morgen ist ein wichtiger tag bzw monatsende
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haha ich bin bei 12 das erste mal rein....
die frage ist nur ob wir jetzt noch mal unter 20 gehn...aslo morgen---heute wird eine +- Runde
Der Verwalter des zahlungsunfähigen ostdeutschen Immobilienkonzerns Level One hat die Hoffnung von Investoren enttäuscht, die die Insolvenzmasse des Unternehmens zur Schnäppchenjagd nutzen wollten.
Der Verkauf der Wohnhäuser sei erst sinnvoll, wenn die Märkte dies wieder zuließen, sagte Rechtsanwalt Rolf Rattunde von der Kanzlei Leonhardt, Westhelle & Partner am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Berlin. Es hätten sich zwar eine ganze Reihe von Interessenten gemeldet. Allerdings: "Es ist durchaus wahrscheinlich, dass es noch Jahre dauert, bis es zu einer Veräußerung kommt."
Viele Investoren hatten gehofft, bei der Verwertung der Häuser zum Zuge zu kommen. Derzeit gibt es in Deutschland kaum Gelegenheiten, Wohnungspakete zu kaufen.
Mit einem Schuldenberg von 1,5 Mrd. Euro gilt Level One als zweitgrößte Immobilienpleite in der deutschen Geschichte. Zum Vergleich: Der illustre Immobilienpleitier Jürgen Schneider hatte den Banken 1994 Schulden in Höhe von 6 Mrd. DM hinterlassen.
Bei Level One liegt die Pleite vor allem an einer zu ehrgeizigen Finanzierung. Angeheizt durch die Vergabe billiger Kredite waren von 2004 an zahlreiche Finanzinvestoren in den deutschen Wohnungsmarkt eingestiegen. Ermuntert wurden die Banken dadurch, dass sie ihre Kredite verbrieft weiterreichen konnten. Im Fall von Level One war Hauptkreditgeber die Schweizer Bank Credit Suisse, die als aggressiver Immobilienfinanzierer galt. Zur Insolvenz war es im Sommer 2008 gekommen: Im Zuge eines geplanten Börsenganges wurden Mittel notwendig, die nicht mehr wie vorher üblich über den Kapitalmarkt zu bekommen waren.
Level One hatte den großen Wohnungsbestand nur binnen drei Jahren gekauft: 20.000 Wohnungen und 500 Gewerbeeinheiten befinden sich nun in der Insolvenzmasse, 8000 weitere Wohnungen befinden sich in noch nicht insolventen Unternehmensteilen. Unternehmensgründer Cevdet Caner aus Linz hatte von London und Monaco aus ein kompliziertes Firmenkonglomerat mit mehr als 150 Gesellschaften und allein fünf deutschen Zwischenholdings ohne Geschäftstätigkeit aufgebaut. Der größte Teil der Wohnungen befindet sich in Ostdeutschland, vor allem Ostberlin. Es handelt sich vorwiegend um Plattenbauten "in ordentlichem Zustand", so der Insolvenzverwalter
Level One war von Anfang an stark auf Wachstum ausgelegt: "Es war zu fast 100 Prozent fremdkapitalfinanziert, wobei die Banken ihre Forderungen zum großen Teil verbrieft und veräußert hatten", so Rattunde. Zu den Gläubigern gehörten neben Credit Suisse JP Morgan nach deren Übernahme von Bear Stearns sowie Royal Bank of Scotland nach dem Kauf von ABN Amro.
Der Insolvenzverwalter führt nun in Absprache mit den Banken den Betrieb weiter. "Die Mieter müssen sich keine Sorgen machen, die Verträge bestehen unverändert weiter." Einnahmen werden in Absprache mit den Banken für Kosten, Instandhaltungen und Sanierungen genutzt.
Autor/Autoren: Hubert Beyerle (Berlin) und Meike Schreiber (Frankfurt)
(c) FTD
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