15.03.2001
Aktienmärkte bitteres Spiel
BoersenMan.de
Eigentlich möchte man sich den Wahnsinn gar nicht anschauen und die Börsen allein ihr bitteres Spielchen spielen lassen, so die Analysten von BoersenMan.de.
Von der einstigen Faszination des Markes sei kaum etwas übrig geblieben. Ganz davon abgesehen, dass sich zu viele Marktschreier, Zocker und andere windige Gestalten am Börsengeschehen beteiligen würden. Das Problem sei gleichzeitig auch die Lösung: der Markt habe immer recht. Wenn man über die letzten Jahre hinweg in die Vergangenheit der Aktienmärkte schaue, so könne man erkennen, dass sie langfristig immer nach oben gegangen seien. Diese Erkenntnis habe etwas tröstliches und wecke verloren geglaubte Hoffnung. Mehr nicht.
Vor weniger als einem Jahr hätten die Bildschlagzeilen auch noch den zögerlichsten Anleger an den Neuen Markt geschubst, heute preise sie Festgeld und Bundesschatzbriefe als Rettungsringe an. Nur: mit denen seien die Verluste der letzten Monate erst am Sankt Nimmerleinstag ausgeglichen. Wer jetzt noch auf Verlustbringern sitze und sie nicht nur als Abschreibungsobjekte oder Lehrgeld begreifen wolle, dem bleibe nichts anderes, als weiter an den Erfolg der Aktiengesellschaften zu glauben. Wer diesen Glauben nicht habe, der sei eh in der falschen Gemeinde gelandet.
Wer ihn habe, der vertrage auch, dass McDonalds vor sinkenden Gewinnen warne, die japanischen Banken weiterkriseln würden, die Technologiebranche Verluste schreibe und beliebte Autohersteller zu wenig Käufer finden würden. Wer Aktien von Firmen besitze, die es höchstwahrscheinlich auch noch in einem Jahr geben werde und die Produkte oder Dienstleistungen anbieten würden, die gebraucht und bezahlt würden, der solle Ruhe und Gelassenheit gegen Hektik und Panik setzen.
Aktienmärkte bitteres Spiel
BoersenMan.de
Eigentlich möchte man sich den Wahnsinn gar nicht anschauen und die Börsen allein ihr bitteres Spielchen spielen lassen, so die Analysten von BoersenMan.de.
Von der einstigen Faszination des Markes sei kaum etwas übrig geblieben. Ganz davon abgesehen, dass sich zu viele Marktschreier, Zocker und andere windige Gestalten am Börsengeschehen beteiligen würden. Das Problem sei gleichzeitig auch die Lösung: der Markt habe immer recht. Wenn man über die letzten Jahre hinweg in die Vergangenheit der Aktienmärkte schaue, so könne man erkennen, dass sie langfristig immer nach oben gegangen seien. Diese Erkenntnis habe etwas tröstliches und wecke verloren geglaubte Hoffnung. Mehr nicht.
Vor weniger als einem Jahr hätten die Bildschlagzeilen auch noch den zögerlichsten Anleger an den Neuen Markt geschubst, heute preise sie Festgeld und Bundesschatzbriefe als Rettungsringe an. Nur: mit denen seien die Verluste der letzten Monate erst am Sankt Nimmerleinstag ausgeglichen. Wer jetzt noch auf Verlustbringern sitze und sie nicht nur als Abschreibungsobjekte oder Lehrgeld begreifen wolle, dem bleibe nichts anderes, als weiter an den Erfolg der Aktiengesellschaften zu glauben. Wer diesen Glauben nicht habe, der sei eh in der falschen Gemeinde gelandet.
Wer ihn habe, der vertrage auch, dass McDonalds vor sinkenden Gewinnen warne, die japanischen Banken weiterkriseln würden, die Technologiebranche Verluste schreibe und beliebte Autohersteller zu wenig Käufer finden würden. Wer Aktien von Firmen besitze, die es höchstwahrscheinlich auch noch in einem Jahr geben werde und die Produkte oder Dienstleistungen anbieten würden, die gebraucht und bezahlt würden, der solle Ruhe und Gelassenheit gegen Hektik und Panik setzen.