welche die koreanische Regierung dem Unternehmen kürzlich zukommen ließ.

Uns gefallen solche Unternehmen, die auf breite Märkte zielen und die relativ am Anfang des zyklischen Aufschwungs wieder oben auf sein werden. Dazu gehören der Hersteller von hochwertigen Chips für Analoganwendungen Linear Technology, deren Aktie wir ebenso wie Texas Instruments mit fünf STARS oder mit „Kaufen“ bewerten. Vier STARS oder „Akkumulieren“ verleihen wir den Aktien von Analog Devices, NVIDIA, Microchip Technology sowie Maxim Integrated Products.

 
 Thomas Smith leitet bei Standard & Poor's die Abteilung Technologie-Research.

Text: @ank

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das Zentrum d.:

FEI vergrößert nicht nur Atome, auch das Depot

 
02.12.01 13:06
FEI vergrößert nicht nur Atome, sondern auch das Depot
Von Richard Tortoriello, Analyst bei S&P-MarketScope

6. Nov. 2001 FEI produziert Raster-Elektronenmikroskope, die Strukturen bis hinunter auf die atomaren Ebene analysieren und messen. FEI verkauft seine Produkte an alle großen Halbleiter- und Datenspeicherhersteller sowie an Hochschulen. Der durchschnittliche Verkaufspreis seiner Erzeugnisse liegt zwischen 200.000 und 3,4 Millionen Dollar.

Das Unternehmen hat seine Wurzeln im Labormarkt. Es erkannte aber früh, dass die Einzelteile von Halbleitern rasch auf Submikrongröße schrumpften und weitete die Anwendung seiner Geräte auf den Mikroelektronikmarkt aus. Die Umsätze in diesem Bereich stiegen im Jahr 2000 auf 56 Prozent der Gesamtumsätze, verglichen mit 37 Prozent 1998.

Neue Wafer steigern die Nachfrage nach FEI-Produkten

Rückenwind erhält FEI durch die Umstellung von 200mm- auf 300mm-Silizium-Wafer, die Halbleiterherstellern beträchtliche Kosteneinsparungen bietet. Dazu müssen sie jedoch den Output der 300mm-Produktionsanlagen rasch verbessern, wozu sie jeden Aspekt des Vorgangs sorgfältig messen müssen. Dadurch dürfte der Bedarf an metrologischen Geräten, wie sie von FEI gefertigten werden, steigen.

Zusätzliche Nachfrage kommt aus der Life-Sciences-Branche. Die Mikroskope werden zunehmend in der strukturellen Biologie eingesetzt, einschließlich der Genomik und des Protein-Sequencing sowie der Protein-Analyse. Außerdem verkauft FEI seine Produkte an alle großen Gesundheitsinstitute und erlebt im Anschluss an die jüngsten bioterroristischen Verbrechen eine erhebliche Steigerung der Anfragen nach ihren Instrumenten.

Umsatzwachstum von 15 Prozent

Standard & Poor's rechnet mit einem jährlichen Umsatzwachstum von 15 Prozent für 2001 und 2002. Allerdings dürften die Investitionsausgaben für Halbleiterausrüstung insgesamt in diesem Jahr um mehr als 40 Prozent zurückgehen. Für 2002 rechnen wir mit einer weiteren Verschlechterung um mindestens zehn Prozent.

Wir erwarten einen Gewinn je Aktie (ohne Goodwill-Abschreibung) von 1,30 Dollar in 2001 und 1,47 Dollar in 2002. Zudem rechnen wir mit einem jährlichen Wachstum für die nächsten fünf Jahre von knapp 23 Prozent. Bei einem gegenwärtigen Kurs von 30,05 Dollar wird die Aktie zu einem 2002er Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 20 und damit mit einem Abschlag gegenüber ihrem langfristigen projizierten Wachstum gehandelt.

Enormes Kuspotenzial

Unserer Meinung nach werden die Investitionsausgaben für Halbleitergeräte Mitte 2002 ansteigen. Infolge der Nachfrage nach Instrumenten, die bei den fortgeschrittensten Herstellungsgrößen Mängel finden und den Output verbessern können, dürfte FEI überproportional von diesen Ausgaben profitieren. Wir prognostizieren für einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten ein Kursziel von 40 Dollar (was etwa einem KGV von 27, basierend auf unserer 2002er Gewinnschätzung je Aktie, entspricht). Damit besteht ein Kurspotenzial von knapp über 40 Prozent gegenüber dem jetzigen Kursniveau.

 
S&P - Aktie der Woche 496165www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/inc/in/...EF3}&mode=picture" style="max-width:560px" >  
 

Text: @ank
Bildmaterial: dpa

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das Zentrum d.:

S&P-Interview: Laue Aussichten für den IT-Sektor

 
03.12.01 15:37
S&P-Interview
Laue Aussichten für den IT-Sektor im nächsten Jahr


3. Dez. 2001 Viele Technologiewerte werden noch ein Jahr oder länger brauchen, um aus der gegenwärtigen Flaute herauszukommen. Deswegen bewertet Standard & Poor's (S&P) den Technologiesektor insgesamt neutral. Trotzdem empfiehlt Thomas W. Smith, leitender Analyst für den Technologiebereich bei S&P, einige Technologieaktien zum Kauf. Mit anderen Worten, sie werden in der S&P STARS-Liste (STAR steht für Stock Appreciation Ranking System) mit fünf STARS bewertet. Zu den Kaufempfehlungen gehören die Aktien von Texas Instruments und IBM.

Smith rät den Anlegern, „das ziemlich schlechte Jahr 2001 zu vergessen“ und nach vorne zu blicken auf ein „mittelmäßiges Jahr 2002 und ein besseres Jahr 2003“. Er prognostiziert, dass sich Ausrüstungsproduzenten für das Festnetz, wie Corning und JDS Uniphase, als Letzte wieder erholen werden.

An der Börse scheint sich im Moment nicht viel zu tun. Wie lautet die Prognose von Standard & Poor's?

Unserer Meinung nach werden am Markt am ehesten Wachstumswerte favorisiert, einschließlich IT-Aktien. Den IT-Sektor bewerten wir gegenwärtig mit „Neutral“, aber die Aussichten in dieser Branche unterscheiden sich je nach dem Unterbereich. Nach dem durch die Terroranschläge ausgelösten Abschwung hat sich der Markt wieder recht gut entwickelt. Die Marktteilnehmer scheinen bereit für ein mittelmäßiges Jahr 2002 und ein besseres Jahr 2003 und werden dann das ziemlich schlechte Jahr 2001 bald vergessen.

Welche IT-Wachstumswerte halten Sie denn für die besten?

In diesem Sektor schätzen wir Halbleiterunternehmen besonders; wir denken dabei zum Beispiel an zwei Hersteller analoger Chips - Texas Instruments und Linear Technology - sowie Fairchild Semiconductor, einen kleineren Produzenten von analogen und Mixed-Signal-Chips. Andere bevorzugte Chip-Hersteller sind Nvidia, ein Hersteller von Grafik-Chips, und Microsemi, ein anderer kleiner Produzent von analogen und diskreten Chips.

Außer den Halbleiterfirmen bewerten wir wegen der stabilen Einkünfte aus Dienstleistungen und dem Erholungspotenzial im Bereich Chips und Technologie allgemein auch IBM weiterhin gut. Daneben bevorzugen wir Citrix Systems, einen Anbieter von Anwendungssoftware und -services und, ebenfalls im Bereich Software, Symantec, das sich auf Internet-Sicherheitslösungen spezialisiert hat. Kürzlich haben wir Flextronics, einen kostengünstigen Anbieter von Produktionsdienstleistungen, aufgewertet. Flextronics hat bei einem Comeback der Technologiehardware gute Chancen.

Was halten Sie von Firmen im Bereich Glasfasertechnik?

Die Glasfasertechnik ist eine der Netzwerk- und Telekommunikationstechnologien für das Festnetz, die im Jahr 2000 einen sehr starken Boom erlebt hat und anschließend mit Lagerüberbeständen und einem deutlichen Abschwung zu kämpfen hatte. Aktien in diesem Bereich, wie zum Beispiel die von Corning, sind ziemlich gefallen. Wir bewerten Corning im Moment mit drei STARS. Unsere Prognose für den Technologiesektor im Allgemeinen geht auch davon aus, dass die Hersteller von Ausrüstungen für das Festnetz zu den letzten gehören werden, die sich von diesem Abschwung wieder erholen.

Bleiben wir noch in diesem Bereich. Was können Sie uns über JDS Uniphase sagen?

Dieses Unternehmen ist ein weiteres bemerkenswertes Opfer des Konjunkturzyklus im Bereich Kommunikationsanlagen. Mein Kollege Ari Bensinger bewertet es gegenwärtig mit „Reduzieren“, also zwei STARS. JDS tritt am unteren Ende des Konjunkturzyklus auf der Stelle; es könnte eine Chance eines Comeback haben, auch wenn es noch einige Zeit dauern wird, bis die Erträge wieder steigen.

Halten Sie Nokia und AOL Time Warner für eine gute Wahl?

Ari Bensinger, der Nokia beobachtet, wiederholte für dieses Unternehmen am Freitag in einer Meldung seine Bewertung Reduzieren. Er berichtet, dass die Erholung im Mobiltelefonmarkt möglicherweise etwas langsamer voranschreiten wird als zuvor erwartet. AOL Time Warner bewertet mein Kollege Scott Kessler im Moment mit „Kaufen“ (vier STARS), da er in dieser Aktie Potenzial sieht.

Gibt es noch Bedenken wegen der hohen Bewertung einiger Technologieaktien? Sehen Sie Schnäppchen am Markt?

Ja, die Bewertung im Technologiebereich gibt weiter Grund zur Sorge, vor allem angesichts der Tatsache, dass Anleger häufig Aktienkurse schnell in die Höhe treiben wollen, wenn eine Talsohle erreicht worden ist, sei es bei Einnahmen, Aufträgen oder Gewinnen. Bis zu einer Erholung könnte es in einigen Bereichen jedoch noch etwas dauern und die Bewertungen für diese Zeitspanne sind möglicherweise nicht realistisch.

Folglich braucht man als Anleger im Technologiebereich jetzt Geduld; sind die Tage der schnellen Gewinne vorbei?

Ja, dem ist so. Im Oktober sind die Technologiewerte sehr schnell gestiegen, aber zuvor waren sie nach den Terroranschlägen vom 11. September auch stark gefallen. Nachdem nun die Verluste vom September wieder wettgemacht wurden, beginnt der Technologiesektor, sich wieder nach oben zu bewegen. Die Aussichten für 2002 und in manchen Fällen auch für 2003 sind jedoch gemischt. Insgesamt bewerten wir den Sektor weiterhin „Neutral“.

Das Gespräch führte Jack Dierdorff für Standard & Poor's.

Text: @la
Bildmaterial: Bert Reller/STOCK4B

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das Zentrum d.:

St. Jude Medical schlägt im richtigen Takt (*****)

 
04.12.01 16:20
Von Robert Gold

4. Dez. 2001 Die in Minnesota ansässige St. Jude Medical bietet mit Schwerpunkt auf Produkte zur Herzbehandlung medizinische Geräte an. Während früher vor allem künstliche Herzklappen, das Geschäft bestimmten, ist man jetzt Marktführer in der Behandlung von Herzrhythmusstörungen, Elektrophysiologie (EP), Kathetern und verschiedenen Herzchirurgieprodukten.

S&P - Aktie der Woche 498698www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/inc/in/...746}&mode=picture" style="max-width:560px" >
St. Jude-Aktionäre sollten keine Herzprobleme bekommen


Die Hauptproduktkategorie sind Herzschrittmacher, die rund die Hälfte der Umsätze ausmachen. Standard & Poor's (S&P) schätzt, dass 2001 der weltweite Umsatz mit Herzschrittmachern um fünf Prozent auf rund drei Milliarden Dollar steigt. Nach Marktführer Medtronic, der 50 Prozent Marktanteil auf sich vereinigt, soll St. Jude 2001 auf einen Marktanteil von 24 Prozent kommen. Das geschätzte Umsatzwachstum von 8,5 Prozent wäre sogar der Spitzenwert in der Branche.

Steigende Marktanteile

Das Unternehmen stellt neben Herzschrittmachern auch implantierbare Cardioverter Defibrillatoren (ICDs) her, die benutzt werden, um bei Patienten mit beschleunigtem Herzschlag - ein Leiden, das als Tachykardie bekannt ist - wieder einen normalen Herzrhythmus herzustellen. Obwohl ICDs weit hinter Schrittmachern rangieren, was den Umsatzanteil angeht - der projizierte Anteil beläuft sich auf 15 Prozent für 2001 und auf 17 Prozent für 2002 -, gilt das ICD-Geschäft als entscheidender Wachstumsmotor für St. Jude.

S&P schätzt, dass der weltweite ICD-Markt in 2001 um zwölf Prozent auf einen Umsatz von 1,9 Milliarden Dollar wächst. Wir erwarten gleichzeitig, dass St. Jude dank erfolgreicher Markteinführung des Photon-Dual-Chamber-Defibrillators um 15 Prozent wächst und so 2001 auf einen Umsatzanteil von elf Prozent kommen wird, das heißt Platz drei hinter Medtronic (51 Prozent) und Guidant (36 Prozent) belegt.

Hohes Kurspotenzial

Im Jahr 2001 trauen wir dem Unternehmen ein Plus beim Gewinn je Aktie von 24 Prozent auf 2,25 Dollar und ein Umsatzwachstum von 14 Prozent zu. 2002 soll der Umsatz dann um 14 bis 16 Prozent wachsen und der Gewinn je Aktie auf 2,60 Dollar. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis basierend auf den Schätzungen für 2002 bewegt sich damit auf Branchenniveau.

Gemessen am Kurs-Umsatzverhältnis wird der Titel aber mit einem Abschlag von 15 Prozent bewertet. Dabei hätte St. Jude angesichts der Wachstumsaussichten aus unserer Sicht einen Aufschlag verdient, zumal zudem Übernahmefantaise besteht. Das Zwölf-Monats-Kursziel veranschlagen wir mit 91 Dollar jedenfalls um 23 Prozent über dem aktuellen Kursniveau an.

S&P - Aktie der Woche 498698www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/inc/in/...E41}&mode=picture" style="max-width:560px" >  
 
 
Robert Gold ist Aktienanalyst bei Standard & Poor´s.
Im Chart sehen Sie den Kursverlauf von St. Jude Medical in Dollar gerechnet in den vergangenen fünf Jahren.

Text: @jüb
Bildmaterial: laif/ Frommann


Antworten
patznjeschniki:

Geniale Berichteserie!!! Großes DANKE!!! o.T.

 
04.12.01 17:42
Antworten
das Zentrum d.:

S&P sagt ein positives Aktienjahr voraus

 
07.12.01 11:32
S&P - Aktie der Woche 502552www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/inc/in/...FF3}&mode=picture" style="max-width:560px" >

7. Dez. 2001 Die Risiken beim Aktienkauf sind derzeit zwar hoch, aber sie einzugehen, dürfte sich lohnen. Das ist die zentrale Botschaft der Analysten beim FAZ.NET-Kooperationspartner Standard & Poor's (S&P) für das Börsenjahr 2002.

Es könnte zwar durchaus passieren, dass sich die jüngsten Kursgewinne im Nachhinein nur als weitere Rally im Bärenmarkt erweisen. Doch laut S&P stehen die Chancen gut, dass es sich um die erste Stufe in einem neuen Bullenmarkt handelt.

Keine gemütliche Börsenphase

Für gewöhnlich ist die Phase, wenn ein neuer Bullenmarkt beginnt, keine gemütliche Zeit, in der sich die Anleger wohl fühlen. Das Vertrauen in den Kursaufschwung ist oft noch sehr gering, was nach den zahlreichen Enttäuschungen zuvor, als sich die Hoffnungen auf ein Ende des Bärenmarktes nie erfüllten, auch nachvollziehbar sei.

Traditionell laufe es aber so ab, dass Kursaufschwünge ausgerechnet dann ihren Anfang nehmen, wenn die Nachrichten am schlechtesten ausfallen und die stark gefallenen Gewinne die Kurs-Gewinn-Verhältnisse als heillos überbewertet erscheinen lassen. Verschärft wird das Unbehagen aktuell noch durch die Terrorangst und der Sorge vor einem längeren Krieg. Aber trotz dieser Umstände setzt S&P-Chefvolkswirt David Wyss dank der Anreize durch die Geld- und Fiskalpolitik auf eine baldige Rückkehr auf den normalen Wachstumspfad.

Höhere Aktienquote empfohlen

Da es angesichts der niedrigen Renditen am Rentenmarkt kaum attraktive Anlagealternativen gebe, rät S&P zu einer Erhöhung der Gewichtung des Aktienanteils in einem Musterdepot von 60 auf 65 Prozent zu Lasten des Rentenanteils, der damit auf 20 Prozent sinkt (zehn Prozent der Mittel sollen demnach in bar gehalten werden). Unter dem Strich rechnen die Experten im Jahr 2002 mit zweistelligen prozentualen Wachstumsraten beim S&P 500-Index und dem Nasdaq Composite-Index.

Garniert wird das Ganze durch vermutlich wieder steigende Unternehmensgewinne. Für die einzelnen Quartale im nächsten Jahr sagt S&P Zuwäche von zehn Prozent, 46 Prozent, 56 Prozent und 29 Prozent voraus. Gestützt werde die These im Übrigen auch durch die Charttechnik. Hier sei es den wichtigsten Indizes am Mittwoch gelungen, neue Kurshöhen im Rahmen der derzeitigen Erholung zu markieren (siehe Link: Gleich drei Kaufsignale an der Wall Street).
Antworten
das Zentrum d.:

5 Sterne für Microchíp Technology

 
11.12.01 17:30
Microchip Technology mit beständigen Gewinnen
Von Thomas Smith, Analyst S&P MarketScope

S&P - Aktie der Woche 506991www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/inc/in/...32E}&mode=picture" style="max-width:560px" >

11. Dez. 2001 Die Chips von Microchip Technology steuern Kühlschränke und Fernbedienungen genauso wie tragbare Computer, Telefone, Airbags und Motorsteuersysteme. Das Unternehmens bedient den Konsumgütermarkt (Anteil am Umsatz des Unternehmens 34 Prozent), den Telekommunikationsmarkt (18 Prozent) sowie die Märkte Industriegüter (18 Prozent), Automobil (15 Prozent)  und technische Büroausstattung (15 Prozent).

Diese Diversifizierung der Endverbrauchermärkte ist der Schlüssel zur überlegenen Gewinnstabilität von Microchip Technology. Ein anderer Vorteil ist die geografische Streuung: Die Umsätze stammen zu ungefähr jeweils einem Drittel aus Nord- und Südamerika, Asien und Europa.

Standard & Poor's (S&P) hat der Aktie mit fünf Sternen das höchste Investmentranking verliehen und sieht trotz kürzlicher Kurssteigerungen noch ein erhebliches Aufwärtspotenzial im Rahmen der sich anbahnenden Erholung der Branche. S&P hat den Wert, der seinem MidCap-400-Index angehört, zur Aktie der Woche gewählt.

Auf dem Weg zum bedeutendsten Großhändler

Microchip Technology verfügt bei 8-Bit-Microcontrollern bereits über einen Marktanteil von 10,4 Prozent und gewinnt ständig Marktanteile hinzu. Die Semiconductor-Industry-Association schätzt den globalen 8-Bit-Microcontroller-Markt auf 4,6 Milliarden Dollar im Jahr 2001 und erwartet eine Steigerung auf 6,2 Milliarden Dollar 2004. Das Marktwachstum für 16-Bit-Microcontroller (eine Chipkategorie, die ebenfalls von Microchip gefertigt wird) dürfte sogar doppelt so hoch sein. Microchip will der bedeutendsten Großhändler von 8-Bit-Microcontrollern werden. Wir sind zuversichtlich, dass Microchip Technology dieses Ziel bis 2005 auch erreichen wird.

Standard & Poor's erwartet, dass der Umsatz des Unternehmens im Geschäftsjahr 2002 (März) um 14 Prozent sinken, sich dann aber 2003 wieder erholen (plus 15 Prozent) und 2004 um 20 Prozent wachsen wird. Die Bruttomarge liegt gegenwärtig bei knapp 50 Prozent und dürfte sich 2004 auf 55 Prozent erhöhen, wenn das Produktionsvolumen zunimmt und Effizienzgewinne bei der Herstellung erzielt werden können. Trotz des derzeitigen Branchenabschwungs ist die opterative Marge nie unter 20 Prozent gesunken. Dies ist für einen Chiphersteller eine erstaunliche Ergebnisbeständigkeit.

Microchip ist der Konkurrenz voraus

Im Juni 2001 dürfte der Tiefpunkt des Zyklus erreicht worden sein, was Quartalsumsätze und operative Margen betrifft. Damit ist Microchip Technology den meisten anderen Chipherstellern um etwa ein Quartal voraus. Standard & Poor's schätzt den Gewinn je Aktie im Geschäftsjahr 2002 auf 0,69 Dollar, 2003 auf 0,93 Dollar und 2004 auf 1,25 Dollar. Unserer Meinung nach hören die Anleger zurzeit auf, über den letzten Tiefpunkt nachzudenken, und beginnen, das Gewinnpotenzial bis zum nächsten Zyklus-Hoch ins Auge zu fassen.

Das Sachanlagevermögen von Microchip beträgt 7,61 Dollar je Aktie, was einem Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von 5,4 entspricht. Dieses liegt zwar über den niedrigsten Werten, aber Microchip wurde in jedem der letzten fünf Jahre mit einem KBV von über 5,8 gehandelt und hat in starken Jahren ein KBV von mehr als sieben erreicht. Der Buchwert und der Cash-Flow je Aktie haben sich seit 1994 jährlich erhöht, so dass S&P im kommenden Aufschwung weiteres Wachstum erwartet.

Kursziel 50 Dollar

Unser Kursziel auf Sicht von zwölf Monaten liegt bei 50 Dollar, abgeleitet aus einem KGV von 40 auf Basis unserer 2004er Gewinnschätzung je Aktie von 1,25 Dollar. Dieser potenzielle Kurs wird von unserer Discounted-Cash-Flow-Analyse untermauert, die einen Substanzwert der Aktie von knapp 51 Dollar impliziert. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis von sieben würde sogar einen Kurs von 53 Dollar rechtfertigen.

Obwohl der Aktienkurs von Microchip Anfang Dezember im Einklang mit anderen Technologie-Werten angezogen hat, glauben wir, dass dieses in der volatilen Halbleiterbranche vergleichsweise stetig wachsende Unternehmen über ein enormes Aufwärtspotenzial verfügt. Deshalb empfehlen wir in Anbetracht eines Branchenaufschwungs in den kommenden Jahren den Aufbau von Positionen.

S&P - Aktie der Woche 506991www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/inc/in/...C5C}&mode=picture" style="max-width:560px" >  
 
Der Chart zeigt die Kursentwicklung von Microchip Technology in den vergangenen fünf Jahren.

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das Zentrum d.:

wer in US Aktien investiert sollte das mal lesen o.T.

 
12.12.01 06:08
Antworten
das Zentrum d.:

5 Sterne für DoubleClick !!!

 
19.12.01 10:28
DoubleClick - Kick für risikobereite Anleger
Von Scott Kessler, Analyst bei S&P MarketScope

18. Dez. 2001 Der Online-Werbemarkt dürfte seinen Tiefpunkt erreicht haben und im Jahr 2002 einer kräftigen Erholung entgegensehen. Daher schätzt Standard & Poor's (S&P) die Aussichten für DoubleClick optimistisch ein. Wir haben die volatilen Aktien dieses führenden Anbieters von Internet-Werbelösungen kürzlich mit unserem höchsten Investmentranking von fünf STARS (Kauf) versehen und zur Aktie der Woche erkoren.

S&P - Aktie der Woche 516131www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/inc/in/...486}&mode=picture" style="max-width:560px" >

Laut dem in New York ansässigen Online-Marktforschungsunternehmen eMarketer sollten die Internet-Werbeausgaben 2001 auf 7,6 Milliarden Dollar steigen, verglichen mit sieben Milliarden Dollar im Jahr 2000. Das Research-Unternehmen schätzt, dass dieser Betrag in 2005 auf 23 Milliarden Dollar hochschnellen wird, was über die nächsten vier Jahre einem durchschnittlichen Jahreswachstum von 32 Prozent entspräche.

Vernünftige Akquisitionsstrategie

Die Flaute auf dem Online-Werbemarkt, die Mitte 2001 einsetzte, bot DoubleClick die Möglichkeit, sich durch den Kauf unabhängiger Unternehmen und Geschäftseinheiten zu kräftigen. In dieser schwierigen Periode hat DoubleClick sich außerdem neu aufgestellt. Das Unternehmen hat sein Personal verringert, unrentable Sparten ausgegliedert und Ausgaben gekürzt. S&P geht davon aus, dass DoubleClick aus dem derzeitigen Konjunktureinbruch mit einem größeren Marktanteil, einer stärkeren Einflussnahme auf die Preise und erhöhter operativer Leistungsfähigkeit hervorgehen wird.

Obwohl wir in diesem Jahr Verluste bei DoulbeClick erwarten, sehen wir die Aktie als eine viel versprechende Anlage für risikobereite Investoren. Am Ende des dritten Quartals 2001 verfügte DoubleClick über Bargeld, liquide Vermögenswerte und Investitionen in Höhe von 778,5 Millionen Dollar, was 5,80 Dollar je Aktie entspricht. Die Liquiditätsreserven dürften durch die Verluste in den kommenden beiden Quartalen kaum beeinträchtigt werden, sondern weiterhin zur Finanzierung strategischer Akquisitionen, zum Aktien- und Schuldenrückkauf und als Wettbewerbsvorteil dienen.

DoubleClick ist überlebensfähig

Im Laufe des vergangenen Jahres hat DoubleClick teils wegen seiner gesunden Bilanz Marktanteile erobern und behaupten können. Im Gegensatz zu einigen Wettbewerbern gilt DoubleClick als überlebensfähig, was Nachfrager von Internet-Werbelösungen veranlass, bei DoubleClick einzukaufen. Investoren, die sich überlegen, in welches führende Internet-Unternehmen sie ihr Geld stecken sollten, kommen häufig zu einem ähnlichen Schluss.

Die Discounted-Cash-Flow-Analyse von Standard & Poor's ermittelt einen Substanzwert je Aktie von 15 Dollar. Dies ist auch unser Kursziel für die kommenden sechs bis zwölf Monate. Dabei handelt es sich um einen Anstieg von ungefähr 25 Prozent gegenüber dem jetzigen Kurs. Weitere Kurserhöhungen könnten durch günstige Entwicklungen hinsichtlich des Verkaufs der US-Mediensparte, durch zunehmende Umsatz- und Gewinnerwartungen und durch eine positivere Anlegerstimmung ermöglicht werden.

Insgesamt schätzen wir DoubleClick, weil es ein etablierter Branchenführer auf einem Markt mit hohem Wachstum ist, weil es seinen Geschäftsschwerpunkt und seine operative Effektivität verbessert und risikobereiten Investoren eine hochwertige Anlage bietet.

S&P - Aktie der Woche 516131www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/inc/in/...F97}&mode=picture" style="max-width:560px" >
 
Der Chart zeigt die Kursentwicklung von DoubleClick seit dem Frühjahr 1998.

Text: @ank
Bildmaterial: Marc Oeder/STOCK4B

Antworten
das Zentrum d.:

Interview: Gesunde Prognose für´s Gesundheitswesen

 
19.12.01 10:45
S&P-Interview
Gesunde Prognose für das Gesundheitswesen


18. Dez. 2001 Das Gesundheitswesen ist die Branche, die David J. Braverman, Senior Investment Officer bei Standard & Poor's (S&P), am nachdrücklichsten empfiehlt.

S&P - Aktie der Woche 516155www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/inc/in/...D06}&mode=picture" style="max-width:560px" >

Braverman erwartet, dass der Markt im nächsten Jahr insgesamt zulegen wird, wobei eine Wiederbelebung der Unternehmensgewinne den erforderlichen Katalysator bildet. Obwohl sich die Zinssenkungen durch die amerikanische Notenbank fortsetzen könnten, seien sie als Kaufanreiz für den Anleger kaum noch geeignet. Damit verlagere sich das Interesse auf die Gewinne der Unternehmen.

David, der Dow Jones-Index ist wieder unter die mystische Marke von 10.000 Punkten gefallen. Was denkt man bei S&P über die angebliche Rally - und die Aussichten für den S&P 500?

Tja, wir haben bereits eine recht kräftige Rally hinter uns, und wir meinen, dass sie sich nach einer gewissen Konsolidierung fortsetzen kann. Aber die meisten Kurssteigerungen sind wahrscheinlich im nächsten Jahr zu erwarten, wenn sich die Gewinne verbessern. Unserer Ansicht nach wird der S&P 500 noch ein wenig zulegen und im dritten Quartal 2002 bei etwa 1.250 Punkten ankommen.

Halten Sie dies für einen guten Zeitpunkt, Oracle zu kaufen?

Ja, wir haben die Aktie mit einem Investmentranking (STARS: Stock Appreciation Ranking System) von vier STARS (Akkumulieren) versehen und erwarten, dass der Gewinn je Aktie in diesem Jahr auf 0,50 Dollar steigen wird.

Welche Branchen sind am ansprechendsten - und welche Aktien innerhalb dieser Branchen am attraktivsten?

Zurzeit ist unsere Lieblingsbranche vermutlich das Gesundheitswesen. Hier gefallen uns beispielsweise Pfizer und Johnson & Johnson. Beide sind mit fünf STARS (Kaufen) bewertet und im Pharmaziebereich führend. Was die Unternehmen für medizinische Ausrüstungen betrifft, sind wir auch von St. Jude Medical angetan.

Was halten Sie von Tyco?

Tyco ist weiterhin ein eindeutiger Kauf. Das Unternehmen hat kürzlich eine neue Akquisition ausgehandelt, diese betrifft Paragon Trade Brands, einen Hersteller von Wegwerfwindeln. Das Unternehmen sollte auch in Zukunft durch Akquisitionen effektiv wachsen, und es hat sich im gegenwärtigen Konjunkturabschwung bewährt. Wir halten die Aktie für unterbewertet.

Wie wäre es mit einem S&P 500-Index-Fonds?

Das ist eine gute Methode, zu den geringsten Kosten die breiteste Diversifizierung zu erzielen. Die meisten Leute, die Index-Fonds kaufen, schneiden besser ab als die Käufer von aktiv verwalteten offenen Investmentfonds. Aber die Hoffnung stirbt nie, und viele streben immer noch eine aktive Verwaltung an.

Welche Unternehmen werden in der Telekommunikationsbranche überleben?

Die meisten Werte mit einer hohen Kapitalisierung, einige der kleineren dagegen nicht. Unsere beiden Favoriten sind im Moment Nextel und Sprint PCS. Außerdem raten wir, Alltel zu akkumulieren.

Ich habe ein paar Nokia-Aktien, die in zwei Monaten über 50 Prozent gestiegen sind. Kaufen, verkaufen, halten?

Nokia ist in letzter Zeit stark, aber wir sind nicht sicher, dass der Schwung auch anhält. Wir glauben, dass der Preisdruck durch die Wettbewerber und die Auslieferungen von 3G-Netzwerk-Produkten mit niedriger Gewinnspanne Druck auf die operativen Margen ausüben werden. Zurzeit würden wir die Aktien meiden.

Wie sieht's mit AOL Time Warner aus, dessen Blockbuster-Filme gerade in die Kinos kommen?

Andererseits sind die Anzeigenumsätze gesunken. AOL hat bei uns ein Investmentranking von vier STARS (Akkumulieren). Und wir haben weiterhin Vertrauen zu dem Konzern, obwohl das Spitzenmanagement ausgetauscht wird. Unserer Meinung nach wird AOL noch recht lange zu den Führern der Medienbranche gehören.

Was halten Sie von Exxon Mobil? Und von Energieaktien im Allgemeinen?

Exxon Mobil könnte im Moment die besten Chancen in der Energiebranche bieten. Da die kurzfristigen Perspektiven für Erdöl ungewiss sind, sorgt die Dividende von 2,4 Prozent für eine gewisse Stabilität. Ein weiterer Titel im Energiesektor wäre ChevronTexaco.

Ich habe gerade mein Büro aufgeräumt und ein Buch mit dem Titel „The 100 Best Internet Stocks“ gefunden. Sind davon noch welche übrig?

Sie sollten sich bessere Bücher beschaffen... Ja, es gibt noch ein paar Internet-Aktien. Wir stufen eBay und Amazon unter „Halten“ ein. Aber wir empfehlen den Verkauf von Yahoo. Unsere bevorzugte Internet-Aktie ist derzeit wohl Akamai. Das Unternehmen hat 2,30 Dollar je Aktie an Bargeld und finanziellen Vermögenswerten und erwartet im vierten Quartal Umsätze von 34 bis 36 Millionen Dollar. Es macht weiterhin Verluste, doch sie gehen stetig zurück. Wir empfehlen aggressiven Anlegern zu akkumulieren.

Das Gespräch führte Jack Dierdorff von BusinessWeek Online.

Text: @la
Bildmaterial: Dieter Klein/STOCK4B
Antworten
das Zentrum d.:

bitte hier mal ein Kommentar abgeben! o.T.

 
19.12.01 11:07
Antworten
Pichel:

habe keine Auslandsaktien......

 
19.12.01 11:24
gibt genug interessante Werte in Deutschland und vom Gesamtmarkt meine ich, das Deutschland nächstes Jahr genauso läuft wie USA selber.
Gruß Pichel
Antworten
chartgranate:

wie immer

 
19.12.01 12:24
haben wir es hier mit fundierter und interessanter Information unseres Zentrums zu tun.Wichtig ist für mich hier auch die Betrachtung der einzelnen Branchen durch die Jungs von S&P,denn hier wird auch für Euroland sicherlich der Trend mitgesetzt.Ich sehe ebenfalls die Gesundheitsbranche für die Wachstumsbranche der längerfristigen Zukunft an,allerdings müssen zum einen hier noch ein paar Bereinigungen innerhalb der Kandidaten vorgenommen werden und das psychologische Umfeld muss sich zugunsten der Branche entwickeln und stabilisieren,hier ist man noch sehr verhalten und schreckhaft.Bin im Augenblick auch noch nicht investiert,aber GPC Biotech und Evotec,sowie Schering und auch Pfizer stehen auf meiner diesbzgl.Watchlist ganz oben.
Diese Form der Informationsthreads sollte unbedingt beibehalten werden,da ich aus hier einfach meinen Allgemeinhorizont die Börse betreffend weiter bediene,ob ich jetzt amerikanische Aktien halte oder nicht,ausserdem wissen wir alle wie sehr Deutschland von den amerikanischen Börsen abhängt.
S&P halte ich sowieso für eines der seriösesten und ernstzunehmenden Analystenhäuser überhaupt.Was die wohl zu Zapf sagen würden.......
Antworten
Dr.UdoBroem.:

Schönen Dank!

 
19.12.01 12:28
Habe den Thread heute erst entdeckt....

Mit den meisten besprochenen Werten habe ich mich bisher noch nicht beschäftigt.

Bei MU lagen die Jungs ja wieder richtig!

Flextronics ist gestern nach Gewinnwarnung des Hauptkonkurrenten leicht unter Druck geraten - leider nicht genug, als dass ich eingestiegen wäre. Das Geschäft soll aber jetzt schon blendend laufen.

Akamai ist etwas undurchschaubar. Eine frühere Lieblingsfirma von mir. Das Geschäftsmodell scheint stimmig zu sein, die Technologie überzeugt, aber trotzdem gerät AKAM immer wieder unter Druck. Auffällig hierbei eine unendliche Serie von Insiderverkäufen...

Gruß Dr. Broemme
Antworten
das Zentrum d.:

Also weitermachen !! vielen Dank für eure Meinung o.T.

 
19.12.01 12:46
Antworten
das Zentrum d.:

Die Aktienfavoriten von S&P für das Jahr 2002

 
04.01.02 18:14
4. Jan. 2002 Jedes Jahr wählen die Analysten von S&P ihre „Power-Picks“. Das ist eine Sammlung der „besten Anlageideen“. Jeder Branchenanalyst versucht jeweils in seinem Bereich die Aktie heraus zu filtern, die er für am besten positioniert hält und die damit überdurchschnittliches Wachstum verspricht.

Das „Universum“ beschränkt sich auf den S&P 500 Index. Das Ziel besteht darin, dessen Entwicklung gemessen am Kursgewinn und der Dividendenausschüttung zu übertreffen.

Der Schwerpunkt der aktuellen Auswahl für das Jahr 2002 liegt auf der Informationstechnologie, dem Gesundheitswesen, bei Finanz- und Konsumwerten. Zusammen machen diese Titel etwa zwei Drittel des Portfolios aus.

Nach diesem Konzept wurden am ersten Januar 1997 zum ersten Mal Aktien veröffentlicht. Bis Ende November 2001 erzielten diese eine - kumulierte!- Performance von 86,9 Prozent, während der S&P 500 auf 64,5 Prozent kam. Allerdings war die Entwicklung im Jahr 2001 mit einem Minus von 14,5 Prozent leicht schlechter als der Vergleichsindex, der einen Verlust von 12,7 Prozent aufwies.

und hier die Tabelle:

S&P - Aktie der Woche 527647www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/inc/in/...64C}&mode=picture" style="max-width:560px" >
Antworten
das Zentrum d.:

35 WERTE MIT BEGRÜNDUNG o.T.

 
04.01.02 18:27
Antworten
Dr.UdoBroem.:

Tscha - der erst Kandidat schon mal weg...

 
04.01.02 18:50
Peregrine falls 36% on surprise loss warning
                   By Paul Abrahams in San Francisco
                   Published: January 3 2002 14:25 | Last Updated: January 4 2002 14:15

                                    Shares in Peregrine Systems, the formerly
                                    fast-growing San Diego-based software group,
                                    tumbled 36 per cent on Thursday after the
                                    company issued a surprise revenue and profit
                                    warning for the last quarter and reduced its
                                    forecasts for 2003. It was the second consecutive
                                    quarter that the company has missed its targets.

                   Matt Gless, chief financial officer, blamed the shortfall in revenues

                   primarily on the "horrific events in the US", which had affected deals
                   closing towards the end of its third quarter, ending December 31. The
                   effect of September 11 had hit deals around the world, and Europe had
                   been particularly weak, especially in the financial sector, he explained. The
                   lower-than-expected profits were the direct result of the shortfall in
                   revenues, he added.

                   Analysts tried to downplay fears that Peregrine's warning could augur
                   further disappointments in the software sector. "This is company, not
                   sectorally-specific," insisted Brent Thrill, analyst at CSFB. Other software
                   groups such as PeopleSoft and Siebel should have done well in the period,
                   he argued. Peregrine had simply mis-executed in Europe.

                   "These results are clearly disappointing. This was a horrific quarter,"
                   admitted Stephen Gardner, chairman and chief executive. "Before
                   September 11 we expected to meet and even surpass our forecasts.
                   Everything was amplified after September 11."

                   He said that orders from government, the financial sector and the
                   hospitality sector had proved disappointing. Average deal sizes had also
                   fallen sharply.

                   Peregrine said it expected to report revenues for the quarter of $175m,
                   including licence revenues of $75m, about the same as in the previous
                   three months. Average forecasts had been for sales of $222m.

                   The group would post a pro forma net loss of between 7-8 cents a share.
                   That compared with consensus estimates of earnings of 10 cents a share,
                   according to Thomson Financial/First Call. Including acquisition costs it
                   would post a net loss of between 32-33 cents a share. The company is
                   scheduled to report results on January 24.

                   Mr Gless said Peregrine remained cautious about the next two quarters
                   and had downgraded its forecasts. He expected revenues in each of the
                   next two quarters to be about $220m-$230m. Earnings per share in the
                   March period would be about 11 cents a share. For the financial year
                   beginning in April, the group expected to achieve revenue growth of
                   between 20-30 per cent and earnings per share growth of 30-40 per cent.

"The issue we face is not one of competition, product or customer satisfaction, but sales execution in a period of intense economic uncertainty," insisted Mr Gardner. He said the company would change its priorities. Previously, the company had emphasised top line sales growth first, earnings per share and cash-flow third. Cash-flow would now be the
top priority, he said.

The company, which has been highly acquisitive, said it would limit its mergers and acquisition strategy to tactical deals that were cash positive or cash neutral.

"We don't know when the economy is going to pick up. Everyone says it will be six months, but it's a moving six months. We are assuming that the economy has bottomed, but it is going to bump along the bottom. We are going to hunker down," said Mr Garner.

The group would reduce its staff from about 4,400 at the end of the year to about 4,200. A planned recapitalisation would be delayed, added Mr Gless. The group would have $140m-$150m of cash at the end of the quarter.
The shares closed down $5.24 at $9.27 on Thursday. That compares with a 52-week high of $33.55.

Oder auf dem Niveau gerade einsteigen?

Gruß Dr. Broemme
Antworten
das Zentrum d.:

bin leider nicht so fit im englischen

 
04.01.02 19:42
aber das wenn das eine Gewinnwarnung ist, so ist das Jahr noch lang und es kann sich noch einiges ändern. Letztlich zählt die Performance aller Aktien im Vergleich zum S&P 500 Index und da sind die auch drin.  
Antworten
das Zentrum d.:

S&P-Tipps wieder besser als der Markt

 
13.01.02 14:29
13. Jan. 2002 Besser abzuschneiden als der Gesamtmarkt fällt vielen Anlegern schwer - egal ob Profi oder Hobbyanleger. Selbst Analysten, die für möglichst richtige Prognosen bezahlt werden, liegen erstaunlich häufig falsch.

Dieser Umstand macht die Leistung des FAZ.NET Kooperationspartners Standard & Poor´s (S&P) erwähnenswert. Die dortigen Analysten haben mit ihren Kaufempfehlungen, die sie mit fünf Sternen und damit der Höchstnote auszeichnen, im Jahr 2001 erneut besser als der Gesamtmarkt abgeschnitten (siehe auch Link: Geld verdienen mit dem S&P-Star-Ranking).

Verluste konnten im schwierigen Börsenjahr 2001 zwar nicht vermieden werden, aber immerhin: Die Wertentwicklung der Fünf Sterne-Kaufempfehlungen lag mit minus 10,9 Prozent über der des S&P 500 Index, der 13,0 Prozent verlor und als Vergleichsmaßstab dient.

In elf von 15 Jahren ein besseres Ergebnis

Damit gelang es dem Analysten-Team zum elften Mal in der 15jährigen Geschichte dieser Art von Empfehlungen den Index zu schlagen. Auch gegenüber dem Nasdaq Composite Index, der um 21,1 Prozent nachgab und dem Dow Jones Industrial Average, der elf Prozent verlor, kann sich die Wertentwicklung sehen lassen.

Kenneth Shea, Managing Director der Aktienanalyse bei S&P bilanziert zufrieden: "Unser Performance seit Bestehen des Rankings war spektakulär. Die mit vier oder fünf Sternen ausgezeichneten Aktien haben den S&P 500 Index in den Zeiträumen von einem, drei, fünf, zehn und 15 Jahren geschlagen. Oder griffiger in Zahlen ausgedrückt: Hätte ein Anleger 1986 gleichgewichtet in die Aktien mit fünf Sternen 10.000 Dollar investiert und hätte er bis dato alle Aktivitäten nachvollzogen, dann wäre aus diesen 10.000 Dolar bis Ende 2001 insgesamt 125.200 Dollar geworden. Bei einer reinen Nachbildung des S&P 500 wären dagegen heute nur 47.408 Dollar wert.

Wermutstropfen bei den Verkaufsempfehlungen

Auch die Verkaufsempfehlungen, also die Aktien, die nur mit einem oder zwei Sterne dekoriert werden, erfüllten laut Berechungen von S&P in der Vergangenheit ihren Zweck. Im Zeitraum von fünf, zehn und 15 Jahren schnitten sie schlechter ab als der S&P 500-Index. Mit einem Anteil von zehn Prozent an Verkaufsempfehlungen weist S&P zudem darauf hin, dass dieser Anteil für die Verhältnisse an Wall Street vergleichsweise hoch ist.

Ein Wermutstropfen auf der ansonsten recht sauberen Weste soll aber nicht verschwiegen werden. Im Jahr 2001 hätten die Verkaufsempfehlungen mit nur einem Stern sogar ein Plus von 7,3 Prozent gebracht (siehe Link: Unbeliebte Aktien besser als beliebte). Den in den vergangenen beiden Jahren gebeutelten Anleger wird es daher wenig trösten, dass in der 15-Jahresbilanz die Verkaufsempfehlungen im Durchschnitt um 18 Prozent im Wert gesunken sind.

FAZ.NET konzentriert sich derzeit aber ohnehin nur auf die Kaufempfehlungen. Eine lukrative Investmentidee von S&P stellt FAZ.NET jeden Dienstag als Aktie der Woche vor. Unter den Links: Park Place Entertainment lohnt den Einsatz, DoubleClick - Kick für risikobereite Anleger und Microchip Technology mit beständigen Gewinnen finden Sie die drei jüngsten Beispiele aus dieser Kategorie.
Antworten
das Zentrum d.:

Stilwell Financial mit 20 Prozent-Chance

 
16.01.02 07:28
Von Robert McMillan, Aktienanalyst bei Standard & Poor's

S&P - Aktie der Woche 541374www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/inc/in/...3D0}&mode=picture" style="max-width:560px" >
Sieht so bald der Kurs von Stilwell aus?

15. Jan. 2002 Bei der seit 12. Juli 2000 börsennotierten Stilwell handelt es sich um einen diversifizierten, global tätigen Finanzdienstleister mit Tochtergesellschaften und Filialen in Nordamerika, Europa und Asien. Seine Hauptbestandteile sind die Janus Capital Corporation, Berger LLC, Nelson Money Managers und DST Systems. Stilwells Geschäftssparten bieten Interessenten eine Vielzahl von Dienstleistungen auf den Gebieten Vermögensverwaltung, Aktionärsberatung, Softwarelösungen, et cetera an.

Bessere Geschäfte in 2002 erwartet

2001 war ein schwieriges Jahr für Stilwell und andere Vermögensverwalter. Das von Stilwell verwaltete Gesamtvermögen sank drastisch infolge der Marktbedingungen, die durch den Terroranschlag vom 11. September noch verschlimmert wurden. Am 31. Dezember 2001 belief sich das Fondsvolumen des Unternehmens auf 193 Milliarden Dollar. Ein deutliches Minus gegenüber dem Vorjahreswert von 260 Milliarden Dollar. Für 2002 erwartet S&P, dass Stilwell sein Fondsvolumen moderat erhöhen kann.

Das höhere Fondsvolumen dürfte dazu beitragen, dass der Gesamtumsatz, verglichen mit den für 2001 projizierten 1,58 Milliarden Dollar, bescheiden zulegt. Fortgesetzte Kostenreduzierungsprogramme werden Stilwell gestatten, die operativen Margen zu erhöhen. S&P nimmt an, dass der Nettogewinn im Jahr 2002 um etwa 20 Prozent auf 369 Millionen Dollar steigen wird, verglichen mit projizierten 306,7 Millionen Dollar für 2001. Der Gewinn je Aktie sollte sich von 1,33 Dollar 2001 auf 1,68 Dollar 2002 erhöhen.

2001 blieben die Aktien hinter der Entwicklung des S&P-500-Index zurück, und der Kurs fiel um rund 31 Prozent. Der Einbruch rührte von einem schwachen Aktienmarkt her, weshalb das Fondsvolumen und die Rentabilität zurückgingen. Außerdem wirkte sich die Befürchtung der Investoren, dass Tom Bailey, der Gründer und gegenwärtige Chef von Janus, sein Recht auf Rückgabe seiner Stilwell-Aktien geltend machen und das Unternehmen verlassen würde, auf den Kurs aus. Diese Sorge wurde Ende November beigelegt, als Stilwell sämtliche Aktien von Tom Bailey erwarb und er sich bereit erklärte, bei der Firma zu bleiben.

Im Branchenvergleich günstig bewertet

Zwar hat sich die Aktie kräftig von ihrem 52-Wochen-Tief von 18,28 Dollar im Oktober erholt, doch der Kurs bewegt sich immer noch weit unter dem im Januar 2001 verzeichneten Höchststand von fast 46 Dollar. Unser Kursziel für die nächsten sechs bis zwölf Monate beläuft sich auf 34 Dollar, was einen Zuwachs von etwa 20 Prozent gegenüber dem derzeitigen Stand bedeutet.

Auf dem gegenwärtigen Niveau sieht S&P noch erhebliches Aufwärtspotenzial für Stilwell. Das Unternehmen wird zurzeit mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von etwa 16,9 (basierend auf der Gewinnschätzung für 2002) gehandelt, was im unteren Bereich der von S&P abgedeckten Vermögensverwaltungsunternehmen liegt, die im Schnitt ein KGV von 19 aufweisen.

S&P - Aktie der Woche 541374www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/inc/in/...6DE}&mode=picture" style="max-width:560px" >  
 
Der Chart zeigt die Kursentwicklung der Aktie von Stilwell Financial in Dollar seit Anfang Juli 2000.

Text: @jüb
Bildmaterial: stock4B / Andreas Koerner

Antworten
patznjeschniki:

@Zentrum, du bist spitze!

 
16.01.02 07:56
Endlich habe ich mal Zugang zu amerikanischen Spitzenwerten und weiß gleichlaufend auch noch, was diese Firmen so machen. Bisher hab ich immer nur Namen gefunden, ohne deren Geschäftsfeld auch nur annähernd zu kennen.

DANKE!

patzi
Antworten
das Zentrum d.:

S&P-Analyse

 
18.01.02 07:32
"Auch eine tote Katze springt, wenn sie nur tief genug fällt"
Von Rick MacDonald, Analyst bei S&P MMS

17. Jan. 2002 Alan Greenspans Rede der vergangenen Woche, in deren Mittelpunkt die Risiken einer Abschwächung der Nachfrage standen, hat für einige Aufregung gesorgt. Was jedoch in praktisch allen auf diese Rede folgenden Kommentaren fehlte, war der Hinweis, dass „ der Verlauf des aktuellen Zyklus bisher von der Entwicklung der Unternehmensgewinne und der Investitionen bestimmt wurde und auch weiterhin bestimmt wird.“ Während nach der Talfahrt im Jahr 2001 im laufenden Jahr mit einer Stabilisierung dieser beiden Messgrößen zu rechnen ist, befürchten wir, dass der Markt die Risiken eines weiteren Rückgangs ebenfalls übersieht.

Insgesamt gilt, dass man kein Geld ausgeben kann, das man nicht hat. Erweiterungsinvestitionen können nur auf zweierlei Weise finanziert werden, nämlich entweder extern oder intern. Die Wahrscheinlichkeit, dass extern aufgenommene Mittel 2002 einen deutlichen Anstieg der Investitionsausgaben bewirken können, erscheint äußerst gering. Das billige Kapital, das zu Zeiten des Börsenbooms zur Verfügung stand, ist heute Geschichte.

Außerdem wird es den Finanzdirektoren angesichts der unsicheren Aussichten,  der zunehmenden Skepsis des Marktes bezüglich der Fremdfinanzierung (insbesondere nach den Erfahrungen mit Enron) und  vor allem der riesigen brachliegenden Kapazitäten schwer fallen, den Einsatz von Fremdmitteln für die Erweiterung ihrer Unternehmen zu rechtfertigen. Folglich ist der Motor für Investitionen der interne Cash Flow.

Keine Spielräume für Preiserhöhungen

Zugegebenermaßen wird sich bei den günstiger aufgestellten Unternehmen - teilweise auf Grund der Abschreibungen und Umstrukturierungen, mit denen 2001 „reiner Tisch“ gemacht wurde - im Laufe des Jahres 2002 eine Beschleunigung des Gewinnwachstums abzeichnen. Es gibt ein Börsianersprichwort, das besagt: "Auch eine tote Katze springt noch einmal auf, wenn sie nur tief genug fällt." Ertragszuwächse infolge solcher Verzerrungen sind weitgehend als Eintagsfliegen zu betrachten.

In seiner Rede räumte Greenspan ein, dass "... ein auffälliges Merkmal der derzeitigen zyklischen Entwicklung gegenüber vielen früheren Zyklen das faktische Fehlen von Spielräumen für Preiserhöhungen in weiten Teilen der amerikanischen Wirtschaft" ist. Angesichts der riesigen brachliegenden Kapazitäten rechnen wir nicht damit, dass solche Spielräume in der nahen Zukunft wieder hergestellt werden können.

Auch die neuesten Meldungen über die Umstrukturierung von Ford bestätigen diese Einschätzung der Lage. Ein Sprecher bemerkte, kein Autohersteller könne bei Überkapazitäten überleben, geschweige denn florieren und wies darauf hin, dass die Kapazitäten der Branche derzeit mit rund 22 Millionen Einheiten deutlich über der langfristigen Nachfrage liegen, die auf 16 bis 17 Millionen Einheiten geschätzt wird. Die Automobilindustrie steht hier nicht allein, und die anhaltende Schwäche der globalen Volkswirtschaften wird das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage 2002 weiter verschärfen.

Produktivitätssteigerungen werden dem harten Wettbewerb geopfert

Insgesamt haben zu viele Anleger darauf gesetzt, dass Produktivitätssteigerungen die Gewinne und die Investitionen aus der Talsohle holen würden. Natürlich teilen auch wir die Meinung, dass Produktivitätszuwächse den Lebensstandard der Bevölkerung erhöhen und Investitionen zur Steigerung der Produktivität beitragen. Der Umkehrschluss aber - dass nämlich Produktivitätssteigerungen höhere Gewinne und neue Investitionen nach sich ziehen und damit einen Aufschwung bewirken - steht auf einem weit wackeligeren Fundament.

Wir befürchten, dass im kommenden Jahr zwar vielleicht die Produktivität erheblich gesteigert werden kann, der aggressive Wettbewerb die Unternehmen aber zwingen wird, diese Einsparungen in einem aufreibenden Kampf um Marktanteile direkt an die Verbraucher weiterzugeben. Während dieser Trend einer Inflation entgegenwirkt, könnten die Gewinne und die Investitionen weiterhin zum Opfer dieses Verdrängungswettbewerbs werden.

 
 

Text: @kell
Bildmaterial: dpa

Antworten
das Zentrum d.:

S&P-Branchenanalyse

 
19.01.02 15:45
Agrochemie: Fruchtbarer Boden für Investoren
Von Sam Stovall, Senior Investment Strategist bei Standard & Poor's

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19. Jan. 2002 S&P untersucht regelmäßig Branchen nach ihrer relativen Stärke und fasst die besten zusammen. Dies sind elf Industriezweige, die in den vergangenen sechs Monaten Benotungen auf Grund ihrer besseren Performance als der Gesamtindex fünf "S&P-Stars" erhielten (vgl. Tabelle) und damit die höchste Bewertung. Dabei handelt es sich um jene Branchen, die - basierend auf der Entwicklung ihrer Indizes in den vorangegangenen sechs Monaten - zu den obersten zehn Prozent der 115 Industriezweige des S&P Super 1500 zählen. Der S&P Super 1500 setzt sich aus dem S&P 500, dem S&P MidCap 400 und dem S&P SmallCap 600 zusammen.

Ein Blick zeigt, dass es sich bei den gut laufenden Branchen hauptsächlich um wirtschaftlich sensible Bereiche wie den Konsumgüter-, den Industrie- und den Rohstoffsektor handelt. Eine der Branchen, die seit den letzten Wochen auf der Liste zu finden ist, ist der Bereich Düngemittel & Agrochemie, den der S&P-Analyst Richard O'Reilly beobachtet.

S&P-Index für Agrochemie steigt um 25 Prozent

In den 13 Wochen bis zum 11. Januar 2002 stieg der S&P Düngemittel & Agrochemie-Index - er umfasst Unternehmen, die Düngemittel für die Landwirtschaft sowie Produkte für Rasen und Garten herstellen - um 24,8 Prozent gegenüber einer Verbesserung um 5,7 Prozent im S&P Super 1500. Nur drei Anbieter gehören zu diesem Index: Die Düngemittelhersteller IMC Global und Mississippi Chemical und der Hersteller von Pflanzenschutzmitteln Scotts.

S&P gibt nur für einen der beiden Düngemittelhersteller eine Investitionsempfehlung ab: IMC. Angesichts guter Wachstumsaussichten für die Branche in 2002 setzte O'Reilly Mitte Dezember 2001 die Bewertung für die IMC Aktie auf „Kaufen“ hoch. Er geht von einer Absatzverbesserung des Unternehmens sowohl im Binnenmarkt als auch beim Exportgeschäft aus, obwohl die Phosphatpreise sich eher nur geringfügig erholen werden. IMC verkaufte kürzlich den größten Teil seiner Vermögenswerte außerhalb der Düngemittelsparte.

Agrochemie-Werte sind Zykliker

O'Reilly weist darauf hin, dass die Märkte für Düngemittel saisonabhängig und zudem starken Schwankungen unterworfen sind. Die Nachfrage ist von einer Reihe unterschiedlicher Faktoren abhängig: Getreidepreise, staatliche Landwirtschaftsprogramme, Größe der Anbaufläche, Anbau verschiedener Getreidesorten, Wetterverhältnisse, Anbaumethoden, Kurs des US-Dollar. Im Getreideanbau ist der Einsatz von Düngemitteln in den USA am größten. Er macht rund 43 Prozent des gesamten Inlandsverbrauchs aus.

Landwirtschaft und Düngemittelmarkt sind in den USA weitestgehend gesättigt. Demzufolge lässt sich an den jährlichen Schwankungen bei der Nachfrage von Düngemitteln ablesen, inwieweit Flächen landwirtschaftlich genutzt und Düngemittel eingesetzt werden. Laut O´Reilly bietet sich in den Entwicklungsländern Asiens und Lateinamerikas langfristig ein größeres Wachstumspotenzial. Der Bevölkerungsanstieg, steigende Einkommen und die Forderung nach besseren Lebens- und Ernährungsbedingungen erhöhen die Notwendigkeit für Getreideanbau in dieser Region, bemerkt der Analyst.

Was das dritte Unternehmen in dem Index betrifft, so empfiehlt S&P „Halten“ für die Scotts-Aktie. O'Reilly weist darauf hin, dass das Geschäft generell saisonabhängig ist. In den USA werden die meisten Umsätze in dem Zeitraum Februar bis Juni getätigt, da diese Produkte dem Wachstum und der Pflege von Rasen und Garten dienen.

Bei nassem Wetter geht der Absatz an diesen Produkten in der Regel zurück, sagt O´Reilly. Und er fügt hinzu, dass Unternehmen in dieser Branche hohe Summen für Werbung ausgeben müssen, um Marken aufzubauen und die Aufmerksamkeit der Kunden auf ganz bestimmte Produkte zu lenken.

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Text: @la
Bildmaterial: dpa

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das Zentrum d.:

Chart-Indikatoren immer noch negativ (S&P Analyse)

 
10.02.02 09:47
Von Paul Cherney, Standard & Poor's

8. Feb. 2002 Die mittelfristigen Indikatoren sind sowohl für die Nasdaq als auch für den S&P 500 negativ. Diese Momentum-Indikatoren folgen einer Trendwende im Markt erst mit einer Verspätung von zwei bis fünf Handelstagen; sollte es aber an einem der nächsten Handelstage zu einer gründlichen Verkaufsschwemme (d. h. einem Kurssturz) kommen, so würde eine überverkaufte Situation entstehen, die eine Short-Covering-Rally auslösen dürfte.

Der jüngste Kursrückgang verursachte Gewinnmitnahmen pessimistischer Anleger, doch die potenziellen (langfristig orientierten) Optimisten sind nach wie vor über die Bewertungen und Probleme bei der Bilanzierung besorgt. Meiner Ansicht nach haben wir es derzeit mit einem Kaufboykott der Anleger zu tun. Es gibt genug kurzfristig orientierte Anleger und Intraday-Trader, die bereit sind, Risiken einzugehen, aber sobald das Momentum (während der Handelssitzung) nachlässt, gehen sie schnell wieder aus dem Markt heraus. Das Ergebnis sind hohe Handelsvolumen, aber praktisch keine Kursänderungen.

Nasdaq sucht Boden

Wenn das gesamte Put-Volumen an der Chicagoer Terminbörse an einem einzigen Tag auf 980.000 fällt, so wäre dies ein Zeichen, dass die Verkäufer kapituliert haben. Wir befinden uns momentan in überverkauften Bereichen, die oft einen Kaufschub auslösen. Die Pessimisten verspüren wenig bis gar keinen Druck, jetzt aggressiv Gewinne aus Short-Positionen einzufahren, da die Kurse kurzfristig nicht stark genug gestiegen sind, um ihnen Angst zu machen. Stattdessen haben sie im Moment das Gefühl, dass die Kurse nach unten tendieren, wodurch sich ihre Gewinne aus den Short-Positionen weiter erhöhen.

Wenn die Nasdaq beginnt, über 1.836 Punkte zu steigen, dürfte es zu einigen Angstkäufen kommen (Pessimisten, die ihre Short-Positionen ausgleichen, weil sie ihre Gewinne aus den Short-Geschäften dahinschmelzen sehen). Ein zweiter Short-Squeeze wird wahrscheinlich eintreten, wenn es der Index über die Marke von 1.878 schafft. Andererseits dürften bei einem Absturz der Nasdaq unter 1.800 Zählern viele Pessimisten aus Habgier zu Gewinnmitnahmen verleitet werden (d. h. zum Rückkauf von Short-Positionen, um sich ihre Gewinne zu sichern). Im Moment denke ich jedoch, dass die Nasdaq weiterhin nach einem Boden suchen wird, bis der Index bei steigendem Handelsvolumen die Marke von 1.836 nach oben durchbricht.

Widerstand- und Unterstützungsbereiche

Ich werde meinen Schwellenwert für einen potenziellen Short-Squeeze unter den Pessimisten nach unten korrigieren, wenn der Markt nach unten geht; zurzeit gibt es aber für die Pessimisten kaum einen Anlass zum Kauf, so dass die Märkte wohl zuerst ihre Fähigkeit zu Kurssteigerungen unter Beweis stellen müssen, damit die Pessimisten kaufen statt verkaufen. Würde die Nasdaq 50 Prozent des gesamten Kursanstiegs seit dem Tief vom 21. September bis zum Hoch vom Januar wieder einbüßen, so wäre dieser Rückgang von 50 Prozent bei einem Indexstand von 1.743 erreicht. Das Erreichen dieser Marke würde wahrscheinlich ebenfalls Gewinnmitnahmen von Pessimisten auslösen, was dem Markt wiederum eine Trendwende mit einer kurzfristigen Rally bescheren könnte. Beim S&P 500 wäre der Kursrückgang um 50 Prozent etwa bei 1.065 Punkten erreicht.

Der Nasdaq-Index hat einen Intraday-Widerstand im Bereich von 1.833-1.878 Punkten, mit einem Schwerpunkt bei 1.854-1.863 Zählern. Ein weiterer starker Widerstand findet sich bei 1.901-1.923. Der Index verfügt über einen Unterstützungsbereich von 1.823-1.782, der sich immer noch für Schnäppchenjagden und Short-Covering anzubieten scheint.

Der S&P 500 weist einen gut ausgeprägten mittelfristigen Unterstützungsbereich zwischen 1.111-1.052 Punkten auf. Innerhalb dieses Bereichs liegt der Unterstützungsschwerpunkt bei 1.094 -1.080 Zählern. Sollte die Marke von 1.080 durchbrochen werden, so befindet sich das nächste Unterstützungsniveau bei 1.075-1.052. Der Bereich von 1.094 -1.080 scheint immer noch für Schnäppchenjagden und Short-Covering geeignet zu sein, allerdings müssen die Märkte erst zeigen, dass sie zu Kurssteigerungen fähig sind, um Anleger mit Short-Positionen zu Deckungskäufen zu bewegen. Wenn der S&P 500 die Marke von 1.101 überschreitet, dürften sich einige Pessimisten zur Deckung ihrer Short-Positionen genötigt fühlen. Der S&P 500 weist ein unmittelbares Widerstandsniveau bei 1.101-1.109 Zählern auf sowie einen starken Widerstand im Bereich 1.119-1.129,40 Zählern.
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das Zentrum d.:

Mit S&P auf Siegertitel setzen

 
23.02.02 11:19
Investmentstrategien
Von David Braverman, Senior Investmenrt Officer bei S&P

22. Feb. 2002 Bei der Anlage nach der Momentum-Strategie werden Aktien gekauft, die in der jüngsten Vergangenheit eine gute Kursentwicklung erlebt haben. Sie ist beliebt  bei vielen professionellen Investoren.

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Apple hat Momentum


Dahinter steht folgende Überlegung: Diejenigen Faktoren, die eine Aktie in einem insgesamt schwachen Markt beflügelt haben, werden den Titel auch dann weiter in die Höhe treiben, wenn eine Verbesserung des allgemeinen Anlageklimas einsetzt.  Anders ausgedrückt: Wenn diese Aktien sich schon in einem miserablen Umfeld beständig besser als der Markt entwickeln -  warum sollten sie nicht auch beim langersehnten Aufschwung an der Wall Street in besonderem Maße profitieren?

Zehn Werte mit Momentum

Mit diesem Ansatz im Hinterkopf führten wir den folgenden Auswahltest durch: Zuerst suchten wir aus dem S&P 500 die 50 Aktien mit der besten Gesamtrendite von November 2001 bis Ende Januar 2002 heraus. Aus dieser Gruppe von 50 Aktien wählten wir die zehn Titel aus, die in den zwölf Monaten bis 31. Januar 2002 ihre Rendite im Vergleich zum Vorjahreszeitraum am besten abgeschnitten haben.

In der angehängten Tabelle sehen Sie die zehn "Sieger" des Tests mit ihren aktuellen Kursen und ihrem Gesamtertrag in den vergangenen zwölf Monaten.

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calexa:

Danke zdm! Sehr interessant.

 
23.02.02 14:56
Allerdings ist die Momentum-Strategie nichts neues....

So long,
Calexa
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das Zentrum d.:

Zehn Aktien mit einer konstant guten Entwicklung

 
01.03.02 20:15
Aktienanalyse
Von David Braverman, Senior Investment Officer bei S&P

1. März 2002 Aktien mit einer beständigen Wertsteigerung über Monate sind im momentan schwachen Markumfeld bemerkenswert. Wenn diese Titel dann auch noch von Experten wärmstens zum Kauf empfohlen werden, steigert das ihre Attraktivität zusätzlich.

Mit diesen Gedanken im Hinterkopf führten wir unseren aktuellen Auswahltest durch. Wir suchten zunächst nach Aktien, die in jedem der vergangenen fünf Monate (von September 2001 bis einschließlich Januar 2002) eine Wertsteigerung verzeichnen konnten.

Empfehlungen durch Analysten

Anschließend hatten die Aktien ein zweites Kriterium zu erfüllen: Sie mussten von den Analysten von Standard & Poor's entweder mit vier oder fünf Sternen bewertet worden sein. Mit anderen Worten: die Analysten stuften die Werte entweder mit „akkumulieren“ oder „klarer Kauf“ ein - und erwarten dem zu Folge, dass sich diese Titel in den kommenden sechs bis zwölf Monaten beständig besser als der Gesamtmarkt entwickeln. Und dass die ausgewählten Aktien zu einer derartigen Performance in der Lage sind, haben sie ja schon eindrucksvoll bewiesen.

Die angehängte Tabelle zeigt die zehn besten Aktien des Auswahltests mit ihrem aktuellen Kursen und ihrem Gesamtertrag seit September 2001.

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das Zentrum d.:

Erfolgswelle mit SCP Pool Corporation

 
06.03.02 07:56
Von Markos Kaminis, Analyst bei S&P-MarketScope

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SCP Pool schwimmt im Erfolg

5. März 2002 Die S&P-Aktie der Woche ist SCP Pool Corporation. Das Unternehmen  ist der größte unabhängige Lieferant von Swimmingpool-Zubehör und verwandten Produkten in den Vereinigten Staaten. S&P verleiht dem Wert mit fünf Sternen sein höchstes Investmentranking und empfiehlt die Aktie zum Kauf. Wir meinen, dass die Aktie weiterhin von den wertsteigernden Akquisitionen des Unternehmens und den daraus resultierenden Skalenerträgen profitieren wird.

Die Kundenbasis für Swimmingpools ist in den vergangenen zehn Jahren infolge der demographischen Trends und anderen grundlegenden Faktoren stetig gewachsen. Zudem sind zahlreiche Weltmärkte günstige Expansionsgebiete für SCP Pool. Besonders der europäische Markt hat hinsichtlich der Branchenstruktur vieles mit dem US-Markt gemeinsam - auch wenn er sicherlich eine Nummer kleiner ausfällt:  Man schätzt, dass der europäische Markt etwa ein Viertel der Größe des US-Marktes ausmacht.

Besondere Stärken im Management

Wir halten das Management von SCP Pool für außergewöhnlich kompetent. Seine Stärken hat es im Laufe der Jahre durch enorm verbesserte Renditen bewiesen. So betrug die Eigenkapitalrendite im Jahr 2001 ausgezeichnete 26,5 Prozent, verglichen mit 13,1 Prozent 1996. Zwar könnte eine längere Rezession durchaus die Ergebnisse von SCP Pool schwächen. Aber dieses Risiko hält sich in Grenzen, da 60 Prozent des Unternehmensumsatzes auf Zubehör basiert. Das wird für die allgemeine Instandhaltung von Swimmingpools benötigt.

Die bisherige operative Erfolgsbilanz von SCP Pool ist beeindruckend. Der Umsatz weist in den fünf Jahren bis Ende Dezember 2001 eine jährliche Wachstumsrate von 29 Prozent auf. Für 2002 erwarten wir auf Grund von Akquisitionen und der Erweiterung der bestehenden Filialen  eine weitere Umsatzsteigerung von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Diese operative Stärke beflügelt natürlich den Aktienkurs. Die Anteile von SCP Pool erbrachten in den fünf Jahren bis Dezember 2001 eine durchschnittliche Jahresrendite von 46 Prozent. Im Jahr 2001 legten sie um 37 Prozent zu, verglichen mit einem Anstieg des S&P Small Cap 600 Index um nur 5,7 Prozent..

Bruttomargen dürften weiter steigen

Die Bruttomargen dürften sich weiterhin erhöhen, da die Skalenerträge durch die Preisgestaltung, die Lieferkosten und die Zahlungsbedingungen jeglichen Effekt einer geschwächten US-Wirtschaft wettmachen sollten. Zumal sich auch die Verkaufs- und Verwaltungskosten verringern dürften. Die operativen Margen sind, historisch gesehen, ständig gestiegen. Dies dürfte auch im Jahr 2002 der Fall sein, wenn SCP Pool den Betrieb der bestehenden Service Centers verbessert. Wir rechnen für 2002 mit einem 19-prozentigen Wachstum des Gewinns je Aktie auf 1,58 Dollar, gegenüber 1,33 Dollar in 2001.

S&P empfiehlt die Aktie als Kernbestandteil für langfristiges Wachstum in diversifizierten Portfolios. Die Aktie, die derzeit mit einem 2002er Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 19 umgeht, scheint angesichts unserer Gewinnprognose  für dieses Jahr moderat bewertet zu sein. Nach unserer Schätzung des freien Cash-Flows liegt der Substanzwert von SCP-Pool-Aktien bei ungefähr 35 bis 37 Dollar, das heißt etwa 20 Prozent über dem gegenwärtigen Marktkurs.

S&P - Aktie der Woche 599284www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/inc/in/...D2B}&mode=picture" style="max-width:560px" >  
 
Der Chart zeigt die Entwicklung der SCP Pool-Aktie in den vergangenen fünf Jahren

Text: @thog
Bildmaterial: dpa

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das Zentrum d.:

Pharma-Werte, bei denen die Chemie stimmt

 
09.03.02 09:44
6. März 2002 War die Pharmabranche in Krisenzeiten gefragt und gab es im Biotechnologiebereich lange Zeit viel Fantasie, so ist die in jünster Zeit etwas getrübt worden. Beispielsweise durch die Kontroverse um das Krebsmittel Erbitux von ImClone Systems. Bei Pharmaaktien stellt sich eher die Frage nach der Bewertung.

Im Interview mit BusinessWeek Online stellen die S&P-Analysten Herman Saftlas und Frank DiLorenzo ihre Sicht der Dinge dar und nennen auch konkrete Aktien, auf die sie setzen würden.

Welche Pharma-Unternehmen werden derzeit von S&P favorisiert?

Das sind vor allem Johnson & Johnson und Pfizer. Johnson & Johnson ist das größte und auch das am besten diversifizierte Unternehmen in der Branche. Umsatz und Gewinn wachsen seit vielen Jahren kontinuierlich an wie bei kaum einem anderen Unternehmen. Bei der Entwicklung neuer Erfolgsprodukte sowohl im Bereich Arzneimittel als auch im Bereich medizinische Geräte gehört es nach wie vor zu den Spitzenreitern. Diese Produkte dürften dem Unternehmen in den nächsten Jahren ein beschleunigtes Gewinnwachstum bescheren.

Mit einem erwarteten Gewinnwachstum von mindestens 20 Prozent  würde ich Pfizer ebenfalls als relativ wachstumsstark bezeichnen. Auch hier sorgen wieder einmal Neuprodukte - zum Beispiel Bextra - für den nötigen Antrieb. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt nur mit etwa 15 Prozent über dem Durchschnitt, was bedeutet, dass Pfizer im Branchenvergleich ein bedeutend schnelleres Wachstum an den Tag legt. Außerdem fällt sein KGV nicht übermäßig aus der Reihe.

Zu den anderen von uns favorisierten Unternehmen gehört Aventis auf dem europäischen Pharma-Markt, das im Vergleich zur dortigen Konkurrenz wohl auch über die stärkste Produkt-Pipeline verfügt. Zusätzlich empfehlen wir Abbott Laboratories. Seine neue Führungsspitze hat einige clevere Akquisitionen getätigt. Etwa den Kauf von Knoll Pharmaceuticals, das eine viel versprechende Pipeline neuer Produkte zur Behandlung von Arthritis und Herzkrankheiten einbringt.

Experten meinen, dass Amgen die viel versprechendste Biotech-Aktie der nächsten zehn Jahre sei. Würden Sie dem zustimmen?

Wenn Sie sich auf eine Biotech-Aktie als Kernanlage konzentrieren wollen, dann würde ich Ihnen auch Amgen empfehlen. Dieses Unternehmen ist höchst profitabel und verfügt über eine Reihe von Medikamenten, die zu wahren Kassenschlagern aufsteigen könnten.

Gibt es im Small-Cap-Bereich auch Biotech-Unternehmen, die Sie empfehlen können? Und welche Kategorie ist generell viel versprechend?

Ich konzentriere mich in erster Linie auf Unternehmen, bei denen Produktzulassungen in etwa einem Jahr anstehen. Unter den Biotech-Werten im Small- und Mid-Cap-Bereich ist Cephalon zu nennen: Das Unternehmen verfügt über zwei wirklich wachstumsstarke Medikamente. Deshalb zählt es auch zu meinen großen Favoriten.

Ebenso wie Celegene, das über ein recht erfolgreiches Medikament mit Namen Thalomid verfügt. Darüber hinaus befinden sich noch einige viel versprechende Produkte zur Behandlung des Multiplen Myeloms und anderer Krebsarten in der Pipeline. Sollten hierbei gute Ergebnisse erzielt werden, so denke ich, dass der Kurs der Aktie entsprechend Auftrieb erhält.

Enzon ist ein Unternehmen, das in letzter Zeit etwas gelitten hat, aber dennoch zu meinen Favoriten gehört. Der Kurs der Aktie hat Federn lassen müssen wegen der Probleme mit dem Medikament PEG-Intron, das von Schering-Plough vertrieben wird. Dieses Enzon-Medikament hat ein Potenzial von mehreren Milliarden Dollar. Wegen eines Produktionsengpasses bei Schering-Plough steht jedoch zu befürchten, dass die Verbrauchernachfrage nach diesem Medikament nicht gedeckt werden kann. Meiner Meinung nach wurde dies aber schon in den Kurs der Aktie eingepreist.

Insgesamt stufen wir Enzon mit „Akkumulieren“, Cephalon mit „Kaufen“ und Celgene ebenfalls mit „Akkumulieren“ ein.

Können Sie uns zum Abschluss noch schnell ein paar Namen nennen, die auf Ihrer Liste ganz oben stehen?

Saftlas: Wie gesagt, uns gefällt Johnson & Johnson, Abbott Laboratories, Pfizer, Aventis und im Spezialbereich auch noch Teva und Mylan.

DiLorenzo: Ich habe im Moment drei Kaufempfehlungen: Amgen, Genzyme und Cephalon.

 
Das Gespräch führte Jack Dierdorff

Text: @thog



das Zentrum der Macht

S&P - Aktie der Woche 603227 S&P - Aktie der Woche 603227
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das Zentrum d.:

Konjunkturerholung wird JLG Industries beflügeln

 
13.03.02 07:51
Von James Sanders, Analyst bei S&P-MarketScope

12. März 2002 Standard & Poor's Aktie der Woche ist JLG Industries. Das ist der weltweit führende Hersteller mobiler Arbeitshebelbühnen und einer der führenden Produzenten von Teleskopladern und Teleskop-Hydraulikbaggern. Der Titel erhielt mit fünf Sternen das höchste Ranking und ist somit aus Sicht der Analysten ein klarer Kauf.

S&P - Aktie der Woche 606429
Will hoch hinaus: JLG Industries

Steigende Nachfrage erwartet

Wie die meisten Baumaschinenhersteller hatte auch JLG Industries unter dem Konjunkturabschwung der vergangenen anderthalb Jahre zu leiden. In den USA lässt der Markt jedoch erste Zeichen der Besserung erkennen. Die neuesten Zahlen für die Bauausgaben und die verarbeitende Industrie sprechen für erhöhte Ausgaben und eine anhaltend starke Investition in Industriegüter.

Viele JLG-Kunden, darunter auch der Hauptabnehmer United Rentals, planen in absehbarer Zukunft eine Erneuerung ihres Fuhrparks. Diese Investitionspläne, unterstützt durch das weiterhin niedrige Zinsniveau, könnte JLG auf seinem Heimatmarkt erneut ein kräftiges Wachstum und steigende Gewinne bescheren.

Zwar präsentiert sich die europäische Wirtschaft momentan in weniger guter Verfassung. Für JLG aber bleibt  die EU angesichts der günstigen Absatzmöglichkeiten für seine Produkte ein Wachstumsmarkt. Denn hier sind diese Märkte im Vergleich zu den USA größer, aber gleichzeitig noch weniger gesättigt.

Zwischentief in den Jahren 2001 und 2002

Der Jahresumsatz ist in den vergangenen fünf Jahren um durchschnittlich 20 Prozent gestiegen. Gleichwohl waren im Geschäftsjahr 2001 und in der ersten Hälfte des Jahres 2002 Rückgänge zu verzeichnen. Diese Umsatzminderung ist aber auf das im Augenblick allgemein schwache Branchenumfeld zurückzuführen.

JLG dürfte des weiteren von den Kosteneinsparungen profitieren, die sich aus der Verbesserung seines Produktionsverfahrens ergeben. Durch Schließung von Anlagen, Konsolidierungsmaßnahmen und Personal- und Lagerbestandsreduktionen hat JLG seine Kosten um jährlich etwa 20 Millionen Dollar verringert. Unserer Ansicht nach ist das Unternehmen durch diese Kosteneinsparungen leistungsfähiger geworden. Das dürfte im Geschäftsjahr 2003 zu einer merklichen Steigerung der Gewinnmargen führen.

Gesunde Bilanz wird groß geschrieben

Eine weitere Stärke von JLG war bislang seine Fähigkeit, einen gesunden freien Cash-Flow hervorzubringen. Seit dem Ende des Geschäftsjahres 2001 hat das Unternehmen seine Schuldenlast um 93 Millionen Dollar vermindert und somit seine Verschuldungsquote von 53 auf 46 Prozent gesenkt. Außerdem hat JLG durch eine Verringerung der Außenstände und Lagerbestände sein Betriebskapital reduzieren können. Das Unternehmen plant dennoch einen weiteren Schuldenabbau mit dem Ziel einer Verschuldungsquote von 35 bis 45 Prozent. Wir halten das wir im Lauf der kommenden sechs bis zwölf Monate für durchaus machbar.

Für das Geschäftsjahr 2002 erwarten wir einen Gewinnrückgang um rund 16 Prozent auf 0,68 Dollar je Aktie. Wenn sich allerdings wie erwartet die Wirtschafts- und Branchenbedingungen weiter verbessern, dürfte JLG seinen Marktanteil zumindest in Europa erhöhen. Somit erwarten wir, dass sich der Gewinn je Aktie im Geschäftsjahr 2003 auf 1,41 Dollar mehr als verdoppelt. Die Margen des Unternehmens dürften in Folge der Kosteneinsparungen einen beachtlichen Auftrieb erhalten.

Die Aktien verfügen derzeit über ein geschätztes dynamisches Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 1,15 oder ein 2003er KGV von rund zehn. Das ist wenig im Vergleich zu den Wettbewerbern, mit entsprechenden Werten von 1,62 und 14,2. Der gewichtete Durchschnitt der Resultate unserer verschiedenen Bewertungsmodelle legt nahe, dass die JLG-Aktien in den kommenden sechs bis zwölf Monaten eine Kursniveau von 18 bis 20 Dollar erreichen können.

S&P - Aktie der Woche 606429  
Der Chart zeigt die Entwicklung der JLG-Aktie seit April 1998.

Text: @thog
Bildmaterial: jlg



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Aktien mit Überraschungseffekt

 
18.03.02 19:20
Von Numer de Guia, Analyst bei S&P MarketScope

18. März 2002 Anleger sind natürlich immer für positive Überraschungen bei ihren Aktien zu haben. Ein Unternehmen übertrifft mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen der Analysten? Das allein ist schon sehr erfreulich. Aber noch besser ist es natürlich, wenn der Gewinn dabei deutlich höher ist als vorausgesagt. Denn viele sehen darin ein Anzeichen für ein nachhaltiges Aufwärtspotenzial.

Vor allem diese Überlegung steht hinter unserem aktuellen Auswahltest. Wir suchten nach Unternehmen, deren jüngste Quartalszahlen die  durchschnittlichen Analystenerwartungen um mindestens zehn Prozent übertrafen. Darüber hinaus haben wir nur diejenigen Unternehmen berücksichtigt, die auf Jahressicht ein positives operatives Ergebnis aufweisen konnten.

Favoriten der S&P-Analysten

Abschließend mussten die Titel noch ein drittes Kriterium erfüllen: Sie mussten von den Analysten von Standard & Poor's mit fünf Sternen bewertet worden sein. Mit diesem Rating eingestufte Aktien sind aus Analystensicht ein „klarer Kauf“ und sollten dem zu Folge zu den Werten gehören, die in den kommenden zwölf Monaten am besten abschneiden.

Das Ergebnis dieses Tests sind 14 Aktien, die zuletzt für eine positive Überraschung gut waren - und die beste Aussichten für die Zukunft haben dürften.

Die angehängte Tabelle zeigt die Sieger des Auswahltests mit ihren aktuellen Kursen und den erwarteten sowie tatsächlich realisierten Gewinnen im vergangenen Quartal.

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S&P - Aktie der Woche 611931 S&P - Aktie der Woche 611931
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Gesundes Wachstum bei Amgen

 
20.03.02 08:19
Von Frank DiLorenzo, Analyst bei S&P MarketScope

19. März 2002 Der Finanzdienstleister Standard & Poor's (S&P) erklärt Amgen zur Aktie der Woche. Das größte Biotechnologie-Unternehmen weltweit verfügt bereits über zwei „Blockbuster“. Dazu hat die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) in den vergangenen sieben Monaten drei weitere Medikamente genehmigt.

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Amgen forscht mit Erfolg

Gestützt auf eine starke finanzielle Grundlage, sollte das Unternehmen auch in den kommenden Jahren ein konstantes Umsatz- und Gewinnwachstum realisieren können. Angesichts der attraktiven Bewertung der Aktie ist sie für die S&P-Analysten mit einem Rating von fünf Sternen ein klarer Kauf.

Neue Produkte beleben den Wettbewerb

Amgens wichtigstes Produkt ist  Epogen (2,2 Milliarden Dollar Umsatz im vergangenen Jahr). Es wird bei der Behandlung von Dialysepatienten eingesetzt. Das zweite Standbein ist Neupogen (1,3 Milliarden Dollar Umsatz im Jahr 2001), ein Mittel zur Verhinderung von Infektionen bei Chemotherapie-Patienten. Auf der Basis dieser beiden Blockbuster-Präparate verzeichnete Amgen in den Neunzigerjahren ein stetiges Wachstum. Doch mit seinen jüngst zugelassenen Präparaten will das Unternehmen nun der etablierten Konkurrenz weitere Marktanteile abnehmen.

Das im September 2001 zugelassene Aranesp ist ein Medikament gegen Nierenversagen auf Grund von Blutarmut. Das vergleichbare Mittel Procrit von Johnson&Johnson (J&J) erzielte 2001 einen Gesamtumsatz von 3,4 Milliarden Dollar, vornehmlich bei der Behandlung von Krebspatienten. Eine Zulassung von Aranesp auch im Onkologiebereich  würde es Amgen folglich ermöglichen, auf diesem lukrativen Gebiet direkt mit J&J zu konkurrieren. Das Gleiche gilt für das seit November zugelassene Kineret, das gegen Arthritis eingesetzt wird. Es kann somit dem führenden Mittel Remicade von J&J in diesem Markt entgegentreten. Neulasta, im Januar 2002 zugelassen, ist eine erfolgreiche Weiterentwicklung von Neupogen und könnte somit den Umsatz beträchtlich in die Höhe treiben.

Immunex-Übernahme erweitert Produktpalette

Amgen verfügt zudem über eine attraktive Produkt-Pipeline. Medikamente, die der Behandlung von Überfunktionen der Schilddrüse, Lymphdrüsenkrebs und Mukositis dienen sollen, werden zurzeit letzten klinischen Tests unterzogen.

Darüber hinaus wird das Produktspektrum durch die für 2002 geplante Übernahme des Biotech-Konkurrenten Immunex erweitert. Denn Immunex würde Amgen in den Besitz von Enbrel bringen, einem biologischen Präparat zur Arthritis-Behandlung mit einem Umsatz von 762 Millionen Dollar im vergangenen Jahr. Bei Amgen glaubt man, dass Enbrel in den USA durch das Wachstum auf den gegenwärtigen Märkten und die Ausweitung auf neue Patientengruppen einen Jahresumsatz von drei Milliarden Dollar erreichen kann.

Wenn Amgen Immunex übernimmt, wird das Unternehmen über drei Präparate mit einem Jahresumsatzpotenzial von jeweils mehreren Milliarden Dollar verfügen. Aranesp und Epogen werden die lukrativsten Produkte sein. Enbrel und Kineret befinden sich noch in einem frühen Wachstumsstadium und dürften Mitte des Jahrzehnts bedeutende Umsatzerhöhungen erzielen. Auch Neulasta und Neupogen erscheinen viel versprechend.

Amgen ist günstig bewertet

Auf einer Pro-Forma-Basis unter Einschluss von Immunex prognostiziert S&P einen Gewinn je Aktie von 1,39 Dollar im Jahr 2002. 2003 werden 1,68 Dollar und im folgenden Jahr 2,07 Dollar erwartet. Auf der Grundlage unserer 2003er Gewinnschätzung ergibt sich für die Amgen-Aktien ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 36,6. Demgegenüber liegt das durchschnittliche KGV der Wettbewerber bei 43,6. Zudem rechnen wir für den Gewinn je Aktie zwischen 2001 und 2005 mit einer jährlichen Wachstumsrate von 24 Prozent.

Dem Discounted-Cash-Flow-Modell von S&P zu Folge liegt der faire Wert der Amgen-Aktie bei 72 Dollar. Dies entspricht einem 17-prozentigen Aufschlag zum Schlusskurs vom 15. März 2002. In Anbetracht der führenden Blockbuster-Präparate des Unternehmens, seiner äußerst starken finanziellen Position, seiner hohen Rentabilität und seiner ansprechenden relativen Bewertung hält S&P die Amgen-Aktien für einen zwingenden Kauf, der sich kurz- wie langfristig bezahlt machen dürfte.

Text: @thog



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Innovationen mit Zukunft bei Weatherford

 
27.03.02 08:41
Von Tina Vital, Analystin bei S&P MarketScope

26. März 2002 Die aktuelle S&P-Aktie der Woche heißt  Weatherford International, ein weltweit führender Serviceanbieter für Ölfirmen. Seine Produkte und Dienstleistungen finden Einsatz bei der Förderung bzw. Produktion von Erdöl und Erdgas.

Der Geschäftsbereich „Drilling & Intervention Services“ liefert technologisch ausgefeilte Lösungen für die Erschließung und längere Nutzung von Ölquellen. Er wurde durch eine Vielzahl neuer Technologien aufgewertet. So zum Beispiel durch die UB („Underbalanced“)-Technik, die die sonst häufige Beschädigung der Förderanlagen verhindert.

UB-Technik hat Zukunft

Die UB-Technik kostet nicht mehr als die konventionellen Bohrtechniken. Also kann sie sich besonders bei Bohrungen über lange Zeiträume und bei langsam versiegenden Brunnen (hier ist die Gefahr einer Beschädigung größer) als vorteilhaft erweisen. Mit einem Marktanteil von rund 50 Prozent ist Weatherford führend im Bereich der neuen UB-Bohrtechnik. Schätzungen des Unternehmens zu Folge könnte der Anteil der Quellen, bei denen die UB-Bohrtechnik zum Einsatz kommt, in den nächsten fünf Jahren weltweit auf 30 Prozent steigen.

Der Geschäftsbereich „Completion Systems“ bietet eine Reihe von Downhole-Lösungen auf Basis unternehmenseigener Technologien an, mit deren Hilfe die Produktion von Erdöl und Erdgas maximiert werden kann. Zu den Produkten dieses Geschäftsbereichs zählen „intelligente“ Fördertechnologien und erweiterbare Sandsiebe („Expandable Sand Screens“ - ESS). Die intelligenten Fördertechnologien befindet sich im frühen Entwicklungsstadium. Ihre Zukunft ist eng gekoppelt an ein wachsendes Bohraufkommen im Tiefseebereich, da dort durch ihren Einsatz  teure Workovers vermieden werden können.

Schnell wachsende Märkte

Im Bereich ESS konnte Weatherford zwischen 2000 und 2001 seinen Umsatz von 15 auf 55 Millionen Dollar steigern. Für das Jahr 2002 sollten die mit dieser Technologie erzielten Umsätze die 100-Millionen-Dollar-Marke erreichen.

Der dritte Geschäftsbereich „Artificial Lift Systems“ bietet alle Formen künstlicher Pumpen an, die in der Öl- und Gasproduktion sowie im Rahmen der Produktionsoptimierung zum Einsatz gelangen. Mit einem Marktanteil von etwa 40 Prozent ist Weatherford führend auf diesem Markt. Nach Ansicht des Unternehmens dürfte er in den nächsten fünf Jahren jährlich um rund 100 Prozent wachsen.

Steigende Nachfrage erwartet

Vor dem Hintergrund einer sich robuster präsentierenden US-Wirtschaft rechnet S&P mit einem Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts um 2,7 Prozent in 2002 und um 3,7 Prozent in 2003, was der Energienachfrage entsprechend Auftrieb verleihen sollte. Der WTI-Ölpreis zeigt sich bei rund 25 Dollar je Barrel weiter fest. Die beim Treffen der OPEC-Länder am 15. März beschlossenen Förderungskürzungen und Kooperationszusagen von Seiten nicht zur OPEC gehörender Produzenten sollten die Ölpreise zudem weiter stabilisieren. Außerdem dürfte die konjunkturelle Erholung Ende 2002 oder Anfang 2003 einen kräftigen Anstieg der US-Erdgaspreise auslösen.

Weatherford mit Kurspotenzial

Ungefähr die Hälfte der von Weatherford generierten Umsätze entfallen auf das Auslandsgeschäft und auf die neuen Technologien. Weatherford International ist daher für den Fall eines erneuten Anstiegs bei der nationalen und internationalen Rohstoffförderung gut positioniert. Vor diesem Hintergrund prognostiziert S&P einen Gewinn je Aktie von 1,81 Dollar für 2002 sowie von 2,38 Dollar für 2003.

Die Aktie wird aktuell mit einem Unternhehmenswert im Verhältnis zum Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) 11,9 gehandelt, was über dem Branchendurchschnitt von 10,5 liegt.  Allerdings wird die Weatherford-Aktie derzeit nur mit dem 8,8-fachen unserer Ebitda-Schätzung für 2003 gehandelt. Gemessen an dem historischen Dreijahres-Branchendurchschnitt (15,5) ist dies ein beachtlicher Abschlag. Aus diesem Grund glauben wir, dass unser Zwölfmonats-Kursziel von 60 Dollar als konservativ eingestuft werden kann - auch wenn das schon 30 Prozent über dem aktuellen Kurs liegt.

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Text: @thog
Bildmaterial: dpa



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das Zentrum der Macht
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das Zentrum d.:

Brooks Automation ist ein echtes Juwel

 
03.04.02 08:42
Von Richard Tortoriello, Analyst bei S&P MarketScope

2. April 2002 Der Finanzdienstleister Standard & Poor's (S&P) kürt Brooks Automation, einen Ausrüster von Halbleiterproduzenten, zur Aktie der Woche. Brooks ist hervorragend positioniert, um von der Umstellung auf fortschrittlichere Wafer-Fertigungsanlagen profitieren zu können.

Auf den Endmärkten für Halbleiterprodukte können derzeit viele Anzeichen für eine Trendwende beobachtet werden. Dazu gehören höhere Speicherchip-Preise, eine erhöhte Wafer-Fertigungsmenge sowie eine hohe Kapazitätsauslastung für führende Chip-Technologien. Ein kleinerer Ausrüster von Chipherstellern wie Brooks Automation hat gute Chancen, von diesem Aufschwung zu profitieren.

Komplettangebot als entscheidender Vorteil

Brooks bietet seinen Kunden ein komplettes Angebot an Hardwarelösungen für die Automatisierung der Fertigung - mithin etwas, wovon die Konkurrenz zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch träumt. Außerdem ist Brooks das bisher einzige Unternehmen in der Branche, das zusätzlich ein vollständiges, integriertes Angebot an Softwarelösungen bereit hält. Mit diesem Produktangebot verfügt Brooks nach Ansicht von S&P über einen enormen Wettbewerbsvorteil, der dem Unternehmen weitere Marktanteilsgewinne bescheren sollte.

Brooks unterteilt sein Geschäft in drei verschiedene Bereiche. Auf den Unternehmensbereich Geräteautomatisierung entfiel im Geschäftsjahr 2001 44 Prozent des Umsatzes. Dort ist Brooks die Nummer eins im Markt. Nach den Erwartungen von S&P soll dieser Bereich mit einer jährlichen Wachstumsrate von ungefähr 18 bis 20 Prozent weiter expandieren.

Markt für Automatisierung wird deutlich wachsen

Der zweite Unternehmensbereich, die Automatisierung von Fertigungsanlagen, steuerte 2001 rund 26 Prozent des Umsatzes bei. Wir rechnen damit, dass die Wachstumsrate für diesen Unternehmensbereich über dem Branchendurchschnitt liegen wird.

Der dritte Unternehmensbereich (Umsatzanteil 2001: 30 Prozent) umfasst die Herstellung von Softwareanwendungen. Dabei konzentriert sich Brooks vor allem auf die Problemfelder „Reduzierung der Prozesszykluszeiten“ und „Planung und Logistik.“ Als bisher einziges Unternehmen mit einem kompletten Softwareangebot nimmt Brooks eine führende Stellung auf diesem Markt ein. Langfristig betrachtet räumen wir diesem Bereich ein beachtliches Wachstumspotenzial ein. Chiphersteller werden sich nämlich in zunehmendem Maße der Vorteile bewusst, die durch eine automatisierte Regelung sämtlicher Fertigungsprozesse realisiert werden können.

Kurspotenzial liegt bei 40 Prozent

Für das laufende Geschäftsjahr 2002 prognostiziert S&P einen Verlust je Aktie von 0,96 Dollar (ohne Berücksichtigung von Goodwill-Abschreibungen und akquisitionsbedingten Kosten). Mit einem geschätzten Gewinn je Aktie von 1,23 Dollar soll das Unternehmen 2003 schließlich wieder die Gewinnzone erreichen.

Die Aktie wird aktuell mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) von 2,7 und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von zwei gehandelt, was bei Weitem unter den historischen Spitzenbewertungen liegt (KUV von fünf bis sechs und KBV von sechs).  Aus diesem Grund hat S&P das Kursziel für die kommenden sechs bis zwölf Monate auf 62 Dollar gesetzt. Gemessen am aktuellen Kursniveau bei rund 45 Dollar stellt dies einen Kurssprung von nahezu 40 Prozent dar.

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Im Chart sehen Sie den Kursverlauf von Brooks Automation seit April 1998.

Text: @thog
Bildmaterial: dpa



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das Zentrum der Macht
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das Zentrum d.:

Ein guter Befund für Quest Diagnostics

 
17.04.02 08:53
Von Phillip Seligman, Analyst bei S&P MarketScope

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16. April 2002 Das medizinische Labortestunternehmen Quest Diagnostics erweckt in letzter Zeit die Aufmerksamkeit zahlreicher Anleger. Im laufenden Jahr ist diese Midcap-Aktie aus den USA bisher in der Spitze um 24 Prozent auf ein Rekordhoch von 89 Dollar hochgeschnellt, womit sie viele Marktindizes hinter sich lässt. Trotzdem sind wir bei Standard & Poor's der Ansicht, dass die Aktie in den nächsten sechs bis zwölf Monaten noch beträchtlich zulegen kann.

Der Hauptgrund: Quest dürfte sein langfristiges Finanzziel eines jährlichen Gewinnwachstums je Aktie von über 30 Prozent in den kommenden drei bis fünf Jahren erreichen, während das Unternehmen seinen Marktanteil durch Akquisitionen und organisches Wachstum vergrößert. Dabei werden die verbesserte Umsatzzusammensetzung und eine umfassende Kosteneinsparungs-Initiative ebenfalls helfen.

Quest auf Wachstumskurs

Quest Diagnostics wurde im Dezember 1996 durch die Ausgliederung der Blutuntersuchungssparte MetPath von Corning geschaffen. Das Unternehmen erwarb unlängst Unilab Corp. Unilab ist der Marktführer für diagnostische Testverfahren in Kalifornien, dem größten und einem der am schnellsten wachsenden diagnostischen Testmärkte in den Vereinigten Staaten.

Quest dürfte weiterhin kleinere, lokale Labore akquirieren, da sehr wenige große diagnostische Testlabore zum Verkauf stehen. In 2001 besaß Quest einen zehnprozentigen Anteil am diagnostischen Testmarkt der USA, während die Nummer zwei, LabCorp, einen sechsprozentigen Anteil hatte. Der Markt ist weiterhin stark zersplittert: Krankenhäuser verfügen über einen Anteil von 39 Prozent, Unabhängige, darunter Quest, LabCorp und Tausende kleiner Labore, über 39 Prozent sowie Arztpraxen über zwölf Prozent. Diese Situation lässt vermuten, dass Quest noch viel Spielraum für akquisitionsbedingtes Wachstum hat.

Gewinnmarge wird weiter steigen

Standard & Poor's rechnet damit, dass sich der Einsatz diagnostischer Testverfahren rasch verstärken wird: um patientenspezifische Arzneitherapien (einschließlich der Dosierung) festzulegen, um Krankheiten zu behandeln und der genetischen Anfälligkeit von Individuen für bestimmte Krankheiten entgegenzuwirken. Zwar können im Zusammenhang mit genetischen Tests Datenschutzfragen aufgeworfen werden, doch diese sind lösbar. Außerdem ist S&P davon überzeugt, dass man solche Tests nutzen wird, um Präventivtherapien, von Arzneimittelbehandlungen bis hin zu Diätmethoden, zu entwickeln.

S&P meint, dass sich Quests Gewinnmarge vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda), die sich in 2001 auf 15,3 Prozent belief, in den nächsten Jahren durch einen verbesserten Umsatzzusammensetzung und durch Kosteneinsparungen anziehen wird. Kürzlich leitete das Unternehmen sein Qualitätssteigerungsprogramm „Six Sigma“ ein, das Quest ab 2004 jährlich 150 Millionen Dollar einsparen soll.

Verdienter Bewertungsaufschlag

Die Quest-Aktie wird mit einem 2002er Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 30 gehandelt, was einem erheblichen Aufschlag zum KGV des S&P 500 Index sowie demjenigen der Gesundheitsdienstleistungs-Branche entspricht. Bei S&P sind wir jedoch überzeugt, dass Quest den Aufschlag wegen seines dauerhaften, langfristigen Gewinns je Aktie verdient hat, der solider erscheint als jener der meisten Unternehmen im S&P-500-Index und in der Gesundheitsdienstleistungs-Branche.

Diese Annahme wird auch durch Quests starken freien Cash-Flow gestützt. Mehr noch, S&P's Discounted-Cash-Flow-Analyse, die ein anfängliches Wachstum von 20 Prozent, danach einen moderaten Rückgang und gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten von etwa zehn Prozent voraussetzt, impliziert einen Substanzwert von ungefähr 115 Dollar je Aktie und damit einen 34-prozentigen Aufschlag zum gegenwärtigen Kurs von 85,70 Dollar (Stand: 15. April)

S&P - Aktie der Woche 638487www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/inc/in/...705}&mode=picture" style="max-width:560px" >  
 
Der Chart zeigt die Kursentwicklung der Quest-Aktie in den vergangenen fünf Jahren.

Text: @ank
Bildmaterial: dpa

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Mme.Eugenie:

Weatherford Int. Ein Versorgerwert

 
10.12.05 20:00

Siehe Posting 37

<!--StartFragment --> 

 WFT - Weatherford International Ltd (NYSE)12/9/2005 
S&P - Aktie der Woche 2273258

http://www.weatherford.com/

<!--StartFragment --> 691131  Filter funkt. nicht

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Mme.Eugenie:

Warum ist er gesperrt, der Eröffner des Threads?

 
10.12.05 20:07
Forumsprofil und Funktionen für das Zentrum der MachS&P - Aktie der Woche 2273267 Der Nutzer hat noch keine Informationen eingegeben.

Kontakt:   Boardmail schreiben  Community:   Postings  Benutzer markieren S&P - Aktie der Woche 2273267  Benutzer ignorieren S&P - Aktie der Woche 2273267  Börse:Öffentliche Depots & Börsenspiele  Kursziele  Forum:Neueste Threads mit Postings von das Zentrum der Mach

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Opfer des Wahlkampfes??
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Mme.Eugenie:

Aktuelle News,zu Weatherford

 
10.12.05 20:13
Weatherford Sells Universal Compression Shares
HOUSTON, Dec 09, 2005 /PRNewswire-FirstCall via COMTEX/ -- Weatherford International Ltd. (NYSE: WFT) announced that it has sold 6.75 million shares of Universal Compression Holdings, Inc.'s common stock for a net price of $41.00 per share or total net proceeds of $276,750,000. Following the sale, Weatherford no longer holds any ownership interest in Universal Compression Holdings, Inc. These shares were sold in an underwritten offering with J.P. Morgan Securities Inc. acting as underwriter.

(Logo: http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/19990308/WEATHERFORDLOGO )

A written prospectus relating to the offering may be obtained from J.P. Morgan Securities Inc., Chase Distribution & Support Service, 1 Chase Manhattan Plaza, Floor 5B, New York, NY 10181 (copies may also be obtained via email to AddressingServices@jpmchase.com).

Weatherford is one of the largest global providers of innovative mechanical solutions, technology and services for the drilling and production sectors of the oil and gas industry. Weatherford operates in over 108 countries and employs more than 24,500 people worldwide.

Contact:

Lisa W. Rodriguez 713-693-4746

Chief Financial Officer

Andrew P. Becnel 713-693-4136

Vice President - Finance

SOURCE Weatherford International Ltd.

CONTACT: Lisa W. Rodriguez, Chief Financial Officer, +1-713-693-4746, or Andrew P. Becnel,

Vice President - Finance, +1-713-693-4136, both of Weatherford International Ltd.

URL: http://www.prnewswire.com

http://www.weatherford.com/

www.prnewswire.com

Copyright (C) 2005 PR Newswire. All rights reserved.

**************************************************

As of Monday, 12-05-2005 23:59, the latest Comtex SmarTrend(SM) Alert, an automated pattern recognition system, indicated an UPTREND on 10-26-2005 for WFT @ $62.00.

(C) 2005 Comtex News Network, Inc. All rights reserved.

KEYWORD: Texas

INDUSTRY KEYWORD: OIL

MAC

Antworten
AF:

. o. T.

 
12.12.05 09:34
Antworten
Mme.Eugenie:

up o. T.

 
02.05.06 21:08
Antworten
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