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Ruhe vor der Rally der Profis


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hjw2:

Ruhe vor der Rally der Profis

 
17.05.03 20:20
Ruhe vor der Rally der Profis
von Felix Pieplow,  Freier Autor
16.05

Es ist an der Zeit umzudenken. Der typische Zusammenhang zwischen öffentlicher Meinung und Aktienkursen besitzt momentan nur eingeschränkte Gültigkeit. Er leidet darunter, dass die Mehrheit der Kleinanleger der Börse zur Zeit fern bleibt.

Dies zeigt sich beispielsweise an den Auflagenstärken von Anlegermagazinen, die gegenüber dem Kurs- und Euphoriehoch von Anfang 2000 drastisch zurück gegangen sind. Bei Börse-Online betrug der Rückgang bei den Kiosk- und Einzel-Verkäufen alleine 95% (Quelle IVW). Nach einer Umfrage der Zeitschrift „Der Fonds“ von Anfang April sagten 51% der Befragten Privatanleger aus, in diesem Jahr überhaupt nichts anlegen zu wollen. So bald ist offenbar von dieser Seite aus keine neue Nachfrage nach Aktien zu erwarten.

Den derzeit für Aktien stark optimistischen Börsenbriefen und Anlegermagazinen braucht man daher aus antizyklischer Sicht derzeit keine große Bedeutung beimessen. Man kann die Kleinanleger derzeit vernachlässigen.

Den Markt machen momentan fast ausschließlich die Profis unter sich aus. Nach der aktuellen ZEW-Umfrage, bei der 305 Analysten und Fondsmanager befragt werden, ist der Saldo der Optimisten und Pessimisten bezüglich der weiteren Entwicklung am Aktienmarkt von 55 auf 60 Prozentpunkte gestiegen.

Auch bei der kürzlich durch das US-Anlegermagazin Barron’s durchgeführten Befragung von Profis gab es unter mehreren hundert Befragten nur einen einzigen echten Bär. Ansonsten herrscht großer Optimismus für Aktien.

Gleichzeitig sagten die von Merrill Lynch befragten Fondsmanager aber aus, sie hätten gegenüber April ihre Barquote erhöht.

Offenbar wird in der Branche zur Zeit positiv geredet, aber nichts gekauft. Man ist noch skeptisch. Wer also ist dafür zuständig, dass an der Börse New York regelmäßig an kursschwachen Tagen kein Verkaufsdruck aufkommt, an kursstarken Tagen das Volumen aber steigt? Wer kauft in Deutschland seit einigen Wochen Aktien, so dass die Advance/Decline-Linie als Indikator für den breiten Markt erstmals seit Oktober 2001 wieder zulegt?

Vermutlich stehen hinter den Käufen die sogenannten „starken Hände“, kapitalstarke Connaisseurs der Börse, die zu günstigen Kursen zugreifen. Ein Indikator für diese starken Hände ist das Verhalten der Kulisse in New York. Die dortigen Börsenhändler haben zu Tiefstkursen kurz vor Kriegsbeginn beherzt zugegriffen und halten ihre Positionen auch heute noch (siehe Chart I).

Die einzig rationale Begründung für deren fortgesetzte Aktien-Investments liegt darin, dass sie von einer weiterhin positiven Kursentwicklung ausgehen. Bis es soweit kommt, müssen die noch skeptischen Institutionellen wieder beherzter zugreifen und damit die Aktienkurse weiter nach oben treiben. Zu frühen Käufern zählen derzeit beispielsweise Fonds von ABN Amro, deren Management bereits vor etwa drei Wochen bei einem Dax von 2800 ankündigte, mit ersten Käufen in den Markt zu gehen.

Zu den späten Käufern dürften einige deutsche Versicherungen gehören, die aufgrund von aktuellen Buchverlusten und archaischen Handelsregeln erst ab Dax-Ständen von 3200 und darüber in den Markt zurück dürfen.

Eine geradezu normative Kraft entfaltet der Überlappungschart des Nikkei mit dem Nasdaq (Chart II). Wiederholt sich auch jetzt die Geschichte und ist in den nächsten Monaten mit weiteren Kursanstiegen zu rechnen? Legt der Bärenmarkt nun eine ein- bis zweijährige Pause ein?

Die Saisonalität nach dem vierjährigen US-Präsidentenzyklus unterstützt den positiven Ausblick (siehe Chart III). Sie wird flankiert durch die amerikanische Notenbank, die der Rhetorik ihres Gouverneurs Ben Bernanke zu folgen scheint und im Verbund mit der Bank of Japan die Anleihenkurse stabil hält. Dies geht zwar zu Lasten des Dollars, der bis zum Auslaufen des Washington Agreements im September 2004 scharf abwerten dürfte – Auguren sprechen von einer Kurshalbierung des Dollars. Der angenehme Nebeneffekt dürfte aber eine großzügige Liquiditätsversorgung sein, die nach der Theorie der Schwachwährungsbörsen die Kurse positiv beeinflussen könnte.

Der Saisonalitätschart zeigt bis Ende Mai eine Konsolidierung an. Schwache Kurse (z.B. im Dax zwischen 2750 und 2850) sollte man angesichts der bis Herbst zu erwartenden Kursanstiege zu Zukäufen nutzen.

Felix Pieplow

www.technical-investor.de/content.asp?P=anl/Analyse.asp&id=4498

VDAX mit weiterem Kaufsignal für den DAX
von Thomas Grüner,  Thomas Grüner Vermögensmanagement GmbH

Der VDAX hat in den letzten Tagen ein klares Verkaufssignal ausgebildet. Er hat damit - übertragen auf den DAX - ein weiteres, mittelfristiges Kaufsignal generiert.

Marke von 34 signifikant durchbrochen und bereits durch einen Pullback bestätigt

Die in unseren Vorgängeranalysen zum VDAX bereits angesprochene wichtige Marke von 34 Punkten kann nun als signifikant gebrochen angesehen werden. Ein Pullback an die zuvor unterschrittene Marke ist bereits erfolgt. Dies kann als weitere Bestätigung für den intakten Abwärtstrend beim VDAX gewertet werden.

VDAX auf dem Weg zum langfristigen Durchschnittsbereich

Im Wochenchart ist bereits zu erkennen, dass der Abwärtstrend den VDAX wohl zurück bis in seinen langfristigen Durchschnittsbereich zwischen 15 und 25 Punkten führen wird. Die Peaks - resultierend aus der Russland- und Asienkrise und der hinlänglich bekannten Megabaisse seit Frühjahr 2000 - sollten auf Sicht der nächsten Monate nicht wieder erreichte Extremlevels bleiben.

Wir sind für den weiteren Jahresverlauf im DAX weiterhin optimistisch und sehen bis Jahresende tendenziell höhere Kurse. Der Aufwärtstrend sollte sich zusehends verfestigen. Korrekturen werden durch eine tendenziell abnehmende Volatilität moderat ausfallen.

www.technical-investor.de/content.asp?P=anl/analyse.asp&id=4503

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Bund Future mit Fernziel 126,00
von Christoph Zwermann,  Zwermann-Financial

Hallo Leute
Seit einiger Zeit bewegen sich der Dax, der Euro und der Bund Future im Gleichschritt nach oben. Kapitalbewegungen in den Euro unterstuetzen den Bund Future. Die fallenden langfristigen Zinsen unterstuetzen die Konjunktur und den Dax.
Die Frage, die sich heute stellt: Wie lange werden die langfristigen Zinsen noch fallen und warum.
Die Antwort lautet: noch sehr lange und Gründe gibt es viele.
Die fallenden Inflationsraten in Europa und den USA haben sogar Greenspan an den Rand der Deflation gebracht. Wie kann man am besten japanische Zustände vermeiden ? Dies ist die Frage, die er sich schon vor langer Zeit gestellt hat. Zinsen senken und Dollar fallen lassen. Wenn dies auch nicht hilft, dann dafür sorgen, dass sich die langfristigen Zinsen abschwächen. Da kann man als Fed-Chef schon durch eine einfache Rede sehr viel bewirken. Aber auch der Kauf von Anleihen durch die Zentralbank sorgt für steigende Anleihepreise. Die Auswirkungen haben wir allerdings auch verstärkt in Europa gesehen. Der Bund steigt fast ohne Gegenwehr.
In Europa macht dies allerdings noch mehr Sinn, denn diese Bewegung ist zum grossen Teil von Kapitalzufluss aus den USA und Japan getragen. Gleichzeitig liegt die Infaltion (zum Beispiel in Deutschland 1%) sehr niedrig, Tendenz fallend. Gleichzeitig ist das Zinssenkungspotential am kurzen Ende der Zinskurve (im Gegensatz zu den USA) noch vorhanden. Die EZB wir dies sicherlich am 5. Juni nutzen und die Zinsen senken.
Wie weit kann also der Bund seinen Hoehenflug noch fortsetzen ?
Der Wochenchart zeigt, dass wir über der 117,10 recht viel Platz haben. Wir sollten also in der jetzigen Bewegung 117,10 testen und dann reagieren. Die naechste Welle wir dann die Beschleunigung ueber 117,10 bringen. Dies koennte noch durch Kapitalzufluss getragen sein.
Im 2. Halbjahr aendern sich dann lediglich die Gruende fuer einen weiteren Bundanstieg, der Trend bleibt aber bestehen.

Die Begruendung wird von Kapitalzufluss auf Aktienmarktschwaeche wechseln und dann den Bund seinem Fernziel von 126,00 naeher bringen (siehe Monatschart).
Ich wuensche noch einen schoenen, sonnigen Mai
Chris Zwermann

www.technical-investor.de/content.asp?P=anl/Analyse.asp&id=4504




tja, das mit der aktienmarktschwäche
wird sich zeigen

Antworten
dishwasher:

den Expertenmüll kannst Du in die

 
17.05.03 21:10
Tonne treten!

Ich gehe erst Short wenn meine Kumpels und Kollegen wieder mit tollen Aktiengewinnen prahlen und Bild und sonstige Schweineblätter von der neuen Hausse berichten. Bis dahin bleibe ich investiert.
Antworten
börsenfüxlein:

...

 
17.05.03 21:37
stay long and prosper...

füx
Antworten
hjw2:

dishwasher, füxlein

 
18.05.03 11:33
was ich anmerken wollte, sind meine Zweifel an der Begründung
"Aktienmarktschwäche"
im 2. hj für steigenden Bund .

Wir haben eine Liquiditätshausse als Folge der gewollten Dollarschwäche,
die auch noch länger anhalten wird, mit dem Ergebnis, dass alle
Indizes steigen, was mich natürlich auch irritiert.

Es ist also umdenken angesagt.

Ich bin  überzeugt, dass wir neue Hochs bei Euro, Gold, Fannie Mae
als auch S&P,Dow, etc. sehen werden.

Die Angst vor der Dollarschwäche zwingt das Kapital in die Anlagen.

Widerstände sind da um gebrochen zu werden.
Warum nicht den Euro bei 1,50 Gold über 500, etc. alles ist möglich.

Die Zeche zahlen wie immer die Sparer
Antworten
big lebowsky:

Ja,hjw

 
18.05.03 11:37
an der Börse ist es fast wie im richtigen Leben,der "Kleine Mann" ist der Dumme,wenn die grossen Räder gedreht werden.
Antworten
lehna:

Der kleine Mann ist der Dumme, big lebowsky??

 
18.05.03 11:54
Wenn er sich selbst keinen Kopf machen will und sich an Instis hält,dann vielleicht.
Lass einen Schimpansen auf einige Dax-Werte tippen,kauf die dann,und du hast meist eine bessere Performance wie all die Insider,Grossanleger oder Hitech-Analysten.
Antworten
lehna:

Und ausserdem big...

 
18.05.03 14:26
Antworten
lehna:

Und ausserdem big...

 
18.05.03 14:31
Antworten
calexa:

Es ist imemr wieder interessant

 
18.05.03 15:12
zu lesen, die Großen MüSSTEN kaufen. Ich glaube, daß ist ein Irrtum. Die kaufen erst wieder, wenn es sich lohnt.

Überlegt mal: der Dax stieg vom Tief um ca. 35%. Wie weit kann er noch laufen? 10%? 15%? 20% gar? Warum dann nicht warten, bis der Index auf sagen wir mal 2500 Punkte korrigiert hat, weil es an Käufern fehlt? Und wenn dann die großen Marktteilnehmer merken, daß der Index schwächelt, dann wird die Abwärtstendenz verstärkt durch weitere Verkäufe institutioneller Seite.

Nur meine Überlegung, aber es lohnt sich einfach nicht, jetzt noch von großer Seite einzusteigen, weil die dann sich selbst die Kurse kaputt machen werden. Ich weiß, daß wird an diesem Board nicht gerne gehört, aber mit den weiteren großen Kurssteigerungen ist es vorbei. Was Euch natürlich nicht von weiteren Käufen abhalten soll....*g*

So long,
Calexa
www.investorweb.de
Antworten
börsenfüxlein:

@calexa

 
18.05.03 15:50
die Frage ist doch eine andere...hat der Dow/S&p500 noch weiteres Aufwärtspotenzial? Meiner Meinung nach ja (9000/1000 +)...der Dax wird dann auch mitgezogen, ist ihm ziemlich egal ob er jetzt schon 30 oder 40% im Plus ist...

so long

füx
Antworten
lehna:

Calexa,ob es mit weiteren Kussteigerungen...

 
18.05.03 18:26
vorbei ist,wissen am allerwenigsten die Großen.
Die miese Performance ihrer Fonds verrät uns das.
Gebe zu,ich kaufe jetzt auch nicht mehr nach,weil ich schon voll investiert bin.
Meine Indikatoren sagen mir aber,das die Ampeln noch auf Grün stehen.
Wann sie wieder auf rot springen weiss kein Großer,kein Kleiner und niemand hier im Börsenforum.
Vielleicht bin ich deswegen Börsianer.

Antworten
calexa:

Das, lehna

 
18.05.03 18:58
ist der Irrtum. Die wissen es sogar ganz genau, nur der Zeitpunkt ist ungewiß. Und warum? Weil im Moment die großen Fonds gar nicht dabei sind, undauch nicht auf der Käuferseite auftreten. In Deutschland siehst Du das an den niedrigen Umsätzen im Dax. Wenn aber sie nicht kaufen, wer dann? Das ist die Frage, die Du Dir dringendst stellen solltes. Und das dem Dax die Puste ausgeht, wirst Du wohl nicht wiederlegen können. Und noch einen Tip gebe ich Dir: Schau Dir mal Siemens und Allianz an. Dort ist im Vergleich zum Dax die Schwäche besonders deutlich. Dummerweise sind das auch noch Schwergewichte im Dax. Wenn Telekom und MüRü auch noch diese Schwäche zeigen (und ansatzweise ist sie schon erkennbar), dann: Ende.

Für mich ist im Moment hochinteressant, diese Beobachtungen fortzuführen und bestätigt zu bekommen, und dabei die Meinungen rund um mich herum wahrzunehmen. Wer Recht behält, sehen wir meiner Meinung nach in wenigen Tagen.

So long,
Calexa
www.investorweb.de
Antworten
lehna:

Calexa,wenn der der Markt drehen sollte...

 
18.05.03 19:23
steig ich halt aus und werd zum Shortie.
Hoffe dann aber,daß Stoxx mit Dax 2000 rechtbehält.
Für mich gibts nichts schlimmeres an der Börse wie eine Seitwärtsbewegung.
Aber wie gesagt,momentan könnte ich kein Shortie sein.
Antworten
calexa:

Nun

 
18.05.03 19:26
mit einem schönen Stopp kann ja auch nicht viel passieren...

So long,
Calexa
www.investorweb.de
Antworten
calexa:

@ lehna

 
19.05.03 10:00
Was müßte denn für Dich passieren, damit Du der Ansicht wärst, der Markt würde drehen?

So long,
Calexa
www.investorweb.de
Antworten
lehna:

Calexa,habe mir im Laufe der Jahre..

 
21.05.03 00:55
eigene Indikatoren aufgestellt,die ich zu 100% befolge.
Die sagen mir heute noch,bleib drin.
Ists übermorgen anders,geh ich zu 100% short.


Antworten
hjw2:

hoch o. T.

 
09.06.03 01:34
Antworten
lehna:

In den USA gabs Insiderverkäufe...

 
09.06.03 02:11
Ein Grund mehr investiert zu bleiben.
Höre niiieee auf Insider,Adhoc Meldungen,Analysten oder anderer Experten,sollte sich jeder hinter die Ohren Schreiben.
Wer sich an der Börse selbst keinen Kopf machen will,hat hier nichts verloren.

Antworten
8x4udTgm:

schöner Thread aus dem Wonnemonat

 
28.02.04 17:13
Mai 03
Antworten
lehna:

#2 hat noch mehr Grüne verdient...

 
28.02.04 18:03
Treffend beschrieben und für jeden verständlich.
Kein Insidergequatsche,aber voll zutreffend....
Antworten
thanksgivin:

#4 finde ich gut... o. T.

 
28.02.04 20:34
#4 finde ich gut... o. T.">
Antworten
8x4udTgm:

ich auch o. T.

 
28.02.04 20:36
Antworten
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